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Drumset: Panoramaverteilung

  • tohu
  • 4. April 2007 um 19:14
  • wora
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    • 11. Juni 2007 um 14:05
    • #21

    hallo micha, willkommen im forum.

    das mit den delays hab ich auch schon mal probiert, aber irgendwie fand ich es nicht so doll. möglicherweise hab ich damals auch etwas falsch gemacht, das kann man ja nie ganz ausschliessen.

    wenn man so vorgeht braucht man im digi-pult viel mehr kanäle, was ja an sich kein problem darstellt. kann man die kanäle dann zu paaren verkoppeln (pair), das man nicht für jeden input zwei regler belegen muss?
    und wie macht man das mit dem monitor, man darf ja doch nur einen der kanäle zum (mono)wedge senden, sonst gibts kammfilter. einzig sinnvolle lösung: separater monitormix. das ist eh besser...

    es stellt sich bei dieser vorgehensweise also die frage, wie aufwändig das ganze werden darf.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • michael brugger
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    • 11. Juni 2007 um 14:47
    • #22

    Danke wora!

    Es ist eben immer die Frage bei welchen produktionen du derart in die Trickkiste Greiffen musst oder auch solltest. Bei kleineren events z.b. Jugendhaus oder kleine Clubgigs glaube ich das es nicht sinnvoll wäre mit einem Teuren Digipult anzukommen und großartig mit Delays zu arbeiten, da der direktschall der Bühne überwiegend im ganzen raum verteilt ist. Hier wäre es sinnvoll mit dem Pan routing einen ausgewogenen sound zu erzielen. Ich meine damit wenn bei einem club gig der Linke gitarrist mit seinem marshall jcm 900 und einer 4x12" box sein rhytmus part runter brät würde ich diesen mit pan routing auf die rechte seite routen damit einfach der gesamt sound auf beiden seiten des raumes annähernd gleich (ist) scheint.
    Diese vorgehensweiße würde ich auch noch bei Mittelgroßen Bühnen anwenden. Bei Groß veranstaltungen oder Industrie Jobs würde ich mir schon diese mühe machen und in solchen Größen ordnungen ist, möchte ich jetzt mal behaupten, immer ein separater Monitor Mix vorhanden. Vorallem möchte man ja beim Kunden ein großes maß an zufriedenheit erreichen. Es ist halt einfach eine Rießige Digitale Kanal Routing schlacht und deshalb braucht es eben zeit und erfahrung aber es ist dann auch die mühe wert und wenn einmal die Presets existieren müssen nur noch kleinere Korrekturen stattfinden..

    Meine meinung aber ich bin hier um noch dazu zu lernen.

    Gruß Micha!

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    • 11. Juni 2007 um 19:14
    • #23

    wie genial wäre da der pan regler der automatisch das delay mit einrechnet, ließ grad einer von yamaha mit? so als update für ls9 und m7 :D

    ist aber mal eine coole idee, werde mir das ganze mal durch den kopf gehen lassen und ein wenig experimentieren

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Michel
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    • 11. Juni 2007 um 19:14
    • #24

    Die Übertragung von Grundsätzen der Steromikrophonierung auf nahmikrophonierte Quellen. Interessanter Ansatz, aber wenig zielführend

    Was soll eines dieser armen Individuen welches tatsächlich nur EINE PA Seite zu hören bekommt vom Timing der Band halten wenn das z.B. "zeitrichtige" HH Signal zufällig auf der anderen Bühnenseite rauskommt?
    Natürlich gehts bei dieser Stereotechnik nur um ms oder gar Bruchteilen davon, aber "Groove" gründet leider genau in diesem Zeitfenster.

    Und Laufzeitenmatsch haben wir doch auf Bühnen eh schon genug. Warum sollte man künstlich noch mehr hinzufügen wollen?

    Gruß, Michel

  • Michel
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    • 11. Juni 2007 um 19:23
    • #25

    Ah noch was! Wer kennt den nicht "Fachleute" aus dem Publikum die einen darauf hinweisen das an "ihrem" Platz Instrument XY zu laut,leise, etc... klingt? Was wollt ihr in Zukunft antworten wenn dieser hochgeschätzte Gast meint Instrument XY wäre "dort drüben" immer zu SPÄT? :wink:
    Musiker sind mit ihrem Timing oft beschäftigt genug. Da sollten wir uns nicht auch noch einmischen.

    :shock:

    Gruß, Michel

  • audiobo
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    • 11. Juni 2007 um 20:22
    • #26

    Für alle die sich mal etwas ausgiebiger mit Laufzeit/Pegel-Panorama beschäftigen möchten - es gibt ein Freeware-VST-PlugIn namens Panature ( http://www.funkfish.de/~blankenburg/ ), welches Pegel und Laufzeit in Abhängigkeit zueinander steuert. Der maximale Laufzeit-Unterschied zwischen L und R beträgt dort übrigens 495,6µs (0,4956ms), was einer Entfernung von ca. 17cm (ungefährer Ohr-Abstand) entspricht, ein durchaus passender Wert.

    Das einzige, was man sich dadurch einhandeln könnte, ist ein schönes Phasing falls man das ganze wieder zu einer Monosumme mischt (Matrix, etc.) aber keinen Unterschied im Timing- bzw. Groovebereich. Da holst du dir durch Overheads bzw. durch den Abstand Drums/PA ganz andere Verzögerungen an Bord. Es hat sich in den kleinen Locations auch noch keiner beschwert, dass die (nicht verstärkten) Becken umgerechnet 4m (ca. 12ms) später ankommen, als die über Analogpult mit analogem PA-Controller verstärkte Bassdrum/Toms/HH/Snare.

