Zitat von "gogu"
Der Sound ist muffelig,
Wie klingt denn Deine lieblings CD über das System?
Zugegeben, dieser Test ist weder besonders naheliegend noch weit verbreitet in der Scene - aber...
Gruß
PS: Wo der Schaumgummi ist, ist vorne!
Zitat von "gogu"
Der Sound ist muffelig,
Wie klingt denn Deine lieblings CD über das System?
Zugegeben, dieser Test ist weder besonders naheliegend noch weit verbreitet in der Scene - aber...
Gruß
PS: Wo der Schaumgummi ist, ist vorne!
@ Gogu
Ich bezeichne die vorhandene Unzufriedenheit mal als Fehler im System.
Dieser Systemfehler muss meiner Meinung nach in mittelprächtigen P.A. Systemen aufwärts nicht vorhanden sein. Ansatzpunkte gäbe es da glaube ich einige. Kam ja auch schon in Postings Anderer zum Ausdruck.
Wobei ich das Mischen von der Bühne eindeutig, als KEIN K.O.-Kriterium sehe und oft auch nicht als Vorteil, wenn es nicht so ist. Das Optimieren des Arrangement (kein gemasteter Track, sondern Midi- Backing und so etwas hast du ja (Herbert/Begleitautomatik)), "unbewusst" auf sein permanentes Hauptarbeitsgerät (Übertragungssystem) gerichtet kann passieren. Allerdings werte ich das neutral. Dann weiß man ja im Zweifelsfall auch, was man ändern muss.
Bei der Investition in d&b - und das ist mein Tipp - spielt doch jetzt das Honorar für einen der euch ein "Seminar für deinen Sound" gibt auch keine Rolle mehr! Sinnvollerweise solltest du den Fachmann aber vorwarnen, wenn ihr Musik aus dem Orient oder so spielt. Ziel soll ja dann nicht sein, dass es über die Anlage so klingt wie der Fachmann das möchte, sondern dass du deine Anlage einstellen kannst, wie du das möchtest. Vielleicht ist eine Exkurs "Beschallung in akustisch ungünstiger Umgebung" auch noch drin. Wenn man als Musiker vor 200 - 500 Leuten spielt, müssen ja die "Vorbereitungen" irgendwann abgeschlossen sein, so dass man sich auf das Musizieren konzentrieren kann. Diese Entscheidung muss ja irgendwann vor Ort getroffen werden. Nicht erst 5 Minuten vor Spielbeginn, so das nur 5 Minuten zum Umziehen bleiben,
ZitatDer Vorteil bei der Sache ist. Die Q klingt immer gleich beschissen.
Jetzt stell dir mal vor du hast jemanden, der dir die Grundstruktur für deinen Sound gegeben hat, so dass der Sound als toll bezeichnet werden darf.
Hat auch den weiteren Vorteil, dass du bei einem Keyboardwechsel keine neue Anlage kaufen musst, sondern auf die Veränderung durch mehr Erfahrung sinnvoll reagieren kannst.
P.S. Vereinzelte Beiträge habe ich nicht nachvollziehen können. Werden hier persönliche Fehden ausgetragen?
ZitatJo, schätze dass klauston, oTon und meine Wenigkeit alle das Gleiche denken:
Kein ernsthafter Mixer würde davon ausgehen, dass man mit einem neuen Lautsprechersystem nur den Summeneq, aber nicht den Mix verändern muß ???Gehe mal einfach davon aus, dass wir jetzt alle drei sehr vornehm sind und nicht sagen, was wir in diesem Zusammenhang wirklich über das "Mixen von der Bühne" denken.
100 % Zustimmung
Zitat
Jetzt stell dir mal vor du hast jemanden, der dir die Grundstruktur für deinen Sound gegeben hat, so dass der Sound als toll bezeichnet werden darf.
Wie habt Ihr die Grundstruktur für den Sound vorgegeben??
Wenn Du davon sprichst, das Ihr einen Mix erstellt habt, der auf einer Anlage jetz gut klingen soll, dieser aber auf der Q nicht funktioniert, dann liegt der fehler definitiv nicht an der Q sondern an der falschen herangehensweise an die Sache von Euch.
Es wäre ein relativ leichtes, den Mix so umzustellen, das er auf die Anlage passt.
In diesem Fall würde ich Euch raten, einen Techniker zu Rate zu ziehen, der Euch einmal für die Q einen Mix erarbeitet.
Und ich wette, der Vorhang ist weg.
