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Meinungen zum neuen Monacor Line Array

  • tubetom
  • 21. September 2007 um 11:06
  • Jens Droessler
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    • 2. Januar 2010 um 16:09
    • #241

    Ein 300m Freifeld sollte es zu jedem LA-Test (bzw. Möchtegern-LA) schon sein, um Refelketionen von Wänden etc. zu vermeiden. Das wird es wohl sein, worum es Andy geht.

    300m auf Achse wären bei 180° Abstrahlung eine Breite von 600m. Von über 1000m kann keine Rede sein.

    Man kann von einem kompakten System wie dem Monacor soviel man will untereinander hängen, es wird nie so viel Pegel liefern wie ein gleichlanges oder sogar um einiges kürzeres Groß-LA. Diesed bringen einfach mehr Fläche auf der gleichen Länge. Zudem ist dem "Untereinanderhängen" bei den Kompaktsystemen eine klangliche Grenze gesetzt: Irgendwann reißt der Zusammenhang zwischen den Bässen, die ganz oben hängen, und den Tops auseinander, da der Abstand über alles zu groß wird. Das dürfte schon bei drei Einheiten pro Seite langsam zum Problem werden.

    Natürlich muss sich ein solches (Pseudo-)LA mit anderen Kompakt-LAs vergleichen lassen. Ob es gut abschneidet oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Wie will man sonst rausfinden, wo das Gerät steht?

  • FF
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    • 2. Januar 2010 um 17:39
    • #242
    Zitat von "Jens Droessler"

    300m auf Achse wären bei 180° Abstrahlung eine Breite von 600m. Von über 1000m kann keine Rede sein.


    Einspruch, Euer Ehren!

    Auf einen Kreisbogen mit 300m Radius gerechnet, entsprechen 120° einer Bogenlänge von 628m, bei 180° sind es rund 942m.

    Auf eine Gerade mit 300m Abstand zum LA gerechnet beträgt die Breite (Basis des Dreiecks) bei 120° = 2x 300m x tan60° = 1040m
    Bei 180° ist die Strecke (Basis) dann wie lang? :wink:

    Gruß FF

  • cheesy
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    • 2. Januar 2010 um 17:43
    • #243

    Wie soll man jetzt den 300m Freifeld-Test verstehen ?
    1.) Auf einem freien Platz mit ca 300m Länge (und eine passenden Breite zwischen 200 und 400m) stehe ich irgendwo im Abstand <100m und versuche mein Linearray zu bewerten ?
    Oder
    2.) Ist wirklich die Bewertung (Messung) auf einem großen Feld im Abstand von 300m zum Linearray gemeint (Das Feld ist entsprechend größer)?

    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    300m auf Achse wären bei 180° Abstrahlung eine Breite von 600m. Von über 1000m kann keine Rede sein.


    Diese Aussage hast du bestimmt so nicht gemeint. 180° ist ein Halbkreis. in einem Abstand von 300m (und sogar schon 0,1m) ist die Breite unendlich.
    Edit: FF war schneller ;)

    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Man kann von einem kompakten System wie dem Monacor soviel man will untereinander hängen, es wird nie so viel Pegel liefern wie ein gleichlanges oder sogar um einiges kürzeres Groß-LA.


    An dieser Stelle sind wir uns ja dann alle wieder einig. Man kann ein L-Ray nicht mit einem richtigen LA vergleichen.
    Deswegen steht ja immernoch die Frage im Raum, wie verhält sich das L-Ray im Vergleich zu Kompaktboxen oder anderen Mini-Arrays

    Gruß
    Cheesy

  • andy006
    Verifiziert
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    • 2. Januar 2010 um 20:19
    • #244
    Zitat von &quot;fabio hermann&quot;

    Grundsätzlich ist es ja möglich die Anzahl der Leute auch mit diesem kleinen Array zu beschallen, man muss nur entsprechend viele Elemente hängen und entsprechend Delay lines aufbauen, dann sollten auch 300m zu machen sein.

    Wobei ich eigendlich glaube, dass es bei der Frage nach 300m eher darum ging, das man schauen kann wie weit das Array je nach Konfiguration wirklich spielt und nicht darum, dass Andy mit 4 Elemtenten pro Seite meint 300m machen zu können

    Eins plus - setzen

    Danke Fabio

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • andy006
    Verifiziert
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    • 2. Januar 2010 um 20:30
    • #245
    Zitat von &quot;tamtürk müslümanlar&quot;


    Also das war ein Witz und Ironisch gemeint.

