Hallo zusammen,
kann man das Sk-212 Gehäuse auch nicht clusterförmig bauen, das heißt einfach rechteckig oder ändert dies etwas am klang und abstrahlverhalten(Änderungen die hörbar sind)
gruß Patrick
Hallo zusammen,
kann man das Sk-212 Gehäuse auch nicht clusterförmig bauen, das heißt einfach rechteckig oder ändert dies etwas am klang und abstrahlverhalten(Änderungen die hörbar sind)
gruß Patrick
wenn das volumen gleichbleibt kann man das natürlich tun.
theoretisch kann es dadurch zu minimal stärker ausgeprägten gehäuseresonanzen zwischen den seitenwänden kommen.
da solch ein gehäuse aber eh ordentlich bedämpft werten sollte ist das meiner meinung nach eher unkritisch.
... ungünstig sind - wie bei jeder Kiste - ungünstige Verhältnisse der Wandabstände.
Spürbar könnte sich auch das zu üppige Zurückversetzen der Schallwand (d.h. seitlich über die Schallwand hervorstehende Ränder zur Gitterbefestigung mit mehreren Zentimetern Tiefe ...) auswirken.
Wenn ich für Verleih- oder Industriekunden Frequenzweichen dimensioniere und hierzu fertige Gehäuse angeliefert bekomme, kommt es schon mal vor, daß ich aus akustischen Gründen dringend Gehäusemodifikationen empfehle. :wink:
Aber wenn man das Gehäuse ordentlich verstrebt müsste das doch klappen? Was heißt bei dieser Kiste zu üppige Überstände zur Schallwand?
gruß Patrick
Du solltest viel lieber, wie Thomas auch schon sagte, die Box bedämpfen, d.h. dass du die Box von innen mit Akustikschaumstoff auskleiden solltest, denn dieser Schaumstoff vermindert die Resonanzen innerhalb des Gehäuses.
Zitat von "Niiiidie"Aber wenn man das Gehäuse ordentlich verstrebt müsste das doch klappen?
nein, denn was hier gemeint war...
Zitat von "Sound-Klinik"... ungünstig sind - wie bei jeder Kiste - ungünstige Verhältnisse der Wandabstände.
war nicht die materialresonanz eines seitenteils o.ä., sondern der abstand eben dieser teile zueinander.
Zitat von "F.A.Bi.A.N."nein, denn was hier gemeint war...
... richtig - und sowas läßt sich auch mit an die Innenwände verklebtem Noppenschaum nur unwesentlich beheben.
aber mit zusätzlichem dämfungsmaterial im inneren der Box klappt das brauchbar.
Zitat von "Thomas"aber mit zusätzlichem dämfungsmaterial im inneren der Box klappt das brauchbar.
... kommt auf die Materialstärke im Verhältnis zur Wellenlänge an.
Beispiel: Bei Hornrückkammern (z.B. beim Limmer 308) läßt sich eine vergurkte Gehäuseform nicht mit schallschluckendem Material "beheben" (habe selbst mehrere Varianten davon hier gehabt und kann dies "aus erster Hand" - noch dazu mit vollster Überzeugung - hier behaupten
).
oder aber bei nem 8er in cb den ich hatte mit ca. 20cm innenwandandstand, da konnte ich reinstopfen was ich wollte, einbrucht bei 600 Hz war immer stark zugegen... bis ich dann die rückwand verändert habe ![]()
also besser als vollstopfen ist wohl eine asymetrische innenaufteilung, sprich zusätzliche, schräge raumteiler einbringen.
Zitat von "Peerless"oder aber bei nem 8er in cb den ich hatte mit ca. 20cm innenwandandstand, da konnte ich reinstopfen was ich wollte, einbrucht bei 600 Hz war immer stark zugegen... bis ich dann die rückwand verändert habe
also besser als vollstopfen ist wohl eine asymetrische innenaufteilung, sprich zusätzliche, schräge raumteiler einbringen.
Guter Hinweis! ![]()
Bei "Merkwürdigkeiten" im gemessenen FQ Gang auf Achse - im Vergleich zu Free Air Messungen oder Hersteller Datenblättern - immer die Abstände zur Rückwand checken.
Abstand Treiber / Rückwand = Länge der 1/4 Welle der auffälligen Frequenz (oder vielfaches davon)
natürlich wird das bei niedrigen frequenzen immer schwieriger.
wichtig dabei ist, dass das dämpfungsmaterial grade an den wänden etwas stabiler ist und ruhig ne gewisse masse aufweisen soll. grad schwierig zu erklähren.
mit vernünftiger dämpfung hab ich gehäuseresonanzen um 400 hz rum schonmal um etwa 6 db dämpfen können.
Zitat von "Thomas"natürlich wird das bei niedrigen frequenzen immer schwieriger.
wichtig dabei ist, dass das dämpfungsmaterial grade an den wänden etwas stabiler ist und ruhig ne gewisse masse aufweisen soll. grad schwierig zu erklähren.
mit vernünftiger dämpfung hab ich gehäuseresonanzen um 400 hz rum schonmal um etwa 6 db dämpfen können.
masseträgheit ? was hast du denn da so in empfehlung ?
ukw
da halte ich doch die nahfeldmessung für am geeignetsten
Zitat von "Thomas"natürlich wird das bei niedrigen frequenzen immer schwieriger.
wichtig dabei ist, dass das dämpfungsmaterial grade an den wänden etwas stabiler ist und ruhig ne gewisse masse aufweisen soll. grad schwierig zu erklähren.
mit vernünftiger dämpfung hab ich gehäuseresonanzen um 400 hz rum schonmal um etwa 6 db dämpfen können.
Das ist keine "Gehäuseresonanz", sondern Schallwellen, die von der Rückwand reflektiert wieder durch die Pappe gelangen. ![]()