diese ganze Closed vs. Br diskussion hat bei mir eine Frage aufgeworfen, die nach der Powerkompression durch Erhitzung im geschlossenen Gehäuse. Inwiefern kann macht es Sinn, ein Gehäuse so zu konstruieren, dass der Magnet des Lautsprechers aussen, sprich nicht im Gehäuse ist(das Chassis einfach gedreht) ? Mitteltonsysteme mal aussen vor gelassen....
Einbauarten von Lautsprechern
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Zitat von "Peerless"
diese ganze Closed vs. Br diskussion hat bei mir eine Frage aufgeworfen, die nach der Powerkompression durch Erhitzung im geschlossenen Gehäuse. Inwiefern kann macht es Sinn, ein Gehäuse so zu konstruieren, dass der Magnet des Lautsprechers aussen, sprich nicht im Gehäuse ist(das Chassis einfach gedreht) ? Mitteltonsysteme mal aussen vor gelassen....
... da auch bei BR kaum ein Luftaustausch stattfindet, kann bei außenliegendem Magnet ggf. dessen Abwärme besser an die Umgebung abgegeben werden. Der Wärmetransport von der Schwingspule bis an die Umgebung ist ein komplexerer Vorgang, der von mehreren Faktoren abhängt.
Einige konstruktive Maßnahmen begünstigen dabei den Wärmetransport durch Wärmeleitung ... andere den durch Wärmestrahlung (... die allerdings bei niedrigen Temperaturen nur einen geringen Beitrag liefert ...). -
Du kannst auch mal hier schauen, da habe zum Thema Hitze mal eine Excelvorlage erstellt. Nichts wirklich bedeutsames, aber vielleicht hilft es dir ja...
Gruß FF
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dass ein aussen liegender magnet die wärme besser abführt scheint also auf der hand zu liegen :wink:
nun ist aber meine frage noch dahin unbeantwortet wie sich der f-gang bzw. das abstrahlverhalten eines tieftöners verändert, wenn ich ihn in einem berechenten gehäuse einfach umgedreht einbauen würde.... verändert sich auch die rechengrundlage für das gehäuse (vom verdrängungsvolumen des treibers mal abgesehen) ?
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jap kann ich bestätigen habe eine messung mit sinus an einem 12er gemacht
nach ca 2 std hat der "betreibstemperatur" sprich ändert nur noch wenig bei closed waren wir bei ca 70° magnet temp bei umgedrehten zustand nach längerer "einwirkzeit" ca 40° gleiches signal uswalso großer unterschied
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Zitat von "Peerless"
nun ist aber meine frage noch dahin unbeantwortet wie sich der f-gang bzw. das abstrahlverhalten eines tieftöners verändert, wenn ich ihn in einem berechenten gehäuse einfach umgedreht einbauen würde...
... Abstrahlverhalten eines Tieftöners ? :wink:Wellenlänge bei 100 Hz: ca. 3,4 m ... und jetzt vergleichen wir das mal mit dem Durchmesser eines Bass-Chassis ...

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hat also im grunde nur vorteile.... warum wird es aber so selten praktiziert ?
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Nachteil: bei CB oder BR wird die Kiste deutlich größer, weil man ja die Seitenteile um die Chassishöhe nach vorne verlängern muss. Je nach Schallwandgröße und Chassishöhe können das mal schnell 50 Liter mehr sein...
Gruß FF
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... dann gehen wir in der Frage eben einen Schritt weiter: Warum werden Chassis nicht per se so gebaut, dass der Antreib außen liegt? Etwa im Konus vor der Dust-Cap - wesentlich kompakter und Phase-Plug inklusive.
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@ Volker: gute Idee - auch innovativ.
Chassis verkehrt rum eingebaut wird ja ab und an praktiziert.
Ich habe auch mal einen Magneten in die Rückwand eingefräst. Durch die Polkernbohrung wird eventuell anfallenden Wärme sicher abgeführt.Nachteil:
- eine undichte Stelle in der Rückkammer
- Luftzug kann (muss nicht) deutlich hörbar sein.
- deutlich erhöhter FertigungsaufwandEine gute Möglichkeit wäre eine dicke Aluplatte, die von innen an eine Gehäusewand geklebt wird - meinetwegen mit Kühlrippen drauf. Diese Aluplatte kann das Gehäuse durchstoßen, ohne das es undicht wird. Außen ebenfalls Kühlrippen .
Eine solche Aluplatte schafft einiges an Wärme aus dem Inneren der schlecht wärmeleitenden Holzgehäusen nach außen ab. [/img]
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die Kosten für einen derartig grossen Kühlkörper sind aber recht unwirtschaftlich, zumindest bei neukauf.
innovationen sind in dieser Branche leider nicht besonders gefragt > sm58 .....
