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Max. länge eines Antennenkabels für Funk-Mikro

  • weiss_nix
  • 4. September 2007 um 15:51
  • weiss_nix
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    48
    • 4. September 2007 um 15:51
    • #1

    Hallo,

    will für mein AKG WMS 400 HT und PT (2 Stück vorhanden) folgendes machen:

    Die diversity Antennen werde ich Zweckentfremden und pro Raum eine Antenne aufstellen. Das eine Kabel zwischen WMS 400 und Antenne beträgt ca. 15 m, das andere etwa 35 m.

    1. Kann ich so ein Diversity System zweckentfremden?
    2. Darf das Kabel zwischen dem WMS 400 und der Antenne so lange sein?
    3. Hab ihr andere, bessere Vorschläge?

    Gruß
    Musti

  • djobi
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    • 4. September 2007 um 16:04
    • #2

    japs .. 15 bzw. 35m Antennekabel ist schon übel ..
    die Dämpfung dürfte auf der Länge schon heftig werden!

    Was für Kabel planst du denn dafür?

    anderer Ansatz: pro Raum einen eigenen Empfänger hinstellen, NF-Kabel ist bei den Strecken unproblematisch ...

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • Volker Holtmeyer
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    • 4. September 2007 um 17:43
    • #3
    Zitat von "Weiß_nix"

    Die diversity Antennen werde ich Zweckentfremden und pro Raum eine Antenne aufstellen.


    Davon ist dringend abzuraten! :!:

    Die günstigste Variante wären passive Antennen-Kombinder (AKG ZAPD 21).

    30 bis 40 m sind mit RG 58 kein Problem; danach sollte ein Bosster (AKG AB 4000) eingesetzt werden. Mit RG 213 ist auch gut die doppelte Länge möglich.

    Welche Antennen werden denn eingesetzt?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • weiss_nix
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    • 4. September 2007 um 17:55
    • #4

    Hallo,

    @ Volker Holtmeyer
    ich habe RG 58 Kabel. Die hab ich extra für diesen Zweck gekauft. RG 213 wurde mir abgeraten, da dieser angeblich nur unwesentlich mehr bringt aber Schw..teuer sei. Als Antenne verwende ich die Standard Antennen.

    @ djobi
    Ein eigener Empfänger geht leider nicht, da ich die beiden Mikros in beiden Räumen brauche. Zwar nie gleichzeitig, aber doch.

    Gruß

  • simonstpauli
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    • 4. September 2007 um 20:12
    • #5

    35m kabel in einem stück mit antennenbooster sollte noch gehen, was sagt den "shure" dazu?

    aber! das diversity-system wird dadurch zum non-diversity-system. dessen musst du dir bewusst sein.
    (das bedeutet ja nicht, daß die ganze sache nicht funktionieren muß, nur sind komplette diversity-anlagen schon in bezug auf sendeleistung darauf abgestimmt... z.b.)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Multicore
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    • 5. September 2007 um 10:51
    • #6

    RG58-CU dämpft mit 50dB auf 100 Metern -> somit 17.5dB auf 35 Meter.
    Zieht man nun die 10dB ab, die der Booster macht, bleiben 7.5dB über = zu viel Dämpfung!

    Zitat von "simonstpauli"

    35m kabel in einem stück mit antennenbooster sollte noch gehen, was sagt den "shure" dazu?

    aber! das diversity-system wird dadurch zum non-diversity-system. dessen musst du dir bewusst sein.
    (das bedeutet ja nicht, daß die ganze sache nicht funktionieren muß, nur sind komplette diversity-anlagen schon in bezug auf sendeleistung darauf abgestimmt... z.b.)

    Lämpchen glimmt - Schaltung stimmt!
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  • Volker Holtmeyer
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    • 5. September 2007 um 13:17
    • #7


    aus Drahtlos-Mikrofonsysteme, AKG

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • weiss_nix
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    • 5. September 2007 um 19:44
    • #8

    @ Volker Holtmeyer

    Super Grafik !!! Danke ... werde mal ausprobieren.

  • cheesy
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    • 5. September 2007 um 21:06
    • #9

    Also der Unterschied zwischen RG58 und RG213 ist schon recht deutlich zu spüren (Vorallem, wenn man im "Grenzbereich der Empfänger arbeitet). Das Kabel kostet aber auch deutlich mehr.

    Allerdings stellt sich bei einem WMS 400 System die Frage, ob es nicht günstiger ist, 2 Empfänger zu kaufen und diese in die Räume zu stellen. Dann habe ich wieder ein Diversity-System und eine höhere Empfangssicherheit.

    Wenn du Booster, Kabel und Kombiner besorgen musst, hast du fast schon den Preis von einem kompletten WMS System... (und noch keine Betriebssicherheit)

    Gruß
    cheesy

  • weiss_nix
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    • 5. September 2007 um 23:45
    • #10

    @ cheesy

    dein Argument stimmt allerdings.
    Hatte ich letztens mein Händler auch gefragt, nach dem er mir zuerst den Verstärker Preis genannt hatte und dann die dazugehörige nötige Antenne (ca. 270 Euro!)
    Komischer Weise hat keiner geschrieben, dass eine andere Antenne nötig wäre ...?!?

    Nur dachte ich, dass vielleicht jemand andere Erfahrungen hat, da ich auch gehört hab, dass man bis 40m probieren sollte (siehe dazu auch die Grafik von AKG!).

