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Kaltgerätekabel vor der ersten Verwendung prüfen?!

  • elektrikus
  • 13. Februar 2008 um 19:56
  • elektrikus
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    • 13. Februar 2008 um 19:56
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ein Kollege hat bei der Inbetriebnahme einer Anlage den USB-Stecker an das Gehäuse des PCs gepunktet, dabei ist natürlich die Sicherung geflogen (NEIN, die Steckdose hatte keinen FI, bitte darüber keine Diskussionen). Dabei ist mindestens der PC draufgegangen.
    Ursache war ein falsch verdrahtetes Kaltgerätekabel (Phase und Erdkontakt vertauscht). Die Herkunft des Kabels läßt sich nicht zweifelsfrei klären, da die Kaltgerätekabel zwischen Probebetrieb und endgültigem Aufbau alle in derselben Kiste lagen. Es war ein Kabel mit angespritzten Steckern, Manipulation unmöglich. Möglicherweise stammen sie von der Endstufe, die von einem großen Musikhandel stammt (NEIN, ich nenne keine Namen, auch nicht per PN).
    Prüft ihr vor der ersten Verwendung eure Kaltgerätekabel oder haltet ihr das für übertrieben?

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
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    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • crowbar
    Verifiziert
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    247
    • 13. Februar 2008 um 20:04
    • #2

    Den Fall hatte ich auch schon. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Leider (?) hab ich mir nicht angewöhnt, alles zu prüfen. Herkunft war bei mir wohl Asien. 100%ig kann ichs nicht mehr sagen.

    crowbar

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 13. Februar 2008 um 20:57
    • #3

    :shock: :shock: :shock: Böse, böse. An sowas denkt man ja im Traum nicht.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • p@
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    1.112
    • 13. Februar 2008 um 22:16
    • #4

    Man stelle sich vor das man das Gehäuse mit nem Körperteil berührt hätte....AUA :evil: :?

  • gylo
    Beiträge
    440
    • 13. Februar 2008 um 22:27
    • #5

    ich werde mir morgen mal alle KG-Kabel vornehmen, auch wenn sie bisher tadellos funktioniert haben ...

    ich hätte das auch nie erwartet ...

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • markus thieke
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    51
    • 13. Februar 2008 um 23:09
    • #6

    Nicht nur Kaltgeräte Kabel:

    Ein guter Kumpel von mir hat vor einigen jahren bei Conrad aus ner Angebotskiste eine 3er Schuko Verlängerung mitgenommen in der hinterher eine Ader (Phase bzw. Null) fehlte und bei der Reklamation bei Conrad kam raus das viele des selben Typens fehlerhaft waren.

    (Mir ist mal beim rausziehen aus der Steckdose der Stecker eines KG- kabutt gebrochen)

    mfg
    markus

    Markus Thieke
    Am Heckenkamp 20
    38302 Wolfenbüttel
    Tel. 05331 / 40 35 800

  • Sound-Klinik
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    • 14. Februar 2008 um 10:28
    • #7
    Zitat von "Elektrikus"

    Ursache war ein falsch verdrahtetes Kaltgerätekabel (Phase und Erdkontakt vertauscht). Die Herkunft des Kabels läßt sich nicht zweifelsfrei klären, da die Kaltgerätekabel zwischen Probebetrieb und endgültigem Aufbau alle in derselben Kiste lagen. Es war ein Kabel mit angespritzten Steckern, Manipulation unmöglich.


    Auf BEIDEN Seiten angespritzter Stecker bzw. Kupplung ?

  • crowbar
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    • 14. Februar 2008 um 10:41
    • #8

    In meinem Fall ja. Beiden Seiten angespritzt.

    crowbar

  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 14. Februar 2008 um 11:08
    • #9

    Normalerweise musste es vor der ersten Inbetriebnahme und dann in regelmäßigen abständen Prüfen, aber sein wir mal ehrlich, wer prüft ein neues Kabel (Leitung)? Ich denke mal die wenigsten.

