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Bassdrum triggern

  • dirk wardemann
  • 17. Oktober 2007 um 17:52
  • dirk wardemann
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    • 17. Oktober 2007 um 17:52
    • #1

    Ich habe jetzt zum zweiten mal mit Triggern an der BD gearbeitet und muss sagen, dass mir das als Mischer sehr gefällt. Das ganze Triggerzeugs hat bisher immer die Band mitgebracht. Musikrichtung ist dabei immer Metal der härtesten Sorte.
    Benutzt einer von Euch auch Trigger? Wenn ich mir welche holen würde, dann würden diese nur für die BD eingesetzt werden. Da stellt sich die Frage, wieviel man da wohl investieren muss. Reicht ein billiges gebrauchtes (und vielleicht auch schon altes) Drummodul dafür aus?

    Gruß Dirk

  • jochen klose
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    • 17. Oktober 2007 um 23:14
    • #2

    Ich habe bisher keine Trigger genutzt, weder live noch im Studio, bin aber nit grundsätzlich dagegen. Ich würde nur empfehlen, zusätzlich ein BD-Mic zu verwenden und dann die beiden Signale im Verhältnis 30:70 zu mischen, dann hat man von allem etwas. Das Drummodul sollte halt den ultimativen Metalbassdrumsound hergeben, daher wohl besser was neues modernes nehmen, hier ist die Entscheidung Geschmacksache. Trigger würden bei mir wohl von DDrum sein, aber nur die alten aus Metall und mit XLR, kein Türstopperschrott. My 2 cents

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    Jochen Klose
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  • karel noon
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    • 18. Oktober 2007 um 00:46
    • #3

    DAGEGEN! echt, ich weiß ja das es viel arbeit erspart, und im studio einen richtig spielenden drummer ersetzen kann, aber ich sehe triggern der kock nur als notlösung, oder zum abfahren von speziellen sounds.

    denn: schnell gespielt klingt selbst eine richtig gut getriggerte kick immer noch nach "maschinengewehr".

    wer den kick braucht: einfach mal bei 9khz viel reindrehen, und sehen was passiert

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Swagger-Jacky
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    • 18. Oktober 2007 um 01:45
    • #4

    Schau dir mal das Roland SPD-S an.
    Es ist ein Sampling-Drum-Trigger-Modul. Es verfügt zwar selbst über 9 Trigger-Pads und eigene Sounds, hat aber einen Trigger-Eingang und man kann eigene Samples laden. Viele Drumer haben dieses Teil zusätzlich zu ihrem akkustischen Set. Sie rufen damit über die Pads, Drum-Pattern und/oder Drum-Sounds ab.

    Jedoch würde ich (wie Jochen) auch eine Mischung aus einer natürlichen Bass-Drum und einer getriggerter Bass-Drum verwenden. Das Gerät ist auch Anschlagsdynamisch und kann pro Sound 3 Samples (s.g. Multisamples) verwenden. Es kann also zwischen Sanft, Mittel und Kraftvoll unterscheiden.

    Gruß Jacky

  • Manuel S.
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    • 18. Oktober 2007 um 08:54
    • #5

    Hallo Dirk,
    wenn du eine günstige Lösung zum einsteigen suchst (grad für Metal) dann schau um ein gebrauchtes D4 von Alesis (um die 100€ bei Ebay) und nen Trigger zum ankleben (günstig, aber hält manchmal ned so gut) oder zum anschrauben an den Kessel.

    Im D4 sind ca. 100 Bassdrums drin und unter den ersten 10 ist glaub ich ne richtige böse Metalbass drin.

    Wichtig. Schau das ne Bedienungsanleitung dabei ist. Sonst bekommst du probleme den Trigger richtig einzustellen, damit das ganze richtig funktioniert. Sonst kann es sein, das nicht jeder BD-Schlag abgenommen wird, oder zb. auch beim schlagen auf die Snare der BD-Trigger ein Signal sendet........ (ist einmal ein bisschen Arbeit).

