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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Menü eines 12-Kanal-Dimmers

  • strohmas
  • 27. Januar 2007 um 22:19
  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 27. Januar 2007 um 22:19
    • #1

    Hallo,
    ich bin grad in der Planung eines 12-Kanal-Dimmers, wobei die Bedienung durch mehrere Taster und einen 4x20-Zeichen-Display unterstützt werden soll. Dabei bin ich grad bei dem Aufbau des Menüs und suche noch Ideen, welche ich da noch mit einfließen lassen könnte.
    So weit hab ich das Menü nun schon aufgestellt:
    Es gibt eine Statusanzeige, welche normal im Betrieb angezeigt wird, bestehend aus 12 Zeichen welche für die Helligkeiten der 12 Kanäle stehen. Weiterhin soll noch die Kühlkörpertemperatur angezeigt werden. Das Vorhandensein eines ordentlichen DMX-Signals, sowie die Netzfrequenz wären weitere Features. Dann in der untersten Zeile natürlich ein Verweis auf das Menü. Weiterhin soll unten auch zwischen DMX und Lauflichtprogrammen (evtl mit oder ohne Sound2Light) umgeschaltet werden können.

    Im Menü soll folgender Aufbau realisiert werden:
    1 Statusanzeige
    2 Kanaladressierung
    3 Lauflichtprogramme
    4 Lampenvorheizung
    5 Dimmkurve

    Bei der Kanaladressierung soll für jeden Kanal eine DMX-Adresse einstellbar sein.

    Bei Lauflichtprogramme sollen 3 oder 4 verschiedene Programme speicherbar sein, um den Dimmer auch ohne DMX laufen zu lassen. Evtl soll die Möglichkeit bestehen auch Programme für 4 oder 8-Kanal-Betrieb zu erstellen.

    Bei dem Menüpunkt Lampenvorheizung soll für jeden Kanal eine andere Lampenvorheizung möglich sein.

    Bei der Dimmkurve soll eingestellt werden, ob linear nach der Zeit oder linear nach der Spannung/Leistung angeschnitten werden soll.

    Das Tasterfeld soll aus den Ziffern 0 bis 9, aus vier Pfeilen (in jede Richtung einer) und aus einer OK-Taste bestehen. Nun besteht noch die Möglichkeit Tasten für Menü bzw. Statusanzeige mit einzubauen, damit wäre dann ein Verweis auf der Anzeige überfällig.

    Soweit erstmal meine Ideen, vielleicht habt ihr ja noch die eine oder andere zusätzliche Idee oder Verbesserungsvorschläge für meine Ideen.

    gruss strohmas

  • mario scholz
    Beiträge
    28
    • 5. April 2007 um 17:00
    • #2

    Ich hab mal sowas ähnliches gebaut. Ein DMX-Adapter für ein altes, selbstgebasteltes Switchpack, wobei für jeden Switchpack-Kanal die DMX-Adresse sowie der Schwellwert, ab dem geschaltet werden soll, individuell festgelegt werden konnte.

    Dargestellt wird das alles auf einem kleinen 2 x 16 Zeichen Display. Da ich das ganze allerdings in ein 1HE Gehäuse verbaut habe, benutze ich ein paar weniger Bedienelemente - genauer gesagt: nur eines, nämlich einen Drehgeber mit eingebauter Taster-Funktion (bei mir Jog-Wheel genannt). Ich hab mir dafür in AVR-C eine kleine Menübibliothek geschrieben, der ich ein vorher definiertes Menü übergeben kann, welches diese dann anzeigt. Mittels des Drehrads kann ich innerhalb der Menüpunkte navigieren und mit Druck auf das Rad einen Punkt auswählen. Wenn dabei Zahlenwerte zu verändern sind, werden diese speziell markiert und lassen sich dann über das Drehrad schnell einstellen. Dadurch, daß ich einen knapp 3cm großen Knopf an dem Rad habe lassen sich auch größere Zahlenbereiche wie DMX-Adressen relativ zügig einstellen.

    Falls du dir das jetzt optisch nicht so vorstellen kannst - es ist hier das oberere Gerät im Rack. Das Jog-Wheel ist rechts vom Display.

