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Für die Spezies...Wie geht das?

  • schallereignissortierer
  • 23. März 2008 um 11:26
  • Kracky
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    • 23. März 2008 um 20:10
    • #21
    Zitat von "chw"

    Zu diesem Thema gibt es ganze Bücher - unser Hirn spielt uns oftmals einen Streich. Habe es leider gerade nicht zur Hand. Bei Gelegenheit such ich mal die ISBN raus, für Interessierte. Aber Vorsicht - man wird leicht Wahnsinnig dabei ;)


    Bitte nichts gegen die "Telekolleg" Sendungen, und weiteres Bildungsfernsehen im BR. ;)

    Dieser 80er Jahre Studioschick inkl. Dozent im beigen Rollkragenpullover,
    grüne Computermonitore die in der Kamera Shuttern oder die ultramodernen Animationen auf blauem Hintergrund, unterstützt von der Magnettafel. Ganz ohne visualizer, beamer und 3D Animationen. Und man lernt sogar was dabei. Wo gibts denn sowas noch im Fernsehen?

    Wer der lasziv bekleideten Damen in den Werbespots des privat Fernsehns überdrüssig ist die einen unsanft aus dem Schlaf reissen, dem empfehle ich die Wiederholungen mit Heinz Haber im Nchtprogramm des BR. (Klassiker: "Weltenraum" :D ). 30 Jahre alt, aber immer noch interessant - und auch verständlich. Besonders Interessant macht es eigentlich das man sieht was damals so stand der Technik war, im Vergleich zu heute. Allerdings nur für Leute die nicht gleich umschalten wenn sie eine SW Sendung und Formeln mit 2 Unbekannten sehen. Sowas könnte man heute nicht mehr bringen - Formeln im TV. Da würde doch 80% der Kids umschalten zu DSDS oder Richter XYz... Wer sowas mag: H. Lesch ist auch nicht schlecht -wenn er wieder mal wieder versucht zu erklären was ein schwarzes Loch oder dunkle Materie ist. Das ist zwar schon wesentlich popularwissenschaftlicher, aber mal was wohltuend anderes als das ganze sonstige "Edutainment" der privaten und mitlerweile auch ÖR.

    Den Lesch find ich gut, aber nur wenn er alleine bei seinem Thema bleibt, wenn er aber mit diesem Pfarrer das ganze dann noch aus Sicht des theologen hinterfragt wird mir das dann doch zu heftig.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • kristian w.
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    • 24. März 2008 um 02:28
    • #22

    Da habe ich noch ein ehemaliges Mathe - Schularbeitenbeispiel:

    Auf dem Tisch stehen zwei Weingläser. Eines mit Rotwein, das andere mit Weißwein gefüllt, die jeweilige Menge ist genau gleich. Nun nehmen wir einen Esslöffel und entnehmen einen Löffel Rotwein und geben ihn ins Weißweinglas. Dann rühren wir den Pseudo-Rosé um und nehmen einen Löffel mit diesem Gemisch und geben ihn zurück ins Rotweinglas. So sind beide Gläser wieder genau gleich voll.

    Ist jetzt aber mehr Rotwein im Weißwein oder mehr Weißwein im Rotwein?

    Grüße, Faxe...

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

  • Johnny
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    • 24. März 2008 um 09:53
    • #23
    Zitat von "Kristian Wachter"

    Ist jetzt aber mehr Rotwein im Weißwein oder mehr Weißwein im Rotwein?

    In beiden Gläsern müsste sich der gleiche Anteil Fremdwein befinden - die Falle, in die die meisten getappt sind, war die Restmenge Rotwein im Rotweinglas. :)

    Johnny
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  • tufkajck
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    • 24. März 2008 um 10:32
    • #24

    Für doofe: Der Löffel Rotwein geht pur ins Weissweinglas. Der Löffel, der dan zurückgeht, hat weisswein mit nem Hauch Rotwein. Also ist as Weissweinglas stärker mit Rotwein versetzt als das weisse....
    oder wo mach ich jetzt den Fehler?

  • Johnny
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    • 24. März 2008 um 10:55
    • #25

    eben nicht:

    Probier das am besten mal mit Bruchrechnung aus.

    Beispiel:

    Glas = 10/10
    Esslöffel = 1/10

    Wenn Du aus dem Rotweinglas 1/10 rausnimmst, dann bleiben in dem Glas lediglich 9/10 Rotwein übrig - das bitte im Hinterkopf behalten.

    Jetzt schütten wir den Esslöffel in das Weißweinglas, in dem sich vorher 10/10 Weißwein befanden. Nach dem Umrühren befindet sich hier nun eine Flüssigkeit bestehend aus 10/10 Weißwein und 1/10 Rotwein. Der Löffel, der jetzt Flüssigkeit abschöpft, hat natürlich das gleiche Mischungsverhältnis.

    Reicht das als Ansatz?

    Johnny
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  • audiobo
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    • 24. März 2008 um 10:58
    • #26

    können wir ja mal nachrechnen:

    angenommen wir haben pro Glas 90 (nicht näherdefinierte) Einheiten, der Löffel fasst 10.

    Also haben wir nach der ersten Vermischung ein Glas mit 100 Einheiten, davon 90 weiss und 10 rot.

