macht so was Sinn, sprich wirkt sich das vorteilhaft auf das Klangbild aus, oder ist so was eher unnötig, da der Frequenzgang nicht direkt in Verbindung mit der Impendanz steht ?
Impendanzlinearisierung bei aktiv getrennten Hochtönern
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Zitat von "Peerless"
da der Frequenzgang nicht direkt in Verbindung mit der Impendanz steht ?
:shock: :shock: :shock: -
Lieber Fabian,
am Ende steht ein Fragezeichen, dies beinhaltet, dass der Satz eine Frage ist
ich bitte Anworten so zu gestalten, dass sie Aufschlussreich sind 
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Die Frage ist völlig berechtigt. Bei aktiv getrennten Lautsprechern hast Du eine Endstufe (als Konstantspannungsquelle mit niedriger Impedanz) direkt mit der Schwingspule des Hochtöners verbunden. Da der Dämpfungsfaktor (als Verhältnis aus Schwingspulenimpedanz des Töners und Quellimpedanz des Verstärkers) über die Frequenz stets genügend groß bleibt, hat die Schwingspulenimpedanz keinen Einfluß auf den Amplitudenfrequenzgang (Schalldruckfrequenzgang) des Hochtöners.
Man geht ja davon aus, daß der (möglichst selbst) gemessene Schalldruckfrequenzgang zum Entwurf der Aktivweiche herangezogen wird. Bei einer Passivweiche interagieren die Komponenten miteinander und beeinflussen so den Schalldruck des Töners, beim Aktivbetrieb kann man dieses Problem getrost ignorieren.
Es könnte allerdings doch einen Grund geben, sich den Impedanzfrequenzgang des Hochtöners anzuschauen: Thema Schutzschaltung. Du möchtest evtl. zumindest einen Koppelkondensator zum Töner in Reihe schalten, um ihn bei falschem Anschluß oder Endstufendefekt zu schützen. Und dann hat die Wahl des Kapazitätswerts plötzlich wieder Einfluß auf den Klang - falls man die Impedanz des Hochtöners nicht richtig berücksicht.
Gruß,
Sebastian.PS: First post, glaube ich.

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Vielen Dank
Ich hatte mich beim Schutzkondensator auf 44uF festgelegt, denke damit kann ich in jedem Fall weit genug nach unten trennen..... Bei mir schleicht sich trotzdem der Gedanke ein, dass man mit einem Parallelwiderstand ggf. ein schöneres Klangbild bekommt :? -
Ich krieg den Dreh nicht - Impedanzlinearisierung, Serienkondensator, Parallelwiderstand, Klangschoenerheit? Peerless, erklaeren Sie!
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Ok,
die Sache sieht so aus :
1,4er Hochtöner - Trennung aktiv 1,2k
Schutzschaltungen in Form von PTC über 22Ohm Widerstand in Serie und eine Z-Diode mit nachgeschaltetem 7,5Ohm Widerstand Parallel zum Hochtöner.Dem Ganzen ist ein 44uF Kondensator vorgeschaltet um den Hochtöner vor DC zu schützen und nach Möglichkeit noch keinen Einfluss auf den aktiven Weichenbetrieb zu nehmen.
Nun stellt sich bei mir die Frage ob man noch einen Parallelen Widerstand zum Hochtöner schaltet um die Impendanz etwas zu linearisieren und damit ggf. den Klang etwas zu schönen

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Hallo,
dann erweitere ich mal die Frage, siehe oben. In doch etwas alter Literatur las ich, das der Schalldruck dem Strom in der Schwingspule proprtional sein soll!?
Ist dem wirklich so?
Wenn ja wäre ja ne Stromendstufe sinnvoll?MfG
PeterPS: der Impedanzanstieg von einem Tief/Mitteltöner wird mit ner Stromendstufe gut ausgeglichen. Eigene Messung vor ein paar Jahren.... :wink:
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Den Klang schönen?
Welcher Klang ist den "schöner" als der des Treibers direkt an der Endsufe ohne beeinflssende passive Elemente?
Du misst ja und richtest dir danach die aktiven Filter und EQs ein.
Was willst du denn mehr, ausser nen DC Schutz, den ich seit Jahren der Endstufe überlasse. -
@ Peter: Stromendstufen gibt es nicht viele.
Der Quad 405 war so ein Teil@ peerless 44µF ist schon sehr viel => Check it out (irgend ein Tieftöener dran)
10-12 µF würde ich ansetzen.
Der Kondensator drehen dir auf jeden Fall die Phase - um 90° :idea:@ Sebastian Kraus: Dein erstes Posting lässt gutes für die Zukunft hoffen.
Der DF eines Verstärkers ist von der Ausgangsleistung und der Frequenz abhängig. Er beschreibt ja nicht nur das Verhältnis aus Quell und Lastimpedanz (das gilt bei tiefen Frequenzen und geringer Last)
sondern auch die Phasenreserve des Verstärkers (gilt insbesonders bei hohen Frequenzen und hoher Last.) :idea: -
Ja, 44uF sind viel.... es geht eben darum, die Phasendrehung des Kondensators nicht im Bereich der aktiven Trennung zu haben :?
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:shock:
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och mensch... sehe ich das nicht richtig, dass die phasendrehung des kondensators im sperrbereich stattfindet und darüber zurück geht ?
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Thanks Fabian, gibts ggf. auch noch den Vergleich ohne Kondensator ? Nein, mein DLSA kann kein Klirr messen, aber das nutze ich auch nur noch für Impendanzmessungen
Mein Arta könnte es, aber noch viel einfacher wärs, wenn du einfach dein Wissen diesbezüglich preis gibts 
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Moin,
ein bedeutender Lautsprecherentwickler erzählte mir, daß das letzte i - Tüpfelchen der Lautsprecherentwicklung sei Lautsprecher möglichst Endstufenfreundlich zu bauen. Im oberen Frequenzbereich haben hart gegengekoppelte Endstufen durchaus Klangprobleme mit komplexen Lasten und klingen mehr als sie einfach verstärken.
Er muß es wissen, seine Lautsprecher werden an abstrusen audiophilen Wunderwerken betrieben die mindestens so zickig reagieren wie unsere groben Halbleiterhaufen mit knapper oberer Grenzfrequenz.
Daß ein Reihenwiderstand den Klang eines HT ändert ist auch ohne diese Anmerkung plausibel, doch wenn der Klang sich mit einem Parallelwiderstand ändert ist es an der Zeit Endstufen zu vergleichen.
Gruß
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Zitat von "ukw"
Dein erstes Posting lässt gutes für die Zukunft hoffen.
Danke, ukw!
Zitat von "ukw"Der DF eines Verstärkers ist von der Ausgangsleistung und der Frequenz abhängig.
Richtig, man darf sich das nicht zu "reellwertig" vorstellen. In Wirklichkeit sind natürlich beide Impedanzen komplexe Größen. In Real- und Imaginärteil des Impedanzwertes sind allerdings jeweils Betrag und Phase ausgedrückt.
Insofern ist es schon richtig, vom Impedanzverhältnis zu sprechen, nicht jedoch allein vom Widerstandsverhältnis (weil es mißverständlich wäre)...

