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Marketinggag?

  • thomas hierzberger
  • 20. August 2007 um 22:42
  • thomas hierzberger
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    2
    • 20. August 2007 um 22:42
    • #1

    Hallo erstmal,

    ich habe letztens eine Schlagzeugaufnahme mit Pro Tools gemacht und wollte mal ausprobieren wie sich die verschiedenen Samplingrates/ Bittiefen auf den Klang auswirken.

    Das Ergebnis war nicht nur überraschend, sondern wirklich ernüchternd :shock: ! Beim Vergleich zwischen 24 Bit und 96Khz und 16 Bit und 32Khz konnte auch bei voller Konzentration kein Unterschied gehört werden, obwohl das volle Programm gefahren wurde (halboffene Hi-Hat, Becken, Tom-Grooves...). Erst bei 22,1 Khz zeigten sich Unterschiede im Klang.

    Hat wer schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Wieso wird ein so kleiner Unterschied so hoch bewertet?

    LG

    thom

    Weniger ist mehr!

  • Christian Engel
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    • 20. August 2007 um 22:49
    • #2

    Ich nehme an, dass die Aufnahmen ordentlich ausgesteuert wurden. Von daher ist es kein Wunder, dass zwischen 16Bit und 24Bit Auflösung kein Unterschied gehört wurde.
    Etwas wundert es mich allerdings, dass die HiHat-Aufnahme bei 32kHz Samplerate nichts an Transparenz verloren hat. Das sollte schon zu hören sein! Ansonsten ist es eine sehr gute Frage, wieso 96kHz mittlerweile so sehr präferiert wird (da sind die 24Bit noch eher nachvollziehbar). 48kHz ist imho absolut ausreichend!

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • simonstpauli
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    • 20. August 2007 um 23:31
    • #3

    1. bei aufnahme und späterem playback full ack.

    24 bit verwende ich für live-aufnahmen, da ich nicht so hoch aussteuere um genügend headroom für "spontane" dynamik zu haben. dann bringt 24 bit den benötigten "footroom"

    96 khz ist in meinen augen (oder besser ohren) esotherisch, zumal es inzwischen filter gibt, die gut genug sind, um bei 44.1 / 48 khz die rückfaltung in den hörbaren bereich effektiv zu verhindern. das war in den 80ern eher ein problem.

    umfrage: wer im forum (der über 20 ist) hört noch 18 khz? ;)

    2.
    während der bearbeitung sieht es schon anders aus, bei jedem schritt wird das signal degradiert, da ist eine (deutlich) höhere bittiefe und wenn möglich auch oversampling angesagt.

    probier doch mal bei den gemachten aufnahmen mehrere plugins anzuwenden und hör dann noch mal.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Christian Engel
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    • 20. August 2007 um 23:47
    • #4
    Zitat von "simonstpauli"

    während der bearbeitung sieht es schon anders aus, bei jedem schritt wird das signal degradiert

    Was genau meinst du denn damit?

    Interne Signalverarbeitung ist ja auch was anderes als A/D bzw. D/A-Wandlung, um die es ja hier eigentlich geht.

    Schon bei simpler digitaler Summation zweier Signale ist es sinnvoll, eine möglichst große Wortbreite zu verwenden, um die Signale nicht sinnlos herunterrechnen zu müssen, damit das Ergebnis nicht überläuft. Sowohl bei DSP-Anwendungen, als auch (sowieso) bei Softwareanwendungen am PC.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • simonstpauli
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    • 21. August 2007 um 00:01
    • #5

    ich wollte im zweiten teil einfach den unterschied zwischen wandlung und signalbearbeitung ansprechen, weil marketing auf diesem gebiet gerne mal schwammig ist.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Christian Engel
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    • 21. August 2007 um 00:07
    • #6

    Ach so. Ja natürlich ist sie das :D
    Da zählen zuallererst große Zahlen und hochtrabende Umschreibungen :twisted:

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • thomas hierzberger
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    2
    • 21. August 2007 um 10:09
    • #7

    Also ich hör noch gerade 17Khz, bin aber erst 20.

    Lg

    thom

    Weniger ist mehr!

  • dj_chaos
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    • 23. August 2007 um 01:13
    • #8

    Bin 43, DJ geschädigt und höre bis ca. 14khz an guten Tagen. :D

    Jörg

  • sabbelbacke
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    • 23. August 2007 um 02:42
    • #9

    Also ich höre ständig links so 16 kHz, den ganzen Tag lang... Toll, oder? :)

    hornresp

  • simonstpauli
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    • 23. August 2007 um 07:41
    • #10

    ein pegelton? rundfunk in der nähe?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 23. August 2007 um 14:01
    • #11

    ... vielleicht sind's ja auch eher 15,625 kHz und er hat den ganzen Tag den Fernseher an?! :D

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 5. November 2007 um 03:12
    • #12

    um zum thema zurückzukommen:

    24bit wortbreite bietet sich vor allem live an, weil man hier im interesse eines ausreichenden headrooms nie voll aussteuern kann.

    der vorteil von 96kHz samplingrate liegt meines wissens zum einen in besseren filtererrechnungen im höheren frequenzbereich und zum anderen in kürzerer bearbeitungszeit, also latenz.
    da sehr viele PA-lautsprecher "obenrum" eh nicht besonders toll auflösen, bleibt als nennenswerter vorteil meistens also nur die geringere latenz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 5. November 2007 um 07:26
    • #13

    Auch da:
    der Unterschied bei 48 khz zu 96 khz liegt im digitalen Bereich bei 0,01 ms

    siehe : Auf seite 4 oder 5 gut beschrieben

    http://www.olsonsound.com/Digital-Latency_files/frame.htm

    Wesentlich und Entscheidend sind immer noch die Wandler.

    Und es gibt ja auch 1 bit Wandler :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • pke
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    • 7. November 2007 um 10:03
    • #14

    a) Die größte Latenz kommt von den Dezimationsfiltern, je steiler und je niederfrequenter der effektive Tiefpass, umso höher die Gruppenlaufzeit.
    Man kann die Filter zwar latenzoptimieren, tendenziell wird aber bei 48kHz gegenüber 96kHz die doppelte Latenz anfallen.

    b) Solche Filer werden immer benötigt, wenn konvertiert wird (A->D, D->A oder SRC). Daher gehört diese Filterlatenz zur Samplerate wie das Ei zur Henne und so erscheint mir der Unterschied von 0.01msec als akademische Größe.

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