    Da ich mir nicht erklären kann, wie das Forenmitglied andy006, der von sich behauptet 22.000 Pax erfahrung zu haben, auf die ernsthafte Idee kommt mit einem Mini Pseudolinearray von Monacor, ein Freifeld von 300m tiefe mit Life Rock beschallen zu wollen um die Qualität des Monacors zu testen.

    22.000 Pax erfahrung kann ja gut sein, aber die Leute die in dieser Größenordnung unterwegs sind kommen mit sicherheit nicht auf solche Ideen. Ich habe ihn hier mehrmals gefragt, auch ob er weiß was das Monacor Array ist und jedesmal sagte er ja.

    Ich frag nochmal: Hi andy006, was denkst du wieviel Einheiten L-Ray brauchst du pro Seite, um 300m Tiefe zu Beschallen ?
    Wenn du mit 22.000 Pax den Durchlauf an 3 Tagen meinst, erwarte ich natürlich keine Antwort.

    Du bist nicht nur ausgesprochen Frech und Unverschämt sondern behauptest die Unwahrheit. Ich kenne das Array von Monacor nicht. Außerdem will ich damit keine größere VA und sicherlich auch kein R+R damit machen. Meine Intention war ein spielerisches Testen. Was passiert mit 6Top's was mit 9Top's? Werden die errechneten Wurfweiten der ausgewählten Frequenzen im Ansatz erfüllt. Vielleicht funzt das Teil garnicht so schlecht?! Gut Du hast das nicht verstanden ..... Andere hier im Forum sehr wohl. Und tritt mir nicht auf den Füßen herum denn ich behaupte nicht sondern ICH HABE FERTIG gemacht was Du Dir nichtmal vorstellen kannst.
    Denk daran das man sich nicht nur schreibt sondern auch im Leben mal über den Weg läuft.
    Grüße an alle Anderen
    der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • Jens Droessler
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    • 3. Januar 2010 um 02:49
    • #246

    Ähm, wenn ich 300m vom Ausgangspunkt der Abstrahlung mit einem Seil auf Nullachse ablaufe, und dann von dieser 0° Position einmal zur -90° und einmal zur +90° Position laufe, dann habe ich einen Halbkreis, dessen Radius nirgends von 300m abweicht. Demnach ist die Distanz von der +90° Postion zur -90° Position genau 600m. Was soll daran falsch sein? Wenn ich die Ausbreitung nur in dieser Dimension betrachte, ist die Ausbreitung halbkreisförmig, da die Ausbreitung von einem Punkt ausgeht.

  • audiobo
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    • 3. Januar 2010 um 10:01
    • #247

    hehe - ich glaube das ist wieder mal ein Fall klassischens Aneinander-vorbei-redens.

    ich glaube mal fast :wink: Jens meint die Breite in Höhe der PA, während FF von dem Bogenkreis spricht, bzw. der Breite die bei der Höhe, in der die Entfernung zur PA 300m bei einem Winkel von 60° aus der Nullachse heraus beträgt, entsteht.

    Ich weiss allerdings nicht ob der Satz das verständlicher macht... :roll:

  • tonmischer
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    • 3. Januar 2010 um 17:13
    • #248
    Zitat von &quot;audiobo&quot;

    ich glaube mal fast :wink: Jens meint die Breite in Höhe der PA, während FF von dem Bogenkreis spricht, bzw. der Breite die bei der Höhe, in der die Entfernung zur PA 300m bei einem Winkel von 60° aus der Nullachse heraus beträgt, entsteht.

    Ich denke sie meinen dies (und Jens hat nur grob geschätzt):

    lg andreas

  • Blancblue
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    • 3. Januar 2010 um 17:48
    • #249

    Ihr Spießer / Streber :D8) :lol:

    ________________________________

    Signatur?

