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I don't need that, 2.0

  • ADMIN
  • 8. Dezember 2007 um 11:15
  • andy006
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    • 16. August 2013 um 22:50
    • #3.941

    Guten Abend,

    wollte mich bei dieser unerträglichen Diskussionsführung komplett raushalten und werde das auch weiterhin durchziehen.

    Die letzte Frage des Moderators hat ein anderer Kollege schon treffend beantwortet.
    Seite 259 am 13.08.2013 um 09.18Uhr.........danke Mischpultschorsch


    Grüße ans Forum
    der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • wora
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    • 17. August 2013 um 04:16
    • #3.942

    IDN:
    veranstaltungen wie vorhin:
    man gibt sich viel mühe, eine anlage mit nearfills/outfills/delaylines möglichst perfekt einzustellen - um dann gleich bei beginn des gigs vom veranstalter gesagt zu bekommen: "das ist alles viel zu laut, machen sie das sofort leiser". am ende der diskussion war ausser den gesängen überhaupt nix mehr auf der anlage! also alle instrumente kamen nur noch über die backline und das monitoring. der RT60 der halle lag bei 1,8s, das klang dann also irgendwie wie eingeschlafene füsse. das war wirklich schade für die hervorragenden talente, die sich da auf der bühne abmühten.

    in der ersten pause kam dann ein mir bekannter gitarrist auf mich zu und sagte folgendes:
    "gottseidank bist du jetzt am pult. der typ im ersten set hat einen scheiss-sound abgeliefert"
    ich konnte ihm dann glaubhaft versichern, dass ich auch das erste set nach den vorgaben des veranstalters mischen durfte... und dass es im kommenden set mit sicherheit ganz genau so klingen würde wie im ersten 8)
    er schaute mich daraufhin ziemlich entsetzt an - und trat vernünftigerweise sofort den heimweg an. das hätte ich an der stelle ebenfalls gerne gemacht :shock:

    ich hab mich dann mit meinem iPad in die erste tischreihe gesetzt, damit ich wenigstens dort ein bisschen was erreichen konnte. irgendwann im dritten set hab ich dann ganz langsam die instrumente dazugeschoben, zunächst zaghaft, dann mehr - bis es mir wieder gefallen hat.
    und siehe da: plötzlich standen die leute auf den tischen und applaudierten deutlich heftiger als zuvor. und am ende wollten die gäste die band fast nicht mehr von der bühne lassen, weil sie jetzt endlich richtig rüberkam!
    manche veranstalter wissen einfach nicht was sie wollen.

    und jetzt erwarte ich eine antwort von billbo, dass dies doch alles ganz normal ist... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 09:42
    • #3.943
    Zitat

    ...um dann gleich bei beginn des gigs vom veranstalter gesagt zu bekommen: "das ist alles viel zu laut, machen sie das sofort leiser".


    Das ist in 50% der Fällen so. Deswegen mache ich (nur noch) viel lieber Comedy, Musicals und Industriejobs. So wie gestern und morgen. Sehr schöne Location, sehr entspanntes Arbeiten und die Künstler sind auch immer alle sehr sehr entspannt und immer wieder begeistert. Ebenso der Veranstalter.

    Dennoch gab es gestern eine Trübung. Beim ersten Anfahren der Anlage hörte sich ein Box nicht wie gewohnt an. Mal nachsehen... zuletzt in der Vermietung gewesen. Oh... da hat mal wieder der Kunde die Finger nicht von den Aktiv-Passiv Schaltern lassen können. Nu ist irgendwas im Eimer. Grmpf. Vor allem da dieser Kunde die Box knapp eine Woche hatte und erst auf Anruf das Teil wieder zurück brachte. Mietzeitraum war übers Wochenende. Sich dann über die Zusatzrechnung wundern und nun stellt sich auch noch heraus, dass das Teil durch Fehlbedienung einen Defekt erlitten hat. Gut, wir haben die Box nicht sofort getestete, aber es ist nachvollziehbar, dass genau dieser Kunde es war. Im Nachhinein lässt sich da nix mehr machen, aber es zeigt sich wieder auf's neue: Nur vollkommen idiotensicheres Material rausgeben und immer sofort prüfen. Nachlässigkeiten kosten nur Zeit, Nerven und letztendlich Geld.

