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Neuer PA-Lastesel - Sprinterklasse

  • 4Art
  • 13. Februar 2007 um 14:12
  • billbo
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    • 23. Februar 2007 um 14:45
    • #21

    Richtig - und auch wieder nicht. Die verschiedenen Versionen von 3,5t bis 6,5t bauen zwar auf dem gleichen Grundchassis auf, unterscheiden sich aber gleichwohl in vielen Details (Reifen, Federung, Bremsen, div. Fahrwerksteile). Das Leiterrahmenprinzip macht den Iveco im Vergleich zu seiner selbsttragenden Konkurrenz robust und ermöglicht hohe Anhängelasten, schränkt aber natürlich aufgrund seines Gewichtes die Nutzlast insbesondere bei den leichten Versionen stark ein. Und die Unempfindlichkeit gegen Überladung nutzt Dir in der Verkehrskontrolle oder im Falle eines Unfalles wenig. Ein prima Zugfahrzeug, aber für sich allein ein wenig wirtschaftlicher Lastesel, wenn es um echte Gewichte geht. Und leider geht es bei VT irgendwie immer um echte Gewichte.....

    Der typische deutsche 7,5t Leicht – LKW ist die Verlagerung des Problems um eine Klasse nach oben. Das ist ja eigentlich auch nichts anderes als ein abgelasteter Zwölftonner; mit knapp 8m langem Plywood – Kofferaufbau und 2t Zuladung ebenfalls ein reiner Styroportransporter. Mit VT lässt sich so was guten Gewissens allenfalls kniehoch beladen, dann ist Feierabend.

    Als gebranntes Kind bin ich für dieses Thema wahrscheinlich etwas übersensibilisiert. Ich hatte vor Jahren schon einmal das zweifelhafte Vergnügen, persönlich die Reste einer mehrere hunderttausend Euro teuren Ladung aus einem quer über die Autobahn gestürzten 18,5t – Zug kratzen zu müssen (Gott sei Dank keine ernsten Personenschäden). Dabei war der noch nicht einmal überladen; die Crew hatte die Ladung nur, sagen wir mal, ein wenig unintelligent verteilt, und das war’s dann gewesen zum Thema Fahrstabilität :(.

    Zitat

    PS: Uebrigens - das von Dir erwähnte Material kommt bei uns auf genau 320 kg...

    Dann hast Du zu dünne Kabel.....:D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • 4Art
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    • 23. Februar 2007 um 15:06
    • #22

    Ne, ne....

    Nur Audio, kein Licht - die Kisten lassen wir andere schleppen :D

  • niggles
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    • 23. Februar 2007 um 21:18
    • #23
    Zitat von "BillBo"


    Der typische deutsche 7,5t Leicht – LKW ist die Verlagerung des Problems um eine Klasse nach oben. Das ist ja eigentlich auch nichts anderes als ein abgelasteter Zwölftonner; mit knapp 8m langem Plywood – Kofferaufbau und 2t Zuladung ebenfalls ein reiner Styroportransporter. Mit VT lässt sich so was guten Gewissens allenfalls kniehoch beladen, dann ist Feierabend.

    8m-Koffer ist auch schon eine (mMn wenig sinnvolle, weil durch den langen Überstand hinter der Hinterachse in der Stadt sehr unangenehm zu fahrende) Sonderausführung. Standard ist der 6m-Alukoffer, dann ist das ganze Fahrzeug nur knapp 8m lang und noch recht handlich. Ohne Hebebühne kommt diese Ausführung immerhin auf 2,7 t Nutzlast (z.B. MAN L2000 (8.224) mit kurzer Schlafpritschenkabine) und wenn wirklich viel Gewicht mit muß kommt halt noch der übliche 13t-Nachläufer dran, der das ganze schwere Zeug aufnimmt. Es geht auch ohne Überladung - wenn nur die Sonntagsfahrgenehmigungen nicht so willkürlich erteilt würden... :evil:

    Mal am Rande: Es gibt (noch) SNG's auf MB 1324-Fahrgestell, die als 7,5-Tonner zugelassen sind. Wer die Fahrzeugbasis kennt und weiß, was in so einem Aufbau üblicherweise drin steckt (5 Kamerazüge, komplett autark (Aggregat&Klima), große alte Sat-Anlage (nix SWE-Dish-Digitalspielzeug...) denkt sich jetzt seinen Teil. Passiert ist bis jetzt noch nix - auch weil die Fahrer wissen auf was sie da sitzen und nicht wie die Gestörten mit 65 auf 2 Rädern irgendwelche Autobahnauffahrten runterkacheln..

