1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Andere Gewerke (nicht PA)
  5. Strom

Belastung und Magnetfeld bei CEE

  • AES-Light
  • 5. März 2008 um 20:23
  • AES-Light
    Beiträge
    177
    • 5. März 2008 um 20:23
    • #1

    Hallo zusammen,

    die Suchfunktion hat mich nicht wirklich weitergebracht.

    Als Azubi quälen mich derzeit zwei Fragen:

    1. Wie verhält sich das mit der unsymmetrischen Belastung eines Drehstromnetzes. In der Schule wird erzählt, achtet darauf, dass ihr die Phasen immer möglichst gleich belastet, aber warum??
    Klar ist mir, dass wenn ich alle 3 Phasen gleich belaste, pratkisch der Nullleiter wegfällt, weil der Strom eines Leiter über die anderen beiden abfließt, richtig?


    2. Wie stark wirkt sich das vorhandene Magnetfeld bei einer CEE-Leitung mit 16A, 32A bzw. 63A auf die neben dieser verlegten Kabel über eine gewisse Strecke von beispielsweise 10m aus. Kann es da zu so starken Einstreuungen kommen, dass da andere Signale gestört werden?


    Danke schonmal!

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 5. März 2008 um 20:46
    • #2
    Zitat von "AES-Light"


    1. Wie verhält sich das mit der unsymmetrischen Belastung eines Drehstromnetzes. In der Schule wird erzählt, achtet darauf, dass ihr die Phasen immer möglichst gleich belastet, aber warum??
    Klar ist mir, dass wenn ich alle 3 Phasen gleich belaste, pratkisch der Nullleiter wegfällt, weil der Strom eines Leiter über die anderen beiden abfließt, richtig?

    a) weils dein EVU gerne so haette
    b) weil du bei gleichmaessiger Belastung weniger Verluste in deinen Leitungen hast (und die nicht so warm werden)
    c) der Nullleiter faellt nicht weg, der Strom geht aber gegen 0 (weil sich die Stroeme durch die Phasenverschiebung gegenseitig aufheben)

    Zitat


    2. Wie stark wirkt sich das vorhandene Magnetfeld bei einer CEE-Leitung mit 16A, 32A bzw. 63A auf die neben dieser verlegten Kabel über eine gewisse Strecke von beispielsweise 10m aus. Kann es da zu so starken Einstreuungen kommen, dass da andere Signale gestört werden?

    Theoretisch (und praktsich aus der Ferne, die gar nicht mal so fern ist ;) ) gibts kein Magnetfeld um eine CEE- (und auch um keine Schuko-) Leitung, kannst ja mal probieren mit einem Zangenamperemeter den Strom in einer solch einer Leitung zu messen ;) Die Magnetfelder der einzelnen Leiter heben sich gegenseitig auf.

    Trotzdem sollte man Lastleitungen nicht parallel zu Tonleitungen legen, weil die Stroeme in den Leitungen "kaputt" sind ;) - will sagen, dass z.B. durch Phasenanschnitt in Dimmern ueber die Lastkabel viel "Murks" abgestrahlt wird.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
    Beiträge
    10.040
    Termine
    4
    Einträge
    16
    Marktplatz Einträge
    1
    • 5. März 2008 um 22:55
    • #3
    Zitat von "bemi"

    Theoretisch (und praktsich aus der Ferne, die gar nicht mal so fern ist ;) ) gibts kein Magnetfeld um eine CEE- (und auch um keine Schuko-) Leitung,

    Doch, da die Leitung ja nicht koaxial ist. Die Entfernung zu den Leitern ist somit leicht unterschiedlich, somit heben sich die Felder nicht ganz auf.


    Zur gleichmäßigen Phasenbelegung: Auch Aggis laufen dann deutlich runder...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • KoKo
    Beiträge
    265
    • 6. März 2008 um 07:17
    • #4
    Zitat von "bemi"


    c) der Nullleiter faellt nicht weg, der Strom geht aber gegen 0 (weil sich die Stroeme durch die Phasenverschiebung gegenseitig aufheben)

    Hi,

    ich will hier nicht der Lehrer sein aber nicht die Ströme heben sich auf sondern der Strom im Neutralleiter hebt sich durch die Phasenverschiebung der Ströme der Außenleiter auf...