    Dennoch... warum müssen solche Vollpfosten an Schaltern, die versenkt und nicht gerade offensichtlich ins Auge springen, rumspielen, die sie nichts angehen? Warum??? So etwas kann ich gar nicht haben.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • treibsand
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    • 17. August 2013 um 09:56
    • #3.944

    Ich bevorzuge Waldorf & Statler.


    B2T: Vielleicht hab ich einfach den falschen Nebenjob gewählt und wäre besser Journalist geworden. Nen Pulitzer würd' ich vielleicht nicht gewinnen, aber vom Spiegel hätte ich auch mehr erwartet.
    * Lest selbst. *

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

    Einmal editiert, zuletzt von treibsand (17. August 2013 um 11:04)

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 10:49
    • #3.945
    Zitat

    Das Einstiegsgehalt eines fertig ausgebildeten Tontechnikers liegt in aller Regel bei maximal 1500 Euro brutto im Monat", erklärt Schlosser. Die Zahl der Arbeitsplätze für fest angestellte Tontechniker ist begrenzt. Viele Tontechniker arbeiten daher als Freiberufler. Die Tagesgage liegt laut VDT bei zwischen 250 und 500 Euro.


    Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/beruf…e-a-916973.html

    Und dann wundern wir uns, weswegen die Preise im Keller sind. Wer bitte arbeitet für max. 1500€/m. Da bleiben, wenn man Glück hat, 1000€ übrig und davon muss man Leben. Wie soll das bei den heute explodierenden Kosten denn gehen?
    Da bekommt ein Hilfsarbeiter mehr raus.

    Dann 250 - 500€ nach VDT. Sicher versuche ich 250€ Tagesgage einzustreichen, bekomme dies aber in den seltsten Fällen, da die Konkurrenz oftmals (deutlilch) billiger ist und bei einer Full Service Dienstleistung ist das auch nicht drin, da der Endpreis zu hoch ist und der Kunde dann ebenfalls nicht darauf anspringt.

    Also Autoschlosser, Elektroreparaturdienst, Computerdoktoronkel habe ich mehr Aufträge, kann im Verhältnis deutlich höhere Preise ansetzen und fülle bequemer meinen Kühlschrank. Dabei ist ein guter!!! Tontechniker eigentlich deutlich mehr wert. Da geht einem doch der Hut hoch.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • niggles
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    • 17. August 2013 um 11:33
    • #3.946
    Zitat von "yamaha4711"


    Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/beruf…e-a-916973.html

    Und dann wundern wir uns, weswegen die Preise im Keller sind. Wer bitte arbeitet für max. 1500€/m. Da bleiben, wenn man Glück hat, 1000€ übrig und davon muss man Leben. Wie soll das bei den heute explodierenden Kosten denn gehen?
    Da bekommt ein Hilfsarbeiter mehr raus.

    Dann 250 - 500€ nach VDT. Sicher versuche ich 250€ Tagesgage einzustreichen, bekomme dies aber in den seltsten Fällen, da die Konkurrenz oftmals (deutlilch) billiger ist und bei einer Full Service Dienstleistung ist das auch nicht drin, da der Endpreis zu hoch ist und der Kunde dann ebenfalls nicht darauf anspringt.


    Seh ich genau anders herum. Nur weil Privatradio und -Fernsehen und kommerzielle Theater ihren Technikern Hungerlöhne zahlen heisst das noch lange nicht dass die gesamte Branche so tickt. Es gibt auch andere Arbeitgeber, und die sind nicht alle staatlich oder öffentlich-rechtlich.
    Die Tagesgagen für Freie sind hingegen zumindest in Süddeutschland gar nicht so unrealistisch. Für 250€ bekommt man da für kurzfristige Einzelgigs oft nur noch B-Crew. Problematisch ist eher das heftige Preisgefälle innerhalb Deutschlands das weit über die Differenz bei den Lebenshaltungskosten hinaus geht.

    Zitat von "yamaha4711"


    Also Autoschlosser, Elektroreparaturdienst, Computerdoktoronkel habe ich mehr Aufträge, kann im Verhältnis deutlich höhere Preise ansetzen und fülle bequemer meinen Kühlschrank.