    Gruß

  • mringhoff
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    • 6. September 2007 um 09:29
    • #11

    was für eine Antenne hat er Dir denn da angeboten? :)

    Also die 15m ohne Booster, und die 35m mit Booster sowie die Reduktion auf Non-Diversity halte ich noch für vertretbar, wenn es sich nicht um wichtige Produktionen handelt und man auch mal mit dem ein oder anderen Funkaussetzer leben kann.

    Bei Anwendungen mit den Taschensendern (PT), die dann auch noch durch die tragende Person selbst abgeschattet werden oder in größeren Räumen mit viel Publikum würde ich aber davon abraten. Die Handsender (HT) sind weniger anfällig.

    Alle anderen Basteleien mit teuren Kabeln und Richtantennen etc. schiessen ja wohl am Budget vorbei, da macht es wirklich Sinn, einfach zwei Empfänger hinzustellen. Zumal da die Diversityfunktion gewährleistet bleibt und das WMS400 Empfangsteil ja auch nicht extrem teuer ist (wird aber leider nicht mehr hergestellt, daher noch bei div. Händlern nach Restposten fragen).

    Die o.g. Grafik von AKG wurde für die AKG WMS4000er Systeme entworfen. Hier liegen die Ausgangsleistungen der Sender so um die 30mW (unter Umständen sogar bis 50mW). Die preiswerte Variante WMS400 hat aber üblicherweise nur 10mW oder 20mW. Und die Kabelwege wurden mit der externen Antenne RA4000B gerechnet, das ist bereits eine Booster-Antenne mit 17dB Verstärkung. Diese kostet so rund 100,- EUR brutto

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  • thieloliver
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    • 6. September 2007 um 10:26
    • #12

    Also ich hatte ja in meiner Fernsehtechnikerausbildung vor vielen Jahren gelernt, dass die Antennenverstärker VOR die Kabelstrecke gehören. Andernfalls verstärkt man nämlich das Rauschen mit und der Nutzsignalanteil in dem nun stärkeren Frequenzbrei bleibt der gleiche...


    Aber vielleicht ist das bei ( AKG )Tonsignalen ja anders als wenn noch Bild mit übertragen wird :wink:

  • djobi
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    • 6. September 2007 um 10:30
    • #13
    Zitat von "mringhoff"

    Die o.g. Grafik von AKG wurde für die AKG WMS4000er Systeme entworfen. Hier liegen die Ausgangsleistungen der Sender so um die 30mW (unter Umständen sogar bis 50mW). Die preiswerte Variante WMS400 hat aber üblicherweise nur 10mW oder 20mW. Und die Kabelwege wurden mit der externen Antenne RA4000B gerechnet, das ist bereits eine Booster-Antenne mit 17dB Verstärkung.

    Danke, mir fehlten die Werte.
    Deswegen meinte ich oben daß die Strecken mit dem Modell schon übel sind.
    Ich habe eine relativ schwache Ausgangsleistung UND relativ große Dämpfung. Dazu kommen dann vll noch bauliche Aspekte der Räume (Reflektionen, schlecht auszuleuchtende Ecken, Stahlbeton, o.ä.) dann ist schnell Schicht im Schacht.

    Und ein 2ter (gebrauchter) Diversity-Empfänger dürfte wohl wirklich
    a) günstiger
    b) technisch "geschickter" sein
    als eine Bastelei mit neuen Antennen, Kabeln und Boostern ..

    ansonsten: versuch dein Glück! :wink:

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  • mringhoff
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    • 6. September 2007 um 11:38
    • #14
    Zitat von "thieloliver"

    Also ich hatte ja in meiner Fernsehtechnikerausbildung vor vielen Jahren gelernt, dass die Antennenverstärker VOR die Kabelstrecke gehören. Andernfalls verstärkt man nämlich das Rauschen mit und der Nutzsignalanteil in dem nun stärkeren Frequenzbrei bleibt der gleiche...


    Das ist auch beim Ton so :) Die Skizze von AKG ist aber dennoch so richtig, wenn man berücksichtigt, daß die Antenne ganz am Anfang auch bereits ein Booster ist, dann kommen die Kabelstrecken und danach für eine weitere Strecke wieder der entsprechende Booster usw. Ob das mit drei Boostern noch so gut klappt, kommt auch sicher auf die Nutzsignalstärke an. Praktische Erfahrung mit mehreren Boostern haben wir allerdings nicht...

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  • wora
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    • 7. September 2007 um 17:32
    • #15

    die diversity sollte man generell nie aufgeben, also immer beide antennen im selben raum verwenden! eine andere vorgehensweise ist murks und kann den empfang extrem nachteilig beeinträchtigen (bis hin zu aussetzern).

    die HF dämpfung im kabel ist natürlich frequenzabhängig.
    bei 800MHz beträgt sie beim RG58 etwa 7dB@10m.
    im VHF bereich war das kabel ja noch tauglich, aber für UHF ist es doch ein bisschen schwach.
    für kurze verbindungsstrecken ist das RG58 sicher zu gebrauchen, für längere strecken sollte man bei dieser hohen frequenz besser ein RG8 (-1,5dB@10m) oder das RG213 (-2dB@10m) plus eventueller booster verwenden.

    bei verwendung des RG58 mit 40m länge wären das also satte 28dB dämpfung! eine dämpfung um 10dB bedeutet schon eine halbierung der reichweite des senders.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oops
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    • 7. September 2007 um 18:04
    • #16

    wenns ein kabel mit spitzenwerten sein darf, kann ich aircell 7 empfehlen. kostet natürlich auch eine kleinigkeit...

    diversity trotzdem nicht aufgeben !

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