Ja, wobei die ganzen preiswerten Modelle anderer Hersteller, die sich für die Anwendung anbieten, vor allen aus aus PRC diesen Peak aufweisen. Teure europäische Hersteller betreiben dagegen für ihre Orchestermodelle relativ viel Aufwand um die Membran für diesen Bereich kompensatorisch zu bedämpfen und belassen den Peak nur bei 'Gesangsmodellen', bei denen der Peak erwünscht ist.
GUMAS GROSSMEMBRAN LIVE z.B. an E-GITARREN BETRACHTUNG
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meine AT4050 habe ich schon lange nicht mehr benutzt. die sind mir für live einfach zu schwer. am gitarrenamp hab ich das einmal ausprobiert. das ergebnis weiß ich heut nicht mehr, aber es scheint nicht so zufriedenstellend ausgefallen zu sein. und seit ich die AE3000er dafür benutze, hab ich nix anderes mehr gebraucht.
interessanterweise setze ich bei linesignalen von gitarrenamps gerne mal einen hicut bei 7-8 kHz. mein gitarrist findet das z.b. angenehmer als das reine linesignal.
na ja, es kommt halt auch auf die situation an.
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Klar, mit Stativ sparenden Klemmvorrichtungen ist da irgendwann fertig. Die NT2A sind noch ein bisschen schwerer und größer. Wenn man die dicken Bertas aus klanglichen Gründen benutzen will (gilt ja auch für RE20 und Co.), muß man halt geeignetes Zubehör mitführen.
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Nun dachte ich, ich frage mal hier. Was hält man den von SM4?
Macht ja erstmal einen interessanten Eindruck.
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Was möchtest Du damit machen?
Es ist ein typischer Vertreter preiswerter Großmembrankondensatormikros mit Braunmühl-Weber-Kapsel und allen damit verbundenen Vor-und Nachteilen. Grenzschalldruck ist OK für laute Quellen, Frequenzgang und Richtcharakteristik sind genau so, wie es für diesen Mikrofontyp zu erwarten ist.
Ob es die Shure-typische Robustheit mitbringt, lässt sich bei einem Mikro, das für Homerecording Anwendung empfohlen wird, nicht vorher sagen.
Es erinnert mich an das Audio Technica AT2020 und das Beyerdynamic M90 pro X und sollte mit denen verglichen werden.
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Naja es soll ja durch die zweite Membran entsprechend weniger Umgebung aufnehmen. Was es ja vielleicht auch auf der Bühne interessant machen könnte. Ich denke da an Jobs wie Gitarrenamp oder auch mal Bläser. Hatte gehofft hier hätte schon mal einer probiert. Es sieht schön robust aus.
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Nochmal:
Das KSM8 Design und die Doppelmembran in den Kondensatormikros haben nichts miteinander zu tun!
Die zweite Membran in einer Braunmühl-Weber Kapsel ist dazu da, die Richtcharakteristik festzulegen. Das wird durch die relativ zur ersten geänderte Polarisation erreicht.
Im Fall des SM4 ist die Differenz der Polarisationsspannungen fix und das gewünschte Resultat ist 'Niere'. Die Aufnahme der Umgebung wird ausschließlich durch 'Niere' reduziert wie bei allen anderen Nieren auch … kein anderer Trick. Der Unterschied zwischen dem Braunmühl-Weber Design und anderen Nieren ist, dass die Niere hier elektrisch und nicht akustisch erzeugt wird. Es gibt hunderte von Mikros mit diesem Kapseltyp, die sich in der Aufnahme der Umgebung nicht unterscheiden und auch nicht besser sind in dieser Eigenschaft als andere Nieren.
Um gezielt über die Richtcharakteristik Einfluss auf auf die Unterdrückung von Umgebungsanteilen zu nehmen, kann man die Differenz der beiden Polarisationsspannungen veränderbar machen. Das bewirkt, das man Kugel/Niere/Acht umschaltbar z.B. Rode NT2A oder Zwischenstufen also Superniere, Hyperniere, breite Niere z.B. C414 oder sogar kontinuierlich (geht bei Röhrenmikros am externen Netzteil oder 'remote' z.B. TLM170R) in einem Mikro haben kann.