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Zitat von "Peerless"
hat also im grunde nur vorteile.... warum wird es aber so selten praktiziert ?
... sofern keine anderweitigen Gründe (z.B. Platzbedarf oder Einbaumöglichkeiten) dagegen sprechen:
Weil man dann bei vielen "Preiswert"-Kisten sehen könnte, welche Chassis da drin sind ... daß die Dustcap etwa den gleichen Durchmesser wie der niedliche (Nicht-Neodym-) Antriebsmagnet hat und warum die Kiste letztendlich so "günstig" angeboten werden kann.
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Zitat von "Sound-Klinik"
... da auch bei BR kaum ein Luftaustausch stattfindet
Würde es nicht etwas bringen, z.b. ein BR Kanal/Rohr oben im Gehäuse und einen zweiten unten einzubauen? Da warme Luft nach oben steigt - müsste doch kühlere Luft von unten nachziehen, so dass ein Luftaustausch stattfinden müsste?
Oder mache ich da einen Denkfehler?:idea: In einem anderen Forum machte jemand den Vorschlag, ein Peltier Element an das Chassis zu hängen/kleben/befestigen und dieses mit einem nach aussen gebauten Kühlkörper zu verbinden. Das ganze könnte man sogar mit einer Mini-Elektronik temperaturabhänig steuern.
Das könnte optisch sogar ganz nett aussehen - ich erinnere mich an Lamellenvorsätze für Hochtöner.......... :wink:Ob es was bringt?
Topo

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okokokok
langsam sollte man sich mal die kosten/nutzen frage stellen!
und des weiteren überlegen ob es bei 60cm höhe wohl wirklich SO einen unterschied macht ob der BR port oben oder unten liegt!
man kann ja mal messen: BR kiste und BR kiste gedreht... das ergebnis dürfte sich wohl nicht unterscheiden
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Zitat von "topo"
Würde es nicht etwas bringen, z.b. ein BR Kanal/Rohr oben im Gehäuse und einen zweiten unten einzubauen? Da warme Luft nach oben steigt - müsste doch kühlere Luft von unten nachziehen, so dass ein Luftaustausch stattfinden müsste?
Oder mache ich da einen Denkfehler?
... und am besten gleich mit Einlaß- und Auslaßklappen, damit der Kamineffekt noch richtig verstärkt wird - die Klappen sollten immer gut geschmiert sein. :lol: :wink:Zitat von "topo"
:idea: In einem anderen Forum machte jemand den Vorschlag, ein Peltier Element an das Chassis zu hängen/kleben/befestigen und dieses mit einem nach aussen gebauten Kühlkörper zu verbinden. Das ganze könnte man sogar mit einer Mini-Elektronik temperaturabhänig steuern.
Das könnte optisch sogar ganz nett aussehen ...
... das Geld würde ich dann doch lieber in leistungsmässig ausreichend dimensionierte Lautsprecherchassis investieren. :wink: -
also aus kostentechnischer sicht, macht nur das drehen des chassis sinn.... was eben wieder auf kosten des transportvolumens geht.
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Zitat von "Peerless"
also aus kostentechnischer sicht, macht nur das drehen des chassis sinn.... was eben wieder auf kosten des transportvolumens geht.
Ist das zwangsläufug so? Nicht jedes Gehäuse ist eine quaderförmige Kiste mit 6 Seitenflächen. siehe z.B. MTL .Bei einigen Mitteltönern ist ein Phaseplug aus Metall zur Kühlung eingesetzt. Meine Aluplattenidee hast Du anscheinend nicht richtig verstanden - die Kühlrippen können (aber müssen nicht) daran sein.
5 mm Riffelblech 400 cm² innen 400 cm² außen - das schafft schon einiges. Kühlrippen sind z.B. beim Punisher Horn sinnvoll, wo ein 12" mit 1000 Watt auf einer extrem kleinen Rückkammer geprügelt wird.Den BR Port als Lüftungskanal zu erklären ist keine wirklich gute Idee. Bei großen Stacks wird die warme Abluft immerin die unteren Tunnel der darüber gestellten Box ziehen und kaum mehr Wärme vom Magneten aufnehmen können.
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das blech ist sicherlich besser als holz, für normale reflexkonstruktionen und hörner bestimmt als alternative anzusehen. allerdings ist die luft doch eher isolator als wärmeleiter, somit muss erstmal dieser isolator so warm werden, dass er das blech ordentlich heizen kann... beim gedrehten chassis wird die warme luft gleich abtransportiert. da so etwas, (gerade bei hörnern) nicht immer praktizierbar ist muss man halt auf blech zurückgreifen, oder das chassis schlichtweg grillen :twisted:
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jo klar bei rot ist es schon heißer
Da wird wohl der Kontakt zwischen Litze und Klemme nicht gut gewesen sein...