1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Andere Gewerke (nicht PA)
  5. Strom

muß ein mobiler Bühnenwagen geerdet werden?

  • hcc
  • 26. April 2007 um 18:30
  • hcc
    Beiträge
    14
    • 26. April 2007 um 18:30
    • #1

    Hallo.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Habe für übernächstes Wochenende eine mobile aufklappbare Anhängerbühne (2,5 t Anhänger, Bühnenfläche 6,1 x 4,3m) gemietet. Die hatte ich schon mal, aber da war mir nix aufgefallen wegen einem Erdungsstab etc.
    Dort ist eine Stromverteilung 16 AH Starkstrom auf mehrere Schukos fest verbaut.
    Muß die Bühne geerdet werden? Ich kenne es nur von Bühnen die aus Traversen gebaut sind, diese müssen ja geerdet werden.

    Bitte um eure Hilfe und Ratschläge wie ich das am besten machen soll.

    Vielen Dank

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 26. April 2007 um 18:56
    • #2

    So wie ich das gelernt habe, müssen alle freistehenden Metallteile geerdet werden.

    Wir haben bei uns auf einem kleineren Festival auch so eine ähnliche Bühne im Einsatz (10x6m, 3,5to)
    Da machen wir das eigentlich immer so, dass wir uns eine recht zentrale Schraube aussuchen, eben die Mutter abmachen (also nicht die Schraube raus - statisch passiert da also nichts) - und da dann Leitung nebst Spieß über verbinden - selbstsichernde Mutter drüber, und es hält alles, so wie man möchte.

    Alternative währen, wenn runde Rohre vorhanden sind, die üblichen Erdverbinder, wie man sie von Traversen kennt (haben die eigentlich einen Namen?)

    Man muss nur eben drauf achten, dass alle Metallteile auch eine Verbindung haben, aber dass ist ja statisch bedingt eigentlich immer der Fall.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 26. April 2007 um 19:49
    • #3
    Zitat

    Erdverbinder, wie man sie von Traversen kennt (haben die eigentlich einen Namen?)


    Erdungsbandschelle

    Die Erdung ist kein so großer Aufwand, als daß es sich nicht lohnen würde.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.561
    Beiträge
    9.426
    Marktplatz Einträge
    1
    • 26. April 2007 um 20:40
    • #4
    Zitat von "cyberlight"

    Die Erdung ist kein so großer Aufwand, als daß es sich nicht lohnen würde.


    Ganz im Gegentum: Wer an einer Bühne - egal ob Trailer oder Podesterie) mal einen "Kriechstrom" zur falschen Zeit erwischt hat, weiss, warum eine Erdung durchaus das Leben erleichtert...

    Grade bei wetterabhängigem Arbeiten mit Metall und Strom ist eine Erdung was ganz was Feines. :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 26. April 2007 um 20:51
    • #5

    Der Elektrosmog im Stagebereich ist maßgeblich abhängig von der Anzahl der offenen Ground Lifts, besonders bei den Röhrengurken. Die ordentliche Schutzerdung vom Truss ist auch keine Garantie daß nichts kribbelt :D
    Trotzdem, tu es.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • michael pillkahn
    Beiträge
    313
    • 26. April 2007 um 20:58
    • #6

    @ treibsand, glaub du hast die aussage falsch verstanden.
    Ich hab das so gelesen das es nicht so schwierig ist eine Erdung anzubringen und auch nicht wirklich zeit kostet um diese Anzuschliesen.

    Was nun den Festverbauten Stromverteiler angeht, würde ich mal nachfragen ob dieser mit der Karosserie elektrisch verbunden ist.
    Ist das der Fall und solang es dann nur bei den 16A auf der Bühne bleiben, reicht dieses vollkommen aus. Klar man kann noch wie geschrieben mehr machen, aber es wie mit den Saftys, man kann es einfach safen oder übertreiben...

    *** Michael Pillkahn ***

    Unglücklich über meine Beiträge? dann schreibe mir, ich freue mich dich kennen zulernen.

    Hinweis: Bei langen PN's bitte Zeilenumbrüche verwenden, ab 50 Wörten wird es sonst zu unübersichtlich.

  • maddin[RDH]
    Beiträge
    143
    • 26. April 2007 um 21:05
    • #7

    hallo


    also die mobile bühne muss definitiv geerdet und danach auch geprüft werden.
    da es sich im übertragenen sinne um ein ortsveränderliches gerät handelt.
    es werden ja auch schliesslich elektrische betriebsmittel ( strahler etc.) in der bühne verbaut, oder ?

    also die bühne müsste eigendlich nen ausgewiesenen erdungspunkt haben. ( mit karosserie verschweisste erdungsschraube).

    nemen wir mal den worst case an. in der bühne sind stahler und geräte verbaut. nun kommt es zu einem ( vllt unwarscheinlichen) fall. das der schutzleiter kurz vor der bühne unterbrochen wird. was dann?
    deswegen die schutzerdung der bühne. ;)


    gruss maddin :roll:

    Hassu mal Gaffa ?? *Argh*

    Das Aussehen eines Lichtbildes liegt der "optischen Logik" zugrunde!