    Als Kfz-Mech wirst du dich die nächsten Jahre teuer weiterbilden müssen; sonst wechselst du irgendwann nur noch Reifen.
    Als Elektroreparaturdienst bist du für alles was sich wirklich lohnt (Anlagentechnik, Industrie, Installationen) Meisterpflichtig; schon die aktuelle Generation von Hausgeräten und Unterhaltungselektronik ist meistens nicht mehr mit frei erhältlichen Bauteilen reparierbar.
    Und die Leute die wirklich noch einen Computeronkel bezahlen wollen sterben allmählich aus...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Mechwerkandi
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    • 17. August 2013 um 13:04
    • #3.947
    Zitat von "yamaha4711"


    Dabei ist ein guter!!! Tontechniker eigentlich deutlich mehr wert.


    Definiere "gut".

    Die allermeisten, die ich in 30 Jahren auf Strassenfesten, Podiumsdiskussionen, Discos usw. kennengelernt habe, waren:
    >> technikgeil, das es nur so kracht ("Viel hilft viel", oder: "Die Party war erst gut, wenn die Polizei da war"),
    >> intellektuell äusserst schmalspurig justiert, dabei völlig unangemessen arrogant,
    >> bleichgesichtige, schwarz gekleidete Nerds in einer 1000-Taschen-Weste, die sich von Kaffee und Zigaretten ernähren und
    >> wenn es zwischen Veranstalter und Publikum Verstimmungen gab, waren sie garantiert Schuld daran.

    Und für so ein Gesamtkunstwerk soll ich auch noch Geld ausgeben??

  • wora
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    • 17. August 2013 um 13:05
    • #3.948
    Zitat von "yamaha4711"


    Das ist in 50% der Fällen so. ...


    dann liegt das definitiv an dir.
    mir passiert sowas ausschliesslich auf firmenevents, wenn eine liveband gebucht ist - aber einige wichtige gäste sich in ihrer unterhaltung gestört fühlen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 17. August 2013 um 13:07
    • #3.949
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Definiere "gut".

    Die allermeisten, die ich in 30 Jahren auf Strassenfesten, Podiumsdiskussionen, Discos usw. kennengelernt habe, waren:
    >> technikgeil, das es nur so kracht ("Viel hilft viel", oder: "Die Party war erst gut, wenn die Polizei da war"),
    >> intellektuell äusserst schmalspurig justiert, dabei völlig unangemessen arrogant,
    >> bleichgesichtige, schwarz gekleidete Nerds in einer 1000-Taschen-Weste, die sich von Kaffee und Zigaretten ernähren und
    >> wenn es zwischen Veranstalter und Publikum Verstimmungen gab, waren sie garantiert Schuld daran.

    Und für so ein Gesamtkunstwerk soll ich auch noch Geld ausgeben??


    das ist eine sehr interessante zusammenfassung ;)
    zum glück sind nicht alle techniker so, aber es gibt schon einige die tatsächlich in eine dieser richtungen zu gehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Mechwerkandi
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    • 17. August 2013 um 13:14
    • #3.950
    Zitat von "wora"


    zum glück sind nicht alle techniker so, ...


    Unbestritten.
    Sollte aber auch deutlich sein, das man selber je nach Umfeld nur einen relativ engen Blickwinkel auf das Gewerbe bekommt.

    Ich schätze mal, das von denjenigen, die im Formular "Tontechniker" als Beruf angeben würden, vielleicht ein Promille ein dauerhaft tragfähiges Einkommen darstellen können.

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 13:45
    • #3.951

    niggles
    Dann steht auf meiner Stirn tätowiert: Nehmt diesen Mann ja nicht.
    Da ich im Moment sehr intensiv nach freien Jobs ausschau halte und ich mich immer wieder auch initiativ bei Firmen bewerbe, komme ich bei meinen Preisvorstellung von 250€ (inkl. MwSt.) auf keinen grünen Zweig. Zu teuer, zu viel (billigeres) Personal am Markt. Ich kann von mir behaupten, dass ich nicht erstklassig bin, meine Jobs aber zieltorientiert und vernüftige löse, ohne die von mechwerkandi genannten Eigenheiten. Auch sind es nicht immer nur B-Klasse Jobs sondern eben normale Brot-und-Butter VA's wie sie auch von euch wohl ständig betreut werden, also Stadtfeste, kleine bis mittlere OA, Theater, Musicals, Industrie. Bei den letzten 3 geht es auch, vor allem wenn man einen Full Service, also inkl. Technik anbietet. Die beiden ersten Möglichkeiten sind so was von gedumpt, dass ich echt keinen Bock darauf habe.

