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Wer misst mit welchem System?

  • bastler
  • 18. Februar 2003 um 18:31
  • bastler
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    1
    • 18. Februar 2003 um 18:31
    • #1

    Ich will mir ein Messsystem zulegen und würde nun gerne Erfahrungen von Anwendern mit ihren Systemen lesen wie Vor- und Nachteile, warum genau dieses System, welches Mikro...
    Und natürlich interressieren mich auch die Preise der einzelnen Systeme.

    Als preisliche Richtschnur kann ich sagen, dass ich zwar gerne Monkey Forest oder ATB oder auch Bruel & Kjaer Mics hätte, sich meine Suche aber doch mehr im Semi-Pro Bereich bewegt.

    Ich weiß, es gibt einen (oder mehre) Thread(s) von Thorsten mit vielen Systemen aber mich interressieren Anwenderberichte, eine grobe Marktübersicht habe ich schon.

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

    Gruß

    Michael

  • bastler
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    • 20. Februar 2003 um 15:25
    • #2

    Es hat also hier keiner ein Messsystem, oder ist es so geheim, mit welchem Equipment man misst?
    Ich will mir halt keinen Misst kaufen und wollte deshalb ne Empfehlung, aber eben nicht auf der Basis "ich hab gehört, dass... oder ich finde..." sondern ich wollte Erfahrungsberichte von Anwendern.

    Gruß

    Michael

  • tthorsten
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    • 20. Februar 2003 um 19:21
    • #3

    DAnn mach ich mal den anfang.


    ich selbst habe IMP mit MLS option warum ???
    war damals das einzige das es zum erschwinglichen Preis gab. 1200 DM
    Clio wäre noch ne alternative zu 2500DM gewesen.
    oder r ATB für 4000DM oder MLSAA für 10000DM oder nen TEF20 für 15000DM bzw Neutrik A1

    ja alles edel und teuer.


    Ach so ich verwende IMP immer noch. obwohl nur DOS.
    es ich einfach gut macht alles was mann braucht. gut klirr kann es nicht messen hab ich aber noch nie vermist.
    TSP auf nehmen finde ich auch umständlich aber das braucht mann ja nicht immer.

    Dann hab ich mir passend nen Monacor MPA 1002 Vorverstärker und nen ECM 40 Messmikro und ne selstbau umschaltkiste zu gelegt.

    Als Mess amp nehme ich meist nen normalen Hifi amp

    DLSA ist ja der windows klon davon. langsam kann es das was IMP kann.
    halt im schicken windows look.

    wenn ich ncoh etwas kaufen würde,
    dann ist das PRAXIS mit ner externen sound karte und der umschaltbox.
    link findet ihr auf meinen empfehlungen.


    zu Softwaren.

    hier fand ich schon immer

    Hobbybox ne alternative oder ETF bzw LSPLAB.

    SMAART für den live bereich finde ich jetzt mit version 5 schon annähernd gut. aber als version 1 raus kam und folgendefand ich das zu teuer für die leistung .

    eine echte alternative ist SAT von tomy neumann. für kleines geld mehr leistung als es bei SMAART gibt.
    zumindest messtechnisch. einfach die software für den aremn VA techniker.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

    3 Mal editiert, zuletzt von tthorsten (22. Februar 2003 um 08:23)

  • e-on
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    • 21. Februar 2003 um 01:57
    • #4

    Ich schließe mich da dem tthorsten an.

    Ich messe ebenfalls mit IMP und MLS Erweiterung.

    Ich finde es auch Klasse und es ist leicht zu erlernen,
    kann aber keine Klirr Messungen.

    :?:

  • wora
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    • 22. Februar 2003 um 03:51
    • #5

    ich hab früher mit dem TEF gemessen.
    tthorsten: dieses system gabs schon vor MLSSA...
    aber dann hab ich mich von der dazugehörigen firma getrennt (ich war dort nur mitarbeiter) und hatte fortan keinen zugriff mehr auf solch edles messequipment.

    dann war eine weile lang ein tragbarer goldline-analyzer am start...

    danach kaufte ich mir eine der ersten audio-toolboxen, die nach europa kamen. die besitze ich immer noch.
    mir RTA´s habe ich also die meisten anlagen gemessen. aber das funzt natürlich nicht immer nur gut, man muss da schon seine erfahrungen sammeln.

    neulich hab ich mir noch ein mls-messprogramm für´s laptop gekauft, dazu eine edirol UA5 usb-soundkarte. das programm heisst satlive, funktioniert ganz ordentlich und kostet nicht viel...

    aber es gilt nach wie vor:
    wer viel misst, misst mist!


    seit längerer zeit messe ich fremde monitore grundsätzlich ein (wenn zeit dazu ist :-? ) und habe damit nur gute erfahrungen gemacht!

    beim messen von PA tu ich mich manchmal noch etwas schwer.
    die messergebnisse richtig zu deuten braucht schon enorm viel erfahrung und vor allem wissen!
    und dieses wissen habe ich auch nicht immer... :wink:

    man darf sich nicht ausschliesslich auf messungen verlassen, das ist ganz wichtig! ein anschließender test mit dem ohr ist unbedingt notwendig, nicht selten nimmt man da noch kleine korrekturen vor.

    aber meine erfahrung ist, das man mit messungen eine gute grundlage schaffen kann, von der aus man einfacher und schneller zu vernünftigen ergebnissen kommt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Online
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    • 22. März 2003 um 15:37
    • #6

    - Programm: SATlive (Version 1.18 :)
    - Interface: ego-sys U2A
    - Rechner: Gericom 1100MT, 233Mhz, Pentium II, 64 MB
    - Mikro: Beyerdynamic MM-1
    - Preamp (normalerweise) Eingangszug vom Allen & Heath GL-4 über direct Out.

