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Layher

  • mr.urps
  • 4. April 2007 um 16:08
  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 4. April 2007 um 16:08
    • #1

    Habe auf der Messe in Frankfurt endlich mal das System live sehen können. Und habe dazu noch ein wenige Fragen.

    Damit kann man ja eigentlich kostengünstig eine Bühne bauen, warum setzen das in D so wenige Firmen ein?
    Wo sind die Vor-Nachteile zu sehen?
    Preislich ist es ja einiges günstiger als amtliche Truss und dazu noch richtig belastbar.

    Vielen Dank
    Michi

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • karel noon
    Verifiziert
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    1
    • 4. April 2007 um 16:26
    • #2

    Die flexibilität erkauft man sich durch einen erhöhten aufwand, eine eurotruß bühne ist eben sehr schnell aufgebaut, das anziehen der ganzen Lahyer schellen dauert.
    das nur als ein kleiner punkt, gibt aber bestimmt noch andere.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 4. April 2007 um 16:28
    • #3

    Die meisten Layher Teile werden doch nicht mit Schellen montiert, sondern einfach zusammengesteckt. Habe auf der PLS mir das ganze angekuckt und auch mal ein Teil gesteckt. Schellen wurden keine verwendet. Habe davon leider keine Bilder gemacht.

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 4. April 2007 um 16:42
    • #4

    Layher an sich ist extrem Klasse.
    Ich kenne aber eigentlich nur Bühnenunterkonstruktionen und Sidewings, die so realisiert werden.
    Es ist eben Ruck-Zuck nivelliert und man muss am Ende nur noch Podeste draufwerfen; hat dazu noch ein richtig belastbares Geländer und ist auch Hands leicht beizubringen ;) - Hammer in die Hand und los gehts

    Problem an der Sache ist einfach: das was ich bisher gebaut habe, war alles Stahl und damit recht schwer - der LKW ist also nie voll und trotzdem am Limit. (ich kenne übrigens recht viele Firmen, die damit arbeiten)

  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 4. April 2007 um 16:45
    • #5

    Aus Layher kann man eigentlich fast alles bauen. Von Bühnen bis Podeste. Sehr stabil und durch Steel eben auch nicht so leicht, dafür günstig und sehr belastbar.

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • hink
    Beiträge
    383
    • 4. April 2007 um 16:53
    • #6

    Hat Layher denn mitlerweile verfahrbare Dächer? Das halte ich für einen großen Vorteil von Trussystemen.

  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 4. April 2007 um 16:56
    • #7

    Nicht das ich wüsste, aber bei den großen Bühnen wird das dann wahrscheinlich anders gelöst sein. Traversen/Layher Konstruktion an einem Motor.

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • michael pillkahn
    Beiträge
    313
    • 4. April 2007 um 17:14
    • #8

    Ich kenn das Eurotruss system jetzt nicht, aber dafür das Lahyer. Wie siehts hier eigentlich mit der Lärmbelastung im vergleich zu anderen Systemen aus?

    *** Michael Pillkahn ***

    Unglücklich über meine Beiträge? dann schreibe mir, ich freue mich dich kennen zulernen.

    Hinweis: Bei langen PN's bitte Zeilenumbrüche verwenden, ab 50 Wörten wird es sonst zu unübersichtlich.

  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 4. April 2007 um 17:23
    • #9

    Bei Layher und normaler Benutzung sehe ich die Lärmbegrenzung niedriger als bei Traverse, da man bei Layher in der Regel nicht mit dem Hammer aufbauen muss, jedoch mehr Einzelteile hat und dadurch eventuell mehr Lärm macht.

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 4. April 2007 um 19:07
    • #10

    warum bei Layher keinen Hammer?
    um die ganze Konstruktion Kraftschlüssig zu haben, braucht man einen Hammer; bei Traversen für die Nägel eben auch.
    Vom Subjektiven würde ich Layher als minimal leiser beurteilen; dadurch, dass es mehr ist, gleicht sich das aber aus.

  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 4. April 2007 um 19:20
    • #11

    Die meisten Teile rasten einfach ein, da sehe ich den Hammer nicht als notwenig und wenn man ihn doch braucht stört mich das eigentlich auch nicht. Ob man jetzt Truss oder Layher hämmert.