  • methi
    Beiträge
    55
    • 26. April 2007 um 22:54
    • #8

    da solch Frage auch bei uns in E-Technik mal aufgetaucht ist, möcht ich mich mal der Fragerunde anschließen:
    Muss ein fahrender Karnevals-/loveParadewagen mit bühnenähnlichem Aufbau auch geerdet werden? Und wenn ja, wie macht man sowas, denn Kabel mitschleppen bei fahrendem Wagen ist ja eher schlecht.

    Der ultimative Schauspieler hat einen Schalter zum Ausschalten

  • maddin[RDH]
    Beiträge
    143
    • 26. April 2007 um 22:59
    • #9

    hallo

    aufm karnevallswagen ..

    hier die trusskonstuktion und den auflieger des lkws mit dem potentialanschluss am aggi verbinden.

    sprich alle berührbaren metallteile die nicht in verbindung mit anderen geerdeten teilen in verbindung stehen. zb: truss, ladefläche, handläufe, layer podeste etc und halt das was man noch so aufm lkw findet.

    dadurch schaffst du dir nen eigenes netz was ja sowieso aufm lkw vorhanden iss, da keine verbindung zum "normalen netz" besteht.


    gruss maddin

    Hassu mal Gaffa ?? *Argh*

    Das Aussehen eines Lichtbildes liegt der "optischen Logik" zugrunde!

  • maddin[RDH]
    Beiträge
    143
    • 26. April 2007 um 23:10
    • #10

    nochmal ich...


    auszug aus dem merkblatt:
    VPLT Bereitstellung und Benutzung von Traversensystemen

    "Potenzialausgleich an Traversensystemen
    Traversensysteme, die im Fehlerfall gefährliche Berührungsspannungen annehmen können, sind in einen
    gemeinsamen Potenzialausgleich einzubeziehen.
    Dies gilt für alle Elemente aus elektrisch leitendem Material, auf denen Geräte aufgestellt oder angebracht
    werden oder über die Leitungen und Kabel geführt werden, die bei Beschädigung Kontakt mit
    Metallteilen annehmen könnten.
    Der Anschluss und die Verbindung kann mittels Bandschellen, Rohrschellen, Schraubverbindungen
    oder mit einpoligen verriegelten Sondersteckverbindern hergestellt werden.
    Der gemeinsame Potenzialausgleich ist mit dem Schutzleiter des speisenden Netzes zu verbinden.
    (Siehe auch Abschnitt 4.6 BGI 810/SP 25.1/2).
    Als Richtwerte für angemessene Leiterquerschnitte gelten bei Leiterlängen von bis zu 50 Metern
    16 mm2 Cu und bei Leiterlängen bis zu 100 Metern 25 mm2 Cu.
    Bei Tower-Systemen aus Traversen kann der Potenzialausgleichs-Anschluss über einen herstellerseitig
    vorgesehenen Potenzialausgleichs-Anschluss am Basement erfolgen. Da bei Tower-Systemen mit
    fahrbaren Elementen („Sleeve Block“) die im Sleeve Block eingesetzten Rollen oder Walzen isolierende
    Wirkung für die fahrbare Traverseneinheit haben, ist diese mit einem separaten Potenzialausgleich
    zu versehen."

    gruss maddin

    Hassu mal Gaffa ?? *Argh*

    Das Aussehen eines Lichtbildes liegt der "optischen Logik" zugrunde!

  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
    Beiträge
    10.040
    Termine
    4
    Einträge
    16
    Marktplatz Einträge
    1
    • 27. April 2007 um 09:54
    • #11
    Zitat von "maddin[RDH

    "]Als Richtwerte für angemessene Leiterquerschnitte gelten bei Leiterlängen von bis zu 50 Metern
    16 mm2 Cu und bei Leiterlängen bis zu 100 Metern 25 mm2 Cu.

    Nach DIN VDE 0100 – 540.9.1.1 muss der Querschnitt des Hauptpotentialausgleichs mit der Hälfte des Querschnitts des größten Schutzleiterquerschnitts ausgeführt werden, mindestens jedoch mit 6 mm². Er braucht nicht stärker als 25 mm² Cu (oder gleichwertige Strombelastbarkeit bei anderen Materialien) ausgeführt werden.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • maddin[RDH]
    Beiträge
    143
    • 27. April 2007 um 13:07
    • #12

    stimmt,

    hatte aber oben schon geschrieben das dieser text ein auszug aus einem vplt merkblatt ist. und daher die angaben.

    in den meisten fällen sollte 16mm² ausreichend sein.

    gruss maddin

    Hassu mal Gaffa ?? *Argh*

    Das Aussehen eines Lichtbildes liegt der "optischen Logik" zugrunde!