    Wenn du nen "schlechten" Drummer hast der manchmal nicht fest genug draufhaut für den fetten Punch, kannst du am Gerät die Dynamik einschränken, dann kommt die BD immer Fett auch wenn dem Drummer
    zum Schluss des Songs schon die Puste ausgeht.

    Ich denke das für Metal das D4 leicht reicht, zumal du den Sound ja mit dem EQ auch noch nach belieben bearbeiten kannst.

    MFG
    Manuel

  • karel noon
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    • 18. Oktober 2007 um 11:17
    • #6

    gerade bei metal würde ich das D4 niemandem empfehlen, ich habe selber zwei, und nutze sie gerne als trigger to midi converter für samples und andere spielereien, aber gerade metal der ja gerne auch mal schnell gespielt wird, überfordert das D4 hörbar!!!!!!!!!!!

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  • dirk wardemann
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    • 18. Oktober 2007 um 13:05
    • #7

    Erstmal danke für die Antworten.
    Das normal Mikro bleibt natürlich, soll halt nur zusätzlich sein. Was macht dann bei dir (Jochen Klose) die 30% und was die 70% aus?
    SPD-S ist wohl etwas über dem, was ich dafür ausgeben möchte.
    Wenn das D4 nicht taugt, wie sieht es dann mit dem D5 aus?
    Gruß Dirk

  • karel noon
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    • 18. Oktober 2007 um 13:41
    • #8

    auch nicht viel besser :(

    das problem ist folgendes, der sound der eingestellten kick kann zwar gut sein, für sich genommen, aber wenn der drumcomputer versucht diesen sehr schnell hintereinander abzuspielen kommen immer nur noch die anfangstrasienten durch, ähnlich wie bei DJ CD playern die man in den cue modus schaltet um beats zu finden, oder eben ein normaler CD player der an einer stelle hakt.

    um das zu umgehen brauche ich also ein drummodul welches einen einmal getriggerten sound auch zuende spielt, auch wenn ein neuer triggerimpuls gegeben wurde. das können aber glaube ich die wenigsten.

    alternativ könnte man mit zwei triggern arbeiten, das immer einer eine art "hold" macht (kann man ja einstellen wie schnell hintereinander ein signal angenommen wird), aber das so einzustellen das es bei allen geschwindigkeiten gut geht stelle ich mir gerade schwierig vor.

    deswegen halte ich trigger wirklich nicht für eine arbeitserleichterung.

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  • dirk wardemann
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    • 18. Oktober 2007 um 14:06
    • #9

    Ist das dann die Frage, der Multitimbrialität? Ich habe bisher im unteren Preissegment welche mit 12 und 16 gesehen. Moderne Keyboars haben aber meist so um die 64.
    Dirk

  • karel noon
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    • 18. Oktober 2007 um 14:21
    • #10

    Nein, Multitimbral bedeutet nur das das Modul gleichzeitig verschiedene sounds spielen kann, siehe Wikipedia:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Multitimbral
    besser kann ich es auch nicht erklären.

    wie der von mir beschriebene effekt sich nennt weiß ich erhlich gesagt nicht.

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  • Swagger-Jacky
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    • 18. Oktober 2007 um 14:29
    • #11

    Multitimbral hat nichts mit Polyphonie zu tun.
    Polyphonie = max. Stimmenanzahl eines Klangerzeugers (heutiger Standard bei Hardwaregeräten (Keyboards/Synthesizer/Sampler) 64 und 128, ältere Modelle und die meisten Drum-Module 8 / 16 / 32)

    Multitimbral = Klangerzeuger kann mehrere Voices (bis zu 16) gleichzeitig und auf verschiedenen Midikanälen wiedergeben.

