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Hängen von Baustahlmatten (Theaterproduktion)

  • fietje
  • 21. März 2007 um 23:18
  • fietje
    Beiträge
    134
    • 21. März 2007 um 23:18
    • #1

    Hallo,

    im Moment gehe ich der Frage nach, ob man eine Konstruktion aus Baustahlmatten, die verschweißt sind an Theaterzüge (Handzüge) hängen kann.

    Unter welchen Bedingungen darf ich so etwas hängen und wie würdet ihr es befestigen (Kette, Stahlseil?), vom Gewicht her ists für die Handzüge des Theaters ein kleineres Problem. Es geht mir hauptsächlich um die Sicherheit der Personen die sich auf der Bühne befinden.
    Muss eine solche Konstruktion in irgendeiner Form abgenommen werden und für sicher befunden werden ? Wenn ja, wer kann dies tun?

    Viele Fragen, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Die Baustahlmatten sollen ein Gefängnisgitter darstellen. (Hier bin ich auch für bessere Alternativen offen, allerdings darf es nicht zu teuer werden)

    Gruß,
    Fietje

  • skyper
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    • 22. März 2007 um 02:21
    • #2

    Ohne eine schlaue Antwort parat zu haben hätte ich da zumindest noch eine Frage:

    bedeutet "hängen" statisch oder dynamisch (also nur als Sicherung gegen Umfallen oder szenisch bedingte Auf/Abwärtsfahrt) ?


    Als Alternative zum Baustahl würde ich vielleicht Bambusstäbe aus dem Baumarkt verflechten (zusätzlich an den Kreuzungsstellen mit Blumendraht "vertüddeln") und anschließend entsprechend streichen/lackieren. (oder Du findest irgendwo Sprührost :) )

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    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • manuela
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    • 22. März 2007 um 06:49
    • #3
    Zitat von "Skyper"

    Als Alternative zum Baustahl würde ich vielleicht Bambusstäbe

    dafür hab ich mir mal einen Rückzieher einfangen dürfen.... B1 und so.
    War ein Bambusdeko für eine Asiatenbühne, eigentlich völlig harmlos.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • fietje
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    • 22. März 2007 um 09:19
    • #4

    Hi,

    es soll dynamisch sein. Bambusstäbe fallen glaub ich aus Brandschutzvorschriften flach im Theater. Theoretisch wäre es ja kein Problem, das mit geeigneten Anschlagmitteln festzumachen (Kette, Stahlseil), aber ich bin mir da nicht sicher, wenn es eine verschweißte Konstruktion ist, kann da ja auch mal ne schweißnaht brechen, das muss doch sicher kontrolliert oder abgenommen werden von irgendwem (würd mich doch stark wundern wenn das in Deutschland einfach so ginge ;) )

    Wir hatten auch einmal an Alu gedacht, aber da es mit dem Gewicht keine Probleme gibt und Alu schwieriger zu schweißen ist, hatten wir an Baustahlmatten gedacht.

    Es soll halt eine Gefängnissituation darstellen, bei der ein Gerüst den Zellentrakt umrandet und das Gitter frontal vor stehen/hängen soll. Es soll dann für bestimmte Szenen entfernt werden, einzige Alternative zum hängen am Zug wäre eine Positionierung auf Rollbrettern, was aber schwieriger ist im Stück einzubauen, bzw. der Umbau dauert länger.

    Ich bin mir sicher das die Konstruktion aus Baustahl halten würde und mit den richtigen Anschlagmitteln auch keine Probleme machen würde, aber die Vorschriften würd ich gern einhalten, sonst gibt das nachher nur Ärger ;)

    Danke für die Antworten,
    Fietje

  • ljkiki
    Gast
    • 22. März 2007 um 10:34
    • #5

    Moin,

    wenn das ganze ordentlich geschweißt ist, würd ich mir um die Baustahlmatten keine Gedanken machen. Die Stahlmatten, die das ganze Theater tragen, sind auch nix anderes...

    Zum Anschlagen: entweder ein kurzes Stahlseil + Schäckel (Vorsicht mit Knicken!) oder Steelflex.

    Den Bambus würd ich nicht nehmen (Feuer), zumal ich auch nicht glaube, dass dabei so viel sparst, vom Design ganz abgesehen.

  • deep-house
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    • 22. März 2007 um 10:47
    • #6

    es gibt unterschiedliche Matten,
    die Q Typen mit meist gleicher Bewehrung in x ung y Richtung und die R Typen, wo die Hautbewehrung in X Richtung (längs) liegt.

    Ich denke hier wird man erstmal aus optischen und aus Gründen der Größe wählen. Vermutlich sieht eine Q188 ganz gut aus 150mm Stababstand 6mm Stabdurchmesser, oder die Q335 mit a=150mm/d=8mm

    Es kann bei allen Typen vorkommen, das sich die Randstäbe lösen, da diese nur punktuell (ich nehme an durch Kontaktschweißen) "geheftet" sind.
    Daher sollte die Matte nicht allein am obersten waagrechten Randstab hängen, eher mit einer Art Klemme an senkrechten Stab. Das Theater hat doch sicher eine Werkstatt, die können das was anfertigen.

    Gruß UweS.

    edit: Rechtschreibung ;)

    Gruß UweS.

    Einmal editiert, zuletzt von deep-house (22. März 2007 um 11:34)

  • skyper
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    • 22. März 2007 um 11:29
    • #7

    Brandschutz ist ein Argument...

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  • ADMIN
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    • 22. März 2007 um 11:57
    • #8
    Zitat von "deep-house"

    Daher sollte die Matte nicht allein am obersten waagrechten Randstab hängen, eher mit einer Art Klemme an senkrechten Stab.

