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zu hoher Eingangspegel bei BD-Mikro

  • achim wuerger
  • 3. Februar 2007 um 01:03
  • achim wuerger
    Beiträge
    1
    • 3. Februar 2007 um 01:03
    • #1

    Hallo,
    ich benutze ein Yamaha MG 16/6 FX fürs abmischen meines Drumsets.

    Ich habe das Problem, dass das BassDrum Mikro einen viel zu hohen Eingangspegel liefert (t.bone Mikro, untere Preisklasse).
    Selbst wenn ich den Gain-Regler links am Anschlag habe, leuchtet die Clip-Diode sehr oft auf bei moderater Lautstärke. Stelle ich den Gain-Regler nur 1° nach rechts, Clipt es bei jedem BassDrum-Schlag.

    Frage:
    Ist das schädlich fürs Mischpult, wenn der Kanal ständig übersteuert?
    Ist das ungünstig für den Sound, wenn der Kanal ständig übersteuert?
    Was kann ich dagegen tun, ohne das Mikro einen Meter vor der BD zu platzieren?

    Ich hatte vorher ein Soundcraft Spirit FX8, bei dem war dieses Phänomen nicht.

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

  • UlTraAudio
    Verifiziert
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    479
    • 3. Februar 2007 um 01:42
    • #2

    Hallo Achim,

    für dein Pult ist das Übersteuern nicht schädlich. Der Operationsverstärker im Eingang arbeitet an seiner Grenze, oder "überfährt" diese. Das kann dann deine Hüllkurve / deinen Attack beeinflussen, den Kick in seiner Dynamik beschränken und im schlimmsten Fall hörbare Verzerrung nach sich ziehen. Das wiederum kann angeschlossene Leistungsteile ( Amps / Lautsprecher) beschädigen. Aus einer Aufnahme lassen sich Verzerrungen ebenfalls schwer wieder entfernen.

    Wenn dein Pult einen PAD Schalter hat, dann aktiviere diesen. Er senkt den Eingangspegel und ist für diese Fälle gedacht. Wenn nicht, kannst du es mit einem Übertrager im Signalweg probieren. Damit lässt sich ein Teilungsverhältniss von Eingans- zu Ausgangspegel schaffen.

    Sowas z.B.: http://www.adamhall.com/de/AH_K--Palme…op_27__b--PMT02

    Vielleicht hat hier jemand noch einen besseren Tip.

    Ich nutze bei ähnlichen Problemen die Dämpfung im Pult, in einem Fall hab ich auch mal einen XLR auf Klinke Adapter genommen, und bin in den Line Eingang gegangen. Dass kann aber die Performance des angeschlossenen Mikros in Mitleidenschaft ziehen, da Line Eingänge um einiges niederohmiger sind.

    Beste Grüße

    Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • spector
    Beiträge
    377
    • 3. Februar 2007 um 02:04
    • #3

    Beim Yamaha MG-16 weisen die Line-Eingänge eine
    Impedanz von 10k/600Ohm auf .
    Ein Adapter von XLR --> Klinke --> Line-Eingang kann dein
    Problem sicher lösen.

    Gruss
    Spector
    ------------------------------------------------------
    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
    ------------------------------------------------------

  • paranoize
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    569
    • 3. Februar 2007 um 03:55
    • #4

    Hallo,

    eine weitere Alternative wäre einfach Dämpfungsglieder dazwischen zu stecken. Zu finden unter

    http://www.whirlwindusa.com/spcint.html -> IMPPAD, gibts dort in 10dB Schritten von -10 bis -40dB

    Lieben Gruß.. Armin

  • wikinger
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    517
    • 4. Februar 2007 um 00:47
    • #5

    Einen symetrischen Adabter XLR-Klinke basteln, beim Line-Eingang rein, und gut ist! Einfachste und billigste Lösung!

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Wulfson
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    • 4. Februar 2007 um 11:21
    • #6

    beim t oder anderen anbietern gibts adapterstecker mit dämpfung, tw sogar schaltbar.
    einfach einen dieser adapter rein stecken und gut is. 10 oder 20 db sollten auf alle fälle genügen. btw--solche teile sollte jeder toni in seinem tool case haben :wink: . sehr oft bin ich an pulten zu gange, die kein pad, phasenumkehr o.ä. haben.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 4. Februar 2007 um 14:17
    • #7

    PAD-Funktion aktivieren fällt aus, diese Möglichkeit bietet dein Pult nicht.

    Einen Line-Eingang zu nutzen wäre wenig praktikabel, da du somit das einzige semiparametrische EQ-Band der Mic-Kanalzüge verlierst. Gerade bei der Entzerrung einer Bass-Drum wird dies aber in der Regel benötigt .

    Bevor man sich heiß macht: einfach mal hinhören. Werden Verzerrungen hörbar, wenn du die Bass-Drum trotz Aufleuchten der Peak-LED auf die PA gibst? Falls nein... Wen interessiert die Peak-LED?! Falls ja: externes Dämpfungsglied kaufen oder selber basteln.

    Zudem ist es hilfreich zu wissen, dass die Peak-LED ihr Signal nach dem EQ abgreift. Intensives EQ-ing kann also auch zum beschriebenen Effekt führen. Möglicherweise hast du ja einen Compressor im Insert der Bass-Drum. Ein Herunterregeln des Output-Levels des Selbigen um einige dB dürfte das Problem ebenso lösen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • UlTraAudio
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    • 4. Februar 2007 um 22:08
    • #8
    Zitat von "cen-music"


    Einen Line-Eingang zu nutzen wäre wenig praktikabel, da du somit das einzige semiparametrische EQ-Band der Mic-Kanalzüge verlierst. Gerade bei der Entzerrung einer Bass-Drum wird dies aber in der Regel benötigt .

    Ich kenne das Pult nicht, bin aber davon ausgegangen, dass die Monokanäle Mic und Line bereit stellen.

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • wora
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    • 4. Februar 2007 um 22:25
    • #9

    hab mich auf der yammi-site mal schlau gemacht:
    ja, das pult hat neben dem XLR-mikroeingang auch eine klinkenbuchse für linesignale. also ist ein adapter XLR auf Klinke (sym) wohl die einfachste lösung für dieses problem.
    allerdings verliert man da die möglichkeit der phantomspeisung, falls dein mikro sowas benötigen sollte muss man doch mit einem zwischengeschalteten pegeldämpfer arbeiten.

    es gibt zwar noch die möglichkeit, sich einen spannungsteiler mit widerständen in den XLR stecker zu löten, aber das ist ne diffizile frickelei.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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