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Knauserige Stellensuche

  • Eliminator
  • 8. September 2007 um 23:32
  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 8. September 2007 um 23:32
    • #1

    Hallo,

    heute habe ich in der Zeitung eine Stellenanzeige gefunden, wo man um Zusendung der Bewerbungsunterlagen inklusive eines frankierten Rückumschlags bittet. Gehts noch oder ist das mittlerweile üblich? Das läßt in meinen Augen ziemliche Rückschlüsse auf das zu erwartende Gehalt zu.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • binson
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    2.665
    • 9. September 2007 um 01:39
    • #2

    Nun ja, früher war`s eher üblich, dass man seine Unterlagen überhaupt nicht wieder bekommen hat. Absagen kamen auch nur spärlich. Der frankierte Rückumschlag ist dann eine Art Versicherung, dass man auch wirklich eine Antwort erhält... :D

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

    Einmal editiert, zuletzt von binson (10. September 2007 um 20:28)

  • tufkaklto
    Profi
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    Beiträge
    7.116
    • 9. September 2007 um 09:32
    • #3

    Und ich schätz mal heutzutage bei der großen Anzahl an Personen, die sich für EINE Stelle bewerben

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • jörg lenz
    Beiträge
    41
    • 9. September 2007 um 09:59
    • #4

    Haben die überhaupt vor, jemanden auszuwählen? Oder wofür ist der Rückumschlag beim Ausgewählen gut? Für den Entwurf des Arbeitsvertrags? :roll:

  • slaytalix
    Verifiziert
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    1
    • 9. September 2007 um 10:09
    • #5

    Eigentlich ist es eher umgekehrt. Nach § 670 BGB kann der Bewerber die Kosten zurückverlangen.

    Sonst evtl. Bewerbungskosten / Reisekosten bei der Arbeitsagentur bzw. ARGE beantragen, das allerdings vorher

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • ThomasL
    Profi
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    2.438
    • 9. September 2007 um 11:39
    • #6

    Das ist sogar bei Städten und kulturellen Einrichtungen inzwischen keine Seltenheit, speziell, wenn die Kassen knapp sind.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 9. September 2007 um 11:44
    • #7

    Also muß das nicht unbedingt heißen, daß es sich bei der Firma um einen Saftladen handelt?

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • schallereignissortierer
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    1.578
    • 9. September 2007 um 12:03
    • #8

    Ich glaube, das liegt auch an den Bedingungen der ARGE (früher Arbeitsamt).

    Die verpflichtet nämlich die Arbeitssuchenden zu Initiativbewerbungen, auf diese Weise soll der Arbeitssuchende nachweisen, das ein echtes Interesse an der Beendigung der Arbeitslosigkeit besteht.

    So bewirbt sich dann ein Großteil auf Stellen, die den eigenen Fähigkeiten oder eventuellen körperlichen Einschränkungen in keinster Weise entsprechen, nur um eben dieser lästigen Pflicht genüge getan zu haben.

    Ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis war eine ortsansässige Firma, die "händeringend" darum bat, bitte keine Bewerbungen mehr einzuschicken, da man 1. zur Zeit niemanden einstellt und 2. ganz einfach auch garnicht die Zeit hat, eben diese -aus Firmensicht überflüssigen- Bewerbungen abzuarbeiten. Wobei der Firma durchaus die ARGE Problematik bekannt war und selbst die ARGE anschreiben wollte, mit der Bitte keine Initiativ Bewerbungen Arbeitssuchender bei dieser Firma mehr zu verlangen.

    Hier wirds wohl ähnlich sein, die ausschreibende Firma wird eine Flut von -aus ihrer Sicht- sinnlosen Bewerbungen erhalten und möchte für die Rücksendung dieser sinnlosen Bewerbungen nicht auch noch zahlen müssen.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 9. September 2007 um 13:41
    • #9

    Die paar Briefmarken machen den kohl auch nicht fett, aber die Arbeitszeit die Adressen auf die Umschläge zu schreiben und Briefmarken draufzukleben sind bei einem ganzen Haufen Bewerbungen bestimmt ganz schön nervig

  • rockland
    Beiträge
    222
    • 9. September 2007 um 15:03
    • #10

    Vielleicht lösen sie ja auch die Briefmarken von den Umschlägen ab und bessern somit ihre Kaffeekasse auf ?! :D:D:D

    Ich glaube in Deutschland sind doch Briefmarken immer noch offizielles Zahlungsmittel. Oder ist das nicht mehr so ??

