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Meinung über Midas Legend 3000

  • pa-tom
  • 19. Dezember 2007 um 12:57
  • tufkaklto
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    • 21. Dezember 2007 um 00:22
    • #41
    Zitat von "K-Ulrich"

    Ich kann Dir das Gegenteil nicht beweisen, ich habe das auch nur aus, wie ich meine, kundigem Munde gehört, und ausserdem schon den Eindruck,dass
    sich der Sound ändert, wenn man viele Inserts und Effekte benutzt. Bist Du sicher, dass die DSP auf Vollauslastung dimensioniert ist?
    mfg
    Kai

    Ich hab das mal mit kundigen Yamaha Mitarbeitern diskutiert ( die die Roadshows machen )

    Die haben mir, wie ich meine, wirklich glaubhaft versichert, das die Yamaha DSP immer auf Vollauslastung konfiguriert sind.
    Zumindest beim M7 umd PM5D.

    Merkt man auch da selbst bei verschiedenen zuweisungen speziell bei den Yamahas die Latnzen wirklich gleich bleiben und keinem Kammfilter entstehen ( solange man intern bleibt und nichts durch eine externe DAAD Wandlung noch mal raus/reinschickt, denn da gibt es Kammfilter )

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • david prösler
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    • 21. Dezember 2007 um 00:25
    • #42

    ich meinte mit ausgereizt lediglich das das Pult das ist was am schlechtesten klingt. Ich hatte bis jetzt nur seltenst absolut perfekt eingemessene systeme.
    Außerdem hab ich längst nicht die Erfahrung wie ihr. Deswegen will ich mir noch nicht anmaßen über Technik zu schimpfen. Was ich zwar anfangs immer machte, was aber falsch ist. Denn momentan und ich glaub es wird bei den meisten Mitgliedern hier ähnlich sein mach ich selber noch genug Fehler. Was aber hoffentlich mit der Erfahrung aufhört. :D

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • oton
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    • 21. Dezember 2007 um 00:41
    • #43
    Zitat von "David Prösler"

    Was aber hoffentlich mit der Erfahrung aufhört. :D

    Ich will dich ja nicht entäuschen ... :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Schrumpeln
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    • 21. Dezember 2007 um 09:31
    • #44

    Das das Pult das ist was am schlechtesten klingt glaube ich auch nicht, aber ist das nicht so dass sich alle nicht idealen Dinge in der Signalkette addieren?
    Wenn ich bei der gleichen (schlechten) Anlage ein gutes und ein schlechtes Pult hinstelle wird das gute immer noch besser klingen als das schlechte, genau so ist das mit den Verstärkern, oder anderen Teilen der Signalkette, die Verzerrungen addieren sich, der schlechte Frequenzgang addiert sich, die Latenz addiert sich und auch das Rauschen ist die Summe aus allen Geräten.

  • Volker Holtmeyer
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    • 21. Dezember 2007 um 12:48
    • #45

    Diese Diskussion über klangliche Eigenschaften von Mischpulten ist genauso müßig wie die Diskussion über den Klang von Endstufen.

    Ich behaupte gerne, dass der Anteil von Mischer, Amps und was sonst noch in der Signalkette steckt am Gesamtsound maximal bei 5 % liegt (einen gewissen Qualitätsstandard vorausgesetzt). Die restlichen 95 % werden von den Lautpsrechern dominiert. Von diesen 95 % greift sich dann je nach Location bis zu 80 % die Raumakustik.


    Zitat von "Schrumpeln"

    genau so ist das mit den Verstärkern, oder anderen Teilen der Signalkette, die Verzerrungen addieren sich, der schlechte Frequenzgang addiert sich, die Latenz addiert sich und auch das Rauschen ist die Summe aus allen Geräten.


    Ich erlaube mir mal, die hier genannten "klanglichen Aspekte" ein wenig näher zu beleuchten:

    Verzerrungen - Klar, die sind ein wichtiges Kriterium für einen guten Klang, jedoch liegt zwischen den Verzerrungen von Mischern, Amps und Peripherie und den Verzerrungen von Lautsprechern locker mal der Faktor 100.

    Frequenzgang - Der Frequenzgang von Mischern, Amps und Peripherie ist schnurgerade. Allenfalls am Rande des Audiobereichs fällt's da mal mit 1 - 2 dB ab. Über den Frequenzgang von Lautsprechern brauche ich hier wohl nichts zu schreiben. (Gibt zwar auch Leute die behaupten, der Frequenzgang (@1W/1m) spiele für ihre Lautsprecher keine Rolle, aber das wird in einem anderen Thread diskutiert.)