    Gruß

    KoKo

    @ bemi: Nichts für ungut! :)

    Spaß macht eine Digam 7000 an Concert Audio !!!!

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 6. März 2008 um 07:22
    • #5
    Zitat von "KoKo"


    ich will hier nicht der Lehrer sein aber nicht die Ströme heben sich auf sondern der Strom im Neutralleiter hebt sich durch die Phasenverschiebung der Ströme der Außenleiter auf...

    so ist die richtige Formulierung, thx.


    Zitat


    @ bemi: Nichts für ungut! :)

    ueberhaupt gar nicht, ich bin _noch _ lernfaehig, sofern ich mit dem Lehrer klar komme ;)


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. März 2008 um 09:57
    • #6
    Zitat von "ADMIN"

    Zur gleichmäßigen Phasenbelegung: Auch Aggis laufen dann deutlich runder...

    Wenn man das weiterspinnt: Nicht nur die "Baustellen"-Aggis .. auch das EVU muss ja irgendwo mittels Generator seinen Strom erzeugen - auch die arbeiten bestimmt lieber mit gleichmäßig belasteten Phasen :wink:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 7. März 2008 um 18:55
    • #7

    ...Aber im Grunde iss es egal ob gleichmäßig oder ungleichmäßig belastet, solange kein Generator benutzt wird, um die VA zu versorgen, da es dann Probleme mit Schieflast gibt.

    Man bedenke mal wie es zu Hause ist... Wenn ihr kocht, schaltet ihr dann auch alle Platten und den Backofen an um den Drehstromanschluss gleichmäßig auszulasten? NEIN

    Oder auf Baustellen... Lasst ihr auch auf jeder Phase ne Kreissäge mitlaufen wenn ihr nur eine braucht? NEIN

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 7. März 2008 um 19:17
    • #8

    Das "gemeinsame Aggi" EVU hat die Gleichverteilung dadurch, dass auf ziemlich vielen Baustellen ziemlich viele Kreissaegen auf ziemlich verschiedenen Phasen laufen.

    Und tortzdem sollte man sich auf einer VA Gedanken machen, was wie auf welche Phasen verteilt wird, weil sonst 3x so grosse Anschluesse benoetigt werden (und vielleicht gar nicht machbar sind).


    ciao
    bemi
    ... der bei Dorffesten gerne die benoetigten 150A spitze auf den 32er CEE sauber aufteilt.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • mathias k.
    Verifiziert
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    377
    • 7. März 2008 um 21:23
    • #9
    Zitat von "bemi"

    Das "gemeinsame Aggi" EVU hat die Gleichverteilung dadurch, dass auf ziemlich vielen Baustellen ziemlich viele Kreissaegen auf ziemlich verschiedenen Phasen laufen.

    Davon abgesehen haben Leistungstransformatoren normalerweise eine Ausgleichswicklung, durch die eine unsymmetrische Belastung ausgeglichen wird.

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 8. März 2008 um 11:12
    • #10

    Noch ne Anmerkung: Falls das vlt. etwas falsch rüberkam...ich teile bei meinen VAs auch immer alles sorgfältig auf alle Phasen auf. In meinem obigen Post sollte es nur um's Prinzip gehn :wink:

  • kuddel68
    Beiträge
    63
    • 8. März 2008 um 12:45
    • #11

    Ich wünsche mir solche Voraussetzungen, wie Ihr sie habt.

    Man kommt an auf dem Dorf bei einer Kneipe, deren Bühne wahrscheinlich 1 Jahr nicht mehr benutzt wurde, zumindest lässt der Geruch nach Marderpisse dies vermuten. Vorzufinden ist eine alte Bagalit(?)-Steckdose mit 0=Erde, juhu.
    Die Frage nach weiteren Steckdosen beim Wirt wird unmutig abgewimmelt - "die Kapelle letztes Jahr hat sich nicht beschwert".
    Ok, ich lasse den größten Teil des Lichts im Anhänger, das wird eh nix. Aber auf 4 PAR56 und ein iColor will ich nicht verzichten. Beim Check gehts auch.