    Und auch als Tontechniker muss ich mich ständig weiterbilden, um up-to-date zu sein. Digipulte, Controller, neue LS-Systeme, Funktechnik, etc. nicht zu vergessen rechtliche Bestimmungen und Vorschriften und ich sollte auch mind. eine Fremdsprache (am besten eben Englisch) mehr als nur rudimentär beherrschen. Welcher Automechaniker/Handwerker/Elektriker kann das? Ich denke, dass das alles Qualifikationen sind, die da sein sollten/müssen, leider aber oftmals nicht entsprechend im Gegenwert honoriert werden.

    So wie mechwerkandi es beschrieben hat, habe ich es auch schon öfter so erlebt. Technik hingestellt und dann kommen die möchtegern Tontechniker, die
    a) das selbst angeforderte Equipment nicht bedienen können
    b) rummaulen weils mies klingt, wenn ich dann aber drehe alles in Butter ist
    c) nach dem Motto viel hilft viel und den Raum einfach brachial überfahren. Der Typ wurde mir auch noch als Korophäre und einer der besten Tontechniker Europas angepriesen. Eine einzige Lachplatte.
    Ich meine wenn das ne Schülerband ist, ok. Aber eine prof. Top-40 Band?!

    wora
    Ich bin auch ab und an Zuschauer und bekomme das dann eben so am Rande mit. Diskussion im Bier- oder Festzelt über zu viel Pegel und dass sich die Gäste nicht unterhalten können. Bands die extra gar eingeflogen werden und gezwungen werden mit angezogener Handbremse zu performen. Auf vielen Industriejobs mache ich nur die Tagestechnik und die Bands bringen meist ihr eigenes Zeug mit, inkl. Techniker. Ist schon ab und an witziges was da so alles geboten wird. Einfach nur Realsatire.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 13:54
    • #3.952

    Achso... was ich auch überhaupt nicht ab kann (könnte jetzt ein wenig OT sein) aber dennoch hier in gewissen Grenzen hinein gehört.
    Gestern auf der Autobahn. Ich nochmal kurz zurück ins Lager weil LS im Eimer und eben Ersatz holen. Auf dem Rückweg dicker Stau. Irgendwo hat's halt gescheppert. Gut, Zeitpuffer ist da, dennoch wollte ich so schnell als möglich wieder auf der Baustelle sein.

    Ich finde es mehr als nur Egosistisch, wenn sich manche Fahrzeugführer es sich erlauben die Standspur als Zusatzspur zu nutzen, um die nächst gelegene Ausfahrt anzufahren, obwohl diese noch mehr als über 1km entfernt ist. Selbst bei 500m finde ich es unverschämt, denn wir alle auf dieser Straße standen im Stau und keiner ist da besser oder schlechter. Zum "Glück" hat ein Wohnmobil hinter mir die Standspur dicht gemacht, weil es sehr sehr weit rechts fuhr. Ein Sattel konnte dann pardu nicht vorbei, biss wohl auch schon ins Lenkrad und damit waren alle nachfolgenden Fahrzeuge ebenfalls "blockiert". Man kann es sehen wie man möchte... ich halte so eine Nutzung der Standspur für
    a) egoistisch und vor allem auch
    b) für gefährlich

    Ich habe mich im übrigen bis zur Ausfädelspur daran gehalten und bin halt im Stau mitgezuckelt. Es hilft ja nichts.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • billbo
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    • 17. August 2013 um 13:58
    • #3.953
    Zitat

    und jetzt erwarte ich eine antwort von billbo, dass dies doch alles ganz normal ist... :wink:

    Ich habe noch nie mit einem I-Pad gemischt... :oops:

    Und bei einem Großteil meiner Patienten (nicht bei allen!) gehen die meisten Veranstalter mit einiger Berechtigung von vornherein davon aus, dass sie um einen gewissen Mindestpegel nicht herumkommen werden.
    Die anderen wissen das dann hinterher. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • billbo
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    • 17. August 2013 um 14:04
    • #3.954
    Zitat

    ... Oh... da hat mal wieder der Kunde die Finger nicht von den Aktiv-Passiv Schaltern lassen können. Nu ist irgendwas im Eimer. ...

