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Sennheiser EW Serien Antennen absetzen/günstig v.s. sinnvoll

  • marc anton wilhelm
  • 23. Januar 2008 um 08:35
  • marc anton wilhelm
    Beiträge
    13
    • 23. Januar 2008 um 08:35
    • #1

    Hallo Leute

    Wie schon in einem anderen Threat erläutert habe ich mir ein Sennheiser EW 300 IEM gekauft (schon länger) und werde demnächst wohl ein Ew 365 dazu nehme (beides G2).

    Nun stellt sich die Frage mit den Antennen. Beides in einem Rack geht garnicht, wie man mir erklärt hat. Macht auch aus rein physikalischer Sicht Sinn.

    Jetzt heist es weiter, dass Sennheiser keine echten Dipol Antennen mitliefert, diese also nicht abgesetzt werden können.

    ABER: Da Sennheiser sowie Shure BNC Anschlüsse verbauen und Shure echte Dipol Antennen anbietet (ca. 40 €) wollte ich wissen, ob man die einfach verbauen kann? Gibt's da jemanden, der das schonmal gemacht hat?

    Alternativ gibt es natürlich die Richtantennen (ca. 230,--)... Problem hierbei ist, dass ich davon rein garkeine Ahnung habe. Das heist, eine Rundstrahl Antenne ist natürlich für mich besser, weil ich sonst die Richtantennen falsch ausrichte, und dann schlimmer dran bin als wenn ich die Dinger garnicht absetze, oder?

    Noch zum Hintergrund: werde die Dinger nur in meiner eigenen Band einsetzen, notwendige Reichweite max. 30 Meter, Stand vorzugsweise FOH

    Danke schonmal

    Gruß


    MAR

  • thc
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    2
    • 23. Januar 2008 um 09:52
    • #2
    Zitat

    notwendige Reichweite max. 30 Meter


    Das ist imho schon grenzwertig.
    Bei uns gabs schon bei ca. 22 Metern Distanz die ersten Abrisse.
    Abhilfe hat die Sennheiser-Richtantenne A 2003 gebracht.
    Die teilt sich jetzt mit einem Rundstrahler einen K&M 240/5 und dieser wird da angeschraubt, wo gerade Platz ist - aber immer mit freier Sicht auf die Bühne.
    BTW: Welchen Vorteil hat für Dich ein EW-365 gegenüber einem EW-165?
    Gruß
    Claus

  • shure
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    • 23. Januar 2008 um 10:15
    • #3
    Zitat von "marc anton wilhelm"

    Beides in einem Rack geht garnicht, wie man mir erklärt hat.

    Richtig! Das In Ear Signal stahlt dann mit zu viel Energie in die Empfänger des Funkmikros rein.

    Zitat von "marc anton wilhelm"


    ABER: Da Sennheiser sowie Shure BNC Anschlüsse verbauen und Shure echte Dipol Antennen anbietet (ca. 40 €) wollte ich wissen, ob man die einfach verbauen kann? Gibt's da jemanden, der das schonmal gemacht hat?

    Yepp - da spricht überhaupt nichts dagegen.

    Zitat von "marc anton wilhelm"


    Alternativ gibt es natürlich die Richtantennen (ca. 230,--)...

    Vorteil der Richtantennen wäre, dass du das In Ear Signal gezielt auf die Bühne "schießen" kannst und weg von den Funkmikro-Empfänger.
    Von oben gesehen kannst Du die die Richtcharakteristik einer Richtantenne wie eine Niere/Superniere vorstellen. Also auf die Bühne zeigen und die Funk-Empfänger im hinteren bereich platzieren.

    Zitat von "marc anton wilhelm"


    Noch zum Hintergrund: werde die Dinger nur in meiner eigenen Band einsetzen, notwendige Reichweite max. 30 Meter, Stand vorzugsweise FOH

    30 m dürfte kein Problem sein ... (kommt natürlich auf die Umgebung an).

    Besten Gruß

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • treibsand
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    1
    • 23. Januar 2008 um 10:29
    • #4

    Wieviele Sender / Empfänger??

    Bei nur jeweils einem wäre mir der Aufwand mit abgesetzten Antennen zu viel...
    Dann lieber ein 3 HE Rack mit 1-2 eingebauten Empfängern und einer 2 HE Schublade, in die die Handhelds und das komplette IEM kommen (in Formschaumstoff eingebettet).

    Dann kann genauso schnell aufgebaut werden, als wenn du noch lange mit externen Antennen rumhühnerst. Das ganze 2-3m voneinander entfernt aufstellen . Bei kurzen Entfernungen zwischen Musiker & Standort kann der Kram auch aufeinander gestapelt werden...

