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das sm57 und seine popularität

  • hardgated
  • 10. Oktober 2007 um 00:56
  • gezz-abba
    Gast
    • 15. Oktober 2007 um 23:24
    • #41

    das problem der persistenten position habe ich grade mit meinem neuem pl20 ... das ding ist ja nun herrlich schwer und folgt brav newtons erkenntnissen, trotz k&m stativen.
    Aber selbst ein 57 dort zuhalten, wo es angedacht war, ist schwierig. Wenn ich manchmal meine Mics wieder einsammel, hat der ein oder andere drummer es schon von selbst mit tape mumifiziert ......
    Gegen rumtretende gitarristen und vom gitarrenkabel verschleppte mics ist allerdings irgendwie kein kraut gewachsen ...
    Ein 57 halte ich immer noch für eine wunderbare universalwaffe,mit der ich sogar schon chöre verarztet habe.

    gruss,
    arnt

  • billbo
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    • 16. Oktober 2007 um 00:37
    • #42

    Stative – nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Stattdessen dranklemmen, reinlegen, einbauen, ankletten, drüberhängen, festschrauben. Was uns im Digitalzeitalter mehr und mehr verwehrt bleibt, hier können wir es noch nach Herzenslust sinnvoll ausleben: die Freude an kreativem Bastelwerk.
    Wenn ich eine Band auf Tour betreue, verbringe ich oft mehr Zeit mit Mikrofondranbasteleien als mit Mischen (und liege deshalb auch schon mal im Clinch mit allzu trödeligen Drumtechs).
    Wenn’s unbedingt doch ein (Galgen-) Stativ sein muß: Galgen ‚auf Rechts’ belasten, dann hält auch ein RE20. Füße zwischen Gitarrenboxen oder unter Aufbauten versenken und angaffern. Gewinde ordentlich festdrehen (zwischen ‚fest’ und ‚ab’ gibt’s noch ‚SEHR fest’).
    Die kleine Gummischeibe einer K&M – Galgen – Knebelschraube gehört UNTER die Metallscheibe, und nicht darüber! Und ja, auch die komische kleine Aluminiumkontermutter zwischen Galgen und Mikroklemme hat ihren Sinn.

    Das 57er VOR der Gitarrenbox ist mir erheblich lieber als das goldbedampfte, selektierte Röhren – Großmembran – Edelteil mit individuellem Frequenzmessschrieb irgendwo daneben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 16. Oktober 2007 um 03:33
    • #43
    Zitat von "BillBo"

    ...
    Das 57er VOR der Gitarrenbox ist mir erheblich lieber als das goldbedampfte, selektierte Röhren – Großmembran – Edelteil mit individuellem Frequenzmessschrieb irgendwo daneben...


    ein weiterer vorteil des 57er gegenüber grossmembranmics mit seitlicher einsprache:
    JEDER mikrofonierer weiss, das das 57 in richtung der lautsprecher schauen muss.
    dagegen gibt es erstaunlich viele die nicht wissen, das es bei mikrofonen mit seitlicher einsprache auch eine FALSCHE seite gibt :shock:

    dennoch hab ich mittlerweile lieber andere mikros vor den gitarrenboxen, das gebe ich zu.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 16. Oktober 2007 um 08:53
    • #44
    Zitat von "BillBo"


    Das 57er VOR der Gitarrenbox ist mir erheblich lieber als das goldbedampfte, selektierte Röhren – Großmembran – Edelteil mit individuellem Frequenzmessschrieb irgendwo daneben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    schön gesagt :)

    mir ist ein gitarrist mit mischtauglischem sound fast wichtiger als mikrofon, mischpult und pa zusammen...

    ein schönes beispiel: sandra hempel mit polytone und halbresonanz-gitarre, da ist es mir egal, welches mikro, klingt für mich immer in einer jazz-formation.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • ADMIN
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    • 16. Oktober 2007 um 09:10
    • #45
    Zitat von "BillBo"


    Ganz zu schweigen von der C4 - Senke manch altgedienten Mischerkollegens :roll: :D.

