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  4. Boxen & Boxensysteme

Problem mit nicht custerbaren Lautsprecher

  • Wengler.Dominik
  • 3. März 2011 um 23:24
  • Wengler.Dominik
    Beiträge
    34
    • 3. März 2011 um 23:24
    • #1

    Hallo, ich bin im Besitz von 2 DAP X12.
    Jedoch sind die Boxen nicht clusterbar.

    Wie weit darf ich die 2 Lautsprecher zusammen stellen ohne das es zu starken Auslöschungen im Hochtonbereich kommt?
    Oder welche andere Möglichkeiten gibt es mit den Lautsprechen ein Art Cluster zu machen?

    Würde mir nämlich noch gerne 2 Stück davon zulegen und für größere Sachen 2 pro Seite betreiben.

  • Andi Groß
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    539
    • 4. März 2011 um 00:13
    • #2

    Nebeneinanderstellen und davor hergehen. Den Winkel soweit vergrößern bis das Ergebnis akzeptabel ist.

  • tufkamar
    Gast
    • 4. März 2011 um 07:56
    • #3

    an sich ist jeder Lautsprecher Clusterfähig - warum auch nicht?

    Lt. Datenblatt, wenn ich das richtige gefunden habe, hat das Ding 60x40° - erster Ansatz wäre also mal in dem Bereich der Winkelung zu suchen...

    (oder halt messen, bei welchem Winkel die -3dB liegen und den verwenden)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 4. März 2011 um 09:25
    • #4
    Zitat von "marce"

    (oder halt messen, bei welchem Winkel die -3dB liegen und den verwenden)


    -6dB :wink:

    Clustern zwecks breiter strahlen, oder lauter?
    Wenn lauter sein soll, dann Tops aufeinander stellen, bei einem HT abklemmen. Ab Übernahmefrequenz im HT per Shelving korregieren (vorausgesetzt HT hat so viel Reserven noch).

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 4. März 2011 um 09:49
    • #5
    Zitat

    Wenn lauter sein soll, dann Tops aufeinander stellen

    Hänge mich da mal dran... Ein Tipp den ich mal bekommen habe war, dass man dabei das obere Top auf den "Kopf" stellen soll. Also HT an HT direkt übereinander, dann sollte es auch keine Probleme mit Interferenzen usw. geben.

    Kann das jemand bestätigen?

    Servus! Peter.

  • tufkamar
    Gast
    • 4. März 2011 um 09:52
    • #6

    naja, "keine" ist falsch - es gibt weniger - und da die meisten Leute sich ja eher horizontal als vertikal vor einer Box bewegen fallen die auch nicht so auf.

    Hängt aber auch sehr davon ab, wie das Ding gebaut ist - lt. Bilder ist bei der X12 der HT ja "recht weit" vom Gehäuserand entfernt...

  • Mark Halbedel
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    Beiträge
    689
    • 4. März 2011 um 10:29
    • #7

    Ein Top umdrehen ist schon sehr rustikal.
    Tut dafür auch recht weh.

    Grüsse, Mark

  • skyworker
    Profi
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    2
    • 4. März 2011 um 10:48
    • #8

    @ Marc - ist L-Acoustics ARCS dann auch rustikal und tut weh?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Dimension
    Beiträge
    137
    • 4. März 2011 um 10:50
    • #9
    Zitat von "Andi Groß"

    n sich ist jeder Lautsprecher Clusterfähig - warum auch nicht?

    Das ist so nicht richtig. Natürlich kann man alles an Lautsprecher einfach nebeneinander stellen, aber mit mehr oder weniger gutem Ergebniss. Wenn du Lautsprecher clusterst die vom Abstrahlverhalten/Gehäusedesign nicht dafür vorgesehene sind, wird sich der Klang gegenüber einem Lautsprecher merklich verschlechtern. Wenn du Boxen mit einem breiten Abstrahlwinkel (90°) clusterst, werden deutliche Interferenzeffekte (Kammfiltereffekte) hörbar, weil es Bereiche gibt die von beiden Lautsprechern aufgrund des breiten Abstrahlwinkels beschallt werden. Die Schallwellen überlagern sich: bei gleichphasiger Überlagerung addieren sie sich und werden lauter, bei gegenphasiger Überlagerung löschen sie sich komplett aus. Wenn man an einem festen Punkt steht ist das nicht sonderlich gravierend. Man kann also bestuhltes Publikum mit mehreren nicht clusterfähigen Lautsprecher beschallen und es fällt nicht sonderlich auf. Wenn man sich aber vor dem Lautsprecher bewegt, und das ist wohl meistens der Fall, kommt es im Hochtonbereich zu unschönen Überhöhungen und Absenken die selbst ein Laie deutlich wahrnimmt.