  • mringhoff
    Profi
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    5.262
    • 10. September 2007 um 10:24
    • #11
    Zitat von "slaytalix"

    Eigentlich ist es eher umgekehrt. Nach § 670 BGB kann der Bewerber die Kosten zurückverlangen.

    Üblicherweise wird bei einer Absage auch die Bewerbung zurückgeschickt, so kann der Bewerber die Kosten nicht wirklich verlangen, schliesslich erhält er ja (bis aufs Porto) wieder alles zurück was Kosten verursacht hat (Lichtbild, Zeugnis-Kopien, Mappe etc.)

    Bei unverlangt erhaltenen Initiativbewerbungen (Blindbewerbungen) muss die Firma nichts erstatten und auch keine Unterlagen zurücksenden, geschweige denn überhaupt antworten...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 10. September 2007 um 16:49
    • #12

    Hallo,

    Zitat von "mringhoff"

    Üblicherweise wird bei einer Absage auch die Bewerbung zurückgeschickt, so kann der Bewerber die Kosten nicht wirklich verlangen, schliesslich erhält er ja (bis aufs Porto) wieder alles zurück was Kosten verursacht hat (Lichtbild, Zeugnis-Kopien, Mappe etc.)


    ich antworte wie Radio Jerewan: Im Prinzip ja. Die Frage ist nur, ob sich die Sachen hinterher noch einmal verwenden lassen, wenn

    - A4-Unterlagen in A4-Umschläge gestopft werden
    - die Unterlagen mit Kaffee, Kuchenkrümeln, Fettpfoten und Eselsohren garniert wurden
    - die Klemmappe vorsorglich einbehalten wurde (damit alles in einen A4-Umschlag paßt)
    - die Post die Rücksendung zusammenknickt und in den Briefkasten stopft, wo 2h später noch ein Versandhauskatalog draufgepreßt wird

    Das waren so meine gesammelten Erfahrungen dazu. :roll:

    MfG

    DirkB

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 10. September 2007 um 18:20
    • #13

    Also nach meiner Erfahrung lassen sich in seltenen Fällen noch die A4 Klemmhefter wiederverwenden. Dies ist allerdings äußerst selten. Meistens fehlen diese entweder bei der Rücksendung komplett oder ahaben ebenfalls irgendwelche unschönen Knicke und lassen sich nicht wiederverwenden.

    Die Unterlagen lassen sich in der Regel eher nicht wiederverwenden, weil sie irgendwelche Knicke haben. Anschreiben fehlt sowieso und der Lebenslauf wird ja mit einem Datum versehen, ergo lässt sich dieser ebenfalss nicht wiederverwenden. In den anderen Anhängen sind meistens irgendwelche Eselsohren oder so die eine Wiederverwendung ebenfalls ausschließen.

    Besonders ärgerlich ist das gerade bei beglaubigten Kopien. Dieser Vorgang kostet jedesmal richtig Zeit und meiner Erfahrung nach kommen gerade diese Unterlagen jedesmal mit den schlimmsten Knicken etc. zurück sodass man diese unter Garantie nicht mehr weiterverwenden kann.

    Demnach bleibt nur noch das Bild welches man wiederverwerten kann.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 10. September 2007 um 20:30
    • #14
    Zitat von "Micromann"

    Demnach bleibt nur noch das Bild welches man wiederverwerten kann.

    Das entspricht genau meinen Erfahrungen. Ist aber auch so ziemlich der teuerste Baustein der Bewerbung.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 11. September 2007 um 08:55
    • #15

    Manchmal hab ich aber das Gefühl, daß der ein oder andere Bewerber genau diese "gebrauchten" Unterlagen incl. dem verknickten Schnellhefter sehr wohl wiederverwendet, wenn ich sehe, in welchen Zuständen so manche Bewerbung hier eintrifft :)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

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