  • hcc
    Beiträge
    14
    • 27. April 2007 um 13:42
    • #13

    Habe vorhin einen Erdungsspieß mit 10m 16er Querschnitt Erdungskabel bestellen lassen.

    Werde das ganze dann am Fahrzeug verschrauben, so wie ihr empfohlen habt.

    Jetzt noch mal ne kleine Frage, wie verfahrt ihr wenn der ganze Bühnenwagen nun mal nicht auf ner Wiese etc. steht, sondern auf Asphalt bzw. Pflaster wie z.B. in ner Fußgängerzone? Da kann ich ja schlecht den Erdungsspieß einschlagen. Ginge auch eine Verbindung mit Schelle z.B. an einem Verkehrsschild oder Metallzaunpfosten etc.

    Viele Grüße und ein sonniges Wochenende an alle :D !

    Gruß,

    Christian

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 27. April 2007 um 15:48
    • #14

    Pflastersteine kann man realtiv gezielt uach aufnehmen, dieso sollte man dann nur sicher verwahren, weil eine lücke im pflaster macht sich nicht gut.

    bei z.bsp. geteerten bäöden siehts da ja deutlich schlechter aus aber dort habe ich auch noch keine zelte aufgebazut


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • hcc
    Beiträge
    14
    • 27. April 2007 um 18:21
    • #15

    Wie machen die anderen das mit dem Thema Erdung von Bühne / Zelt / Trussing / etc. auf geteerten Böden?

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 27. April 2007 um 19:47
    • #16

    .. ab ins nächste Blumenbeet mit dem Erdstab ...

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • elo22
    Beiträge
    32
    • 29. April 2007 um 07:27
    • #17
    Zitat von "cyberlight"

    Erdungsbandschelle

    Aber an blanker Stelle.

    Lutz

  • elo22
    Beiträge
    32
    • 29. April 2007 um 07:31
    • #18
    Zitat von "MatzePA"

    Da machen wir das eigentlich immer so, dass wir uns eine recht zentrale Schraube aussuchen, eben die Mutter abmachen (also nicht die Schraube raus - statisch passiert da also nichts) - und da dann Leitung nebst Spieß über verbinden - selbstsichernde Mutter drüber, und es hält alles, so wie man möchte.

    Aber nicht die Verbindung mit dem PE der Zuleitung vergessen. Sonst ist da nix mit Potenzialausgleich.

    Lutz

  • elo22
    Beiträge
    32
    • 29. April 2007 um 07:37
    • #19
    Zitat von "HCC"

    Habe vorhin einen Erdungsspieß mit 10m 16er Querschnitt Erdungskabel bestellen lassen.

    Werde das ganze dann am Fahrzeug verschrauben, so wie ihr empfohlen habt.

    Aber nicht die Verbindung mit dem PE der Zuleitung vergessen. Sonst ist da nix mit Potenzialausgleich.

    Zitat von "HCC"


    Jetzt noch mal ne kleine Frage, wie verfahrt ihr wenn der ganze Bühnenwagen nun mal nicht auf ner Wiese etc. steht, sondern auf Asphalt bzw. Pflaster wie z.B. in ner Fußgängerzone? Da kann ich ja schlecht den Erdungsspieß einschlagen. Ginge auch eine Verbindung mit Schelle z.B. an einem Verkehrsschild oder Metallzaunpfosten etc.

    Murks. Anderen Erdungspunkt suchen, ggf. den Staberder weiter entfernt einschlagen.

    Lutz

  • ingo rath
    Beiträge
    10
    • 2. Mai 2007 um 15:37
    • #20

    Wenn der Boden undurchdringlich ist, dann hast du ja so oder so ein problem.
    Vor allem die Jungs die das Agregat aufbauen, denn dass muss ja auch geerdet werden.

    Sonst wenn man einen Stromverteilerkasten hat sind da meistens auch Erdpunkte drinne.
    An denen kann man auch gehen.

    Man findet aber auch an Gebäuden häufig außenliegende Erdbäbder.
    Dort darfst du auch dran gehen.
    Man muss eben auch immer gucken, wie groß die VA ist.

    Auch der längste Weg der Erde beginnt mit dem ersten Schritt

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  2. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  3. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  4. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  5. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  6. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  7. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  8. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  9. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  10. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™