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Asynchrongenerator wie fremderregen?

  • christian_thomas
  • 27. Dezember 2007 um 09:24
  • christian_thomas
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    1.001
    • 27. Dezember 2007 um 09:24
    • #1

    Hallo,

    auch ich habe mal eine Frage, und zwar zum Thema Stromerzeugung.

    Ich habe günstig ein defektes Blockheizkraftwerk bekommen - den Antriebsmotor habe ich bereits zum Leben erweckt.

    Leider kann ich dem daran angeflanschten 19 KVA-ASynchrongenerator keine richtige Spannung entlocken: Herausgeführt sind die Wicklungen U, V, W, und der Sternpunkt N.

    Ein solcher Generator muss fremderregt werden - was meistens über eine Erregerwicklung bzw. über einen in dem Generator eingebauten Hilfsgenerator geschieht. Mein Generator hat (edit: offensichtlich) weder eine Erregerwicklung, noch einen Hilfsgenerator, erzeugt z. B. U gegen N gemessen eine Wechselspannung von ca. 3 Volt, U gegen V gemessen ca. 5,8 Volt, dass einzige was passt sind die ca. 50 Hz bei ca. 3.000 min1.

    Hat sich hier schon mal jemand mit dem Thema beschäftigt? Google habe ich schon fast durch, auch das Klöckner-Möller Schaltungsbuch gibt dazu nichts her.

    Wäre nett, wenn zu dem Thema mal jemand eine Idee hätte - vielleicht benutze ich auch nur die falschen Suchwörter?

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

    3 Mal editiert, zuletzt von christian_thomas (29. Dezember 2007 um 23:12)

  • jupp.berg
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    31
    • 27. Dezember 2007 um 12:15
    • #2

    Könntest du vielleicht die genaue Typenbezeichnung des Generators nennen oder noch besser währe wenn du ein Bild vom Typenschild online stellen könntest.

  • TTJS
    Profi
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    53
    • 27. Dezember 2007 um 17:10
    • #3

    Hallo Christian,

    wenn Dein Generator keine Erregerwicklung hat, erregt er sich selbst über die vorhandene Remanenz des Magnetfeldes. Das heißt, das vorhandene Restmagnetfeld reicht aus, das der Generator Spannung erzeugt. Wenn nun, wie bei Dir kein Magnetfeld mehr da ist, musst Du mit einer Autobatterie die Wicklung kurz speisen ( ca. 1 A). Dann sollte wieder ein Magnetfeld und nach dem Stop des Generators auch eine gewisse Zeit eine Remanenz vorhanden sein.

    mfg
    Jörn Schindelbeck

    Tontechnik Joern Schindelbeck
    Lessingstraße 23a
    09380 Thalheim
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    Funk: +49 172 3721116

  • unimog-heizer
    Beiträge
    123
    • 27. Dezember 2007 um 18:04
    • #4

    Hallo zusammen!

    Wikipedia schreibt:

    Zitat

    Asynchrongeneratoren sind ebenso wie Asynchronmotoren aufgebaut. Sie besitzen weder eine Feldspule noch Schleifringe, sondern einen Kurzschlussläufer. Das mit diesem umlaufende Magnetfeld wird durch den Strom in den Generatorwicklungen erzeugt. Asynchrongeneratoren können daher nur dann Strom liefern, wenn sie an eine Wechselspannung angeschlossen sind oder bereits Strom erzeugen. Bei Inselbetrieb sind sie hierzu mit Kondensatoren belastet und besitzen zum Start oft einen kleinen Dauermagneten im Rotor. Oft reicht jedoch die Restmagnetisierung aus.

    (Das ist natürlich mist, ich sehe gerade, dass es hier um einen SYNCHRONgenerator geht...)
    Edith schreibt:
    Ist der Generator schonmal zerlegt worden?
    Habe mal irgendwo gelesen, dass dadurch die Permanentmagnete im generator zerstört werden können.
    Vielleicht finde ich das wieder?