    Sag bloß, da ist immer noch kein vernünftiger Heißkleber über diesem roten Auto Self Destruction - Schiebedings?
    Ich bin versucht zu sagen: sowas muss einfach hin und wieder bestraft werden!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 14:15
    • #3.955

    Nein, habe ich immer noch nicht. Ganz einfach aus dem Grund, da die Kisten auch hin- und wieder in der aktiv Variante betrieben werden. Kommt eben mehr raus und für so manch schwerhörigen Rockopa (nicht du, bewahre) ist das dann Öl im Gehörgang. :)

    Bitte lass es bei der Versuchung. So etwas tut mir auch weh.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • hell&dunkel
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    • 17. August 2013 um 15:21
    • #3.956

    Ich darf mich doch sicher kurz einmischen:

    Zitat von "yamaha4711"

    Da ich im Moment sehr intensiv nach freien Jobs ausschau halte und ich mich immer wieder auch initiativ bei Firmen bewerbe, komme ich bei meinen Preisvorstellung von 250€ (inkl. MwSt.) auf keinen grünen Zweig.


    210,08€ netto?
    Solange du auf der HP 120,-€ als Technikertagessatz hast... :wink:

    Zitat von "yamaha4711"

    Aktiv-Passiv Schaltern


    Klebeband drüber reicht meist schon.

    Zitat von "yamaha4711"

    Also Autoschlosser, Elektroreparaturdienst, Computerdoktoronkel habe ich mehr Aufträge, kann im Verhältnis deutlich höhere Preise ansetzen und fülle bequemer meinen Kühlschrank. Dabei ist ein guter!!! Tontechniker eigentlich deutlich mehr wert. Da geht einem doch der Hut hoch.


    Ist er das? Der Wert bemisst sich auch nach Angebot und Nachfrage.
    Entweder, der Tontechniker ist gut und in der entsprechenden Liga unterwegs oder er muß sich eben auf der Nebenberufs-ichmußjanichtdavonleben-Ebene seine Jobs suchen. Alternativ dazu könnte er KfZ-Mechatroniker lernen, eine Meisterprüfung ablegen, viel Geld in die Hand nehmen und sich selbstständig machen. Weitere Alternative siehe weiter unten (*)

    Zitat von "yamaha"

    Und auch als Tontechniker muss ich mich ständig weiterbilden....nicht zu vergessen rechtliche Bestimmungen und Vorschriften...Welcher Automechaniker/Handwerker/Elektriker kann das?


    Diese Anforderungen gelten für andere, außerhalb des 210,08-€ Tontechniktellerrandes auch.
    Mirkoprozessoren und Software haben in allen Bereichen der Wirtschaft Einzug gehalten,

    Es gibt natürlich auch den fortbildungsresistenten ichweißdochalles-Handwerksmeister und die diversen Handwerker die in den Branchen unterwegs sind,
    für die keinerlei Qualifiktion mehr gefordert wird. Die Finden sich in (*)Anlage "B" der Handwerksordnung. Such dir was raus.
    Der Stukkateur oder Raumausstatter wären da Beispiele. Allerdings lauern auch in zulassungsfreien Gewerken Gewährleistungs- und Haftungsrisiken, an die der Mensch am Mischpult nicht einmal im Traum denken würde.


    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 16:51
    • #3.957

    Vielen Dank Armin für deinen Input.

    Ich gebe zu, dass die Seite überarbeitet gehört und dort nichts mehr up-to-date ist.
    Wenn ich mir die Statistik ansehe, dann zeigt diese mir, dass sich wirklich niemand dafür interessiert. Also was soll's. Auch in so manchen Geschäften steht im Kleingedruckten: Preise unter Vorbehalt und Irrtum nicht ausgeschlossen.

    Klebeband reicht eben nicht. Auch schon versucht und weißt du was passiert ist. Die Neugierde hat gesiegt.
    Es kam auch schon vor, dass ein Amprack total umverkabelt wurde oder dass man den Speakon mit Gewalt verkehrt eingesteckt hatte.
    Sollte man nun deswegen alle Ampracks mit Beton oder Kunstharz ausgiessen und wieder zu XLR zurück oder auf EP5 tauschen?
    Da wo man nichts zu suchen hat gillt einfach: Finger weg! Soviel Intelligenz und reduzierung der Neugierde kann ich ja erwarten, vor allem wenn man auch noch vorher darüber gesprochen hat.