OT:
Das erinnert mich an die Zeiten, als diverse Haustechniker meine EQ Einstellungen für die Instrumente abgeschrieben haben ![]()
Ich kenne viele die von der Bühne mixen.Ist schwierig aber geht mit ein wenig Übung.Sollte da doch was daran sein d&b steht für dumpf & bassig?Glaube ich aber nicht.Vergleiche es doch mal mit der Stimme bei alles auf 0.
ich denke ich kann nachvollziehen, was gogu meint.
mit d&b systemen sind mir auch schon komische sachen passiert.
z.b. musste ich mal einen mix von neben der bühne (!) per kopfhörer machen.
dies hatte ich schon öfter mit anderen systemen getan und immer sinnvolle ergebnisse erzielt, aber mit der dort verwendeten C7 klappte das einfach nicht. die verhältnisse im kopfhörer entsprachen einfach NIE den aus den lautsprechern. ich bin damals fast verzweifelt und musste ständig ins publikum laufen...
was mir jedes mal bei d&b wieder auffällt, ist das die systeme (nicht die ganz alten) immer sehr warm und fett klingen. das muss jetzt aber nicht unbedingt gleichbedeutend mit schlecht sein ![]()
ein älterer mix, der auf einem aggressiven system erarbeitet wurde, ist also vermutlich auch in die richtung erarbeitet worden, einen etwas smootheren sound hinzubekommen.
wenn dieser nun auf die d&b übertragen werden soll, dann kann das nur schief gehen, weil sich 2x smooth dann wohl eher in richtung "watte" anstatt "klarheit" bewegt.
ich würde also wie meine vorredner empfehlen, den mix zu überarbeiten und an das neue system anzupassen.
ZitatZitat:
Jetzt stell dir mal vor du hast jemanden, der dir die Grundstruktur für deinen Sound gegeben hat, so dass der Sound als toll bezeichnet werden darf.
Wie habt Ihr die Grundstruktur für den Sound vorgegeben??
Meinste mich?
Grundbearbeitung so gestalten, dass 90 % der Probleme (gemeint ist die Auftrittshäufigkeit) über Pegeloptimierung gelöst werden können,5 % über Hornentzerrung und 1- 2 parametrische EQ, 4 % über Zauberei und 1 % kann nicht gelöst werden oder optional kann man auch weinen.
Ich weiß, solche Kochrezepte werden hier nicht akzeptiert, aber man muss es auch nicht unötig kompliziert machen oder im Nirvana rumstochern. Die vorgegebenen Rahmenbedingungen sind für dieses Vorgehen geeignet:
1. Sehr, sehr oft die gleiche Anlage
2. Dimensionierung bis 500 Leute
3. Vorwiegend "Berechenbare" / "bekannte" Signale (Keyboard, Bass, Bass Drum, ausdrücklich z.B. NICHT die Stimme)
ZitatGrundbearbeitung so gestalten, dass 90 % der Probleme (gemeint ist die Auftrittshäufigkeit) über Pegeloptimierung gelöst werden können,5 % über Hornentzerrung und 1- 2 parametrische EQ, 4 % über Zauberei und 1 % kann nicht gelöst werden oder optional kann man auch weinen.
Ich weiß, solche Kochrezepte werden hier nicht akzeptiert, aber man muss es auch nicht unötig kompliziert machen oder im Nirvana rumstochern.
Ich habe eigentlich eine Erst gemeinte Frage gestellt, da ich dachte, Du bist eventuell an einer Lösung des Problems interessiert.
Aber muß ja nicht, wenn Du nicht willst.
Würde dann vorschlagen, Du bleibst weiter dabei, das d&b einen Vorhang vor der Box hat, aber alle Eure Einstellungen OK sind.
Viel Spaß dann noch :roll:
@klauston
verwechselst du gerade nicht den Treadstarter mit einem Mitteilnehmer ?
Ich dachte die Anlage wurde durch gogu gekauft !
Grüße
UUPS
sorry Sebastian.
Ichn hab da grad wirklich die Personen verwechselt.
Tut mir leid.
Wobei ich immer noch der meinung bin, das man das mit dem Mix ändern kann.
( Ich hab jetz absichtlich meinen obigen Beitrag nicht editiert, damit es nachvollziehbar bleibt )
Greez
Hallo erschtmah!
Naja, es scheint aber schon was dran zu sein. Mir ist ja auch dieser typische Klang sogar Systemübergreifend (Bis auf die alte F) aufgefallen. Ich fand ihn aber ganz angenehm und vermutete seinerzeit den Controlleramp als Ursache. (Einfach mal die Suche verwenden) Nun, dort wo ich es vernahm wurde aber immer Live gemixt - sprich eine neue Mischung erstellt und die PA auch an die Örtlichkeiten angepasst. Ich denke gogo braucht mal´nen Fachmann.