Um was man mit solchen Mikros auf der Bühne machen kann, geht’s in diesem Thread. Deshalb habe ich Deinen Beitrag hier her geholt.
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Danke für die Erklärung Guma. Das ist mir tatsächlich auch bewusst und war keine Anzweiflung Deiner Antwort. Nur wollte ich eigentlich wissen, ob die jungen Leute von Shure hier was besser machen als andere. Dazu hätte mich eben mal die Antwort eines Users gefreut, der das schon mal in live probiert hat. Aber vielleicht hat das ja noch keiner gemacht. Die RF Abschirmung meine ich übrigens nicht. Die ist mir tatsächlich egal.
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Ich denke es ist nur eine weitere low budget Ausgabe des besagten Typs und gibt/nimmt sich nichts gegenüber den vielen Konkurrenzprodukten der gleichen Preisklasse. Die klanglichen Unterschiede untereinander sind geringer als bei dynamischen Mikros weil das Design mehr festgelegt ist und dort wo die sich mehr unterscheiden, würde man bei Gitarre oder Bläsern ggf einen high- und lowcut setzen.
Da es aber noch andere Unterschiede wie eben die Robustheit u.s.w. gibt, würde ich den Vergleich mit dem genannten AT2020 und dem M90 proX schon auch interessant finden.
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Mal angemerkt: Das AT2020 kostet weniger als die Hälfte vom Shure SM4. So richtig in der gleichen Preisklasse ist das nicht mehr.
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Im Fall des SM4 ist die Differenz der Polarisationsspannungen fix und das gewünschte Resultat ist 'Niere'. Die Aufnahme der Umgebung wird ausschließlich durch 'Niere' reduziert wie bei allen anderen Nieren auch … kein anderer Trick. Der Unterschied zwischen dem Braunmühl-Weber Design und anderen Nieren ist, dass die Niere hier elektrisch und nicht akustisch erzeugt wird. Es gibt hunderte von Mikros mit diesem Kapseltyp, die sich in der Aufnahme der Umgebung nicht unterscheiden und auch nicht besser sind in dieser Eigenschaft als andere Nieren.
Um gezielt über die Richtcharakteristik Einfluss auf auf die Unterdrückung von Umgebungsanteilen zu nehmen, kann man die Differenz der beiden Polarisationsspannungen veränderbar machen. Das bewirkt, das man Kugel/Niere/Acht umschaltbar z.B. Rode NT2A oder Zwischenstufen also Superniere, Hyperniere, breite Niere z.B. C414 oder sogar kontinuierlich (geht bei Röhrenmikros am externen Netzteil oder 'remote' z.B. TLM170R) in einem Mikro haben kann.
Naja, man könnte auch die Vorteile der B-W-Kapsel nutzen und die Richtcharakteristik frequenzabhängig optimieren indem, man nicht die Polarisationsspannung ändert sondern das Mischverhältnis der Ausgangsspannungen!!! So ein bisschen verpolter Anteil der rückseitigen Membran kann untenrum ganz schon was aufräumen.
(Allerdings scheint das beim SM4 nicht der Fall zu sein.)
Andernfalls ist ein B-W-Design für Niere-only Materialverschwendung und grundsätzlich teurer in der Fertigung, es sein denn man möchte Überkapazitäten ausnutzen.
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Das bewirkt, das man Kugel/Niere/Acht umschaltbar z.B. Rode NT2A oder Zwischenstufen also Superniere, Hyperniere, breite Niere z.B. C414 oder sogar kontinuierlich (geht bei Röhrenmikros am externen Netzteil oder 'remote' z.B. TLM170R) in einem Mikro haben kann.
Wenn man separaten Zugriff auf die Signale der beinen Membranen hat, geht das sogar im Nachhinein. Z.B. mit dem Lewitt LCT 640 TS. Damit sind dann sogar verschiedene Pattern für Live und Aufnahme möglich.
Mal angemerkt: Das AT2020 kostet weniger als die Hälfte vom Shure SM4. So richtig in der gleichen Preisklasse ist das nicht mehr.
Das AT2020 ist mit seinen 16 mm eigentlich auch kein Großmembranmikrofon.
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