    Wenn man Tops mit breitem Abstrahlwinkel zusammen betreiben möchte, ist das Kopf-an-Kopf hängen wirklich besser und es werden in der horizontalen Ebene Intereferenzen minimiert. Siehe hier, Zeichnung links in dem PDF
    http://www.voice-acoustic.de/product/VoiceAcousticMufu12nd.pdf

    solange es Menschen mit Ohren gibt, wird sich Qualität durchsetzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dimension (4. März 2011 um 10:54)

  • tufkamar
    Gast
    • 4. März 2011 um 10:51
    • #10

    bei 57kg pro Top kann man das durchaus so sehen :)

    Dimension: Doch. Jeder LS ist clusterfähig - es bedeutet ja nicht, daß man da dann zwingend Gehäuse-an-Gehäuse stellt - das geht ja meist noch nicht mal bei expliziet als "Array" designten LS...

    Auch ein 90°-Top kann geclustert werden, man muss halt nur die Winkel entprechend setzen - im schlimmsten Fall hat man bei 2 Tops dann halt 180" und es sieht ernsthaft scheiße aus...

  • Dimension
    Beiträge
    137
    • 4. März 2011 um 10:59
    • #11

    Nein ist es nicht! Wenn du jetzt eine quadratische Box hast, ist deine Denkweise: ich ziehe das Ding vorne so weit auseinander, bis die Hochtonhörner sich im Abstrahlwinkel nicht mehr überschneiden. Allerdings koppeln jetzt die Tieftöner nicht mehr, weil der Abstand der Chassis größer ist als die halbe Wellenlänge. Jetzt hast du das Problem vom Hochton zum Tiefton verschoben!

    solange es Menschen mit Ohren gibt, wird sich Qualität durchsetzen.

  • tufkamar
    Gast
    • 4. März 2011 um 11:03
    • #12

    für einen breiteren Abstrahlwinkel ist mir das Koppeln der Treiber egal - es geht dabei nur um den Winkel.

  • Dimension
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    137
    • 4. März 2011 um 11:11
    • #13

    drücke ich mich unverständlich aus? Der Grund warum man Lautsprecher die für Clusteranwendungen optimiert wurden nebeneinander betreiben kann ist folgender, bleiben wir bei dem Beispiel Arcs: Der Abstrahlwinkel ist 22.5°, passend mit der nach hinten zulaufenden Gehäuseform strahlt jedes Horn nur in seinem engen Abstrahlbereich, es kommt also zu keinen oder kaum Überlagerungen. Im Tieftonbereich sind die 15" Chassis jetzt ganz dicht nebeneinander. Hier sind die Wellenlängen (je nach Trennfrequenz zum HT) so lang, dass sie koppeln und sich addieren. Wäre der Abstand der Tieftonchassis größer zueinander, würde das Arcs nicht funktionieren, weil es zu Kammfilereffekten im Tieftonbreich kommen würde. Es funktiert also weil: 1. eng strahlendes Horn, 2. Abstrahwinkel des Horns entspricht der Gehäuseschräge im Cluster, 3. die Tieftöner dicht beieinander liegen und koppeln.

    Wenn du jetzt zwei breit strahlende Boxen vorne auseinander ziehst, hast du die Kammfiltereffekte im Mitteltonbreich und es hört sich vorne auch wesentlich schlechter an, als wenn nur eine Box pro Seite stehen würde.

    solange es Menschen mit Ohren gibt, wird sich Qualität durchsetzen.

  • toadie
    Verifiziert
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    • 4. März 2011 um 11:18
    • #14
    Zitat von "PeeKay"

    Hänge mich da mal dran... Ein Tipp den ich mal bekommen habe war, dass man dabei das obere Top auf den "Kopf" stellen soll. Also HT an HT direkt übereinander, dann sollte es auch keine Probleme mit Interferenzen usw. geben.

    Kann das jemand bestätigen?


    Meines Wissens hat die Box einen asymetrisches Hochtonhorn... - dürfte also auch nicht unbproblematisch sein...

