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Vitavox Hörner

  • wurzlsound
  • 14. April 2008 um 03:04
  • wurzlsound
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    • 14. April 2008 um 03:04
    • #1

    Ahoi....

    Ich brauche mal nen Tip von den echten Horncracks die sich mit der Physik richtig auskennen. Ich habe noch 2 von diesen Hörnern: http://www.wurzlsound.de/images/vitavoxe02.jpg
    Laut Vitavox Datenblatt haben diese Hörner eine Cutoff-Frequenz von 220Hz,einen Abstrahlwinkel von 100°x 60° und mit Vitavox S3 Treibern einen Kennschalldruck von 113dB/1W 1M . Die einzelnen Zellen haben eine Mundöffnung von ca.15x15cm. Meines Wissens nach sollte man eine Oktave über der Cutoff-Frequenz die nutzbare Einsatzfrquenz ansetzen: 440Hz. Hornlänge ist ca. 75cm, der Hornhals ist ca. 20cm lang und die Zellenanfangsgröße nach dem Hornhals ist 1x1cm
    Also... ich möchte diese Hörner mit dem BMS 4592ND Coaxialtreiber http://www.bmspro.info/index.php?show=item&usbid=10281&id=54370 als Punktschallquelle von 500Hz bis in den Hochtonbereich für ein Spassprojekt einsetzen.
    Spielen diese Hörner mit den BMS Treibern bis nach oben?

    Gruß Tom

    PS. : http://www.wurzlsound.de/images/eastmillstacks01.jpg in dieser Anlage wurden seinerzeit die Hörner ab 500Hz mit Tweetern betrieben. (u.a. auf ner „toten Hosen Tour“)

    Diese Anlage habe ich seinerzeit gebaut und auch dort liefen die Treiber ab 500Hz mit Tweetern ca. 10Jahre ohne Speakerschaden im DJ-Betrieb http://www.wurzlsound.de/images/rockpalastanlage89.jpg

    In dieser Anlage liefen die Treiber ab 800Hz http://www.wurzlsound.de/images/1986.jpg
    ohne Tweeter.

    Tom Pawlowski
    Laerfeldstr. 39
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  • mike severloh
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    • 14. April 2008 um 12:56
    • #2
    Zitat von "Wurzlsound"

    ... Ich habe noch 2 von diesen Hörnern: http://www.wurzlsound.de/images/vitavoxe02.jpg
    Laut Vitavox Datenblatt haben diese Hörner eine Cutoff-Frequenz von 220Hz,einen Abstrahlwinkel von 100°x 60° und mit Vitavox S3 Treibern einen Kennschalldruck von 113dB/1W 1M . Die einzelnen Zellen haben eine Mundöffnung von ca.15x15cm. Meines Wissens nach sollte man eine Oktave über der Cutoff-Frequenz die nutzbare Einsatzfrquenz ansetzen: 440Hz. Hornlänge ist ca. 75cm, der Hornhals ist ca. 20cm lang und die Zellenanfangsgröße nach dem Hornhals ist 1x1cm
    Also... ich möchte diese Hörner mit dem BMS 4592ND Coaxialtreiber http://www.bmspro.info/index.php?show=item&usbid=10281&id=54370 als Punktschallquelle von 500Hz bis in den Hochtonbereich für ein Spassprojekt einsetzen.
    Spielen diese Hörner mit den BMS Treibern bis nach oben?

    Gruß Tom
    ...

    Hi Tom,

    da seh ich gar kein Problem, ohne jetzt zu wissen ob diese Vitavox-horns 2", 1,5", 1,4" oder etwas anderes sind. In diesem Bereich gibt es die BMS-Treiber, und ich würde versuchen sie noch tiefer anzukoppeln.

    Fabian hat in Berlin bereits ältere EV-Hörner mit den BMS-2" für mich ausgemessen. Frag ihn einfach obe er das macht, dann hinschicken, am Besten montiert.