    Grüße

    Tomy

    P.S. Aus deiner Anfrage ist noch nicht so ganz klar, was du eigentlich messen wilst. Für den LS Bau finde ich Imp-M richtig gut, oder auch das neue vom Bill, praxis.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Volker Holtmeyer
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    • 27. März 2003 um 17:23
    • #7

    Der "Sample Champion" macht auch einen guten Eindruck, kann aber leider (noch) keinen STI.

    http://www.purebits.com

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • e-on
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    • 28. März 2003 um 00:30
    • #8

    Jo, sieht sehr vielversprechend aus. Gute Lösung mit den Plug`s. Nicht jeder brauch alles. Mich persönlich interessiert das Room tool. Besonders
    auch die Nachhallzeit, die Klarheitmessung, die Definition und der Schröder Plott.

    Fein ist auch der Datenexport zur weiterverarbeitung in anderen Programmen.

    Wer Arbeitet damit oder hat das ???

    :?:

  • Sound-Klinik
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    • 28. März 2003 um 15:17
    • #9

    Ich messe mit MLSSA - nicht nur wegen der Lautsprecherentwicklung, sondern, weil ich auch raumakustische Messungen mache.

    MLSSA ermöglicht sehr lange Impulsantworten (bis 64k-FFT), besitzt eine sehr hohe Genauigkeit (... die - zugegeben - bei Lautsprechermessungen nicht erforderlich ist ...).
    Außerdem kann man sehr komfortabel mit zwei DATs (alternativ mit einem guten CD-Player und einem DAT ...) - ohne daß man das Mess-System dabei hat - raumakustische Messungen machen.

    Als Mikros verwende ich freifeldentzerrte Kugelmikrofone (Mein Tip: ein sehr gutes - günstiges - Mikrofon ist übrigens das MBC-550 von MB !), als Messverstärker habe ich eine Sonder-Entwicklung von J. Reis (... entwickelt u.a. Elektronik für MBL, hat einen der besten - wenn nicht den besten - HighEnd-Vorverstärker entwickelt ...) - mein Messverstärker hat exakt 40 dB Verstärkung und einen Rauschabstand von 128 dB ...).

    Wenn Du nur Lautsprechermessungen machen willst, brauchst Du sicher kein MLSSA. Es gibt heute schon für unter EUR 1000,- brauchbare Alternativen - aber: besorg Dir bloss ein vernünftiges Messmikrofon !

    Viele Grüsse sendet

  • microsound.de
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    • 28. März 2003 um 18:08
    • #10

    Ich messe mit Sia Smaart, Vers. 5.2, kostet 695$

    Dazu MM1, Edirol UA5, Laptop (nochmal so 2.000 Euro).

    Geht ganz gut für Live-Anwendungen, auch zum Einstellen zu Hause im Labor geeignet. Für Raum-Messungen ist Zusatz-Software nötig. Ganz nett ist die direkte Kopplung zu Speaker-Management-Systemen, so dass ich am Laptop direkt messen und korrigieren kann.

  • Volker Holtmeyer
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    • 31. März 2003 um 13:22
    • #11
    Zitat


    Außerdem kann man sehr komfortabel mit zwei DATs (alternativ mit einem guten CD-Player und einem DAT ...) - ohne daß man das Mess-System dabei hat - raumakustische Messungen machen.

    Ähm, könntest Du das noch etwas präzisieren?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Online
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    • 31. März 2003 um 13:32
    • #12

    er meint, man nimmt die MLS vom Programm auf Dat oder CD auf,
    geht irgendwo hin, schiebt die CD rein, lässt sie laufen, nimmt das Resultat auf, und spielt es dann wieder in MLSSA ein. Man spart sich die Rechnerschlepperei, speziell, wenn man keinen Laptop hat.

    SATlive kann das im übrigen auch. Zum erstellen der MLS gibt es ein kleines Freewareprogram auf der Downloadseite (http://www.sat-live.com), und man kann dann das Resultat als wav (mit der Option raw mls) importieren.

    Tomy

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  • Volker Holtmeyer
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    • 1. April 2003 um 13:16
    • #13

    Ja aber der zeitliche Bezug geht doch verloren!?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Elias
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    • 1. April 2003 um 13:17
    • #14

    hat jemand Erfahrung mit Spectrafoo oder anderen Programmen für den Mac?

    Gruss Elias

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    TomyN
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    • 1. April 2003 um 18:03
    • #15

    Hi,

    das hast Du schon recht, aber (fast) alle Raumakustischen Größen werden aus der Impulsantwort berechnet. Was man halt nicht hat, ist die Schalllaufzeit, aber Delays wird man ja vor Ort einmessen.

    Tomy

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  • Sound-Klinik
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    • 1. April 2003 um 20:39
    • #16
    Zitat von "TomyN"

    er meint, man nimmt die MLS vom Programm auf Dat oder CD auf,
    geht irgendwo hin, schiebt die CD rein, lässt sie laufen, nimmt das Resultat auf, und spielt es dann wieder in MLSSA ein. Man spart sich die Rechnerschlepperei, speziell, wenn man keinen Laptop hat ...

    Genau ! - ich seh, Du verstehst mich ...

    Ich habe übrigens wirklich keinen Laptop - allerdings, weil 1) das MLSSA-Board in keinem "normalen Laptop 'reinpaßt und 2) ich hab alles recht komfortabel verkabelt (MIC-Preamp, LS-Leitungen mit Umschaltpult für "Direkt-auf-Eingang" oder "Mikrofon" - außerdem ist der Rechner auch noch vernetzt ...

    Wenn ich (sehr) große Kisten messe, dann hänge ich die LS-Leitung/Mic-Leitung einfach aus dem Fenster ...

    Viele Grüsse sendet

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