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Behringer multigate - alles "Einstellungssache" ..

  • randy
  • 11. Februar 2003 um 16:23
  • randy
    Beiträge
    10
    • 11. Februar 2003 um 16:23
    • #1

    Tach zusammen!

    Ich bin gerade badei etwas mit Drum-miking zu experimentieren und habe eine mikes ausgeliehen. Natürlich bin ich schnell an das problem des Übersprechens gestoßen und hab mir gerdae noch ein Multigate vion B. aisgeliehen num Herr der LAge zu werden. Kann es sein, dass das teil RAUSCHT WIE HÖLLE? Ich meinen jetzt nciht ein Grundrauschen, dass jedes Insertgerät haben wird - das einen kaum und bei B. etwas mehr - sondern echt Wasserfälle und beim Signalumschalten hauts mir jedesmal schier die Ohren raus... Oder mache ich was falsch?

    By the way - kann mir jmd eine paar grundlkegende Tipps zum einstellen des Geräts zum gaten von BD, Snare und Toms geben? das teilo scheint ja eig. ganz leicht zu bedienen sein, aber vieloleicht konne ich ja druch eure Tipps schneller zum Ziel oder finde gar eine Erklärung für das Niagara-Fälle ;)

    Danke und Gruß, Randy

  • Elehnez
    Beiträge
    3
    • 11. Februar 2003 um 17:12
    • #2

    Hi! Kann mir nicht vorstellen, dass die Gates soo arg rauschen! Vielleicht ist das Gerät alt oder doch falsch angesteuert?
    Davon abgesehen: Heutzutage wird kaum noch gegated, es sei denn, man will einen speziellen (meist 80er) Sound haben. Drums werden doch oft mit Ghostnotes gespielt und die gehen dann voll unter! Was über die OH kommt ist zuwenig! Und das leichte Mitrascheln des Teppichs gehört einfach zu einem Set dazu!
    Lieber mit Übersprechungen leben - klingt meist lebendiger, offener, natürlicher! :lol: Und die Bassdrum ist bei innenliegendem Mic eh genug abgekapselt.

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    1
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    3.316
    • 11. Februar 2003 um 18:12
    • #3

    Naja, wenn´s nicht gerade Jazz ist kann man die BD schon gaten (Oft habe ich auch noch einen Comp. drauf!). Bei R´n´R ist das Gate fast unverzichtbar. An den Toms finde ich dezentes Gating auch nicht falsch. Snare ist so eine Sache...

    Zunächst sollte man aber an einer guten Micpositionierung arbeiten - das erspart einem mit unter viel geschraube am Gate.

    Gruß Oliver

  • Seven
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    309
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    4.371
    • 11. Februar 2003 um 18:20
    • #4

    Niemand gated meine Snare. :D:D:D
    Das ist Beschneidung meiner indivduellen musikalischen Freiheit. :evil::evil::evil:
    Ich gate selbst nur ungern und selten. Am ehesten mal ein wummerndes Standtom oder auch mal mehr, aber nur wenn es sein muss. Als erstes versuche ich mit Mikroposition zu arbeiten oder dem Drummer mal einen Tip zu geben, wie er sein Set stimmen soll. :roll:
    Wenn dazu allerdings keine Zeit ist, muss eben ein Gate ran. Dann kann man nur hoffen das es kein Ohringer ist, sondern Drawmer oder BSS....

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 11. Februar 2003 um 18:21
    • #5

    Mit 'nem Gate kann man (wie mit einem Kompressor z. B. auch) eine Menge kaputtmachen, wenn man es falsch einstellt. Wenn man einen mündigen Drummer hat, kann man den auch fragen, ob er was gegen Gates hat. Ich kenn' da so einen, der mag Gates gar nicht.

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 11. Februar 2003 um 18:37
    • #6

    Das Behringer - Zeug rauscht zwar ein bisschen, aber bei dir ist wohl irgendwas krass fehlangepasst oder dein Pult hat ein Pegelproblem.

