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Spucken ?

  • evert drijver
  • 10. April 2007 um 16:39
  • evert drijver
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    2
    • 10. April 2007 um 16:39
    • #1

    Hallo Kolleg(inn)en,

    was antwortet ihr denn auf die blöde Bemerkungen, wie
    `Ich spucke nicht ins Mikrofon` wenn du ein Ploppkappe
    drauf steckst ?
    Regelmässig bekomme ich Kritik wenn ich so ein schaum-
    stoff ding drauf tue.
    Es hört sich doch schrecklich an, diese `P`s und so ?

    Ich denke auch schonmal die Tiefen dann extra an zu heben,
    vielleicht dass sie es dann selber merken wie das klingt.
    Aber die verstehen es dann noch immer nicht, die sehen nicht ein, dass das Problem beim Sprecher liegt.

    Ausserdem muss man doch auch mit farbigen Filtern die
    verschiedene Mikrofone aus einander halten ?

    MfG,

    Ed

  • mirkot
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    • 10. April 2007 um 17:03
    • #2

    Verständnisfrage: Du verwendest immer und überall bunte Windschütze auf deinen Gesangsmikros? Und jetzt würdest du gerne Wissen wie du das rechtfertigen sollst?...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • Kracky
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    • 10. April 2007 um 17:14
    • #3

    Ich denke so habe ich das auch verstanden. Verwende die aber nur höchst selten, wozu auch indoor. Makieren kann man auch mit farblichen Ringen am Stativ oder, oder, oder.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • mirkot
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    • 10. April 2007 um 21:14
    • #4

    Also wenn du es so gemeint hast wie ich es verstanden habe:

    Lass die Dinger weg - die sind unendlich hässlich, indoor überflüssig (outdoor meistens auch) und zudem grundsätzlich bei den gängigen Gesangsmikros (z.B. SM58) bereits integriert.

    Das letzte mal habe ich so ein Teil verwendet als der Gitarrist ne defekte Klampfe am Start hatte...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • niggles
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    • 10. April 2007 um 22:11
    • #5

    Außerdem nehmen die Teile zuviele Höhen weg um (guten...) Gesang noch ohne brachiales EQ-Gekurbel venünftig übertragen zu können. Lass die Dinger den Rundfunk- und Fernsehleuten, die einfach oft nicht die Zeit und/oder die technischen Möglichkeiten haben nachträglich was am Ton zu ändern. Du hast dafür (hoffentlich) deinen (regelbaren :) ) Lowcut am Pult.

    Zitat von "Evert Drijver"

    Ausserdem muss man doch auch mit farbigen Filtern die
    verschiedene Mikrofone aus einander halten ?

    ...bitte? wenns wirklich chaotisch auf der Bühne wird (hatte erst am Wochenende ein Punkfestival..) kleb dir halt die Kanalnummer auf nem Stück Gaffa auf das Kabel, dann weißt du bzw. dein Bühnenmann sicher schon vorher was wo ankommt. Farbe ist höchstens bei Funken angesagt. Ansonsten merkst du es ja spätestens beim Mischen - wenn nicht solltest du vielleicht mal deine Arbeitsweise überdenken...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • thieloliver
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    • 16. April 2007 um 01:35
    • #6
    Zitat

    dass das Problem beim Sprecher liegt.


    wer lesen kann ist klar im Vorteil!

    Bei Sprachbeschallungen ist ein Ploppschutz auf dem Mikro PFLICHT!!
    Ich hab bisher erst ganz selten Sprecher gehabt, die ohne so ein Ding auskamen.
    Nur bunt müssen sie nicht unbedingt sein. Markieren kann man tatsächlich auch anders...
    Probiers doch malmit dunkelgrau oder schwarz - da ist die Akzeptanz meist größer..

  • tufkadib
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    • 16. April 2007 um 09:53
    • #7
    Zitat von "MirkoT"

    Lass die Dinger weg - die sind unendlich hässlich, indoor überflüssig (outdoor meistens auch) und zudem grundsätzlich bei den gängigen Gesangsmikros (z.B. SM58) bereits integriert.

    Mag sein, ist aber nicht verallgemeinerbar. M93, M94 und M70-Kapseln benötigen zwingend einen Schutz (ist eine kleine Mühe und billiger als eine vollgeaulte Kapsel reparieren lassen zu müssen).

    MfG

    DirkB

  • Sound-Klinik
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    • 16. April 2007 um 12:52
    • #8
    Zitat von "Evert Drijver"

    Hallo Kolleg(inn)en,

    was antwortet ihr denn auf die blöde Bemerkungen, wie
    `Ich spucke nicht ins Mikrofon` wenn du ein Ploppkappe
    drauf steckst ?
    Regelmässig bekomme ich Kritik wenn ich so ein schaum-
    stoff ding drauf tue.


    ... ich würde auch ein solches Schaumteil ablehnen, wenn es aussieht, man hätte damit gerade das Klo geputzt (Grund: Häufig landen die Überzieher nach der Mucke irgendwo in der Kiste, ohne mal mit "Spüli" in Kontakt geraten zu sein).

    Außerdem:
    Gute Gesangsmikros "poppen" nicht/kaum - und diese "Sabberschaumtüten" in bunten Farben bringen hierbei so dermaßen viel auch nicht.