    @ marce

    Die DAP klirrt doch so schon extrem... wenn du da noch mehr aus dem HT rauskitzelst hast du nur noch KLIRRR :shock:

    Meiner Erfahrung nach gehen 2 DAP X12 gar nicht zusamman, weder übereinander noch nebeneinander, das Ergebnis ist furchtbar...
    Nebeneinander muss man sie so weit auseinander drehen das man in der Mitte wieder ein Hochtonloch bekommt und gerade nebeneinander geht gar nicht, selbst bei sehr großen Abstand...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • tufkamar
    Gast
    • 4. März 2011 um 11:27
    • #15

    hm, bei z.b. 500 Hz komme ich auf eine Wellenlänge von ca.70cm - damit es da koppelt müssen also die 15er direkt aneinander liegen.

    Ich würde aber mal frech behaupten, daß ab 500Hz ein 15er schon so bündelt/beamt, daß das Koppeln keine großen Effekte mehr macht - und bei den Frequenzen drunter werden die minimalen Abstände noch größer.

    Ich weiß, was Du sagen willst - in der Praxis ist es aber meiner Ansicht nach nicht relevant.

  • deltamax
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    1.394
    • 4. März 2011 um 11:59
    • #16

    ...zumal ich massiv bezweifeln würde, das die dap spielzeugbox ihre nominal angegebenen 60x40 über den, (tiefmittelton ausgenommen), kompletten freqenzgang erreicht. ich würde denken: der tmt schnürt irgendwann ein wie sau auf 30grad, dann macht der ht auf und schnürt obenrum wieder ein. directivity wien tannenbaum macht sich beim "clustern"(ich würds jetzt mal nebennanderstellen nennen wollen) ungut...
    ich würde in dem fall ne 4punkt versuchen(disco..), oder einfach noch 2 grössere boxen kaufen, meinetwegen auch aus dem land der aufgehenden sonne.

  • MRspeaker
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    Beiträge
    5.030
    • 4. März 2011 um 12:44
    • #17

    Da sind wir doch erstmal bei der Fragestellung,
    was möchtest du bezwecken? Warum clustern?

    - Breite Tanzflächen gleichmässiger beschallen?
    - mehr Mittendruck, und lauter im gesamten?
    - oder einfach mehr Tops weil über den Bässen noch Platz ist?


    Bei so billigem DAP Krempel würde ich über Clustern nicht Ansatzweise nachdenken.
    Sowas klappt meiner Meinung nach nur mit Material, welches hochwertig ist, und am besten auch dafür gebaut ist.

    Alles andere hört man, wenn man sich vor den Boxen bewegt.
    Und mal ehrlich, bevor ich zwei schlechte Boxen dazu kaufe, verkaufe ich die alten und hole ein paar Lautsprecher die von sich aus laut genug sind.


    Wenn wirklich zwei Billige Boxen nebeneinander stehen sollen,
    dann richte die äusseren beiden nach vorne aus, zur Tanzfläche, und die inneren beiden Boxen werden nach innen gerichtet, quasi fast zueinander.
    Diese steuerst du mit einem 2. Amp an (kostet wieder was...) und fährst diese ein paar db leiser.
    So hört das Ohr nur jeweils die lautere Box aber nicht beide.
    Das klappt wunderbar bei sehr breiten Bühnen.


    Wenn du mehr Mittendruck brauchst, bzw. die Tops nicht richtig rüber kommen, dann sind es vermutlich erstmal die falschen, bzw. zu viele Bässe drunter.
    Dann mal lieber nach 2x12" Konstrukten ausschau halten.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Jonnytrance
    Gast
    • 4. März 2011 um 18:22
    • #18
    Zitat von "Dimension"

    ...bei gegenphasiger Überlagerung löschen sie sich komplett aus.


    Zu kompletten Auslöschungen kommt nicht, denn es sind auch nicht lineare Verzerrungen im Spiel.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 4. März 2011 um 22:17
    • #19
    Zitat von "Jonnytrance"


    Zu kompletten Auslöschungen kommt nicht, denn es sind auch nicht lineare Verzerrungen im Spiel.

    Naja, zwei benachbarte, anders gepolte Tiefmitteltöner machen auch kurz vor ihrem Tod erstaunlich wenig Lärm.

    Abstrahlung mittels clustern verbreitern ist so einfach nicht.
    Sobald die Tiefmitteltöner eng genug zusammen sind, werden die entsprechenden Frequenzen enger abgestrahlt als vorher, nur zur Komplettierung dieses Threads.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 4. März 2011 um 23:50
    • #20
    Zitat von "hias.h"


    Naja, zwei benachbarte, anders gepolte Tiefmitteltöner machen auch kurz vor ihrem Tod erstaunlich wenig Lärm.


    Na dann betreibe mal einen normal und anderen verpolt... Und gibts 100% Auslöschung???????????????????????????????

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