    Latenz - Freilich addieren sich die, aber ich wüsste jetzt nicht, was das mit dem Klang des einzelnen Gerätes zu tun hat.

    Rauschen - Das wäre noch der Punkt, den ich am ehesten gelten lassen würde. Da sind Mischer, Amps und Peripherie klar im Nachteil gegenüber Lautsprechern - letztere rauschen nämlich überhaupt nicht. Aber wenn mir jemand sagt: "Pult A klingt besser als Pult B!", denke ich da am wenigsten ans Rauschen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • guma
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    • 21. Dezember 2007 um 17:38
    • #46

    Genau so wie Volker sehe ich das auch. Noch viel absurder finde ich es, wie schon mehr fach geäussert, aus "von Gig zu Gig" - Vergleichen auf den "Klang" von Pulten zu schließen. ( Also ich hab meine Analog- und Digitalpulte inzwischen alle gleich lieb :D:D:P )

    ... und Rauschen als Kriterium ist der blödsinnigste Parameter zur Beurteilung von Live-Pulten. Wenn man "signal to noise" mal etwas entspannter als globalen Parameter betrachtet, dann ist bei einem Konzert, selbst bei einem Klassischen, das Publikum der um Zehnerpotenzen grösste Rauschfaktor... Oder noch entspannter, wie das der von mir so geschätzte Herr McCarthy sieht: Man kann auch das Verhältnis von Direktschall zu reflektiertem Schall als signal to noise betrachten, dann sehen Pulte im Allgemeinen, auch die billigsten Gurken ziemlich gut aus :wink:

    Auf jeden Fall ist "Sound" für oder gegen einen Legend ein unsinniges Kriterium. Ich denke, was hier noch nicht so klar gesagt wurde ist, dass der Legend für jemanden, der dieses Pult nicht gewohnt ist, erst mal ziemlich unübersichtlich wirkt und daher keine "Spontanliebe" aufkommen will. Danach sind alle weiteren "Erlebnisse" mit dem Pult irgendwie emotional vorbelastet.

  • sebastian
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    • 23. Dezember 2007 um 09:17
    • #47
    Zitat

    Man kann auch das Verhältnis von Direktschall zu reflektiertem Schall als signal to noise betrachten ...

    Hab ich so (...) noch nie drüber nachgedacht. Ist mir aber eine außerordentlich symphatische Betrachtungsweise!

  • simonstpauli
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    • 23. Dezember 2007 um 12:47
    • #48

    Für mich ist "Sound" eher die Summe der Möglichkeiten in der Klangbearbeitung, wie greifen die Filter und wie klingt das dann.
    Hatte mal ein Mitec, das wollte ich live niemandem zumuten, für Studioarbeit war das klasse, messerscharfe Filter, schön auch für Remixe.

    "Klingen" sollte ein Pult ja erstmal gar nicht, das ist ja eher Sache der Signalquellen, die wir möglichst originalgetreu verstärken wollen.

    Zum TOP:

    Ein rentabel vermietbarer Analog-Tisch, da fällt mir nur die Nische ein, Midas H3000, AMEK Recall, so in der Art.

    Ansonsten sind Digi-Pulte angesagt, betriebswirtschaftlich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • K-Ulrich
    Profi
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    • 23. Dezember 2007 um 12:59
    • #49
    Zitat von "simonstpauli"

    "Klingen" sollte ein Pult ja erstmal gar nicht, das ist ja eher Sache der Signalquellen, die wir möglichst originalgetreu verstärken wollen.

    So auch nicht ganz richtig, die Midas-Pulte gefallen ja sehr vielen (mich eingeschlossen) gerade aufgrund ihres "Eigenklanges" so gut, besonders bei Signalen, die man aus Geschmacksgründen auch gern mal in die Sättigung fährt.

    mfg und frohes Fest
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • g.sanner
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    • 23. Dezember 2007 um 13:03
    • #50

    Nun ich kennen das Leg end auch persönlich. Klanglich ist das in der Venice Liga und damit völlig ok und für 99% aller Jobs ausreichend.
    Eins ist jedoch anders als bei den grossen Bruedern.
    Es fühlt sich an wie Playmobil und der Rahmen ist nicht verwindungsfrei. Damit fängt man sich nach kurzer Zeit Stress ein. Ich weiss nicht was das Ding kostet, aber das ist es nicht wert.

    Fohes Fest

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