    Kick: Nur gaten, wenn sonst das Ding (dank wackeliger Holzbühne oder so) koppelt.
    Snare: nie gaten!
    Toms: Stimmschlüssel mitnehmen! immer! zu Not Gaffa! und wenns dann immer noch wummert, kann mans immer noch gaten.
    Keyboards: Auch wenn einige hier mich jetzt verprügeln werden, lieber so ein Ding mal gaten, als den rauschenden Ohr - Submixer vom Keyboarder die ganze Zeit ertragen
    Ansonsten: Percussion, irgendwelche ethnischen Trommeln, blech etc. sowieso nicht gaten.

    laut statt hell!

  • randy
    Beiträge
    10
    • 11. Februar 2003 um 19:30
    • #7

    Hi!

    Danke ers ma für eure ersten Tipps! Das Set nicht zu gaten wäre mir natürlich auch lieber, da kann ich weniger falsch machen und muss auch weniger investieren ... Es geht übrigens um eine Aufnahme der neuen Spongs meinr Band im Homerecordingstudio. Es muss nicht absolut high end sein aber wir wollen schon ein gutes Brett fahren (machen Hard Rock).
    Das Problem wenn ich nicht gate, ist doch, dass ich keine sinnvolle Effektzuweisung machen kann. Wenn ich auf die Snare eine Room lege, habe ich den ja überall drauf ... und das hört sich dann echt recht matschig an, zumal sich die Panoramaverhältnisse total verschieben (Snare ist in der Mitte, Floortom links außen  wenn der Hall der Snare nun das Tom mit nimmt rückt es automatisch Richtung Mitte...).

    Über weitere Tipps wäre ich dankbar!

    Gruß und Danke, Randy

  • alter ego
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    1.933
    • 11. Februar 2003 um 19:51
    • #8

    Auch im Studio - Bereich gate ich so sparsam wie möglich. Gute Mikrophonierung schafft auch so genügend Kanaltrennung.

    laut statt hell!

  • Tobias
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    878
    • 11. Februar 2003 um 21:25
    • #9

    vielleicht kommst du mit geringeren range-einstellungen besser zurecht?
    wenn du das signal nur um 6-10db runterdrückst, funktioniert die ortung wesentlich besser und das übersprechen ist (meist) noch einigermaßen erträglich.

    rauschen und knacken fällt natürlich nicht mehr so stark auf :)

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • randy
    Beiträge
    10
    • 11. Februar 2003 um 21:34
    • #10

    Hi!

    Also ich bin am verzweifeln... ;) Ich krieg den Scheiss nicht gebacken! Es rauscht wie ein Bächlein am Fluss um es mal in positive Worte zu packen... aber das mit dem Rangeregler müsste ich mal probieren. Um es so weit wie möglich zu trennen habe ich bisher immer auf -80dB eingestellt. Wenn ich da weniger einstelle wirds Rauschen geringer? Bin mal gespannt. Das heisst in der Fachsprache doch "Erhöhung des Floors" oder?

  • Tobias
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    878
    • 11. Februar 2003 um 22:02
    • #11

    also, bevor du jetzt immer zwischen drumset und mischer hin- und herrennst, würde ich den ganzen aufbau erstmal vereinfachen.

    Setz dich mit nem mikro vor dein gate und probier erstmal rum, welcher parameter was bewirkt.
    ok, beim attack ist das n bißchen schwierig, da bist du mit deiner stimme nicht schnell genug, aber beim rest gehts. schau dir auch an, in welchen bereichen die parameter arbeiten (Hold time zb von wenigen ms bis zu 4 sekunden oder so), damit du erstmal eine vorstellung bekommst, was das ding überhaupt macht.


    Wann rauscht es denn? wenn das Gate offen oder zu ist?
    verändert sich das rauschen, wenn du an der range drehst?
    ändert sich der pegel/klang maßgeblich, wenn du vom offenen Gate auf bypass gehst? am betsen mit CD-Signal ausprobieren
    dann wäre das nämlich ein gerätedefekt (Gate oder Mischer)

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • bias79
    Profi
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    1.103
    • 11. Februar 2003 um 22:44
    • #12

    Du solltest mit den Hold und Release Zeiten auf jeden Fall aufpassen. Wen man das schön knackig kurz macht hörst du beim Behriger wie er arbeitet. Klingt beschissen. Wenn du mit den Mikros schön dicht rangehst geht normalerweise auch die Ortung nicht verloren. Dann setz lieber die Effekte sparsamer ein. Hardrock sollte doch eh mehr knackig kommen.
    Ansonsten immer so wenig wie möglich gaten. Ein gutes Set brauch gar keine Gates. Ich hab im Studio einfach solange an meinem Set rumgeschraubt bis es auch ohne Gates knackig kam.
    bis dann, bias79

    GHOSTNOTE-SOUND

  • randy
    Beiträge
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    • 12. Februar 2003 um 08:52
    • #13

    Morgen!