    Gruß Jacky

  • simonstpauli
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    • 18. Oktober 2007 um 14:41
    • #12

    ich muß mich karel anschließen,

    bis jetzt fand ich trigger-schlagzeug oft ein wenig "off"
    also nicht immer genau in time. von toten noten und fehltriggerungen ganz zu schweigen. und das für einen "soundgewinn", der homäopathisch ist.

    gute trigger-sounds gab es nur mit guten triggern, guten modulen und einer angepassten spielweise.

    ein musiker warf mal ein 10-mark-mikro zusätzlich in die bass drum und sagte mir: für den klick, das ist schon etwas kaputt, mach alles unter 4k weg und gut. und dem war so. super klick zu dem "normalen" sound dazugemischt und gut.

    kosten: maximal 10 mark und ein mikro-kanal

    und dann kennen wir ja auch noch die ganzen spielereien, die kick drum so klingen zu lassen, wie sie soll:

    - felle
    - stimmung
    - klöppel
    - fußmaschine
    - spielweise

    sounds, die ein drumset nicht bietet, z.b. über ein trigger-pad einzuspielen finde ich sinnvoll und angesagt, dagegen finde ich es dezent krank, einen natur-sound, den man mit einem instrument + mikrofonierung + eq-ing erzeugen kann über midi-geräte erzeugen zu wollen. ernsthaft, wieso macht man sowas.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • jochen klose
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    • 18. Oktober 2007 um 23:36
    • #13

    Man könnte jetzt weiter ausholen und über die perfekte Bassdrum reden, aber zum einen wird das viel zu umfangreich, zum anderen ist das alles subjektiv.
    Ich persönlich mag keine rein getriggerten BDs, auch wenn ich überwiegend auf der Metalseite unterwegs bin. Aber einfach nur ein Signal abgeben, wenn der Drummer mal den Fuss bewegt, reicht mir da nit. Aber in der heutigen Zeit MUSS ein Trigger für die Doublebass her, weil die "neuen" Drummer gar nimmer so schnell sauber ohne Trigger spielen können und nur diese "Triggertechnik" draufhaben. Klingt dann zwar evt. erstaunlich, aber hat dann wieder weniger mit Schlagzeugspieltechnik zu tun. Die Entscheidung hängt also von mehreren Faktoren ab.
    Und die Mischung sähe bei mir 30% Trigger zu 70% Mic aus.

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  • Manuel S.
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    • 19. Oktober 2007 um 11:29
    • #14

    Hallo Dirk,
    hier kannst du dir ja mal getriggerte BD anhören

    http://www.sm-records.de/mediapool/28/2…n_eden-hero.mp3

    (Bassdrum getriggert mit Klebepad von Yamaha und Triggermodul von Yamaha aus den 90ern DTX II heißts glaub ich)

    http://www.sm-records.de/mediapool/28/2…kt-potpurie.mp3

    (Alles vom D4 ausser die Beckensachen, ist aber mehr ne "Spassaufnahme)

    http://www.ryaneden.com/music/music/01aufwiedersehen.mp3

    (Bassdrum und Snare vom D4, wobei ich die Snare scheiße finde, Rest is mit Micros aufgenommen)

    Viel spass beim reinhören.

    Ach ja beim ersten Track hab ich damals die Micro Bassdrumspur mit
    der getriggerten Spur verglichen. Triggerspur hatte glaub ich so 0,5ms Latenz wenn ich mich noch recht erinnere, is ja schon wieder 2 Jahre her).

    MFG
    Manuel

  • karel noon
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    • 20. Oktober 2007 um 15:02
    • #15

    jochen klose: ich kann deinen ausführungen nicht ganz folgen, außer, du sprichts über recording und nicht über live.

    bei recording kann es durchaus praktishc sein, die kick zu triggern, um das midi signal dann mit groove agent und quantisierung gerade zu rücken, wobei ich das schon schade finde, wenn man einfach für jedes musikalische unvermögen eine technische lösung sucht!!!!!

    deswegen ist es mit sicherheit kein "MUSS", sondern immer noch ein notbehelf, für unfähige musiker.

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