    Vielleicht ist diese Art der Menüführung ja ne Alternative für dich...
    Solltest du Interesse haben und mehr über die Menüführung wissen wollen, sag bescheid, dann kann ich gerne den Handbuch-Abschnitt zur Menüführung als PDF rausgeben...

    ~ Mario

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 5. April 2007 um 20:27
    • #3

    6) alles an (Putzlicht)
    7) Phasen Spannungsanzeige :D
    8 ) Sperre durch Codeeingabe
    9) Betriebsstundenzähler

    Das Gehäuse von Mario ist schon mit viel Liebe gemacht. Wenn Du es einfacher haben willst, zerleg ein altes Effektgerät mit Display und Tasten, dann hast Du auch gleich ein kleines Netzteil für die Steuerung.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 6. April 2007 um 09:10
    • #4
    Zitat von "strohmas"

    Weiterhin soll noch die Kühlkörpertemperatur angezeigt werden.


    mit Verlaub ist das grober Unfug. Ein anständig aufgebauter Dimmer hat eine ED von 100%, somit sind solche Daten irrelevant.

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • kiki
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    670
    • 8. April 2007 um 21:15
    • #5

    {Achtung, völlig offtopic}

    wieso, anhand von kühlkörpertemperatur, kühlkörperwärmewiderstand, spannung und % des angefahrenen kanals kann man doch errechnen, welche leistung gran am dimmer hängt (vorrausgesetzt der dimmer ändert ne zeit lang seinen betriebszustand nicht und man kennt dimmerkurfe und umgebungstemperatur) und spart sich das Ameremeter.

    find ich aber trotzdem ne nette spielerei, aber nicht alles was machbar ist, ist auch sinnvoll

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 8. April 2007 um 23:48
    • #6

    Wenn der Dimmer völlig zugestaubt in einer Installation hängt, ist ein Hinweis, warum er nicht mehr tut wie er soll, sinnvoll, denke ich. ;)

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 9. April 2007 um 00:31
    • #7

    Ich weiß jetzt nicht, wie du die Bedienung genau aufbaust, aber was mir als erstes bei deinen Bedientasten in den Sinn gekommen ist:

    Bei dir fehlt neben der "OK"-Taste eine "C"-Taste, sprich eine Taste um bei der Bedienung irgendwelche falsch eingegebenen Zahlenwerte schnell zu löschen.

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • gast
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    640
    • 9. April 2007 um 09:32
    • #8

    hi,
    ^^also ich finde eine C-Taste föllig unsinnig, denn wenn ich was falsch eingegeben habe dann geb ichs einfach ein 2tes mal richtig ein.

    Ich persönlich fände die idee mit dem Jog-wheel am schönsten.

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 9. April 2007 um 09:45
    • #9

    Hallo,
    jetzt meld ich mich auch mal wieder zu Wort ;)

    Ich verwende für den Dimmer ein 4HE-Gehäuse mit 15 Leitungsschutzschaltern, Display habe ich nun auch schon gekauft, das 4x20-Zeichen-Display eben.

    Die Phasenspannungsanzeige wollte ich eigentlich in meinen Stromverteiler einbauen. Sperre durch Codeeingabe is ne gute Idee, genauso wie das Putzlicht. Betriebsstundenzähler ist denke ich überflüssig, denn es sind ja keine begrenzt haltbaren Bauteile eingebaut. Das ist ja maximal möglich, wenn ich immer die gleichen Lampen an den gleichen Ausgängen verwende (für die Lebensdauer der Lampen).

    Was isn bitte ED?
    Was wollt ihr mit dem Amperemeter? Die Leistung angeben?
    Die Kühlkörpertemperatur würde ich ja dafür angeben, dass die Sperrschichttemperatur der Triacs nicht überschritten wird.

    Sobald ich mit der OK-Taste was markiert habe, kann ich mit den Cursortasten (speziell die linke Cursortaste) auch wieder zurück auf eine falsch eingegebene Ziffer.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. April 2007 um 09:59
    • #10

    aus welchem Grunde sollen denn bitte Triacs so heiß werden ? Dazu müßtest du jawohl erstmal zu kleine Exemplare verbauen und induktive Last anhängen...
    Es ist zwar Allgemeintrend geworden zu klein dimensionierte Leistungshalbleiter zu verbauen und diese dann aufwändig zu überwachen in ihrem Leid, aber wirklich nötig ist das nicht.