    Das letzte Zitat finde ich ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, da ich damit auf einen Einwand geantwortet habe, den du so nun wieder aufgreifst und es ging dabei explizit um Fremdsprachenkenntnisse, welche man bei einem Tontechniker doch voraussetzen darf. Der Kunde bezahlt ja nicht nur die Kernaufgabenkompetenzen, sondern auch die Zusatzqualifikationen, welche zumindestens manchmal als gegeben vorausgesetzt werden.

    ...ist aber irgendwie OT und absoluter Nebenkriegsschauplatz.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkadib
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    • 17. August 2013 um 18:24
    • #3.958
    Zitat von "hell&dunkel"

    Alternativ dazu könnte er KfZ-Mechatroniker lernen, eine Meisterprüfung ablegen, viel Geld in die Hand nehmen und sich selbstständig machen. Weitere Alternative siehe weiter unten (*)


    Das ist ein sinnvoller Vorschlag. Vor allem, weil man mittlerweile festgestellt hat, daß sich die wenigsten Betriebe neben einem Kfz-Mechatroniker auch noch einen Karosserieklempner gönnen und daß sich Rostlöcher nicht mit dem Notebook reparieren lassen. Mit ALDL oder OBD1 nicht, auch nicht mit OBD2. :wink:
    Man hat aber inzwischen wohl die Lehrpläne etwas geändert.


    MfG
    DirkB

  • hell&dunkel
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    • 17. August 2013 um 18:32
    • #3.959

    Wenn der Tontechniker in der 200,-€-Liga (und noch zu teuer) unterwegs ist, reichen ein paar Brocken Schulenglisch ergänzt mit Fachausdrücken.
    Überlassen wie die gepflegte Konversation mit internationalen Künstlern, deren Management oder deren mitgebrachtem Pultpersonal den Tontechnikern, die in dieser Liga spielen.

    Als die US-Army hier noch mehr Soldaten stationiert hatte, kam der Dorfelektrikergeselle oder der Dorfinstallateurgeselle im Kundendienst eher in Verlegenheit, sein Englisch ausgraben zu müssen, als der Dorfbeschaller.
    Und wenn du einen 400pax Folkgig mit Schotten und Iren auf der Bühne betreust, verstehst du auch ohne perfektes Englisch ob jetzt auf den Monitor etwas mehr Fiddel oder etwas mehr Gitarre sollte. So sie denn versuchen, gutes Englisch zu sprechen... :D

    Topfit am Pult, ständige Fortbildung, gutes Englisch und 200,-€ Tagessatz (ist zu teuer) sind zu viele Wünsche auf einmal:
    -> Überraschungsei.

    Webseiten mit veralteten Preisen tragen mit zu dem von dir beklagten Preisverfall bei.


    Zum Thema:
    IDN - überlaufende, innenliegende Dachrinnen. Das Wasser lief die Wand runter und von dort direkt in den Gully in der Mitte der Halle.
    Schaden: Drei aufgeweichte Kartons, die noch nicht ihren Weg ins Altpapier gefunden hatten.
    Nur, damit ich hier auch mal mitgejammert habe. :D

    Gegenüber lief der Keller voll...

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • yamaha4711
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    • 17. August 2013 um 19:33
    • #3.960

    Dir ist aber schon bewusst, dass man es von einem ausgebildeten Tontechniker erwarten darf (Fremdsprache) und von einem Elektriker nicht, welcher "nur" Hausinstallationen macht.

    Nein es reichen keine paar Brocken Schulenglisch, da es sich um technisches und spezifisches Englisch handelt. Das solltest du aber auch wissen. Und auch wenn ich nicht in dieser Liga spielen (mir es aber durchaus zutraue) so bin ich doch schon öfters auf engllisch sprachige Bands gestossen und es war sehr hilfreich und entspannt. Auch Irren (war eine sehr nette Truppe) waren dabei und wir haben uns köstlich amüsiert.

    So ist das aber leider. 250€ Gage und weniger und dennoch zum Teil solche Forderungen. Schau dich um in der Gegend.
    Und wenn es ein B-Klasse Job ist, dann findet man auch Leute, die das für 3 Flaschen Bier und 'n Schnitzelweck machen.

    Solange niemand die Webseite besucht tut das nicht weh. Zudem steht da bei Mixingservice 200€ dran. Die 120€ gilten nur in Verbindung mit Technikanmietung. Ist halt ne Mischkalkulation.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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    28. September 2026 um 17:06
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    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
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    27. September 2026 um 10:16
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    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  5. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  6. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  7. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  8. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  9. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  10. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44

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