Daß der DF prinzipiell auch von der Ausgangsleistung abhängt, liegt übrigens meiner Ansicht nach nicht am Verstärker. Dazu müßte der schon ziemlich schlecht gegengekoppelt sein oder so. Die Schuld daran müßte man dann wohl eher beim nichtlinearen Verhalten des Lautsprechers suchen. Da die Schwingspulenimpedanz (durch Drift der Güten) aber bei steigender Leistung tendenziell ansteigen wird, wird der DF also auch eher steigen als fallen.

Das sehe ich bei vernünftigen Verstärkern und Lautsprechern i.A. nicht als Problem, denn der DF wird in jedem Fall "hoch genug" bleiben, so daß man kaum Auswirkungen bemerken wird. Etwas anderes ist das natürlich bei einem Elektrostaten an einem Röhrenverstärker. :lol:
Zitat von "Peerless"Ja, 44uF sind viel.... es geht eben darum, die Phasendrehung des Kondensators nicht im Bereich der aktiven Trennung zu haben
Der Kondensator ist ja ein Filter erster Ordnung, also mit einer Flankensteilheit von 6dB/oct. mit genannter Phasendrehung bei der Trennfrequenz.
Die Auswirkung der Phasendrehung bis in den Durchlaßbereich wirst Du nicht vermeiden können, besser wäre es, sie bewußt in den Weichenentwurf mit einzubeziehen.
Deshalb hatte ich oben darauf hingewiesen, daß man beim Einsatz des Kondensators die Impedanz berücksichtigen muß. Damit war gemeint, daß die Impedanz auf konstantem (oder zumindest "berechenbarem") Niveau liegen muß. Und damit das geht, muß man - bei Bedarf - im Bereich der Filterfrequenz linearisieren.
In Deinem Fall bedeutet das, daß ein Kondensator von 10uF oder 44uF mit der Impedanz Deines Hochtöners ein Filternetzwerk bildet. Ob Du 10uF, 44uF oder irgend eine andere Kapazität wählst ist eigentlich egal, wichtig ist nur, daß die dadurch eingestellte Filterflanke nicht der gewünschten Filterwirkung Deiner Aktivweiche in die Quere kommt.
Betrachte also einfach den Impedanzfrequenzgang Deines Hochtöners im Bereich unterhalb Deiner geplanten Übernahmefrequenz (der Aktivweiche). Ist die Impedanz dort halbwegs linear, verwende einfach einen Kondensator so, daß die Eckfrequenz mindestens eine Oktave unter der geplanten Übernahmefrequenz sitzt - besser noch tiefer. Ist die Impedanz im fraglichen Bereich nicht lienar (genug), verwende entweder einen deutlich größeren Kondensator oder - besser - linearisiere die Impedanz.
Wie Fabian ja schon schön abgebildet hat, ist der Unterschied zwischen zwei zufällig gegriffenen Kapazitätswerten ebenfalls nur ein Zufallsprodukt. Die Sache klappt bestimmt deutlich besser, wenn Du in erster Näherung erstmal wie beschrieben herangehst... und dann zur Kontrolle das Meßsystem anwärmst...

Viele Grüße,
Sebastian. -
jetzt Fühle ich mich mit meinen 44uF doch bestätigt

wenn jetzt der Fabian wohl noch was zu seiner Klirräusserung erzählen könnte

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Aber warum einen 44uF-Onkel verballern, wenn 10uF vielleicht ausreichen würden.

Außerdem kennst Du die Wechselwirkung Deines Hochtöners mit 44uF ja gar nicht, könnte ja für die Phasenlage, die Dein auf neutrale Phasenverhältnisse angepaßtes Aktivfilter erwartet, auch zufällig ein unpassender Wert sein.

Und da Du sowieso ein Meßsystem hast, kannst Du ja gleich richtig...
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