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • martin.riesch
    Verifiziert
    Beiträge
    286
    • 4. April 2007 um 22:07
    • #12

    mr.urps:
    Layher ohne Hammer?
    Bei Layher arbeitet man (fast) nur mit Hammer und 19er-Ratsche.

    Das bei Layher Teile "einfach nur einrasten" habe ich noch nicht erlebt.

    Beim Aufbau/Abbau reicht oftmals ein Hammerschlag aus um die Keile in Kraftschluss zu bringen oder zu lösen. Beim Traversen-Dängeln geht's meiner Meinung nach lauter zu.

    Grüße,
    Martin

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    Beiträge
    1.756
    • 4. April 2007 um 22:30
    • #13

    Erst sollten wir mal Layher genauer beschreiben.
    Ich denke wir reden hier alle vom Layher Allround System.
    Dieses System ist das in der VA Technik eingesetzte.

    Die Verbindungen beim Allround wir mit Keilkupplungen erstellt.
    Fest ist so eine Verbindung wenn mit einem 500g Hammer ein Prellschlag gesetzt wird. Das macht dann schon ordentlich Krach.
    Auch die Handhabung der Einzelteile geht nicht lautlos ab.

    Layer Allround gibt es übrigens auch in Alu !
    Das ist aber recht teuer und nicht sehr verbreitet.

    Es gibt Hubdachdächer auf Layher Basis. Das sind aber riesen Teile.

    Es gibt noch Ansätze sehr kleine Bühnen - ca 6x4m ohne Hubdach sehr preiswert damit zu bauen.

    Richtig Sinn macht ein Layer Unterbau mit einem Traversen Dach.
    Von Eurotruss und Camco sind mir entsprechende Bühnendächer bekannt. Der Vorteil ist das der Unterbau sehr steif ist und einiges an Kräften aufnehmen kann. Das spart Ballast, da die Tower gegeneinander mit dem Unterbau verbunden sind.
    Ein Layer Unterbau ist auch eine sehr saubere Lösung die Gewichte der Bühnenplatte und des Unterbaus an Sich als Ballast mit in die Bühnenstati ein zu bringen. Die meisten anderen Lösungsansätze sind bei näherer Betrachtung fragwürdig.

    Wer ernsthaft mit dem Material Arbeiten möchte wir aber festellen das man sich von der Logostik darauf einstellen muss. Koffer LKW mit LBW und Layher passen nicht zusammen. Die Diagonalen sind knapp 3m lang.
    Eine Rungenpalette mit Stangen wiegt 800-1000 Kg.

    Ein weitere Entscheidung lautet Metric oder Standart Maße.
    Bei Metric sind die Abstände von Stiehl mitte zu Stiehl mitte 1m, 2m 3m
    Die Standart Maße sind 2,07m oder 2,57m. Hier sind aber 2 Halbe eben mehr als ein ganzes und normale Bühnenplatten passen auch nicht.
    Nachteil des Metric Systems ist:
    - keine zumietbarkeit beim Gerüstbauer
    - längere Lieferzeiten, da kein Lagerartikel in den Auslieferungslagern.

    Ich habe ein paar Paletten von den Zeug und habe eine Hassliebe dazu.
    Man baut halt schnell mal einen Tower für Lautsprecher oder als Kamera / Follow Arbeitsplatz.
    Auch eine Bühne mit 2m Höhe ist schnell und sehr stabil erstellt.
    Für den Transport kleinere Mengen habe ich mir einen offenen Hänger gekauft. Da kann ich die Layer Palleten mit dem Stabler drauf stellen.
    Da ich auch 3m Systemlänge habe sind die längsten Teile fast 4m.

  • korschi
    Beiträge
    229
    • 4. April 2007 um 23:33
    • #14
    Zitat von "Markus Verza"


    ...und habe eine Hassliebe dazu.

    :D Dito

    Man kann halt sagen das es anwendungsbezogen ist. Man kann damit prima (und schnell) Beleuchtungtürme und Kamerapodeste z.B. für Open-Air-Fernsehen und Theater bauen.

    Zudem macht es bei einer bestimmten Bühnengröße / Podesthöhe einfach mehr Sinn.