    EIN Rack ist zwar optisch am FoH schöner, aber in deinem Fall eher unpraktisch...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • marc anton wilhelm
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    13
    • 23. Januar 2008 um 13:36
    • #5

    eine andere Möglichkeit wäre, den Empfänger des Mikro auf der Bühne zu platzieren? z.b. im Amprack eines der Gitarristen? ein Multicore mit genügend Eingängen habe ich, sodass die Verkabelung kein Problem ist.

  • der onk
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    • 23. Januar 2008 um 14:40
    • #6

    Also ich betreibe seit Jahren Sennheiser EW100 und EW300IEM in einem gemeinsamen Rack.

    Vier Funkempfänger hängen an einem Splitter mit Stummelantennen auf der Rückseite des Racks und zwei IEM-Sender über Combiner mit Antenne auf der Vorderseite. Das Rack steht seitlich auf der Bühne und ich hatte bislang bei "in meiner Krageweite gängigen Bühnengrößen" (so bis 10x8m) keine Probleme mit dropouts.


    der onk mit Gruß

  • stepu
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    • 23. Januar 2008 um 14:47
    • #7

    Ich habe neulich ein Konzert von maybebop genossen (Acapella, 5x ewx65, 5x IEM 300), wo die 10 Funkstrecken am FOH standen.
    Mit abgesetzten Antennen auf die Bühne gefeuert.
    Da die Sender und Empfänger (ich weiß nicht mehr, ob die in einem Rack waren oder auf 2 verteilt) so nah beieinander standen,
    hab ich mir das so erklärt, das die Richtantennen dafür gesorgt haben, daß die IEM-Sender nicht in die Empfänger einstrahlen konnten.
    Ist das so richtig erklärt?
    Weil: Das wäre dann ja ein Argument für EIN Case und für abgesetzte Antennen...


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • der onk
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    462
    • 23. Januar 2008 um 14:57
    • #8

    Die Rackgeräte kannst Du natürlich direkt nebeneinander einbauen. Die Antennen müssen halt genügend Distanz zueinander haben.

    Allerdings würde ich mir bei der Anwendung des Fragestellers nach Möglichkeit den Aufwand mit abgesetzten Antennen ersparen und das Rack auf die Bühne packen...


    der onk mit Gruß

  • SebastianJaeger
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    • 23. Januar 2008 um 15:09
    • #9

    Also ich hab für nen Saxophonisten ein kleines Rack für Solojobs zusammengestellt, da ist auch der IEM Sender und der Empfänger des Funkmikros in einem Rack. Die Antennen sind oberhalb des 19" Mixers mit BNC Buchsen in ner Rackblende befestigt, das funktioniert alles wunderbar.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • stefan pichler
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    10
    • 23. Januar 2008 um 15:46
    • #10
    Zitat von "marc anton wilhelm"

    Das heist, eine Rundstrahl Antenne ist natürlich für mich besser, weil ich sonst die Richtantennen falsch ausrichte, und dann schlimmer dran bin als wenn ich die Dinger garnicht absetze, oder?

    Du kannst sie gar nicht so einfach falsch ausrichten. einfach Richtung Bühne. Ich hab das außerdem mal ausprobiert, alle Antennen (Mic + IEM) in die falsche Richtung -> auf ca. 20 m kein Problem. Wichtig ist, daß nichts dazwischen ist, also hohe Stative für die Antennen verwenden.

  • marc anton wilhelm
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    13
    • 23. Januar 2008 um 17:05
    • #11
    Zitat

    BTW: Welchen Vorteil hat für Dich ein EW-365 gegenüber einem EW-165?
    Habe mir das mal auf deren Page angesehen... Stimme zu: 165 ist genauso gut wie 365" Der einzige Unterschied sind die zuätzlichen Preset Kanäle... und dafür rd. 100 € mehr ist echt happig!!!


    Ansonsten:
    Ich komme immer mehr zu überzeugung, die Antennen abzusetzen, einfach schon deshalb, damit ich die Antennen über die Kopfhöhe der Besucher bekomme, wegen der Abschirmung.
    Bin mir nur noch nicht sicher, ob ich denn nun die Shure antennen nehme (vielen Dank für den Support von Shure), oder doch lieber gleich die Richtantennen. Da ich wohl die EW 165 nehmen werde, kann ich ja das eingesparte Geld für die Richtantennen nehmen. dazu noch Kabel (ca 10 € pro Meter) und 2 Hohe Stative, werd ich mit etwa 300 € dabei sein...

    Für weitere Vorschläge bin ich aber weiterhin offen: Anschaffung erfolgt ca. ende März/ Anfang April 2008
    Bis dahin werd ich mich hier noch eingehend informieren...

    und: Danke an alle für das viele Feedback

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