    Bei der zweiten entnehmen wir diesem Glas wieder 10Einheiten gemischtes, es bleiben 81 weisse und 9 rote Einheiten.

    Das Rotweinglas, welches nach der ersten Vermengung nur noch 80 Einheiten enthält bekommt nun 9 weisse und 1 rote (jeweils 10% der oben genannten Einheiten).

    ergo: Gleichstand

    Edith: Johnny war schneller

  • hias.h
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    • 24. März 2008 um 13:37
    • #27

    1 Tonne Melonen werden geerntet. Diese haben bei der Ernte einen Feststoffgehalt von 1%. Wenn diese bei uns im Laden ankommen, haben sie einen Feststoffgehalt von 2%. Wieviel der ursprünglichen Menge Flüssigkeit ist verloren gegangen?

  • treibsand
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    • 24. März 2008 um 13:45
    • #28

    ---

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • klickverbot
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    • 24. März 2008 um 15:07
    • #29
    Zitat von "hias.h"

    1 Tonne Melonen werden geerntet. Diese haben bei der Ernte einen Feststoffgehalt von 1%. Wenn diese bei uns im Laden ankommen, haben sie einen Feststoffgehalt von 2%. Wieviel der ursprünglichen Menge Flüssigkeit ist verloren gegangen?

    Die Menge des Feststoffes bleibt gleich. 1% von 1t sind 10 kg. Wir haben also 990 kg Flüssigkeit.

    Nachher sind die 10 kg 2%, also beträgt das Gesamtgewicht 500 kg. Es bleiben 490 kg Flüssigkeit, das heißt, es sind 500 kg Flüssigkeit verloren gegangen.

    Das sind 50% der Gesamtmasse oder 50,51% der ursprünglichen Flüssigkeit.

    Alles klar?!

  • tufkajck
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    • 24. März 2008 um 16:29
    • #30
    Zitat von "Johnny"

    Reicht das als Ansatz?

    Bei Alterssenilität nicht :oops:

  • Jeremy
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    • 24. März 2008 um 16:58
    • #31

    ... und um jetzt komplett für Verwirrung, Streit und üble Nachreden zu Sorgen, noch kurz das sog. "Ziegenproblem":

    Wir befinden uns in einer Spielshow in etwa wie "Geh aufs Ganze". Dort gibt es drei Tore, hinter dem einen ist ein Auto (der Gewinn), hinter den beiden anderen jeweils eine Ziege (die Niete). Der Kandidat wählt zunächst ein Tor. öffnet dieses aber noch nicht. Daraufhin öffnet der Moderator (der die Position des Autos kennt) eins der beiden anderen Tore und zeigt dem Kandidaten eine Ziege. Ist es jetzt für den Kandidaten besser, wenn er bei seinem Tor bleibt oder wenn er auf das dritte, bisher noch unberührte Tor wechselt?

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • gast
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    • 24. März 2008 um 17:37
    • #32

    das is ja das alt bekannte stochastik problem aus der schule.
    wenn ich mich recht erinnere war es so das, wenn er sich umentscheidet die warscheinlichkeit eines gewinns auf 0,6 steigt, da seine anfangswarscheinlich für das tor das er zu erst gewählt hat bei den 0,3 vom anfang bleibt.

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • schallereignissortierer
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    • 24. März 2008 um 18:13
    • #33

    Das Ziegenproblem ist recht bekannt in der Mathematik, auf jeden Fall interessant zu lesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Kai Pirinja
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    • 25. März 2008 um 00:43
    • #34

    :idea: Wie war das noch bei "Stirb langsam" mit den Gallonen? (lief ja eben wieder)

    Wenn ich mich recht erinnere, sollten mittels eines 3-Gallonen-Kanisters und eines 5-Gallonen-Kanisters vier Gallonen abgefüllt werden.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • schallereignissortierer
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    • 25. März 2008 um 01:06
    • #35

    Man füllt den 5 Gallonen Behälter und kippt den Inhalt in den 3 Gallonen Behälter.

    Es bleiben zwei Gallonen im 5 Gallonen Behälter übrig.

    Jetzt wird der 3 Gallonen Behälter ausgekippt und die restlichen 2 Gallonen aus dem 5 Gallonen Behälter wieder in den 3 Gallonen Behälter gefüllt.

    Der 5 Gallonen Behälter ist jetzt leer und im 3 Gallonen Behälter sind 2 Gallonen (der Rest vom 5 Gallonen Behälter) drin.

    Jetzt wird wieder der 5 Gallonen Behälter gefüllt und der bereits mit 2 Gallonen befüllte 3 Gallonen Behälter damit solange befüllt, bis die Füllmenge von 3 Gallonen erreicht ist. Was ja 1 Gallone entspricht und 5 Gallonen minus 1 Gallone ergibt die gewünschten 4 Gallonen.

    Bombe entschärft. :mrgreen:

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Jeremy
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    • 25. März 2008 um 06:43
    • #36

    Oder genau andersrum:

    3 Gallonen füllen, in den 5er-Eimer umfüllen.
    3 Gallonen füllen, 2 davon in den 5er umfüllen, der ist dann voll.
    den 5er auskippen und den 1er Rest von vorher reinkipppen.
    mit einem vollen 3er auf 4 Gallonen auffüllen -> Fertig.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

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