    Gruß
    Timo :roll:

    Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt!

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 27. Dezember 2007 um 19:49
    • #5

    BHKW mit Syncrongenerator klingt irgendiwe komisch.Hast du mal versucht den Generator wie eine Asyncronmaschine zu betrachten?

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    • 28. Dezember 2007 um 01:55
    • #6

    Hallo, also mal nacheinander:

    Zitat von "jupp.berg"

    Könntest du vielleicht die genaue Typenbezeichnung des Generators nennen oder noch besser währe wenn du ein Bild vom Typenschild online stellen könntest.

    Angaben zum Hersteller des Generators als Bauteil (aus bella Italia) konnte ich bisher in Google nicht finden - das Typenschild des Generators sagt:

    380 V - 17,5 KVA, Cosinus 0,86. 50 Hz bei 3000 min1

    Das gerät ist ein Fiat Totem (Total Energy Module)

    Bild 1 zeigt die Vorderansicht

    Bild 2 zeigt das Typenschild des Gerätes - auf diesem steht groß "Asynchrongenerator"


    Bild 3 das Typenschild des Generators - versuche das mal morgen besser zu fotografieren...


    Hier die Draufsicht bei geöffnetem Schaltschrank (da hat mal einer wüst mit dem Seitenschneider gearbeitet)


    Und nun kommen ein paar kleinere Trafos, die ich aufgrund der Tatsache, daß dort 6 mm² Leitungen rein und rausgehen, mal für Messwandler halten würde.


    Vielleicht versteckt sich ja hier das Rätsel um die Erregung des Generators?

    Hier noch kurz die Seitenansicht:


    Würde das Gerät gerne als Hobby wieder aufbauen - nur, wenn der Generator kaputt sein sollte, lohnt das ja nicht wirklich.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

    3 Mal editiert, zuletzt von christian_thomas (17. März 2010 um 12:08)

  • christian_thomas
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    • 28. Dezember 2007 um 01:57
    • #7
    Zitat von "Apostoli"

    BHKW mit Syncrongenerator klingt irgendiwe komisch.Hast du mal versucht den Generator wie eine Asyncronmaschine zu betrachten?

    Das wäre das nächste - zumal auf den beiden Typenschildern zur Generatorbauart unterschiedliche Angaben stehen - siehe Beitrag zuvor.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    1.001
    • 28. Dezember 2007 um 02:04
    • #8
    Zitat von "Unimog-HeizeR"

    Hallo zusammen!

    Wikipedia schreibt:

    (Das ist natürlich mist, ich sehe gerade, dass es hier um einen SYNCHRONgenerator geht...)
    Edith schreibt:
    Ist der Generator schonmal zerlegt worden?
    Habe mal irgendwo gelesen, dass dadurch die Permanentmagnete im generator zerstört werden können.
    Vielleicht finde ich das wieder?

    Gruß
    Timo :roll:

    Das muss aufgrund der unterschiedlichen Angaben auf den Typenschildern gar kein Mist sein - wie gesagt, erstes Schild spricht von Asynchron, das zweite auf dem Generatorbauteil von Synchron...

    Ich hatte den Generator noch nicht zerlegt - vielleicht mal der Vorbesitzer? Ich weiss es nicht.

    Andererseits - wenn das Ding läuft und die überschüssige Energie wird ins Versorgungsnetz eingespeist, muss das Ding ja irgendwie zum Generator im Kraftwerk hin synchronisiert werden.

    Interessant ist aber auch der Antrieb: 903 cm³ aus einem Fiat 127 / Seat Marbella / Polski Fiat - Motörchen erzeugen laut Typenschild zusätzlich zum Strom 39 KW Heizleistung bei einer max. Vorlauftemperatur von 85°C.