    Genaugenommen ist es (üblicherweise) die C5-Senke (die bei 4kHz liegt)...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • guma
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    • 16. Oktober 2007 um 09:36
    • #46

    @ BillBo

    Zitat von "BillBo"

    Das 57er VOR der Gitarrenbox ist mir erheblich lieber als das goldbedampfte, selektierte Röhren – Großmembran – Edelteil mit individuellem Frequenzmessschrieb irgendwo daneben.

    ...naja es gibt ja auch weniger bekloppte, aber robuste und bezahlbare Versionen von Großmembranmikros und die relativ neue Verfügbarkeit solch bezahlbarer Lösungen hat mich auch zu meinem Großmembranthread bewogen.

    Was das Thema Befestigung und Stative b.z.w. "Wie sorge ich dafür, das ein Mikro am Ende des Jobs noch in der Anfangsposition ist ?" angeht, schlage ich vor, Du machst einfach mal einen entsprechenden Beitrag auf. Ich bin da ganz Deiner Meinung. :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von guma (16. Oktober 2007 um 10:31)

  • guma
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    • 16. Oktober 2007 um 09:42
    • #47

    @ ADMIN

    Von einer C4 Senke wird in der Fachwelt ebenso häufig gesprochen wie von einer C5 Senke:

    Zitat Wiki...

    "C4-Senke charakteristisch für Akustisches Trauma (schallbedingte Schädigung der Sinneszellen im Innenohr )"

    oder Zitat Tinnitusgesellschaft:

    "Von klassischer C4-Senke sprechen Ohrenärzte, wenn sie die charakteristische Frequenzlücke in den Audiogrammen von enthusiastischen Rockkonzertgängern und allzu ausdauernden Walkman-Trägern sehen. Diese teilweise Verminderung in einem wichtigen Frequenzbereich des Hörvermögens lässt gehörte Klänge nur noch dumpf wahrnehmen."

    Aber z.B Roche lexikon:

    C5-Senke
    auditory pit (C-5)

    ...im Audiogramm eine isolierte „Tonsenke“ nach Art der Carhart-Senke bei ca. 4000 Hz (s. Abb.). Zumeist als (z.T. reversibles) Zeichen einer reinen Innenohrschwerhörigkeit durch umschriebene Schädigung des Corti-Organs (beginnende Lärmschädigung, Folge eines Knalltraumas oder stumpfen Schädeltraumas etc.).


    Ansonsten empfehle ich einschlägige Bücher der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von guma (16. Oktober 2007 um 10:43)

  • treibsand
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    • 16. Oktober 2007 um 10:39
    • #48
    Zitat von "guma"

    C4-Senke...


    mit oder ohne Systemcontrolleramp D12 :oops:
    *duckundwech*
    jetzt streitet doch hier nicht darum, wie sich so eine blöde Hörstörung nennt, sondern seid froh, wenn ihr sie noch nicht habt.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • niggles
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    • 16. Oktober 2007 um 10:40
    • #49
    Zitat von "BillBo"

    Das 57er VOR der Gitarrenbox ist mir erheblich lieber als das goldbedampfte, selektierte Röhren – Großmembran – Edelteil mit individuellem Frequenzmessschrieb irgendwo daneben.

    Dafür hat der Onkel Sennheiser doch extra das MD409 (bzw. dessen Nachfolger) erfunden...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • guma
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    • 16. Oktober 2007 um 10:46
    • #50
    Zitat von "treibsand"


    jetzt streitet doch hier nicht darum..

    Wir streiten nicht, wir diskutieren. Das ist eine ganz entspannte Art des Gedanken- und Meinungsaustauschs.