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 14. Februar 2008 um 16:23
    • #10
    Zitat von "crowbar"

    In meinem Fall ja. Beiden Seiten angespritzt.


    Das finde ich heftig ... solche Teile dürften gar nicht verkauft werden, weil hier bereits eine Gefährdung vorliegt.

  • elektrikus
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    234
    • 14. Februar 2008 um 20:58
    • #11

    Soundklinik hat geschrieben:

    Zitat

    Auf BEIDEN Seiten angespritzter Stecker bzw. Kupplung ?

    Ja, ein industriell gefertiges Kabel mit beidseitig angespritzen Steckern.
    Die Leitung selbst war OK, nur halt nicht richtig angeschlossen.
    Bei sowas stellt sich mir auch die Frage nach Qualitätssicherung bei der Herstellung. Um diesen Fehler zu finden braucht es noch nicht mal eine Hochspannungsprüfung, da reicht der billige Kabeltester mit 3 LEDs.

    Gruß
    Elektrikus

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  • buzz
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    1.248
    • 14. Februar 2008 um 21:16
    • #12

    Ich denke, Soundklinik ist hier a bisserl spitzfindig...

    Der Threadstarter meint ist natürlich eine Leitung, die einseitig einen Schukostecker (male) und an der anderen Seite eine Kaltgerätekupplung (female) hat.
    Eine stinknormale Kaltgeräteanschlussleitung halt...
    Beidseitig angespritzte Armaturen sind keineswegs eine Gefährdung - mich würde die Begründung interessieren, wo denn darin ein Gefahrenpotential liegt...

    Andersherum: was macht eine einseitig nicht angespritze (also zwangsläufig geschraubte) Armatur sicherer, als die angespritze Variante?


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • peter staudt
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    • 15. Februar 2008 um 02:04
    • #13

    ich denke er meint, dass die falsch belegten kabel einge grährdung darstellen und nicht verkauft werden dürfen. an angespritzen steckern beidseitig ist ja nichts auszusetzen, dann müsste man ja 90% der kg-kabel in europa verbeiten.
    wäre einseitig ein geschraubter stecker dran gewesen, hätte man manipulation nicht ausschließen können.

    aber alle kg-kabel zu überprüfen ist ein enormer aufwand, den man sich 2mal überlegt. und bei der nächsten geräteanschaffung macht mans wieder nicht :roll:

  • slayer
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    • 15. Februar 2008 um 08:34
    • #14

    ich weiß ja nicht wie ihr das haltet, aber müssten alle kabel nicht eh jedes jahr zur prüfung?

    hauptsarre gitarre !

  • buzz
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    • 15. Februar 2008 um 08:38
    • #15

    Ja, schon, wobei es imho billiger ist, gleich jährlich alle Kaltgeräteanschlussleitungen wegzuwerfen und neu zu beschaffen, als jede Leitung einzeln zu prüfen und zu dokumentieren.
    Die Erstprüfung hat vor dem erstmaligen in Verkehr bringen zu erfolgen, das versichert der Hersteller mit Anbringen des CE-Zeichens, die Wiederholungsprüfung spare ich mir dann und kaufe neu...

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    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • TomyN
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    • 15. Februar 2008 um 08:42
    • #16
    Zitat von "buzz"

    Wiederholungsprüfung spare ich mir dann und kaufe neu...

    Das ist aber doch Wegwerfgesellschaft pur. Ich überlege gerade, ob ich mich als Entsorgungsunternehmen bei Dir bewerbe :)

    Wenn man die Geräte prüft, dann macht man das doch sowieso über das gerade vorhandene Anschlusskabel, oder?