  • outliner
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    • 17. April 2007 um 21:09
    • #9

    einen vorteil haben die überzieher:das mic wird vor beschädigung besser geschützt falls es mal abstürzt.
    ist wie mit dem marmeladenbrötchen:immer auf dem kopf...

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • wora
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    • 19. April 2007 um 00:06
    • #10

    ... und es stinkt nicht so schnell ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • evert drijver
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    • 26. April 2007 um 14:17
    • #11

    Hallo Kolleg(inn)en,

    war 2 Wochen in England, deshalb späte
    Rückantwort.

    erst dachte ich noch, kommt hier nur so ein
    Blödsinn als Antwort ?
    Ich will gar nicht so ein Sound hören, mit
    Sprecher die ohne Ploppkappe in ein Mikro
    reden. Das hört sich HÄSSLICH an!
    Und hier geht es um gute Tonqualität, nicht
    (in erster Linier) ums Aussehen.
    Und wer hat schon solche Radar-Augen,
    dass er in vielleicht 30m Entfernung kleine
    Farbkodierungen am Kabel noch erkennen
    kann, um die Mikrofone (und das zugehörige
    Kanal am Mixer) zu unterscheiden ?
    Naja, wenn ich dann schon über Punk lese...
    da hört man die Plopperei sowieso nicht.
    Jeder sein Geschmack, aber ich würde noch
    nicht für eine Million euro pro Abend, an
    sowas mitarbeiten. Für mich ist sowas nur
    ein haufen Lärm. Ich höre da nichts drin
    was ich mischen könnte.
    Um jetzt Ärger zu vermeiden:
    Die oben beschriebene Bewertung ist meine
    Meinung, ich kann mit sowas eben nichts
    anfangen.
    OK, bezüglich die Farben: Ja, ein dezentes
    Grau könnte besser akzeptiert werden.
    Aber viel kann man damit nicht differenzieren.
    Markierungen auf Stative nützen wenig,
    wenn die Mikrofone abgenommen werden,
    und irgendwo wieder zurückgesetzt.

    Mein Kollege in England (BBC) erzählte mir
    seine Methode: Gib dem Sprecher/Sänger
    ein Mikrofon in der Hand, und sage ihn, er
    soll vor dem Stativ stehen bleiben.
    Auf dem Stativ dann ein zweites Mikrofon,
    den er benutzt. Das Handmikrofon wird erst
    gar nicht angeschlossen :)

    MfG,

    Ed

    PS: Spülen kann man die Schaumstoffteile immer noch.

  • laolu
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    • 27. April 2007 um 06:49
    • #12

    Schliesse mich der Meinung(en) oben an. Ich nehm die Schaumgummis aus 3 Gründen:
    1. weil's besser klingt, wenn die p und t und die (im Chinesischen stark aspirierten) tch und ts -Sounds etwas gebremst werden.
    2. weil ich auch keine Adleraugen habe, verwende ich - wenn möglich - für jedes mic eine andere Farbe
    3. Weil das mic damit einfach geschützter ist.
    Sieht dann zwar aus wie auf einer bunten Wiese, aber deswegen hat mich noch niemand kritisiert. Für "rumpelige" Aussprache dagegen schon.
    Ausserdem lassen sich die Gummis viel leichter reinigen, bzw. austauschen als z.B. der im SM58 Korb integrierte. Als wir vor ein paar Jahren die SARS Epidemie hier hatten, hab ich die Überzieher nach jeder Veranstaltung - egal ob gesungen oder gesprochen - entsorgt... :shock:
    Gruss aus Taiwan,

    Norbert

  • niggles
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    4.312
    • 27. April 2007 um 12:01
    • #13

    Vielleicht sollten wir mal klären worum es hier genau eigentlich geht. Sprachbeschallung und -Übertragung (Radio, TV), EB, Moderation? Dort sind die Schaumstoffkappen üblich und akzeptiert, auch wenn sie das nicht weniger häßlich und unhygienisch macht. Für Gesang sind die Teile hingegen aus klanglichen Gründen ein absolutes No-Go - selbst bei Punk(rock). Spätestens wenn die bei Ska-Punk-Truppen gängige Trompete ausgepackt wird ärgerst du dich über den muffigen, leblosen Klang. Gegen Ploppen und Zischen gibts Kompressoren (auch als De-Esser) und den schon erwähnten Lowcut. Farbkennzeichnung geht im übrigen auch anders, z.B. über farbige XLR-Steckerkappen, farbige Ringe an Handsendern (schön gelöst bei Sennheiser ew) oder mit dem klassischen Isoband-Ringel unten am Mikrofon.

    Und ein gelegentlicher Besuch im Geschirrspüler hält die Bazillen im Mikrofonoberteil im Zaum...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • laolu
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    111
    • 28. April 2007 um 10:53
    • #14

    Also, ich lehn mich mal gaaaanz weit aus dem Fenster und behaupte folgendes:
    Ob Schaumstoffkappe drauf oder nicht, klangliche Einbussen sind entweder so gering dass man sie mit etwas EQ ausgleichen kann, oder nicht existent.

    Von "leblosem Klang" kann jedenfalls selbst bei den von mir eingesetzten Billigstheimern nicht die Rede sein. Da fallen z.B. unterschiedliche Einsprechwinkel und -abstände wesentlich gravierender aus. Vielleicht sollte ich dazu sagen dass ich sie hauptsächlich auf Wireless Mics verwende, und die sind klanglich eh nicht so doll.


    Norbert

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