  • andy006
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    • 3. Januar 2010 um 18:24
    • #250
    Zitat von &quot;Blancblue&quot;

    Ihr Spießer / Streber :D8) :lol:

    theoretiker fehlt noch....... in Deiner Aufzählung :wink:

    Ich hatte ein Freifeld von 300m Tiefe gemeint. Und wenn ein solches Feld zur Verfügung steht dann spielt die Breite meist keine baulich beschränkte Größe. Ich hab die erstaunliche Erfahrung gemacht das bei so einem Test einige Entfernungsbereiche gut gleichmäßig beschallt werden können und ein Abfall, oft nach einigen Metern Entfernung, sehr stark zu verzeichnen war. Natürlich ist das frequenzabhängig aber erstaunlich und als spielerische Erfahrungen zu verbuchen aber wenn nach 200m einige Frequenzen stark betont auftauchen dann ist das schon reizvoll :o . Das hatte ich ursprunglich mal gemeint und natürlich macht Mann kein R+R mit "Vollfresse" :lol: auf 300m mit nur Front LA ohne D-L .

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • tobias kammerer
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    • 3. Januar 2010 um 18:53
    • #251

    ...alles eine Frage der Zeilenlänge :D:D:D
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 3. Januar 2010 um 22:35
    • #252
    Zitat von &quot;andy006&quot;

    theoretiker fehlt noch....... in Deiner Aufzählung :wink:

    Ich hatte ein Freifeld von 300m Tiefe gemeint. Und wenn ein solches Feld zur Verfügung steht dann spielt die Breite meist keine baulich beschränkte Größe. Ich hab die erstaunliche Erfahrung gemacht das bei so einem Test einige Entfernungsbereiche gut gleichmäßig beschallt werden können und ein Abfall, oft nach einigen Metern Entfernung, sehr stark zu verzeichnen war. Natürlich ist das frequenzabhängig aber erstaunlich und als spielerische Erfahrungen zu verbuchen aber wenn nach 200m einige Frequenzen stark betont auftauchen dann ist das schon reizvoll :o . Das hatte ich ursprunglich mal gemeint und natürlich macht Mann kein R+R mit "Vollfresse" :lol: auf 300m mit nur Front LA ohne D-L .

    Grüße der Andy


    Sorry, 300 M Tiefe ?????????????
    :?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?:

    Ja klar, eh

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • simonstpauli
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    • 3. Januar 2010 um 22:50
    • #253
    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Sorry, 300 M Tiefe ?????????????
    :?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?:

    Ja klar, eh


    Ich dachte auch erst, da wäre ein Komma verrutscht. Passiert mir auch ab und zu. Aber nach einigen weiteren Beiträgen ist das wohl jetzt ein Folgefehler.

    Obwohl - Sprache bei ausreichender Array-Länge im Freifeld ohne Wind könnte klappen. Aber wer will das riskieren?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Kracky
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    • 3. Januar 2010 um 23:18
    • #254

    Damit es jetzt jeder versteht, ist es Vorgabe das diese 300m beschallt werden oder geht es nur darum ein Testgelände mit dieser Länge zu haben um ohne Reflektionen oder ähnliches festzustellen wie weit ein solches pseudo bzw. klein LA ohne Delay sinnvoll zu betreiben ist.

    Wenn es darum gehen soll 300m Feld mit sowas zu beschallen kann ich sehr gut verstehen das die erfahrenen Kollegen da nur den Kopf schütteln. Für den Freifeldversuch wäre das ja ok, trotzdem denke ich das es weit übertrieben ist für diese kleinen Systeme aber wenn Platz vorhanden, warum nicht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jens Droessler
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    • 4. Januar 2010 um 00:07
    • #255

    Äh, nein, irgendwie misverstehen wir uns. Wenn jeder Punkt vom Abstrahlungpunkt 300m weit entfernt ist, ergibt sich bei 180° Abstarhlung genau ein Halbkreis, dessen Radius 300m beträgt, und dessen Durchmesser (vom Ausgangspunkt 300m entfernten -90° Punkt bis zum 300m vom Ausgangspunkt entfernten +90° Punkt) demnach genau 600m beträgt. Es geht hier doch um einen "Wurfweite"-Vergleich, was interessieren da Dreiecke etc.?

  • Pfälzer
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    • 4. Januar 2010 um 02:47
    • #256

    Jetzt mal im Ernst, die Diskusion ist doch PillePalle.
    Auf 300m ohne Delayline geht nicht auch nicht mit ner ausgewachsenen Vdosc Banane, irgendwann verbläst der Wind einem die Höhen. Was soll den da noch ankommen?