    Später jedoch stellt sich heraus, dass die Friteuesen in der Küche die gleiche Phase und Sicherung benutzen. Musik aus, Licht aus, Küche kalt.
    Beim Bauern nebenan gibt´s ne CEE-Seckdose, das wird jedoch erst bekannt, als der Bauer auf seine Currywurst wartet, weil ich mit dem Absichtlichen Einschalten meines Lichtes und dem damit verbunden Schmelzen der Sicherung der Friteuse den Strom nehme. Dem Wirt gehen die Schmelzsicherungen aus.

    Ok, schnell mit 2 50m-Strippen mit 5*1,5mm² die etwa 100m Entfernung überbrückt.
    Ich reserviere mir 2 Phasen, die ich gleichmäßig aufteile. Das kann ich mir zum Glück aussuchen, denn ich habe den Adapter von CEE auf Schuko im Anhänger gehabt. Unter Last komme ich so auf etwa 200V. Die dritte "schenke" ich dem Wirt für seine Friteusen.
    Mir ist es egal, ob der Strom nun symmetrisch ist oder nicht. Hauptsache ich kann mit meinen Klofunzeln und der Musik die Party retten.

    :D:D
    Im Übrigen werden der Wirt und ich keine Freunde mehr. Aber mit dem Bauern von nebenan lache ich immer wieder gerne zusammen beim Bier.

    Theorie und Praxis sind häufig weit auseinander.

  • chw
    Reaktionen
    22
    Beiträge
    839
    • 8. März 2008 um 16:05
    • #12
    Zitat von "Kuddel68"


    Später jedoch stellt sich heraus, dass die Friteuesen in der Küche die gleiche Phase und Sicherung benutzen.

    Ok, schnell mit 2 50m-Strippen mit 5*1,5mm² die etwa 100m Entfernung überbrückt.

    Darum kläre ich so etwas vorher, was an welcher Sicherung hängt. Ein Blick in den Sicherungskasten reicht meistens.

    100m mit einem 1,5qmm halte ich für sehr fragwürdig für das was Du darübrr geleitet hast.

  • tufkail
    Beiträge
    288
    • 9. März 2008 um 00:23
    • #13
    Zitat von "Mathias K."


    Davon abgesehen haben Leistungstransformatoren normalerweise eine Ausgleichswicklung, durch die eine unsymmetrische Belastung ausgeglichen wird.

    Ich meine, diese Wicklung ist dafür da, um die interne Asymmetrie des Transformators auszugleichen. Der ideale Drehstromtrafo sollte nämlich 3 absolut gleiche wicklungstragende Schenkel haben, die alle den gelichen Abstand von dem zentralen "0"-Schenkel haben, der dann wegfällt. Da aber der reale Transformator asymmetrisch gebaut ist (Stichwort E/J- Kern ) benötigt man eine Wicklung, um den Nullfluss auszugleichen. Externe Einflüsse kannst du ja schlecht mit einer stationären Wicklung ausgleichen, da du nicht weißt, welche Phase wie stark betroffen ist.
    Korrigiere mich, wers besser weiß.

  • mathias k.
    Verifiziert
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    377
    • 9. März 2008 um 09:09
    • #14
    Zitat von "Igor Linowski"

    Externe Einflüsse kannst du ja schlecht mit einer stationären Wicklung ausgleichen, da du nicht weißt, welche Phase wie stark betroffen ist.
    Korrigiere mich, wers besser weiß.

    Mit einer Wicklung, die in den drei Phasen im Dreieck geschaltet ist, geht auch das.

  • markus83
    Beiträge
    36
    • 9. März 2008 um 12:34
    • #15
    Zitat von "chw"

    100m mit einem 1,5qmm halte ich für sehr fragwürdig für das was Du darübrr geleitet hast.


    Allerdings, vorallem wenn man liest dass es ein

    Zitat von "Kuddel68"

    5*1,5mm²

    ist.

    5x1,5mm² klingt für mich nach 16A CEE Verlängerung, und da ist 1,5mm² eindeutig zu wenig. Und 200V am ende sagt ja wohl alles...

    Über die Einhaltung von irgentwelchen Abschaltbedingungen an der CEE Steckdose denken wir lieber nicht nach, nen RCD wird man vermutlich auch vergeblich suchen...

    mfg. Markus

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™