MfG der Thomas
Warum soll eine so teure Anlage nicht linear sein
Zitat von "Boris Marlaux"Warum soll eine so teure Anlage nicht linear sein
vielleicht, weil man einen bestimmten sound erzielen möchte?
gerade im bassbereich arbeiten die wenigsten "linear".
hier wird von den meisten usern eine deutliche überhöhung als angenehm empfunden, von "linear" ist man oft meilenweit entfernt.
aber es geht nicht nur um "linear", es geht auch um geschickt gewählte klirrspektren... z.b. viel K2 macht nen warmen sound, wie vom röhrenverstärker bekannt. :wink:
mich wundert ein wenig an der Sache dass der gleiche mix mit der Test-Q immerhin kaufentscheidend gut geklungen haben soll.
Merkwürdig.
Viele Grüße,
Volker
Hallo erschtmah!
Wenn man bedenkt wie viele Bands, seziell aus dem Volkstümlichen & Schlagerbereich auf die Backnanger schwören wäre es ein Wunder wenn es für Tanzmusik nicht funtzen sollte. Welcher User opfert sich
MfG der Thomas
Wenn ich es richtig verstanden habe handelt es sich NICHT um den gleichen Mix. Einmal war es eine Aufnahme,
vielleicht sogar mit einem Mindestanspruch an Studioqualität und im andern "schlechten" Fall handelte es sich um "Livesignale".
Merkwürdig finde ich diese immense Flut an Fragen, die bei einer Anlage diesen Kalibers entstehen (können).
Zitat von "sebastian"Merkwürdig finde ich diese immense Flut an Fragen, die bei einer Anlage diesen Kalibers entstehen (können).
Hallo Sebastian!
Vorsicht, sonst stehst Du auch in der Schußlinie :roll:
Einige scheinen hier buddhistischen Glaubens zu sein
MfG
Hallo zusammen,
zunächst möchte ich mich bedanken, daß die Diskussion so sachlich geblieben ist, auch wenn sich guma einen Hinweis nicht verneifen konnte ![]()
Zitat von "guma"Jo, schätze dass klauston, oTon und meine Wenigkeit alle das Gleiche denken:
Kein ernsthafter Mixer würde davon ausgehen, dass man mit einem neuen Lautsprechersystem nur den Summeneq, aber nicht den Mix verändern muß ???
Gehe mal einfach davon aus, dass wir jetzt alle drei sehr vornehm sind und nicht sagen, was wir in diesem Zusammenhang wirklich über das "Mixen von der Bühne" denken.
Ich glaube, ich muß unsere Arbeitsweise etwas genauer erklären, weil das sonst einfach zuviel Verwirrung erzeugt.
1) Der Mix:
Der Mix wird in unserem Proberaum/Studio auf Adam P11 A gemacht. Spuren werden live über ADAT in Logic eingespielt und dann per ADAT an Pult zurückgegeben.
Diese Mixes funktionieren auf der S3 gut und haben auch auf der geliehenen Q im Freifeldtest gut geklungen (also nicht auf unserer eigenen Q).
2) Mischen:
Wir mischen nicht von der Bühne. Vor dem Gig spielt mein Kollege die Sachen an und ich bin mit Terzband EQ im Saal um raumakustisch anzupassen. Bei der S3 mußte ich immer subtraktiv arbeiten. Ich habe gerade im Bereich der Mitten meistens Bereiche wegnehmen müssen. Natürlich ist das auch suboptimal, weil nur wenig oder kein Publikum da ist, aber immerhin eine Näherung.
Von der Bühne zu mixen halte ich mit der Q für unmöglich. Die schneidet so krass neben den Tops ab, daß man, im Gegensatz zur S3, kein Gefühl dafür hat, was vorne rauskommt, wenn man hinter der Box steht. Ich bin auch ein großer Freund des perspektivischen Mischens auch wenn sich das in unserer Situation nicht ganz vermeiden lässt.
3) Strategie:
Bei unserem Auftrittsbudget können wir keinen Livemixer engagieren. Ein DJ hat ja auch nicht die Möglichkeit, die Pegel oder das EQing der Spuren zu ändern. Eine gut gemischte CD funktioniert ja auch in jedem Zelt, Saal oder Open Air. Der Knackpunkt ist die raumakustische Anpassung. Aber das Material muß man vorher so vorbereiten können, daß es zumindest eine gute Ausgangsbasis bietet.