    Ja. Und wenn das dann an mehreren senkrechten Drähten hängt, dann würde ich mir um die Sicherheit auch keine größeren Gedanken mehr machen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • michael pillkahn
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    • 22. März 2007 um 22:47
    • #9
    Zitat von "LJKiki"

    wenn das ganze ordentlich geschweißt ist, würd ich mir um die Baustahlmatten keine Gedanken machen. Die Stahlmatten, die das ganze Theater tragen, sind auch nix anderes...

    Und wenn man sich nicht sicher ist ob die orginal schweisnaht hebt, einfach nochmal drüberschweissen, zumindest einmal ringsrum...

    *** Michael Pillkahn ***

    Unglücklich über meine Beiträge? dann schreibe mir, ich freue mich dich kennen zulernen.

    Hinweis: Bei langen PN's bitte Zeilenumbrüche verwenden, ab 50 Wörten wird es sonst zu unübersichtlich.

  • rockland
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    • 23. März 2007 um 02:00
    • #10
    Zitat von "Michael Pillkahn"

    Und wenn man sich nicht sicher ist ob die orginal schweisnaht hebt, einfach nochmal drüberschweissen, zumindest einmal ringsrum...

    Quatsch !!!
    Eine Schweißnaht ist immer eine potentielle Schwachstelle, förmlich wie eine Sollbruchstelle.
    Die orginalen Schweißnähte auf keinen Fall überschweißen.
    Damit machst du das Material um diese jeweilige Naht drum herum nur spröde.

    Die orginalen Nähte sind optimal in Bezug auf Haltbarkeit und gleichzeitge Härte und Bruchfestigkeit. Besser nach Matten schauen die gut verarbeitet sind.

  • treibsand
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    • 23. März 2007 um 09:29
    • #11

    Wenn es sich irgendwie machen liesse, würde ich die Stahlmatten ringsum mit einem (dünnen) Rohrrahmen umranden.
    Stahlstreben um das Rohr herumbiegen und jeweils einmal Punktschweissen.
    Ist schnell gemacht und verringert das Risiko, sich an den vorstehenden Streben zu verletzen.
    Da gibt es dann auch sichere Möglichkeiten, das ganze aufzuhängen, da

    Zitat von "ADMIN"

    Und wenn das dann an mehreren senkrechten Drähten hängt, dann würde ich mir um die Sicherheit auch keine größeren Gedanken mehr machen.

    Die Matten "fransen" sonst auch gerne aus, wenn man sie zu dicht an den Knotenpunkten auftrennt.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • fietje
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    • 24. März 2007 um 08:03
    • #12

    Hi,

    danke für die Antworten.

    treibsand: habe noch nicht ganz verstanden wie du das meinst, du meinst einfach an die Kanten der Matte einen Rohrrahmen zu bauen (Streben umbiegen und schweißen), sodass die spitzen niemand verletzen können und man das auch mit ein paar Couplern oder anderen Haken z.B. hängen kann?

    Gruß,
    Fietje

  • treibsand
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    • 24. März 2007 um 08:54
    • #13

    Du hast es ja doch verstanden... :D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • DJheini
    Moderator
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    • 24. März 2007 um 13:32
    • #14
    Zitat von "Rockland"

    Die orginalen Nähte sind optimal in Bezug auf Haltbarkeit und gleichzeitge Härte und Bruchfestigkeit.

    Falsch! Hast du dir die Schweisspunkte bei manchen Baustahlmatten schonmal angesehen?
    Ich habe 20 Jahre "Auf dem Bau" gearbeitet, und da hat die Qualität dieser
    Schweisspunkte in den letzten Jahren erheblich nachgelassen.
    Die haben nämlich später im Beton nichts mehr zu halten. Sind eigentlich
    nur so eine Art Montagehilfe, damit die einzelnen Stäbe, die später nur
    auf Zug belastet werden, in Position bleiben, bis der Beton da drum ist.
    Es gibt ja auch Armierungen, die aus einzelnen Stäben hergestellt werden,
    da werden diese Kreuzungen auch nur mit ein bischen Bindedraht "verrödelt".

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • deep-house
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    • 24. März 2007 um 15:43
    • #15
    Zitat

    Die haben nämlich später im Beton nichts mehr zu halten. Sind eigentlich
    nur so eine Art Montagehilfe, damit die einzelnen Stäbe, die später nur
    auf Zug belastet werden, in Position bleiben, bis der Beton da drum ist.


    richtig, die sind nicht explizit geschweißt um Kräfte zu übertragen, deswegen schrieb ich auch "geheftet" die waren noch nie "richtig" geschweißt, da die Abtragung nur in Stabrichtung erfolgt, d.h. bei der Matte 2 achsig und dies die Struktur des Stahls zumindest mal verändern würde.

    Umlaufender Rahmen ist recht aufwendig, dann ist es einfacher Absperr- Schutzgitter zu kaufen/leihen, die sind eingefasst.

    Gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • fietje
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    134
    • 25. März 2007 um 01:21
    • #16

    Hi,

    im Moment laufen die Proben mit Bauzäunen, die aber meiner Meinung nicht gerade das Gefühl von Gefängnisgittern vermitteln (Ok, tun die Baustahlmatten auch nicht, aber die waren halt bisher die Planung). Theoretisch müssten sich ja auch die Bauzäune hängen lassen, nur irgendwie sind die Verstrebungen da doch schon zu verschieden zu Gittern in Zellenblöcken.

    Gruß,
    Fietje

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