weil sich die impendanz des eingangs am pult ändert. soweit ich das verstanden habe. ich hatte dann auch so etwas in der art erlebt
Monitorsplit mit Y-Kabel
-
-
so etwas in der art habe ich nämlich auch mal gehört, deswegen hab ich die ganze Sache hier gestartet...
Was wären denn die besagten "lustigen Effekte"?
Wenn ich am FOH mehr Gas gebe(Gain) hat der Monitormann dann weniger oder mehr?
Bzw. sind neue Pulte gegen dieses Phänomen resistent?
-
Wenn ich ein Signal mit Y-Split auf zwei Pulte verteile, und dann an einem Pult den Gain ändere, ändert sich am anderen Pult nichts - außer, eines der Pulte ist defekt. Die Eingangsimpedanz eines Pultes wird im Regelfall durch ein Netzwerk aus Widerständen und Kondensatoren bestimmt, das vor dem Headamp des Pultes liegt. Die Behauptung, daß sich durch das Bewegen des Gain-Reglers die Eingangsimpedanz ändert, halte ich für schlicht widersinnig und würde sie damit im Bereich der Sch***hausparolen einordnen. (Mal abgesehen davon, daß das ja auch gegen jede Norm, Absprache und Idee wäre).
Wir verwenden seit mehreren Jahrzehnten Stageboxen von 12 bis 48 Kanälen mit rein passivem Y-Split, und ich konnte noch nie die oben zwar gerüchtweise beschriebenen, aber wohl auch noch nicht selbst beobachteten Effekte feststellen.
MfG Tobias Zw.
-
Zitat von "test"
weil sich die impendanz des eingangs am pult ändert. soweit ich das verstanden habe.
Also, falls mein Text oben zu lang war: Das stimmt so jedenfalls definitv nicht.
MfG Tobias Zw.
-
moin
ich kann die aussage von tobias zw. nur bestätigen. ich nutze auch einen passiv split zwischen monitor und foh und hab noch nix festgestellt. meist sind da an beiden enden sc pulte...wurde aber auch schon mit a&h und yamaha gearbeitet. bei diesen doch bekannten (hier waren es auch rel. aktuelle pulte) pulten gab es keinerlei beeinflussung. -
es kommt auf die verschaltung im pult an. ist ein fester verstärker im eingang, dann nicht. ist aber ein poti da, so gibt es sehr wohl probleme
-
Na, dann bitte ich um den Schaltplan des Eingangsverstärkers eines aktuellen Pultes, der diese These belegt. Ich halte dagegen...
MfG Tobias Zw.
-
1. Durch die Parallelschaltung zweier Eingangskanäle ändert sich deren Impedanz gegen die symmetrische Leitung, die daran angeschlossen ist. Hierdurch ändert sich solange nicht die Lautsärke, wie es sich um "moderne" Mischpulte mit einer trafolosen Eingangsstufe mit mehreren Kiloohm Impedanz handelt. Mit dem Gain hat das überhaupt nichts zu tun.
Würde man eine alte Eingangsstufe mit 600 Ohm mit einer modernen 5Kohm-Variante parallelschalten, könnte man möglicherweise einen wohlgemerkt statischen Pegelunterschied bemerken.
2.Was sich definitiv durch Parallelschalten von Zielimpedanzen ( z.B. Mikrofoneingangsstufen ) für symmetrische Leitungen ändert, ist die 'common mode rejection ratio' zu Deutsch "Gleichtaktunterdrückung" d.h. die Eigenschaft symmetrischer Leitungen mitgekoppelte Störungen zu unterdrücken, nimmt definitiv ab. Das ist in vielen Fällen bedeutungslos, kann aber auch unter ungünstigen Bedingungen zu Brummen führen. Dann braucht das einen Trafosplitt, der der Leitung nur seine Primärwicklung "zeigt".
Nachzulesen in den papers der AES z.B. von Herrn Wittlock oder Herrn Muncy.
Über kaum ein Thema gibt es so viel Unkenntnis wie über tatsächliche Funktionsweise symmetrischer Leitungen und den Sinn von Übertragern.
-
@ Guma: Dass die CMRR sinkt, wusste ich z. B. nicht. Danke für die Info, werde mal nach den AES-Papieren sehen!