    Und dann auch noch bei diesem System und das ist jetzt überhaupt nicht Abwertend gemeint. Das System wurde weder für ein Manowar Konzert noch für Rock am Ring entwicket.
    Kleine Intalationen in Gemeindezentren usw. wo es nix kosten darf und dort wird es auch sich das machen was der Entwickler haben wollte.

    Es würde ja auch niemand mit einem Golf Country die Paris-Dakar mitfahren und sagen wirgendwann werde ich irendwie im Ziel ankommen..... wenn es bis dahin nicht schon lange wieder abgebaut wurde.

    Gruß Wolf

  • mi acoustics
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    • 4. Januar 2010 um 08:55
    • #257

    Auch wenn schon der 5.1. ist (schon wieder halb rum das Jahr...) :
    Ein frohes neues Jahr Euch allen!

    Ansonsten:
    1. Natürlich freuen wir uns, dass inzwischen im Zusammenhang mit dem L-RAY alle möglichen Überlegungen angestellt werden. Dass da echte Beschallungsaufgaben auftauchen, ist doch eine schöne Entwicklung gegenüber den allerersten Warnehmungen, bei denen es eher darum ging, ob das System für einen Party-Keller reichen könnte.

    2. Dass die ersten konkreten Erfahrungsberichte derjenigen hier, die das System tatsächlich kennen, die professionelle Nützlichkeit des L-RAY unterstreichen (und zwar ausnahmslos, wenn ich das noch einmal betonen darf: NIEMAND hat sich hier bisher konkret entäuscht geäußert!), ist für uns ebenfalls erfreulich. Die beschriebenen Einsätze haben zudem viel mit einer auch unsererseits als sinnvoll bewerteten Dimensionierung zu tun.

    3. Mal ganz unabhängig davon, ob wir jetzt bei 300m von einem Amphitheater oder einem rechteckigen, bzw. seitlich unbegrenzten Platz ausgehen (um mal die "Flächendiskussion" :lol: mit realen Verhältnissen zu korrelieren): Beides taucht zum einen in der Beschallungspraxis außer bei Obama- und WirsindPapst-Auftritten so selten auf, dass ich es sogar als Versuchsaufbau/Laborsituation/Maximalanforderung für relativ grenzwertig sinnvoll erachte, um Beschallungssysteme ganz allgemein zu testen. (Selbst Line-Arrays, die groß genug sind, um wirklich als solche zu funktionieren, brächten bei solchen Entfernungen ohne Delay bzw. im Grundsatz dezentrale Beschallung selbstverständlich gruselige Ergebnisse, weil auf zu großen Flächenanteilen keine vernünftige tonale Balance zwischen zylinder- und kugelförmig abgestrahlten Frequenzbereichen herstellbar ist. Mir ist auch keine einzige Anwendung bekannt, wo das versucht wurde.)
    Zum anderen ist doch schon aus der simplen Berechnung der erreichbaren Maximal-Pegel mit dem L-RAY klar, dass das nicht gehen kann. Selbst mit 4 Stück pro Seite (also 4 Bassmodulen und 16 Mittelhochtinteilen) als zulässiger Maximalkonfiguration (und bis dahin zerreißt da bei vernünftigem Setup auch nichts im Übergangsbereich zwischen den Tieftönern und den Mittelhochtoneinheiten, wir reden ja über gerade einmal niedliche 3,30 Meter Gesamtlänge...) kommen wir unter optimalen Bedingungen in hundert Metern nicht mehr über 90 dB Nennschalldruck. Das ist für eine Rockkonzertbeschallung wohl kaum sinnvoll. Da brauchen wir in weitergehende Überlegungen (Directivity, Sound etc.) gar nicht mehr eintreten.