    Autofahren erscheint mir da als glatte Energieverschwendung :D

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • ewok
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    2.541
    • 28. Dezember 2007 um 12:52
    • #9

    Ich kenne mich mit Generatoren nicht so richtig aus, aber ich habe in einem BHKW-Forum mal gelesen, dass das wohl eine "Krankheit" vieler Blockheizer ist: Ohne Erregung vom Netz kommt da nix raus :)

    Das haben viele BHKW-Besitzer wohl beim großen Stromausfall letztes Jahr zu spüren bekommen: Hatten ein Kraftwerk im Keller stehen und froren trotzdem im Dunklen, weil das Gerät im Inselbetrieb ohne anliegende Spannung von Außen gar nicht anläuft.... :roll:

    Da findet man in BHKW-Foren doch dutzendweise Leute, die vor dem Problem stehen...

    http://www.partyontour.de

  • l.a.dee
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    185
    • 28. Dezember 2007 um 13:40
    • #10

    Ich kenne eigentlich die Synchrongeneratoren nur mit Fremderregung durch Gleichstrom.

    Falls es sich doch um einen Asynchongenerator handelt, muss der zuerst wie ein Asynchronmotor ans Netz gelegt werden, und dann durch den Fremdantrieb (in deinem Falle der Fiat Motor) auf Überdrehzahl (übersynchron) gebracht wedrden, dadurch gecht er in Generatorbetrieb, der Schlupf wird negativ.
    Nun liefert der Asynchrongenerator einen Wirkstrom ins bestehende Netz.
    Den Blindstrom, den er zur Magnetisierung braucht, bezieht er aber immer noch aus dem Netz

    Wenn er im Inselbetrieb laufen soll, müssten Kondesnataoren Angeschlossen werden.
    Da dies wahrscheinlich nicht der Fall ist, Braucht deiner das Netz als Führung und als Blindstromlieferant.

    Weiß jetzt nicht ob ich die helfen konnte, aber wenn du nur UVW hast und keine eingebauten Kondensatoren, handelt es sich wahrscheinlich um einen Asynchrongenerator.

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    1.001
    • 28. Dezember 2007 um 14:09
    • #11
    Zitat von "L.A.Dee"

    Ich kenne eigentlich die Synchrongeneratoren nur mit Fremderregung durch Gleichstrom.

    Falls es sich doch um einen Asynchongenerator handelt, muss der zuerst wie ein Asynchronmotor ans Netz gelegt werden, und dann durch den Fremdantrieb (in deinem Falle der Fiat Motor) auf Überdrehzahl (übersynchron) gebracht wedrden, dadurch gecht er in Generatorbetrieb, der Schlupf wird negativ.
    Nun liefert der Asynchrongenerator einen Wirkstrom ins bestehende Netz.
    Den Blindstrom, den er zur Magnetisierung braucht, bezieht er aber immer noch aus dem Netz

    Wenn er im Inselbetrieb laufen soll, müssten Kondesnataoren Angeschlossen werden.
    Da dies wahrscheinlich nicht der Fall ist, Braucht deiner das Netz als Führung und als Blindstromlieferant.

    Weiß jetzt nicht ob ich die helfen konnte, aber wenn du nur UVW hast und keine eingebauten Kondensatoren, handelt es sich wahrscheinlich um einen Asynchrongenerator.

    Das heisst also erstmal weiterforschen. Leider ist es sehr schwer, dazu Original-Unterlagen zu bekommen... Vielleicht sollte ich FIAT mal auf die Füsse treten?

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • benjamin bruns
    Beiträge
    139
    • 28. Dezember 2007 um 14:42
    • #12
    Zitat von "L.A.Dee"

    Ich kenne eigentlich die Synchrongeneratoren nur mit Fremderregung durch Gleichstrom.
    ...

    Es gibt auch Synchrongens. die an Wechselspg. angeklemmt werden und im Gehäuse vor den Kontakten F1 + F2 (so kenne ich die Bezeichnungen für die Erregerwicklungen) Dioden zur Gleichrichtung haben. Diese Dioden können im Motorgehäuse z.B. unter dem Klemmkasten sitzen. Und diese Dioden könnten defekt sein. In diesem Fall kann es zu der sehr niedrigen Ausgangsspannung kommen, die ja gemessen wurde.