    Also was und wie das Teil arbeitet ist mit inzwischen klar und so viel Potis hat es ja auch nicht. Ích stelle die Threshold so ein, dass das Gate nur beim Schlagen des jeweiligen Kessels aufmacht. Soweit in Ordnung. Bei den Hold- und Release-Einstellungen gehe ich dann so vor, dass der Ton des Kessels zwar nach eine gewissen zeit abgedämpft wird, sich aber immer noch natürlich anhört und nicht nur Pock Pock macht (hold ca. 2s und dann mittelschnelle Release). Eigentlich wars das doch schon oder?
    Mit dem Rauschen ist es so: mein Pult rauscht selbst ein wenig wenn ich 6 Mikros dranhabe und zwei davon über den Aux3 und Aux 4 raus route (BD und SD) - die Tom-Mischung und die Overheads kommen aus der Stereosumme raus. Das Ganze geht dann in vier Spuren in meinen HDD-Recorders. Also es rauscht halt auch ohne gates ein wenig. Wenn das gate dann dazwischen hängt rauschts halt noch mehr und es ist kein einfaches "analoges Rauschen", sondern eher ein "digtales" wenn ihr versteht was ich meine. Halt ein Mischung aus Minitönen, die dann zusammen eine Art Rauschen ergeben. Und das regt mich auf - schließlich soll ein Gate ja den Pegel verringern und nicht noch mehr Pegel - wenn auch in Form von Rauschen - addieren. So! :(
    Das Rauschen (in Zukunft mit R. abgekürzt...) ändert sich nicht egal ob ich auf Bypass schalte oder am Rangeregler schraube... Wenn ich die MON-Taste drücke knallts wie Hölle (es steht in der Anleitung, dass man das nur bei Kanal off machen soll...) und dann gehts R-mäßig richtig zur Sache ... aber diese Funktion brauche ich nicht.
    Ich werde heute mal testen wie sich ein anderes Routing auswirkt - vielleicht stimmt ja was mit den Aux-wegen nicht?
    F*ck! Bei so nen Scheiss vergeht einem beinahe die Lust am Aufnehmen... :-?

    Also, danke für eure Tipps! :)

    Gruß, Randy

  • randy
    Beiträge
    10
    • 12. Februar 2003 um 08:58
    • #14

    Wegen der Ortung:

    Ich habe die Mikros so nahe dran, dass es weiter nicht mehr geht. Weil ich zig Ständer uns Set scheisse und unpraktisch finde, arbeite ich mit Klemmen (K&M). Die Mikros sind ganz vorne im Langloch (na, na, ...) und schauen im Winkel von ca. 45 Grad auf die Felle. Das ganze so, dass möglicht wenig in Richtung andere Kessel "geschaut" wird. Also das Floortom-Mike schaut z.B. in Richtung rechts hinten, das SD-Mike schaut in meine Richtung usw.
    WAs kann ich denn da noch besser machen? Kann es auch am Raum selbst liegen? --> Kellproberaum mit Teppich aber beinahe kahlen tapezierten Wänden...

    Danke nochmal!

    Randy :P

  • BVC
    Beiträge
    650
    • 12. Februar 2003 um 09:12
    • #15

    Also erstma musst du ma guggn ob dein behringer irgend n defekt hat oder das kabel fritte is oder sowas. Wir haben auch noch ein multigate das ist absolut friedlich und leise ;)

    Zu Gates am Drumset, das macht man nur wenn der drummer unfähig ist oder man wenig zeit hat oder man metal abmischen muss, die sind eh für ghostnotes zu unfähig *fg* oder wenn alles 3 zusammen kommt ^^

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 12. Februar 2003 um 13:27
    • #16

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe brauchst Du die MON Taste ja nur um die Filtereinstellung vorzuhören.
    Mir ist allerdings vollkommen schleierhaft was Du mit den Aux-Wegen machst.