    Es ist völlig zu recht immer wieder der geeignete deutlich kleinere Anwendungsbereich der L-RAYs aufgezeigt worden. Ich selbst würde inzwischen nach den ersten Jahren Erfahrung durch uns und unsere Kunden mit dem L-RAY sagen, dass Reichweiten von 20-30 Metern mit 2-3 L-RAY pro Seite genügend Headroom auch für laute Live-Anwendungen bringen, solange es sich eben nicht um Manowar und Konsorten handelt. (Subwoofer-Ergänzung mal vorausgesetzt)
    Zu Sprach- und Hintergrundbeschallungen ist oben eigentlich schon alles gesagt worden. Die Vorteile eines L-RAY gegenüber vergleichbar günstigen konventionellen Aktivboxen in der Festinstallation erscheinen mir nachvollziehbar. Selbstverständlich lassen sich mit insgesamt 4 L-RAY auch locker 500 Gala-Gäste beschallen - auch laut, vielleicht nicht ZU laut. (Bin selber manchmal Gast bei solchen Gelegenheiten: Es ist fast immer irgendwann viel zu laut - keine Ahnung, was da die Schnullis am Regler treiben/treibt. Von Euch wird ja keiner dabei gewesen sein :wink: )
    Ob 3 L-Ray pro Seite auch eine ausreichende Beschallung einer 50 Meter tiefen Freifläche leisten, dürfte erheblich von den jeweiligen Erwartungen und dem Programm abhängen. Für ein Freiluft-Programmkino: kein Problem, für die Folk-Band: würde ich auch noch machen, Muse: nö.

    Ein schönes und erfolgreiches weiteres Jahr,
    mit den besten Grüßen,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • Jens Droessler
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    • 4. Januar 2010 um 14:29
    • #258

    Liest eigentlich noch jemand die Beiträge oder nur noch die ersten zwei Worte? Es wurde doch nun schon mehrfach gesagt, dass hier NIEMAND 300m beschallen möchte, sondern lediglich genug Platz vorhanden sein soll, um den Sound nicht durch Eingrenzungen wie Wände, Hügel, was auch immer zu verfälschen!

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Droessler (4. Januar 2010 um 22:31)

  • mi acoustics
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    142
    • 4. Januar 2010 um 16:00
    • #259

    Lieber Jens Droessler,

    mindestens ebenso wichtig, wie alles zu lesen (ganz persönlich versprochen: ich habe jede Deiner Zeilen in diesem Thread gelesen!), dürfte dann auch sein, alles zu beachten, was man gelesen hat. Davon ausgehend, dass Du das natürlich auch tust, hätte ich eigentlich gedacht, dass aus den Empfehlungen und Erfahrungen mit dem L-RAY heraus klar ist, dass es einfach keines solchen Testraumes/Platzes bedarf. Sich bei einem L-RAY Gedanken über den Klangeinfluss von Hügeln zu machen (völlig egal ob in 150, 200 300 oder 1000 Metern Entfernung), ist einfach nicht zielführend. Da kannst Du dem Vorschlag von Andy noch so viel Sinn zurechnen mögen.

    Nicht mehr und nicht weniger wollen vermutlich diejenigen ausdrücken, die auf die 300 Meter eingehen. Zumindest für mich gilt das.

    Ein System prüfe ich am besten auf seine Qualität hin in einer Anordnung/Umgebung, die etwas mit den sinnvollen Einsatzzwecken zu tun hat und nirgendwo anders. Was soll denn sonst dabei herauskommen, als dass für eine Großflächenbeschallung ein Großflächenbeschallungssystem am besten ist... und um sich zu bestätigen, dass ein L-RAY 30 Meter weit funktioniert, brauche man keine 270 freien Meter im Rücken.
    Die fehlenden Grenzflächen würden eben nicht das "ungestörte" Verhalten eines L-RAY zeigen, sondern zum Beispiel die Vorteile gegenüber manch konventioneller Box nicht zum Vorschein bringen, die sich eben gerade in kritischen Räumen hier feststellen ließen.

    Naja, letztlich ist auch diese Diskussion eher akademisch. Ich verweise nochmals auf die Erfahrungen, die von den Teilnehmern beschrieben werden, die sie bereits gemacht haben. Warum sollen wir uns bei Diskussionen der Erkenntnisbedingungen der Grenzen von Leistungsfähigkeit die "Köppe heißreden", wenn innerhalb der gesicherten Leistungsfähigkeit massenhaft Bedarf besteht.

    Ich kann auch noch einen Schritt weiter gehen: Wenn jemand stark befürchtet, das L-RAY könnte seinen Anforderungen nicht gerecht werden - lieber nicht probieren. Probiert lieber was anderes aus. :wink:
    Das L-RAY können sich dann diejenigen vornehmen, die annehmen, es könnte ihren Anforderungen gerecht werden. Das klappt dann erfahrungsgemäß auch.

    Mit den besten Grüßen,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • Gonzo
    Beiträge
    272
    • 4. Januar 2010 um 17:39
    • #260

    Wo kann man sich denn mal ein Testsystem besorgen?

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