    Klanglich finde ich dieses kombinierte Panning übrigens sehr schick, gerade bei der Abnahme akustischer Instrumente (Orchester, etc.) könnte das in Verbindung mit passend eingestellten Kanaldelays tatsächlich einen erheblichen Sprung nach vorne bedeuten. Man glaubt gar nicht, wie viel Matsch man durch Laufzeitanpassung entfernt bekommt.

    Ach ja: Dass gilt natürlich für FoH, aber gerade für Drummer mit InEar könnte das Thema Stereo-Pan mit Laufzeit interessant sein, immerhin bekommen diese akustisch immer die volle Breit(seit)e der Bühne und vor allem des Drumsets ab (Stichwort Umgewöhnung).

    Als mögliches Feature in Digipulten wäre es meines Erachtens auf jeden Fall eine schöne Sache.

    Testet´s doch einfach mal (s. obiger Link)

  • Lamia
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    • 12. Juni 2007 um 12:37
    • #27

    Ich will mich hier ja nicht unbeliebt machen aber das sind ehrlich Sachen, die ich mir erst überlege, wenn ich mit einer Band auf eine augedehnte Tour gehe.
    Ich hab ein einzigens Mal mit Delays gearbeitet, da hatte ich eine relativ große Bühne mit zwei (leisen) Gitarristen die jeweils äußerst links und rechts standen und gleich wichtig für die Band waren. Da hab ich einen mehr nach links und den anderen mehr nach rechts gepannt und jeweils ohne zu überlegen mit 10ms Delay auf der jeweils anderen Seite dazugemischt und gut war's.

    Das Drumset wird immer aus Sicht des Publikums leicht gepannt (OHS schon einmal extrem) aber BD, Snare und HH bleiben immer in der Mitte.

    Wen man bei kleinen Gigs direkt vor der Bühne steht hat man von der PA meistens eh nix und bei großen Bühnen gibt's Nearfills (evtl. Mono).

    Man kann übrigens auch Keyboards pannen, da gibt's aber kaum Diskussionen drüber, der linke Kanal nach links, der rechte nach rechts - so muß es sein.
    Aber mal ehrlich, wer sitzt bei einem Klassischen Klavierkonzert schon hinter dem Pianisten, denn auch bei Keyboards kommen die tiefen Töne, zumindest von Klaviersounds, von links und die hohen von rechts.


    Ach ja nochwas: Finger weg von Delays auf Drums!
    Und aus.

    - Alex -

  • tufkaklto
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    • 12. Juni 2007 um 13:17
    • #28
    Zitat

    Ach ja nochwas: Finger weg von Delays auf Drums!
    Und aus.

    Jawoll :!:

    Speziell, wenn sie prefade sind, wie zB bei den gängigen Yammikisten üblich.
    Dann nämlich viel Spaß, speziell, wenn man Monitoring von FOH mitmacht :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • audiobo
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    • 13. Juni 2007 um 21:48
    • #29

    Ähm, ich wollte auch nicht sagen, dass soll jetzt so und so gehen, beim good ol´ Rock´n´Roll ist´s eh klar, BD,SN und HH in die Mitte und den Rest so, dass man einen nicht zu starken aber doch gut merkbaren Stereoeffekt hat. Und Verzögerungen auf konventionellen Monitoren/Fills gehen eh nicht. Hatten wir aber schon.
    Die Überlegung dem Drummer-InEar kam mir deshalb, weil ich mich mit Kopfhörerwiedergabe und reiner Pegelstereofonie immer sehr unwohl fühle. Auch bei OH höre ich mir über Kopfhörer lieber ein AB-Pärchen an, welches mir über Lautsprecher oft etwas zu diffus klingt.

    Dass gezielte Verzögerungen nur funktionieren, wenn man weiss, was man macht und die entsprechende Ruhe und Zeit mitbringt sollte meiner Ansicht nach auch klar sein, also nix für´s 5min/Changeover-, 35Bands/Abend-Festival. Da geh ich garantiert auch nicht mit einem Maßband über die Bühne.

    Ich finde allerdings bedauerlich, dass einem (ohne viel Bastelei) bei der aktuellen Technik, die solche Funktionen problemlos aufweisen könnte, überhaupt nicht die Möglichkeit gegeben wird herauszufinden was funktioniert und wann man es lieber lassen sollte. Neue Technik sollte einem nicht nur neue Arbeitsweisen diktieren, sondern vor allem ermöglichen.

    Das geht ja noch nicht mal in erster Linie gegen digitale Live-Konsolen, sondern vor allem den ganzen Studiokrempel (Pulte wie Workstations), der einen mit Funktionen totschlägt, aber etwas, das den Mix je nach Musik (und ich meine keinen Midi-Pop) wirklich nach vorne bringen kann, vernachlässigt wird. Dafür gibt dann den x-ten Totmachlimiter, der dann vor/hinter Totmachkompressor a-w gepatcht werden kann, sowie einen weiteren nicht wirklich tollen Hall, der aber benutzt wird weil er da und mal schnell mit auf dem Mix ist bzw. es keinen anderen mehr gibt.

    Sorry für´s OffTopic

  • foh
    Verifiziert
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    287
    • 21. Juni 2007 um 13:06
    • #30

    Hy !

    ich denke am FOH is das geschmacks und raumabhänig mit den pannings da gibt es zumindest für mich kein Grundkonzept.

    Zum Thema Inear, ich bin selbst Schlagzeuger und spiele mit Stereo-Inear.
    Da ich das Pult bei mir habe ist das alles schön gepant und verteilt also die Tom´s von links nach rechts etc. Hihat halb links xhat halb rechts.

    Das schafft für mich einen sehr guten Höreindruck.

    Grüßllle

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

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