  • guma
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    • 16. Oktober 2007 um 11:36
    • #51
    Zitat von "BillBo"

    Ja, die Wirklichkeit kennen heißt nicht zwingend die Wirklichkeit lieben oder sie etwa nicht verändern wollen. :D:D

  • billbo
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    • 16. Oktober 2007 um 12:13
    • #52
    Zitat

    ein weiterer vorteil des 57er gegenüber grossmembranmics mit seitlicher einsprache:
    JEDER mikrofonierer weiss, das das 57 in richtung der lautsprecher schauen muss.
    dagegen gibt es erstaunlich viele die nicht wissen, das es bei mikrofonen mit seitlicher einsprache auch eine FALSCHE seite gibt

    Zitat

    Dafür hat der Onkel Sennheiser doch extra das MD409 (bzw. dessen Nachfolger) erfunden...


    Auf den Sennheiserteilen steht ja auf einer Seite in unübersehbaren Großbuchstaben das Wort „FRONT“.
    Ich wage es kaum zu schreiben: ich habe Mikrofonierer erlebt, die waren davon überzeugt, dass diese Seite in Richtung FOH zeigen müsse. Steht doch extra drauf...
    Und noch schlimmer: ich kann mich an zumindest eine (selbst gemischte) Show erinnern, da waren die Teile definitiv in diesem Sinne aufgebaut. Und ich hatte zwar eine Stunde lang allerlei Schwierigkeiten mit den Gitarren, konnte mir aber erst hinterher so richtig einen Reim drauf machen – nachdem ich mir die Mikrofonierung der nachfolgenden Band etwas näher angeschaut hatte.
    Nobody's perfect :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wasserkocher
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    • 16. Oktober 2007 um 12:23
    • #53

    Dank an hardgated,

    gefällt mir der Thread

    guma hat geschrieben

    Zitat

    Nö, denn das Ding ist nicht mal besonders rückkopplungsunempfindlich


    Kann ich so nicht bestätigen, nicht umsonst heisst es, ein 57 kriegt man immer laut, z.B. bei einem zaghaften Gitarristen ( ja sowas gibts auch ) verschwindet bei mir ganz schnell das 609, damit man nicht das Publikum husten hört.

    Und zu wora

    Zitat

    das beta57 hatte ich ein einziges mal an der snare. es war mir viel zu mumpfig, ich musste untenrum viel EQen. hab es dann noch im soundcheck gegen ein SM57 tauschen lassen und war zufrieden.

    Siehste mal, so verschieden sind die Erfahrungen, ich hatte am Sa ein blaues, weiss nicht mal, ob mit oder ohne A, und die Snare fand ich klasse, verbogen war sie ziemlich, aber nicht anders als mit dem 57 auch ( du weisst, das digitale Gedächtnis )


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • karel noon
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    • 16. Oktober 2007 um 12:26
    • #54

    och, ist mir auch schon passiert, großmembraner drüber gehängt, hat sich entwerde verdreht, oder ich war an dem tag wohl nicht wach genug...
    ich habe mich zwar noch beim soundcheck gewundert warum die gitarre auf der monitorbox heute so schnell koppelt, aber mit viel EQing ging es dann, bis ich beim abbau merkte das ich ein wesentlich leichteres leben hätte haben können :oops: niemand ist perfekt, und fehler machen wir alle :?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • guma
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    • 16. Oktober 2007 um 12:48
    • #55
    Zitat von "wasserkocher"

    guma hat geschrieben


    Kann ich so nicht bestätigen, nicht umsonst heisst es, ein 57 kriegt man immer laut, z.B. bei einem zaghaften Gitarristen ( ja sowas gibts auch ) verschwindet bei mir ganz schnell das 609, damit man nicht das Publikum husten hört.

    Deiner geschätzten Aufmerksamkeit dürfte es entgangen sein, daß das Beispiel für die nicht sehr hohe Rückkopplungsfestigkeit des 57 eine leisere Quelle ( Konga ) als die E-Gitarre war. In der Regel sind die Mikrofone am rückkopplungsunempfindlichsten, die ihre angegebene Nieren- oder Supernieren- oder Achtcharakteristik weitgehend unabhängig von der Frequenz einhalten. Ob eine "Niere" wie das sm57 vorgibt eine zu sein oder eine Superniere wie das 409/509/609/906 das bessere Mikro für eine bestimmte Anwendung ist, hängt von der Quelle und von deren Anordnung und Aufbau ab, hat aber per se noch nicht zwingend was mit Rückkopplungsempfindlichkeit zu tun.