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • mathias k.
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    • 23. Februar 2007 um 21:46
    • #24
    Zitat von "BillBo"

    17 m3 und 900 kg Zuladung? Das ist ein reiner Styroportransporter, für Veranstaltungstechnikzwecke völlig ungeeignet. Selbst wenn Du das Ding ausschließlich mit Alutraversen volldengelst, ist es schon hoffnungslos überladen.

    900 Kilo, das sind:

    Eine Zeit lang haben wir bei einigen Veranstaltungen ("nur" HKS) ein Gelände mit LKW-Waage zur Verfügung gehabt, da wundert man sich wirklich, wie schnell die (bei dem Sprinter meine ich 1,4 Tonnen) Zuladung ausgeschöpft sind.
    Das Thema sollte man tatsächlich immer im Hinterkopf haben.

    Sehr empfehlenswert zur "Abschreckung", wenn auch nicht direkt Veranstaltungstechnik, sondern eher etwas zur Ladungssicherung (bzw. "nicht-Ladungssicherung") :

    http://www.tis-gdv.de/tis/foto/inhalt.htm

  • Pfälzer
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    • 2. März 2007 um 23:55
    • #25

    Ich mag Dir an Deinem neuen "Last"esel ja nicht die Freude nehmen, aber bei den PS mußt Du 10% -15% abziehen. Zumindest bei IVECO.

    Leider entdeckte ich den Thread erst jetzt, ich fahre seit ca. 5 Jahren einen 35S15. Da er auf der Autobahn nicht das brachte was er sollte, ging es nach mehreren Werkstatbesuchen auf den Prüfstand und siehe da, 10% Minderleistung! Monate später sprach ich mit einem Feuerwehrkamarad darüber (er begeisterter Camper ) und bekam zu hören das dies in seinen Camperkreisen eine altbekannte Masche von IVECO ist. In seinen Camper Fachmagazinen werden die neuen Fahrzeuge immer auf Herz und Niere geprüft. Bei IVECO wird immer eine zu hohe PS Angabe im Prospekt nachgewiesen, ist leider so :cry:

    Ach und noch was, meiner hat 1350kg Zuladung bei 3,5m Laderaumlänge und der ist überladen wenn er voll ist.

    Gruß Wolf

  • Mechwerkandi
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    • 3. März 2007 um 12:39
    • #26

    Du lieber Himmel, dann kuckt Euch mal die Messebauer an, bevor ihr über so Nebensächlichkeiten wie "Nutzlast" diskutiert...

    11 to MAN, abgelastet auf 7,5 to wg. Fahrer, und wg. Messe auf 12 to vollgeknallt.

    Wohlmöglich auch noch selber fahren?
    Was kommt denn da für ein Stundensatz bei 'rum??

  • 4Art
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    • 3. März 2007 um 22:40
    • #27

    Also: Nach einigen Ernsteinsätzen heute und direktem Vergleich mit dem Vor-Vorgänger 2.5 Liter: Nicht zur vergleichen.

    Der neue 3 Liter HPI wurde bei uns um die Ecke in Arbon ua für die Schweizer Armee entwickelt (und auch in kleinen Serien gebaut) und läuft dort mit 240 PS (...). Der Motor - und das ist auch gefühlt - hat vermutlich MEHR als 166 PS. Kein Vergleich zu allem Ueblichen was ich in der Liga kenne.

    Die alten 2.8er in der Fiat (nicht Iveco-Ausführung!!) hatten tatsächlich eine extreme Serienstreuung, die allerdings mit leichten Anpassungen am Raildruck und Optimierung der Einspritzung durchaus noch etwas mehr haben "nach oben gestreut" werden können. :) Mein 2.5er TDI in meinem Womo läuft zum Beispiel total anders als der 2.5er, den ich heute gefahren habe. Das ist aber auch normal, der der in Ivecos verbaute Motor nur im Motorblock identisch mit der in den Ducatos verbauten Maschine ist. Anbauteile bis hin zur Einspritzpumpe sind unterschiedlich. Der TDI 95 Eco-Cat in meinem Womo hat zum Beispiel 116 PS, derjenige im TurboDaily von heute (ebenfalls Eco Cat aus 95) hat 106 PS.

    Man mag übrigens gerne in den entsprechenden Wohnmobilforen das nachlesen - bin dort im Uebrigen mit demselben Nick unterwegs (Duatoforum, Ducatofans, womo.de etc. pp).

    Gruss

    4Art


    PS - der erwähnte 35S15 (146 PS) gilt tatsächlich nicht gerade als Rakete - ist allerdings auch ein reines Fiat-Konstrukt :wink:

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