    Evtl. auch eine Möglichkeit.

    Gruß Ben

    Benjamin Bruns
    32832 Augustdorf

  • christian_thomas
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    • 28. Dezember 2007 um 14:50
    • #13
    Zitat von "Benjamin Bruns"

    Es gibt auch Synchrongens. die an Wechselspg. angeklemmt werden und im Gehäuse vor den Kontakten F1 + F2 (so kenne ich die Bezeichnungen für die Erregerwicklungen) Dioden zur Gleichrichtung haben. Diese Dioden können im Motorgehäuse z.B. unter dem Klemmkasten sitzen. Und diese Dioden könnten defekt sein. In diesem Fall kann es zu der sehr niedrigen Ausgangsspannung kommen, die ja gemessen wurde.

    Evtl. auch eine Möglichkeit.

    Gruß Ben

    Danke, also mal zerlegen und nachsehen. Nur ist mir aufgrund der schwammigen Angaben der Typenschilder nicht mehr klar, was es nun für ein Generator ist: Asynchron steht auf der Gesamtmaschine, Synchron auf dem Bauteil.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • l.a.dee
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    185
    • 28. Dezember 2007 um 15:00
    • #14

    Komme erst übernächste Woche wieder zu einem Motorspezialisten, wenn du bis dahin noch keine Erkenntnisse hast, werde ich ihn auf dein Problem Ansprechen und dir danach wieder Berichten.

    Gruß
    Andy

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    • 28. Dezember 2007 um 15:11
    • #15
    Zitat von "L.A.Dee"

    Komme erst übernächste Woche wieder zu einem Motorspezialisten, wenn du bis dahin noch keine Erkenntnisse hast, werde ich ihn auf dein Problem Ansprechen und dir danach wieder Berichten.

    Gruß
    Andy

    Eine sehr gute Idee!

    Ein Motoren / Trafowickler müsste sich da eigentlich zu Hause fühlen, da sowas sein Tagesgeschäft ist.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • christian_thomas
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    • 29. Dezember 2007 um 02:23
    • #16

    Hallo Freunde der Nacht und des Techniksports, ich habs!

    Es ist ein Asynchrongenerator. Zusätzlich sind im Anschlußkabel 2 Leitungen drin, die aber offensichtlich nirgends angeklemmt sind.

    Ein anderes Forum schreibt dazu:

    Zitat

    Eine Asynchronmaschine ist ein ordinärer Drehstrommotor. Dieser hat die Eigenschaft dass er, wenn er über die Netzdrehzahl gedreht wird selbst ins Netz einspeist. er wird dabei vom Netz selbst synchronisiert. Man braucht einen vierpoligen Drehstrommotor lediglich auf ca. 1535 U/min zu bringen und schon hat man einen perfekten Generator. Ohne Netz geht allerdings nichts, da bricht die Spannung sofort zusammen. Also Notstrom geht nicht. Dafür braucht man auch keine Abwurfeinrichtung die den Generator bei Stromabschaltung von Seiten des EVU vom Netz trennt.
    Mit einer Asynhchronmaschine wirkt sich die genaue Drehzahl also lediglich auf die Leistung aus. Im Extremfall kann man auf eine Regelung sogar komprett verzichten. Man muss nur die Gasstellung (unter Last) auf die Nennleistung des Generators bringen (Strom messen). Der Generator ist immer schwerer zu drehen je höher der Strom ist. Die Drehzahl bleibt innerhalb des Leistungsbereichs praktisch konstant. Aber Vorsicht! den Strom in Generator muss man schon messen. Ich verwende bei mir einen 10 Kw Motor und der bringt kurzzeitig schon mal 30 Kw. Ein normaler Autodiesel mit 50 Ps wird es wohl nicht schaffen über die 1535 U/min zu kommen. Bei dieser drehzahl hat der Diesel nämlich höchstens 20- 25 PS. Man merkt also an der Drehzahl nicht ob der Generator überlastet ist, und so kann er leicht überhitzt werden.