  • Lamia
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    • 16. Oktober 2007 um 14:44
    • #56

    Ich habe ja letztens meine Vorliebe zum e905 an der Snare hier kundgetan.
    Ich hatte allerdings am Samstag mit einer (mir) bekannten Band in einer mir bekannten Location einen Gig, und mir wäre vorher noch nie aufgefallen, daß soooo viel Hihat über das Snaremic mitkommt.
    Einzoger nennenswerter Unterschied im Setup war, daß ein 905er statt einem 57er an der Snare war.
    den Hihat Kanal hatte ich kaum offen.

    - Alex -

  • wora
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    • 16. Oktober 2007 um 18:31
    • #57
    Zitat von "guma"

    @ ADMIN

    Von einer C4 Senke wird in der Fachwelt ebenso häufig gesprochen wie von einer C5 Senke:

    Zitat Wiki...

    "C4-Senke charakteristisch für Akustisches Trauma (schallbedingte Schädigung der Sinneszellen im Innenohr )"

    oder Zitat Tinnitusgesellschaft:

    "Von klassischer C4-Senke sprechen Ohrenärzte, wenn sie die charakteristische Frequenzlücke in den Audiogrammen von enthusiastischen Rockkonzertgängern und allzu ausdauernden Walkman-Trägern sehen. Diese teilweise Verminderung in einem wichtigen Frequenzbereich des Hörvermögens lässt gehörte Klänge nur noch dumpf wahrnehmen."

    Aber z.B Roche lexikon:

    C5-Senke
    auditory pit (C-5)

    ...im Audiogramm eine isolierte „Tonsenke“ nach Art der Carhart-Senke bei ca. 4000 Hz (s. Abb.). Zumeist als (z.T. reversibles) Zeichen einer reinen Innenohrschwerhörigkeit durch umschriebene Schädigung des Corti-Organs (beginnende Lärmschädigung, Folge eines Knalltraumas oder stumpfen Schädeltraumas etc.).


    Ansonsten empfehle ich einschlägige Bücher der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde :wink:

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    ja, wer hat denn nun recht, wenn es um die bezeichnung der schwerhörigkeit bei 4kHz geht?
    da bist du hier ja sicherlich der kompetenteste ansprechpartner.
    oder glaubst du, ich kaufe mir jetzt fachbücher für hals,nase und ohren? :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 16. Oktober 2007 um 18:34
    • #58
    Zitat von "BillBo"


    Auf den Sennheiserteilen steht ja auf einer Seite in unübersehbaren Großbuchstaben das Wort „FRONT“.
    Ich wage es kaum zu schreiben: ich habe Mikrofonierer erlebt, die waren davon überzeugt, dass diese Seite in Richtung FOH zeigen müsse. Steht doch extra drauf...

    hihi, ja genau DIE meine ich ;) :D

    aber natürlich sind wir alle menschen, die in der eile eines bühnenumbaus auch mal vergessen auf sowas zu achten.
    dann sollte man hier aber vielleich doch wieder SM57 nehmen, denn damit gehts ja immer irgendwie ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 16. Oktober 2007 um 19:48
    • #59
    Zitat von "Lamia"

    Ich habe ja letztens meine Vorliebe zum e905 an der Snare hier kundgetan.
    Ich hatte allerdings am Samstag mit einer (mir) bekannten Band in einer mir bekannten Location einen Gig, und mir wäre vorher noch nie aufgefallen, daß soooo viel Hihat über das Snaremic mitkommt.
    Einzoger nennenswerter Unterschied im Setup war, daß ein 905er statt einem 57er an der Snare war.
    den Hihat Kanal hatte ich kaum offen.

