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kleiner digital FOH

  • ERICH
  • 2. November 2007 um 10:44
  • ERICH
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    • 2. November 2007 um 10:44
    • #1

    Hallo alle zusammen.
    Ich plane derzeit die Anschaffung eines digitalen FoH mit 01V96.
    Im Auge habe ich folgendes:

    - Yamaha 01V96
    - Behringer ADA8000 / MOTU 8PRE / SM PRO AUDIO EP84 + ADAT INTERFACE / gebrauchter Focusrite Octopre 8 LE + ADAT Option
    - Dap DS-600 (1HE CD Player mit SPDIF out)
    - Behringer DEQ 1024
    - IBM Thinkpad T23 für remote

    Als Multicore ist ein 24/6Ch Core vorhanden.
    Haupsächlich machen wir Rock/Metal und andere Live Geschichten.
    Beim zusätzlichen Preamp bin ich noch unschlüssig, was es werden soll.
    Der Dap Player kommt per SPDIf ans Pult auf den ST In 3, ST In 1 und 2 sind für (Stereo) Zuspieler von der Bühne reserviert und ST IN 4 fürs TB.

    Hier die Inputpatchliste.
    Die Returns der Effektgeräte per Stereogruppen auf Ebene 2, so erspar ich mir zu 90% Ebenenumschalterei bei den Kanälen.
    Der Behringer EQ dient zu einem natürlich als EQ, zum anderen als Limiter (Programmlimiter) und zum dritten zum wandeln von SPDIF auf AES/EBU.
    Von da gehts zur PA bei großen digital, bei kleinen analog.
    Den DEQ hab ich schon zu Hause in meiner Heimanlage.
    Da macht er aber Probleme mit der Syncronisation des SPDIF Einganges, wenn ich z.B. ein anderes Gerät am Stromkreis zu/abschalte.
    Ist das ein Fehler, den ich mir aufgrund zu langer Leitungen eingehandelt habe oder ein Ohringer typisches Schlamassel?
    Was ist von der Zusammenstellung und dem Zusammengepatchten grundsätzlich zu halten? Kennt wer ähnliche Konfigurationen aus der Praxis?

    MfG


    ERICH

  • tobias kammerer
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    • 4. November 2007 um 11:27
    • #2

    Hallo,

    Deine Lösung klingt eh schon ziemlich durchdacht und somit: warum nicht? ABER: Digitale Synchronisation hat der Teufel gesehen. Die technischen Hintergründe sind extrem komplex. Ich würde mir das Live garnicht antun, da der Soundvorteil meiner Meinung nach zu gering ist. Wenn Du das trotzdem durchziehen willst, kauf Dir alle Geräte mit Rückgaberecht und überprüfe erst die Funktionalität der Gesamtkonfiguration. Lange Kabel sind generell Gift für Digitalsignale, das wird wahrscheinlich auch die Ursache Deines Behringer Problems sein, muß aber nicht. Auch die Kabelqualität kann garnicht hoch genug sein! Am wenigsten Ärger bereiten Lichtwellenleiter. Diese kann man auch repeaten um große Strecken zu bewältigen.
    Viel Erfolg!
    Tobias Kammerer

  • simonstpauli
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    • 4. November 2007 um 12:06
    • #3

    moment mal: der cd-player soll SYNC-MASTER sein?
    nur damit ich das verstehe...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • thieloliver
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    • 4. November 2007 um 21:44
    • #4
    Zitat

    moment mal: der cd-player soll SYNC-MASTER sein?
    nur damit ich das verstehe...

    Du solltest vielleicht noch erklären, wies dazu kommt, damit die Kollegen Dein ungläubiges Staunen verstehn (-;

    Der spdif Eingang am 01V96 hat nämlich kein SRC. Deshalb synct sich das Pult LEIDER automatisch auf den spdif. Das ist auch bei mir der Grund warum diese Buchse ungenutzt bleibt.
    Einen CD Player mit Wordclockeingang ist mir auch noch nicht begegnet... (hätte auch noch nicht gesucht)

  • simonstpauli
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    • 4. November 2007 um 21:59
    • #5

    ja eben.

    ich würde die buchse ausbauen, wenn mir ein solches pult gehören würde. ;)
    das ist mir zuviel gefahrenpotential im live-betrieb.