    ED = Einschalt-Dauer. Beträgt selbige = 100% meints Dauerbetrieb.


    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 9. April 2007 um 10:05
    • #11

    @ Manu
    Meintest du da zufälligerweise in deinem ersten Post, dass ein Dimmer keine 100% hat oder wie soll ich das verstehen?

    Immerhin müssten bei maximaler Auslastung (zum Beispiel beim Putzlicht ;) ) ca. 130Watt über den Kühlkörper abgegeben werden. Das kommt auch grade so hin, wenns überhaupt reicht. Verwenden werde ich TIC253x für 10A pro Kanal.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. April 2007 um 10:32
    • #12

    hat er stets :)
    ich meinte das etwas anders: Anstelle der aufwendigen Anzeige der Temperatur kann man zB. einen Lüfter einschalten wenns zu warm ist, so kommts mehr zum Sinn. Ich mag einfache Dinge ohne unnötiges Drumherum.
    Du kannst eine Protection einbauen wie sie allgemein üblich ist:
    1.) angesteuert aber kein Ausgang
    2.) nicht angesteuert, aber Ausgang
    3.) zu heiß.
    1-3 zusammenfassen, mit Fehlermeldung abschalten.

    Sehr nette Zusatzfunktion ist das limiten bei Erreichen der ausgewählten Leistung, umschaltbar 16 / 32 / 63A je Phase.

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 9. April 2007 um 12:21
    • #13

    der Betriebsstundenzähler wäre nicht für die begrenzt haltenden Bauteile interessant, sondern sehr praktisch beim nachweisen von Betriebsstunden beim vermieten des Dimmers, oder als Beweis, daß jemand über Nacht vergessen hat das Gerät auszuschalten. Braucht zwar nicht jeder, aber auch nicht schwer machbar...

  • JohannesP
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.041
    • 9. April 2007 um 12:27
    • #14

    Kühlkörpertemparatur interessiert wirklich nur den Entwickler und ist deshlab unnötig.

    Ein anderer Ansatz: Solange der Dimmer kein korrektes DMX-Signal erkennt, zeigt er ein Menü indem man die Kanäle einzeln manuell dimmen kann und die Lauflichtoption, die dann bei Bedarf angewählt werden kann (plus evtl. Putzlicht)

    Wenn ein gültiges DMX Signal anliegt, dann erschien das Menü mit den 12 Balkengrafiken für die 12 Kanäle und die Spannung der einzelnen Phasen.
    Mit einem Mneüpunk kommt man dann zu den Vorheizeinstellungen (eine Liste der einzelnen Kanäle und hinter denen je die Vorheizung in Prozent editiert werden kann) und zu den DMX-Adresse (ebenfals eine zwölfzeilige Liste hinter denen diesmal die DMX-Adresse editiert wird). Fertig.

    Da du nun eh immer in echtzeit die Spannung der Phasen misst, kann der Dimmer auch abschlaten wenn ein fehler in der Versorgung ist und dies auf dem Display anzeigen. (Netzteil also für 400V dimensionieren)

    Das wäre für mich ein Praxisgerechter Dimmer.

    Gruß
    Johannes

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 9. April 2007 um 12:40
    • #15

    Einen Lüfter wollte ich auch einbauen, der dann eben je nach Temperatur eine bestimmte Drehzahl hat bzw. ein-/ausschaltet.

    Für was das Limiten? damit bei entsprechend niedriger Stromversorgung die LSS im Stromverteiler ni kommen? sonst is es doch überflüssig!?!

    Manu
    was meinste mit deinem angesteuert und Ausgang?

    Wieso soll ich eigetnlich unbedingt die Spannung messen?!?! Für Vermietung ni schlecht. Bevor die das Ding dann zerrungsen, schalten sich alle Triacs aus, bzw die Lastteile werden komplett vom Netz getrennt, also mit Relais möglich.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. April 2007 um 12:53
    • #16
    Zitat von "strohmas"

    Manu
    was meinste mit deinem angesteuert und Ausgang?.

    den defekten Triac:

    nichtleitend durchgehauen: hat Ansteuerung, kommt aber nix raus --> Fehler.
    leitend durchgehauen: Dauerlicht trotz fehlender Ansteuerung. --> Fehler

    Protect erkennt das. Dieser Check ermöglicht Selbstdiagnose beim anschalten. Eine Sicherung die raus ist merkt er dann auch.

    er darf nur:

    angesteuert = Licht, nicht angesteuert = dunkel :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 9. April 2007 um 17:44
    • #17

    ach so meinst du das, aber wie soll ich das realisieren?