    Möglicherweise gewinnen zellulare Hörner noch an Definition, wenn man ihre Resonanzen durch äussere Kunstoff-Beschichtung oder Bekleben mit Schalldämm-Matten beklebt, wenn es Metallhörner sind.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • guma
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    6
    • 14. April 2008 um 13:28
    • #3

    Ja, das Problem dürte weniger ein akustisches wie ein mechanisches sein. Der S3 Treiber hatte einen ziemlich unüblichen Gewindeanschluss > 1", da wird der Adapter auf die üblichen Flanschanschlüsse das Problem .

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. April 2008 um 13:39
    • #4

    wie sieht der anschluss denn genau aus?

  • mattias bost
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    • 14. April 2008 um 16:43
    • #5

    Hallo,

    find ja klasse, daß hier noch nen Vitavox-Mensch im forum ist, ich habe die S3 an den 4 cell-Hörnern von Vitavox (cut-off 330Hz), belasten tu ich die Treiber ab 600Hz. UND ich trage mich mit dem gleichen Gedanken wie du, nämlich auf die Koaxial-Treiber von BMS umzusatteln. Die S3-Treiber bedürfen einer recht kräftigen Entzerrung nach oben und sind leider akustisch alles "Unikate". Dank Schallmessbude und dig.Weiche ist das aber korrigierbar, der Wirkungsgrad bei 110dB (1-2,5kHz, darüber mit 6dB/okt abfallend, oberhalb 9kHz stärkere Unterschiede zwischen den Treibern).

    Der Anschlußzwischenadapter (rechteckig auf rund) für den S3-Schraubadapter hat eine knappe 1,5" Eintrittsöffnung (37mm), ich würde auf den 4594 mit 1,4" zurückgreifen, kannst dir dann mit nem recht kurzem Adapter ne vernünftige Befestigung für den BMS bauen. An den Anschlußzwischenadapter bekommst den 4595 nämlich nicht (einfach) vernünftig dran, der Schraubbefestigungsdurchmesser ist etwas zu groß. Der neue Adapter wird aber nicht sehr lang, für mein Horn hatte ich mal mit dem k-Faktor des Horns knappe 1,5cm rausgerechnet. Ich wüßte jetzt keinen Grund, warum du nicht in höhere Frequenzen kommen solltest (der S3 geht ja auch bis knapp 15kHz mit Entzerrung).

    So nebenbei finde ich den Sound des 4cell-horn mit den S3 sehr gut (und die, die bei mir gehört haben auch), dabei habe meines überhaupt nicht zwangsbedämpft! Das Abstrahlverhalten ist in de Ebene über 60° sehr gleichmäßig (gemessen), Vitavox behauptet 90° . Dein 15cell Horn ist ne Nummer aufwendiger, geht tiefer und strahlt vor allem vertikal breiter ab, was ich aber nie gebraucht habe (daheim sitzt man meistens, da ist die vertikale Ebene nicht so wichtig).

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Die S3-Treiber gehen, wenn sie noch i.O. sind, für ganz nettes Geld über den Tisch. Da hast einen Großteil der BMS-Investition raus, aber ich täte erst die BMS erwerben und mit den S3 vergleichen, man weiß ja nie.

    Noch eins, habe öfter von Abgleichproblemen beim Koax-Treiber gelesen, hatten aber nur die, die passiv trennten, typische "Passiv-Probs". Aktiv dürften diese Probleme nicht auftreten!

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. April 2008 um 16:54
    • #6
    Zitat von "Mattias Bost"

    An den Anschlußzwischenadapter bekommst den 4595 nämlich nicht (einfach) vernünftig dran, der Schraubbefestigungsdurchmesser ist etwas zu groß.


    und den kann man nicht abnehmen, um ein paar neue löcher bohren zu können?

    Zitat von "Mattias Bost"

    Noch eins, habe öfter von Abgleichproblemen beim Koax-Treiber gelesen, hatten aber nur die, die passiv trennten, typische "Passiv-Probs". Aktiv dürften diese Probleme nicht auftreten!


    diese probleme waren serienschwankungen bzw. "resteentsorgung" (haha), die die hochtöner in den coaxen betrafen. auswirkungen v.a. in puncto wirkungsgrad und lage der einbauresos.
    mit der form der vorfilterung (aktiv oder passiv...) hat das nichts zu tun.