Und trotz allem: Der Gain-Regler macht keinen Unterschied. So.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
-
hm..ok...gleichtaktunterdrückung
auf deutsch gesagt: weg von dimmern, kühlschränken, keine parallelverlegung von ton und licht (Last!) und alle alten pulte entsorgen

wenn man bei der kableverlegung etwas aufpaßt, passiert rein gar nix. botex dimmer und co sollte man eh entweder weit weg stellen oder zu hause lassen. ton und lichtstrom schön sauber trennen....etcwas aber viel häufiger fehlerursache und grund für brumm ist, ist eine unüberlegte verknotung der stromleitungen. da wird der saft hergeholt, was grad am nächsten steht...bzw. der nette herr vom imbiswagen zapft sich seinen strom genau von der tonstromleitung...da gibts genügend solcher beispiele.
da ich diese passiv variante (wie viele andere auch) nun schon lange praktiziere und bis dato keine schwierigkeiten hatte (ok..war noch kein ü-wagen dran
), halte ich diese aussage auch für eher theoretisch...was allerdings nicht heissen soll, das die falsch ist!! -
Hallo
kann mann bei einem Equalizer den ausgang auch splitten?
gruß hansi -
Hat zwar nix mit dem Thema zu tun, aber: Ja, im Regelfall kein Problem.
MfG Tobias Zw.
-
Zitat von "Wulfson"
was aber viel häufiger fehlerursache und grund für brumm ist, ist eine unüberlegte verknotung der stromleitungen.....
...AHA... :roll: :roll:
Die häufigste Ursache für Stomleitungen als "Erzeuger" für Brummen sind falsche Erdungskonzepte.
... und.... es gibt keine brummenden Lichtanlagen, sondern nur brummende Tonanlagen



... und das sage ich als bekennender "Nurtoner"
-
Hallo Zusammen,
es gibt doch Mikrofon-Preamps mit "variabler Impedanz".
Ich habe mich mit den Eigenschaften dieser Geräte nicht näher auseinandergesetzt, bin mir also nicht ganz sicher, ob
1. die Eingangsimpedanz schaltbar oder
2. die Eingangsimpedanz eine Funktion der Verstärkung ist.
Fall 2 wäre für die Parallelschaltung ungeeignet, bei Fall 1 muß nur sichergestellt sein, daß während der VA nicht umgeschaltet wird.Gruß
Elektrikus
-
Ja, ganz teure Edel Micpreas haben teilweise schaltbare Eingangsimpedanzen, damit der Vorverstärker bestmöglich an die Wuelle angepasst ist.
Beispiel: http://www.aqvox.de/micamp_de.htmlMir wäre aber nicht bekannt, dass diese von der Verstärkung abhängt.
-
Hallo alle zusammen!
Ich habe mich heut mal schlau telefoniert.... Hab mal in Heilbron angerufen(wenn es der nicht weiß wer dann? ;-), nochmals Danke Volker für den Tipp!!!)
Das ganze funktioniert ohne Probleme, das einzige worauf zu achten ist ist das Phantom nur von einem Pult kommt. Mir wurde sogar gesagt das es Monitorpulte von Soundcraft gibt (gab?) bei denen die Ausgäne direkt ohne Trafo verbunden sind, also ein ganz simpler Splitt nur... (kann aber auch sein das ich das falsch verstanden habe, falls das so sein sollte bitte ich um Entschuldigung)
mfg
Daniel Staschinski
melomania productions -
trenn die masse am monitor pult auf
-
In dem Zusammenhang mal eine kurze Episode aus meinem ebenso reichen wie langweiligen Erfahrungsschatz:
Wie bereits gesagt sind bei uns alle Stageboxen StArN-mäßig erstmal mit einem harten Y-Split für FOH und Monitor ausgestattet; vor der Veranstaltung sprechen sich FOH- und Monitormann halt ab, wer Phantomspeisung macht.
Einmal hatten wir einen Gitarristen mit einer semiakustischen Edelklampfe, die schon einen XLR-Stecker eingebaut hatte, auf der Bühne. Es lief der Soundcheck, der Mann spielt die Gitarre: Nix kam... Aber dann: Idee! Ganz klar, daß der in die Gitarre eingebaute Preamp Strom braucht! Also Phantomspeisung am Monitorpult eingeschaltet... Es kam Gitarre, aber schlimm verzerrt... Grübel, grübel und studier, dann die zweite Idee: Einfach mal die Phantomspeisung am FOH-Pult mit angemacht. Voila: Die Gitarre tönte ganz wunderbar! Der eingebaute Verstärker brauchte halt mehr Strom, als ein einzelner Pultkanal liefern konnte...Ihr seht also, daß es a) geht und b) nichts dabei kaputtgeht... wenn man weiß, was man macht.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
-