  • KoKo
    Beiträge
    265
    • 12. April 2007 um 15:15
    • #18

    Hi,

    ich denke sowas lässt sich doch relativ einfach lösen. Vergleiche Ansteuerung mit Ausgang

    Ansteuerung = 0 und Ausgang = 1 bzw. einem überschrittenen Wert => Triac leitend durchgehauen

    Ansteuerung = 1 und Aussgang = 0 => Triac nichtleitend durchgehauen

    Wenns ganz schön sein soll nen kleinen Komperator OP und gut is.

    Hätte im übrigen auch Interesse an so einem Dimmer :)

    Gruß Philipp

    PS: Im übrigen wäre eine Schutzabschaltung bei einer fehlenden Phase auch nicht schlecht!

    Spaß macht eine Digam 7000 an Concert Audio !!!!

  • strohmas
    Beiträge
    122
    • 12. April 2007 um 16:07
    • #19
    Zitat von "KoKo"


    Ansteuerung = 0 und Ausgang = 1 bzw. einem überschrittenen Wert => Triac leitend durchgehauen

    Ansteuerung = 1 und Aussgang = 0 => Triac nichtleitend durchgehauen

    das is ja klar, also muss ich ja lastkreis und steuerkreis vergleichen? aber wie hole ich den wert vom lastkreis? mitn optokoppler parallel zum lämpchen?

    Zitat von "KoKo"


    Hätte im übrigen auch Interesse an so einem Dimmer

    wenns fertig ist, werde ich den schaltplan auch sicherlich veröffentlichen, bloß ob die Teile alle orderbar sind weiss ich nicht, zum beispiel habe ich kühlkörper, welche zB nicht von reichelt oder ähnliches stammen. Möglicherweise könnte ich ja gleich mal ne diskussion zwecks dieser kühlkörper entfachen:

    also es werden "im handel" erhältliche kühlkörper gesucht, welche die abwärme von 12x 10A x 1,1V (Kanäle x max.Strom x Triacspannungsabfall) = 132Watt abgeben können
    Die Sperrschichttemperatur der Triacs (TIC246) beträgt 125°C. Bei einem Wärmeübergangswiderstand von Sperrschicht zu Gehäuse von 1,9 K/W und 1K/W von Gehäuse zu Kühlkörper und einer Umgebungstemperatur von 50°C muss der Kühlkörper einen Wärmewiderstand von 3,9 K/W haben und das pro Triac (also mehrere an einen KK wäre somit sinnvoll). Es ist zu überlegen andere Triacs zu verwenden (BT139), diese haben einen Wäremewiderstand von 1,2 K/W (Wärmewiderstand für Kühlkörper somit 4,6K/W) bei voller Periode, jedoch kenne ich diese mit ihren Eigenschaften nicht. Weiterhin wäre nett zu erfahren in wie fern man mit Lüftern die Innentemperatur vom Rackgehäuse senken kann, also was sich damit für einen Wärmewiderstand des Kühlkörpers ergibt.

    Dies alles sollte möglichst im günstigen Rahmen bleiben.

    Zitat von "KoKo"


    PS: Im übrigen wäre eine Schutzabschaltung bei einer fehlenden Phase auch nicht schlecht!

    Wieso sollte da eine Schutzabschaltung stattfinden, es hängt doch kein drehstrommotor dran, bei dem es problem geben könnte.
    aber trotzdem ganz interessant, sollten 6 trafos eingebaut werden (für überspannung 2x 230V-Trafos in reihe und diese 2 pro Phase zu nullleiter), damit bei fehlender phasenspannung der dimmer zwar eingeschränkt, aber trotzdem funktioniert?
    alternativ wären zwei trafos, welche zwischen den phasen umgeschaltet werden könnne, auch ausreichend

    viele grüsse
    strohmas

  • JohannesP
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.041
    • 12. April 2007 um 19:16
    • #20

    Trafos? SNT.

    Gruß
    Johannes

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

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