    Hm, dazu fallen mir vier Sachen ein.

    1. Ich kanns nicht genau beurteilen, da ich das 905 den Sommer über an einer "side snare" benutzt habe, die natürlich deutlich weiter weg von der Hihat war. Dort hat es mir allerdings klanglich extrem gut gefallen. Ich werde das aber auf Deinen Hinweis vergleichshören und wieder berichten.

    2. Natürlich hat das 905 deutlich mehr Höhen als das 57. Obwohl ich den Eindruck habe, dass es seine Niere besser einhält als ein 57, kann es sein, dass die Hihat durch die Hochtonanhebung selbst mehr durchkommt.

    3. Hast du schon mal eine Superniere ( beta 56 oder beyerdynamic M69 oder M201 u.s.w. probiert ? ) Damit kriegt man bei entsprechendem Aufbau eine deutlich bessere Trennung der Hihat, wenns darauf ankommt.

    4. Wie ich schon erwähnt habe, benutze ich an der Hauptsnare meist ein Audix D3. Das hat quasi keine Präsenzanhebung und eine "schmale Niere" ( so ein Zwischending zwischen Niere und Superniere ) Es wurde vor allem für sehr laute Sachen wie z.B. Timbales gebaut. Mit diesem Mikro bastle ich mir meine "Präsenzanhebung" mittels EQ ( wie 'Manuela' das schon treffend gesagt hat ) am liebsten, zur jeweiligen Snare passend, selbst.

  • billbo
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    • 16. Oktober 2007 um 22:09
    • #60
    Zitat

    Kann ich so nicht bestätigen, nicht umsonst heisst es, ein 57 kriegt man immer laut, z.B. bei einem zaghaften Gitarristen ( ja sowas gibts auch ) verschwindet bei mir ganz schnell das 609, damit man nicht das Publikum husten hört.


    Diese Spezies ist gar nicht mal so selten. So mancher Guitar Hero hat die ewigen „zu laut!“ – Ansagen satt und dreht seine 16 12“er so weit runter, bis der Bandmischer endlich aufhört, zu meckern.
    Vor einem davon steht dann ein einsames Git Mic und sehnt sich nach etwas Arbeit.

    Ich sitze bei so was häufig auch mal am Monitorpult, höre in den Kanal rein, und denke mir „auha, wenn Du das nicht ändern lässt, hast Du da vorne später keine Chance“. Und genau in dem Augenblick meldet sich der – offensichtlich am Problem vorbei arbeitende - FOH – Kollege per Talkback und möchte die Gitarre auf der Bühne noch leiser... tja.

    Aus meiner subjektiven Erfahrung heraus stimme ich Dir zu: mit einem simplen 57er lässt sich in solchen Situationen noch das Beste herausholen. (Notfalls wird halt eine kleine Frontbespannungsbeschädigung unauffällig erweitert und das Teil dort rein gesteckt, bis die Pappe Einhalt gebietet – Großmembranen verhalten sich hierbei problematischer :-D)

    Zitat

    3. Hast du schon mal eine Superniere ( beta 56 oder beyerdynamic M69 oder M201 u.s.w. probiert ? ) Damit kriegt man bei entsprechendem Aufbau eine deutlich bessere Trennung der Hihat, wenns darauf ankommt.


    Bei all den Diskussionen über Richtcharakteristiken gebe ich mal zu bedenken: Ihr nehmt mit Euren Nieren/ Supernieren/ Keulen/ usw. immer auch "mit Bande" auf. So ein Snare - oder Tomfell etwa ist ein prima Reflektor für das höhenlastige Spektrum von Becken. Und damit taucht das Übersprechen dann plötzlich trotzdem wieder auf - und zwar ganz einfach durch den Vordereingang.

    Zitat

    dann sollte man hier aber vielleich doch wieder SM57 nehmen, denn damit gehts ja immer irgendwie


    .... womit auch endlich die Frage des Threaderstellers so knapp wie zutreffend beantwortet ist :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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