    octopre war bis jetzt soweit streßfrei, behringer nicht.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • thieloliver
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    • 4. November 2007 um 22:10
    • #6

    naja, man könnte über spdif ein M2000 oder DII anschliessen... Das läuft ja dann über den Eingang gesynct

  • simonstpauli
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    • 4. November 2007 um 22:41
    • #7

    stimmt, das wäre dank patchbarkeit eine gute einsatzmöglichkeit

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • ERICH
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    • 5. November 2007 um 10:09
    • #8

    Hallo alle zusammen,

    Master soll das Pult sein.
    Preamp und EQ syncen auf das Pult.
    Soll das heisen, das der CD Player nicht auf das Pult synct, sondern umgekehrt und alles andere sich nach dem Player richtet?
    Das währe schlecht.

    Mf

    ERICH

  • thieloliver
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    • 5. November 2007 um 15:53
    • #9

    Genau das heisst es. Das steht so auch meines Wissens noch nicht mal im Manual- is aber leider tatsächlich so.
    Workaround:
    leg Dir noch einen 2. ADA 8000 ( jaaaa der funktioniert tatsächlich ) zu und ne MY 16 AT. Dann musst Du die Lineinputs nicht für Keyboards/Bühnenzuspieler nutzen und hast sie frei für den CD. (sogar mit RCA-anschluss)
    Ist nur ca 600€ teurer und auf die dann noch übrigen Kanäle kannst Du Dir dann die Funken am FOH auflegen.( falls vorhanden )

  • ERICH
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    • 21. Januar 2008 um 22:35
    • #10

    Hi,

    nach viel hin und her hab ich mich für eine Lösung per SRC entschieden
    z.B. der: (http://www.behringer.com/SRC2496/index.cfm?lang=ger - kennt jemand Alternativen?).

    Jetzt steht eigentlich nur noch die Lösung der Multicoreproblematik an.
    Da alles klein und leicht werden soll, möchte ich Folienschrim Cores verwenden.
    Jetzt weis ich aber nicht, ob das Probleme mit den digitalen Signalen gibt.

    Wenn ich im jetzigen Core (Einzelmasse, aber am Multipin auf eine Masse gelötet) RS232 mitschicke habe ich auf unsym. genutzten Leitungen (unsym. Auxe, die es beim neuen Pult nicht mehr geben wird) ein Ticken, auch auf sym. Kanälen im Umfeld des Steuersignals.

    Hat jemand Erfahrungen mit digitalen Signalen in Folienschirm Cores?

    Achja, wenn jemand ein Core zuviel rumliegen hat, freu ich mich über ein Angebot (16/4 ; 8/4).

    MfG


    ERICH

  • bemi
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    • 21. Januar 2008 um 23:01
    • #11

    Hi,

    Zitat von "ERICH"

    Hat jemand Erfahrungen mit digitalen Signalen in Folienschirm Cores?


    nicht pauschal. Aber im Multicore neben vielen anderen Signalen ein Digitalsignal ueber eine einigermassen lange Strecke zu uebertragen ist imo toedlich, wenn das Multicore nicht auf AES/EBU ausgelegt ist.

    Digital bringt hier imo eh keinen Vorteil (ausser du spielst viel in Stadien oder Theatern, die eine digitale Kreuzschiene haben oder du machst viel in Rundfunkanstalten und syncst auf die Hausclock).

    Uebrigens: wenn digital, dann nur, wenn die Endstufe auch einen SRC hat.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • PAFrank
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    • 27. Januar 2008 um 12:18
    • #12

    Auch wenns nicht ganz hier her passt.
    Wer synct auf wen:
    01V96 mit Behringer DEQ 1024 über den Masterinsert Ein-Ausgang zum EQ Spdif, also keine doppelten Wandlungen (im Patchfeld problemlos einzustellen) finde die Lösung eigentlich recht elegant ,nur der Ohringer stört mich etwas ,aber wenn ich auf digitaler Ebene bleibe !? Gibt es Gegenstimmen ( Latenz)
    gibt es eine Alternative für den EQ außer Klark Helix und TC
    Preissegment irgentwo dazwischen. :D
    kein Alesis DEQ

    Gruß Frank

    Ps Kartenslot ist bereits mit einer zusätzlichen Adat Karte belegt.
    Sonst würden die Inserts ja auch mit einer AES/EBU-Karte realisierbar sein und dann auch für die Aux

    DAS IGNORIERE ICH NICHT MAL!

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