  • randy
    Beiträge
    10
    • 12. Februar 2003 um 17:32
    • #17

    Hi!
    Die SAche mit den Auxwegen ist total trivial. Ich hba an meinem mischer (dynacord 18 Kanal) keine Subgruppen. Da ich aber vier getrennte Spuren haben will schicke ich die BD-Spur über einen Auxweg und die SD-Spur über einen anderen. Warum? weil ich keine Direct Outs habe - beziehungsweise keine Kabel dazu... :(

    Ich hab heute ein wenig an dem routing gespielt - alles wie gehabt. Sobald ich auch nur einen Output des Gates mit dem Mischer verbinde, brummts und es rauscht noch mehr als vorher. Ob ich nun einen Input auf dem Kanal habe oder nciht spielt keine rolle. An der Phantomspannung kann es auch nicht liegen - es brummt mit und ohne. :o

    Ohne Witz Leute, das behringer nciht absolut top ist weiss jeder und das ist auch gut so, dass es eben auch Geräte im Hobbysegment gibt für Leute wie mich oder so - aber ich kann mir nicht vostellen, dass selbst behringer ein Gerät rausgibt, das derart unbrauchbar ist! Ich gehe morgen mal zum Händler und frage, ob es sein kann, dass das Teil kaputt ist...?!? Anders kann ich mir es nciht mehr erklären. Bei behringer frage ich auch mal nach.

    Bis denne, Randy :evil:

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 13. Februar 2003 um 09:10
    • #18

    Wenn es brummt hast Du entweder ein Masseproblem oder das Netzteil ist vielleicht defekt. Das würde Deine Probleme erklären.

  • randy
    Beiträge
    10
    • 13. Februar 2003 um 13:40
    • #19

    So Freunde der Nacht!

    Ich hab nun alle Kabel und zig Kanäle getauscht und getestet. mein Ergebnis:

    Das Brummen kommt von Kanal 4 des Multigates - das ist der geanu neben dem Netzstecker...

    Das Rauchen ..äh Rauschen kommt von Kanal 2 des Multigates.

    SO NICHT! Ich geb das Teil huete zurück und frage ob das normal ist... Ich geb doch keine 160 Öre aus für ein Teil, dass vona lleine Rausch und brummt. :evil:

    Außerdem habe ich noch etwas an den Mikros gespielt und sie noch extremer auf die Felle ausgerichtet --> beinahe 90 Grad Winkel. Das Übersprechen ist nun weniger. Zudem habe ich meinem Effektgerät eine gatefunktion gefunden mit der der ich den Effektweg gaten kann. So spricht es wenigstens nur dann an, wenn der jeweilige Kessel gespielt wird. Mal sehen obs so noch besser wird. Die ersten tests waren vielversprechend... :)

    Noch eine Frage zum Thema:
    Ich nehme die HH noch über die Overheads ab (eins aufs Ride, eins auf die HH gerichtet). Dabei entseht ein komisches Echo zwischen dem Overhead-HH-Signal und und dem Signal das über die Snaredrum kommt... wie krieg ich das weg... :cry:

    Danke!

    Randy

  • 303king
    Beiträge
    46
    Marktplatz Einträge
    2
    • 22. Februar 2003 um 13:04
    • #20
    Zitat von "alter ego"


    Kick: Nur gaten, wenn sonst das Ding (dank wackeliger Holzbühne oder so) koppelt.
    Snare: nie gaten!
    Toms: Stimmschlüssel mitnehmen! immer! zu Not Gaffa! und wenns dann immer noch wummert, kann mans immer noch gaten.


    ...würde mich mal interessieren, wie man wummernde toms mit stimmschlüssel und gaffa bändigen kann.
    die drummer mit wummer toms, die ich bisher kennengerlernt habe, meinten entweder
    - das müss so sein
    - die toms klingen halt so oder
    - nimm doch mal die frequenz raus, bei der´s wummert.

    irgendwie war das ergenis aber nie zufriedenstellend. hab auch woanders im forum gelesen, dass ein gut gestimmtes schlagzeug das a und o ist. was ist da dran? ...und wie erkläre ich nächstens dem drummer, dass ich mal eben an seinen kesseln rumschrauben muss...?

    danke für eure hilfe.

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