Richtig - und auch wieder nicht. Die verschiedenen Versionen von 3,5t bis 6,5t bauen zwar auf dem gleichen Grundchassis auf, unterscheiden sich aber gleichwohl in vielen Details (Reifen, Federung, Bremsen, div. Fahrwerksteile). Das Leiterrahmenprinzip macht den Iveco im Vergleich zu seiner selbsttragenden Konkurrenz robust und ermöglicht hohe Anhängelasten, schränkt aber natürlich aufgrund seines Gewichtes die Nutzlast insbesondere bei den leichten Versionen stark ein. Und die Unempfindlichkeit gegen Überladung nutzt Dir in der Verkehrskontrolle oder im Falle eines Unfalles wenig. Ein prima Zugfahrzeug, aber für sich allein ein wenig wirtschaftlicher Lastesel, wenn es um echte Gewichte geht. Und leider geht es bei VT irgendwie immer um echte Gewichte.....
Der typische deutsche 7,5t Leicht – LKW ist die Verlagerung des Problems um eine Klasse nach oben. Das ist ja eigentlich auch nichts anderes als ein abgelasteter Zwölftonner; mit knapp 8m langem Plywood – Kofferaufbau und 2t Zuladung ebenfalls ein reiner Styroportransporter. Mit VT lässt sich so was guten Gewissens allenfalls kniehoch beladen, dann ist Feierabend.
Als gebranntes Kind bin ich für dieses Thema wahrscheinlich etwas übersensibilisiert. Ich hatte vor Jahren schon einmal das zweifelhafte Vergnügen, persönlich die Reste einer mehrere hunderttausend Euro teuren Ladung aus einem quer über die Autobahn gestürzten 18,5t – Zug kratzen zu müssen (Gott sei Dank keine ernsten Personenschäden). Dabei war der noch nicht einmal überladen; die Crew hatte die Ladung nur, sagen wir mal, ein wenig unintelligent verteilt, und das war’s dann gewesen zum Thema Fahrstabilität :(.
ZitatPS: Uebrigens - das von Dir erwähnte Material kommt bei uns auf genau 320 kg...
Dann hast Du zu dünne Kabel.....:D
Mit freundlichem Gruß
BillBo