    Tomy

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  • buzz
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    • 15. Februar 2008 um 08:55
    • #17

    Es gibt da verschiedene Sichtweisen:

    Ich persönlich vertrete die Auffassung, dass nicht sicherzustellen ist, dass die trennbare Kaltgerätezuleitung immer und ausschliesslich nur mit dem selben „Haupt“-Gerät benutzt wird. Daher ist diese Zuleitung als eigenständiges Gerät zu prüfen und zu dokumentieren.

    Wer sicherstellt, dass die Zuleitung eindeutig zu einem Gerät zugeordnet ist und auch nur mit diesem Gerät benutzt wird (nein, im gleichen Koffer aufbewahrt reicht nicht...), kann die Leitung auch am Gerät prüfen, wenngleich ich ein Problem darin sehe, dass die Prüfkonfiguration nie mehr identisch herzustellen ist, sobald die Kaltgerätekupplung einmal abgezogen war.


    Und was das Thema Wegwerfgesellschaft betrifft:
    eine Kaltgerätezuleitung kostet neu etwa einen €uro - die Wiederholungsprüfung kostet das mehrfache...
    Umweltschutz recht und schön, aber da kommt richtig echtes Geld zusammen... Zumal es sich inzwischen wieder richtig rentiert, Altkupfer zum Schrotthändler zu bringen...

    Ich kann Dir aber gerne einen Haufen ausgesonderte Kaltgeräteleitungen von mir schicken, der Zustand ist jedoch nicht geprüft...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • TomyN
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    • 15. Februar 2008 um 08:59
    • #18

    Hi,

    naja, man muss ja das Gerät mit einer Anschlussleitung testen. Danach weiss ich ja, dass Gerät und Anschlussleitung okay. Ich wage es dann auch zu behaupten dass dann Gerät und Anschlussleitung auch als getrennte Teile okay sind.
    Und dokumentieren musst du doch auch, wenn die Leitung nur ein Jahr alt wird, denn das muss man ja dann auch nachweisen.

    Tomy

    P.S: Danke für das Angebot mit den Kabeln, wenn dann würde ich beim Flockeschauen einen Umweg fahren und sie bei Dir abholen.

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  • Stephan Graeske
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    • 15. Februar 2008 um 10:09
    • #19

    Ich habe mir auch damals Gedanken zu diesem Thema gemacht und würde auch lieber KG-Kabel wegwerfen (genau wie günstig 3er Dosen) und neue kaufen (statt zu prüfen).

    Rein rechtlich betrachtet stellt sich mir die Frage:

    - Wie beweise ich denn, dass das Kabel tatsächlich weniger als 1 Jahr im Bestand ist? Es ist keineswegs mit einem Zugangsdatum gekennzeichnet.

    - Wie lange lag es denn beim Hersteller ... ist das Jahr evt. schon rum?

    - Der Hersteller prüft möglicherweise DIN 0701, doch das Protokoll bekomme ich nicht.

    ... also bin ich letztlich dazu übergegangen, die KG-Kabel wie die 3er Dosen mitzuprüfen. Das kostet einmal im Jahr 6 Stunden Arbeit und es ist erledigt. Bei schönen Sonnenwetter auf der Terasse :)

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Sound-Klinik
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    • 15. Februar 2008 um 15:27
    • #20
    Zitat von "Peter Staudt"

    ich denke er meint, dass die falsch belegten kabel einge grährdung darstellen und nicht verkauft werden dürfen. an angespritzen steckern beidseitig ist ja nichts auszusetzen, ...


    Genau das (= Gefährdung aufgrund falscher Belegung !) meinte er ... :)

    Zitat von "Stephan Graeske"

    ... also bin ich letztlich dazu übergegangen, die KG-Kabel wie die 3er Dosen mitzuprüfen. Das kostet einmal im Jahr 6 Stunden Arbeit und es ist erledigt. Bei schönen Sonnenwetter auf der Terasse :)


    Etwa das "ganze Programm" - auch inkl. Isolationswiderstand und Schutzleiterstrom ? :wink:

    ... http://www.sound-klinik.de/pruefprotokoll_VDE-0701.pdf

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