Wir haben eine hohe Signalkonstanz. Die Gitarren geht über den VOX Tonelab SE direkt ins Pult. Wir benutzen auf der Bühne In Ear. Die Keys geben immer den gleichen Senf ab und die Mikros auch. Also uns unterscheidet fast nicht von einer Studiosituation.
4) Charakter der Q:
Die Q ist mir augenblicklich einfach zu unaufdringlich. Das ist sicherlich gut für Hintergrundbeschallung oder wenns nicht wehtun soll. Der Bass ist mir zu indirekt. Ich bin natürlich auch 15" gewohnt. Ich wünsche mir ein anderes Impulsverhalten und Wiedergabe des Kicks. Der Ausdruck dumpf und bassig beschreibt es wirklich gut. Wenn ich einen Indoortest gemacht hätte dann wäre es vermutlich nicht einem Kauf der Q gekommen. Was mich aber nach wie vor positiv stimmt, ist die Konstanz mit der das System in den verschiedenen Lokationen klingt. Da waren die Unterschiede bei der S3 aber deutlich größer.
5) Natürlich bin ich der Hoffnung und Auffassung, daß ein guter Mischer auf der Q auch einen guten Sound hinbekommt. Ich halte unseren Mix auch nicht für das Maß der Dinge. Im Gegenteil. Es war schon lange mein Wunsch die Sache komplett mit einem Profi zu überarbeiten. Vom Signalflulß angefangen, über die Multicoredimensionierung und das Rackdesing bis zum Mix. Ich selbst war mit diesen Mixes nie richtig zufrieden, aber die waren immer noch deutlich besser als das, was jetzt aus der PA kommt.
Ich wünsche mir einen Mix mit sauberer Frequenzstafellung, der uns auch in problematischen Räumen eine gute Basis bietet. Der Rest sollte mit Terzband EQ zu machen sein.
Wenn also jemand den Eindruck hatte, hier fehlt es an einem gesunden Maß an Selbstkritik möchte ich dies hiermit zurückweisen.
oton:
Wir sind in der Gegend um Karlsruhe überhaupt nicht unterwegs (es sei denn wir holen eine Q mit Vorhang ab;-) Aber ich würde auch eine weitere Strecke fahren, um mir einen guten Mischer anzuhören. Für mich steht der Mix an erster Stelle.
@ guma:
Sicher ist unser alter Mix etwas auf die S3 zugeschnitten. Aber das Ergebnis ist auf der Q einfach indiskutabel. Ich stehe auch nicht auf dem Standpunkt daß diese Mixes das Maß der Dinge sind. Nur muß Material, daß auf einem Studiomonitor ordentlich klingt, auf einer ordentlichen PA auch klingen. Ich schließe auch hier keinesweges Bedienfehler von meiner Seite aus. Im Gegenteil. Deswegen möchte ich mich ja an erfahrene Fachleute wenden, die tagtäglich mit der Q arbeiten.[/u]
Mit besten Grüßen
gogu
Könnte das Problem daran liegen, dass ihr gar nicht mischt ?
Also weder von der Bühne, noch mit einem Livemischer am FOH?
Was passiert in Logic mit deinen Signalen? Plug_ins ohne Ende?
Es werden ja immer mehr Fragen! Investiert mal in einen Fachmann
vor Ort und versucht das umzusetzen, was der sagt, auch wenn es schwer fällt,
weil es vermutlich gegen das Gewohnte ist. Was zählt ist das Ergebnis!
ich habe eine neue frage, die an die kenner des amps gerichtet ist:
kann es möglich sein, das hier ein falsches setup geladen wurde?
oder besteht irgend eine möglichkeit an den neuen amps (für mich ist D12 auch noch neu), diese zu verstellen?
Hallo wora,
Tops (auf Pin 1+2) und Bässe (Pin 3+4) werden innerhalb der Anschlußkabel auf diskreten Leitung versorgt. Man kann also kein Top mit dem Setup für einen Bass beaufschlagen.
Man könnte aber bspw. das Setup für ein falsches Top laden. Ist aber bei uns nicht der Fall. Ich habe die korrekten Setups direkt beim Kauf unter Anleitung geladen und alle Parameter noch einmal prüfen lassen. Anlage wurde zum Test auch kurz angefahren.
@ sebastian
Um dem Verdacht vorzubeugen: Ich bin kein Blödmannsgehilfe. Natürlich werden unsere Mitschnitte post Fader ohne jegliche Beeinflussung in Logic aufgenommen und wieder ins Pult zur Kontrolle zurückgespielt. Die notwendigen Veränderungen werden dann an den Quellgeräten vorgenommen Was hätte das sonst für einen Sinn?
Mit besten Grüßen
gogu