    Allerdings soll Inselbetrieb über zusätzliche Kondensatoren möglich sein - insofern war alles, was L.A.Dee schrieb, richtig.

    Muss ich mich also nur noch über die zu beschaffenden Kondensatoren informieren...

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • l.a.dee
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    185
    • 29. Dezember 2007 um 12:32
    • #17

    Berechnung des Ko`s

    Cos phi = P/S
    Iµ= Io.sin phi
    Ic= Iµ/√3
    X0 = U0/Ic
    C = 1/ (2.π.f.X0)

    Die grösse des Kondensators ist von der angeschlossenen Leistung abhängig.

  • Swemers
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    231
    • 29. Dezember 2007 um 19:35
    • #18

    Hi,

    Zitat

    Dafür braucht man auch keine Abwurfeinrichtung die den Generator bei Stromabschaltung von Seiten des EVU vom Netz trennt.

    nur damit es so nicht stehen bleibt, das ist sowohl in der Theorie als auch in der Praxis falsch! Siehe VDEW Vorschrift "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz".

    Zitat

    Die grösse des Kondensators ist von der angeschlossenen Leistung abhängig.

    daher würde ich ein solches Aggregat auch nicht als Inselsystem "on the road" nutzen. Dadurch das man einen Kompromiss mit den Kondensator eingehen muss schwankt die Spannung je nach Last ganz enorm. Wenn dann noch evt. stark Induktive Verbraucher dazukommen ist es ganz aus. Also ich habe es in der Praxis zwar noch nie versucht, aber wenn man nicht gerade sehr definierte Verbraucher hat ist ein Asynchron Generator meiner Meinung nach nicht für den Inselbetrieb geeignet.

    mfg
    Swemers

  • bemi
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    64
    Beiträge
    1.755
    • 29. Dezember 2007 um 20:18
    • #19

    Hi,

    Zitat von "ewok"


    Das haben viele BHKW-Besitzer wohl beim großen Stromausfall letztes Jahr zu spüren bekommen: Hatten ein Kraftwerk im Keller stehen und froren trotzdem im Dunklen, weil das Gerät im Inselbetrieb ohne anliegende Spannung von Außen gar nicht anläuft.... :roll:


    und das ist auch gut so, weil sonst dein EVU das Netz nicht freischalten koennte ...


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    1.001
    • 30. Dezember 2007 um 00:20
    • #20
    Zitat von "bemi"

    Hi,


    und das ist auch gut so, weil sonst dein EVU das Netz nicht freischalten koennte ...

    ciao
    bemi

    Soeben erfahre ich von einer Firma, die Blockheizkraftwerke vertreibt:

    Zitat

    da fehlt ja einiges an dem gerät. z.b.:
    - an der innenwand vorn, oben rechts: das netzgerät und
    - darunter in der mitte: die signalgeberbox, die die strom-, spannungs- und frequenzsignale wandelt und über das vielfachkaben auf die steuerkarte überträgt

    - evtl. fehlt die externe erregerbox (l/b/h ca. 1x0,4x0,4 m) und ca. 100 kg schwer. diese box gibt den erregerstrom für den generator während der startphase und im notstrombetrieb.

    Was soll das für eine externe Erregerbox sein, mit den Maßen? Ein großer Permanentmagnet? Sowas habe ich selbst, seit bei Beyma-Speakern die Magneten abfallen, weil offenbar der Klebstoffauftrag vergessen wurde ;)

    Ich denke, ich werde mal abwarten, was diese Firma so weiter mitteilt - immerhin behaupten sie, technische Unterlagen "in schlechter Qualität" zu besitzen.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

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