    ...es soll ja Firmen geben die zwei Lagen Bütec übereinander bauen um z.B. auf 2,5m Podesthöhe zu kommen :D

  • kristian
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    Beiträge
    36
    • 5. April 2007 um 08:09
    • #15

    aus Layher kan man echt alles bauen zb das hier

  • mr.urps
    Beiträge
    30
    • 5. April 2007 um 14:51
    • #16

    Genau da sehe ich auch den Vorteil drin. Nicht wirklich teuer und sehr vielseitig einzusetzen.

    Es gibt Hubdachdächer auf Layher Basis

    Wo kann man diese sehen?

    "Antidröhn - Veranstaltungstechnik"

  • ljhelmut
    Beiträge
    1
    • 17. April 2007 um 15:16
    • #17

    Bilder von Bühnendächern gibts bei Layher direkt
    schau mal unter [url]http://www.layher.de/ximages/14025_prospektpr.pdf[url]

    ist der Werbeprospekt aus dem Hause Layher direkt :D

  • Japa
    Profi
    Beiträge
    153
    • 18. April 2007 um 09:35
    • #18

    Wir bauen seit Jahren Bühnen mit Layher - Unterbau und die Tower bzw. Dachkonstruktion wahlweise aus FD34 bzw. Slick GS/ Maxi Beam. Geht wunderbar und kann richtig Lasten aufnehmen. Die bekanntesten Bühnenbauer hierbei sind wohl NÜSSLI und STAGECO. Die bauen aber in der Regel Größbühnensysteme. Wer in diesem Jahr bei der Prolight & Sound mal auf dem Freigelände war konnte auch eine sehr gute Lösung der Firma MEGAFORCE sehen. Dabei waren die Tower allerdings aus Stahl. Der Auf- u. Abbau geht dann nur noch mit einem Kran. ARTSTAGE, ARTEC, SUBSONIC bzw. MEDIA SPECTRUM sind auch keine Anfänger im Bühnenbau. Die sind alle richtig gut und wissen was sie da bauen.
    Wer sich für Layher entscheidet sollte in jedem Fall über die Loistik nachdenken. Das sind keine Spielzeugbühnen mehr. Die Firmen LIGHTPOWER u. FOCON bieten mittlerweile verschiede Lösungen für Bühnen an. Wer statische Fragen hat sollte sich einfach mal an Michael Lück bzw. Krasenbrink & Bastians wenden. Die Statikbüros können einem da schon recht zuverlässige Aussagen machen.
    Gruß Uli

    Jansen Lichttechnik GmbH&Co.KG
    Am Mühlenteich 6, 33106 Paderborn
    Tel.: 05254-647530
    Fax.: 05254-647539
    mobil: 0171-3493369

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 19. April 2007 um 12:41
    • #19

    Als nachteilig erachte ich den recht dünnen Belag der Bodenplatten.
    Die Platten lassen sich sehr leicht zum Schwingen anregen, und ich hab es bereits häufig erlebt, dass der Bassist den FOH Menschen bittet vorn etwas weniger Bassbrett zu fahren. Ansosnten lieber Layher als viele andere Systeme.

  • Japa
    Profi
    Beiträge
    153
    • 19. April 2007 um 18:17
    • #20

    Das mag sein. Wir haben uns bei Layher einen Podestriegel für unsere Podeste machen lassen. Nüssli hat das z.B. für Bütec Tische. Die anderen eigentlich auch. Hat den Vorteil, Du kannst die Poeste im Winter auch für alles andere nutzen. Dazu nutzen wir bei unseren Bühnen das Layher als Gegengewicht zur Windlast. Das ist alles in die Statik mit eingerechnet. Und dabei sind ein paar Kilo mehr in jedem Fall nützlich. Du sparst eine Menge Wasser oder sonstwas zur Auflastung. Bei einigen Aufbauvarianten die im Baubuch stehen brauchen wir dann gar keine Auflastung mehr! Da reicht das Eigengewicht der gesamten Bühnekonstrukiton bereits aus.
    Gruß Uli

    Jansen Lichttechnik GmbH&Co.KG
    Am Mühlenteich 6, 33106 Paderborn
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