...und wieso investiert man viel Zeit (=Geld, sagt man) in Proben und viel Geld in Kostüme, aber die Musik besorgt man sich für lau im Netz?
Aktueller Fall hier:
5 GROTTENSCHLECHTE, von Artefakten durchzogene, monaurale und im Frequenzgang bei 10 kHz endende MP3s, aus denen der Tanz zusammengeschnitten werden soll.
Knapp 8 Wochen vor der ersten Sitzung.
Aber das ALLERBESTE:
"Du mußt das genau so schneiden, da bei 1:34, da ab 0:58 etc. etc."
DENN: Der Tanz steht ja schon!
Da schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen und frage mich, wieso die nicht erst die Musik schneiden lassen und DANN den Tanz auf die Musik einstudieren. Ich soll das jetzt passend zum Tanz schneiden - mit "Übergängen" an Stellen, die überhaupt nicht passen. Keine Chance, 2 Takte vorher oder später den Cut zu machen.
Und die Pointe ist:
Als ich denen sagte, daß ich diese MP3s auf keinen Fall verwende, herrschte erstmal Entsetzen.
Nun ja, ich hatte das schon nach Ende der letzten Session angekündigt, daß hier niemand mehr mit MP3s auflaufen braucht, aber niemanden scheint es zu interessieren.
Bis jetzt. :shock:
Und da diese ganz extravaganten Mixe der verwendeten Titel auch nicht so einfach zu beschaffen sind, auch nicht im Netz (legal und in ordentlicher Qualität, versteht sich!!!), haben die jetzt ein Problem.
Ich bin so weit, daß ich ernsthaft überlege, ob ich mir diese Schneiderei nächstes Jahr noch einmal antue.
Ach ja, den Spruch mit dem Radiorecorder bekomme ich auch ständig zu hören, als Entschuldigung.
"Auf unserem Gerät hört man da keinen Unterschied..."
Schon klar!
Tonguru,
der sich vor dem Karneval erst mal in die Adventsmärkte stürzt
(da gibt es zum Glück noch keine MP3s)
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