  • wurzlsound
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    • 14. April 2008 um 17:16
    • #7

    Der Schraubgewindeanschluss von Vitavox ist 1 3/8 Zoll. Für die Zellenhörner habe ich mir schon passende Flansche anfertigen lassen, es kommt also ein standart 2Zollanschluss dran.
    Für den neuen Hornhals werde ich einen Abdruck von dem alten Hornhals machen, die Flansche auf die richtige Distanz mit Stahlverstrebungen zueinander bringen und den neuen Hals mit GFK anfertigen. Weil das schon einiger Aufwand ist, fragte ich halt nach ob die BMS 4592ND Coaxialtreiber am Zellenhorn bis nach oben spielen.
    Die Zellenhörner sind zwar aus Blech gefertigt aber wenn man das Horn abklopft klingt das so, als ob man auf Holz klopft. Kein metallisches geklingel wie bei den 4Zell Hörnern.

    Gruß Tom

    Tom Pawlowski
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  • Sound-Klinik
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    • 14. April 2008 um 20:59
    • #8
    Zitat von "Wurzlsound"

    Laut Vitavox Datenblatt haben diese Hörner eine Cutoff-Frequenz von 220Hz,einen Abstrahlwinkel von 100°x 60° und mit Vitavox S3 Treibern einen Kennschalldruck von 113dB/1W 1M . Die einzelnen Zellen haben eine Mundöffnung von ca.15x15cm. Meines Wissens nach sollte man eine Oktave über der Cutoff-Frequenz die nutzbare Einsatzfrquenz ansetzen: 440Hz. Hornlänge ist ca. 75cm, der Hornhals ist ca. 20cm lang und die Zellenanfangsgröße nach dem Hornhals ist 1x1cm
    Also... ich möchte diese Hörner mit dem BMS 4592ND Coaxialtreiber http://www.bmspro.info/index.php?show=item&usbid=10281&id=54370 als Punktschallquelle von 500Hz bis in den Hochtonbereich für ein Spassprojekt einsetzen.
    Spielen diese Hörner mit den BMS Treibern bis nach oben?


    Machten die Dinger nicht zu hohen Frequenzen hin einen ziemlich keulenförmig gerichteten, schmalen Beam ?

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. April 2008 um 22:19
    • #9
    Zitat von "Wurzlsound"

    Weil das schon einiger Aufwand ist, fragte ich halt nach ob die BMS 4592ND Coaxialtreiber am Zellenhorn bis nach oben spielen.


    wie sieht denn der hornverlauf "nach" dem hals aus? gibt es davon ein paar technische zeichnungen oder fotos, ich kenn die teile nämlich nicht (bin wohl einiges zu jung dafür ;-)! ).

  • wurzlsound
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    • 14. April 2008 um 23:28
    • #10

    Ahoi...

    Sound-Klinik …also, seinerzeit hatte ich die S3 Treiber an diesen Hörnern betrieben und die Zellen waren im Bereich bis 10Khz völlig gleichmäßig.
    Allerdings wurde der Hochtonbereich hörbar leiser und hatte auch keine Beams.

    @ F.A.Bi.A.N. so sehen die aus...
    http://www.wurzlsound.de/images/vitavox-hornanfang01.jpg
    http://www.wurzlsound.de/images/vitavox-hornhals01.jpg
    http://www.wurzlsound.de/images/vitavox-hornhals02.jpg

    Gruß Tom :D

    Tom Pawlowski
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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 15. April 2008 um 00:15
    • #11

    ok, danke.
    ob´s funktionieren würde, kann ich nicht sagen. mit hoher wahrscheinlichkeit wird der f-gang im hochtonbereich sehr wellig ausfallen (folge der interferenzeffekte an und zwischen den kanten der zellen, die durch den adapter ziemlich weit vom schallentstehungsort entfernt liegen). vermutlich waren die hörner aber auch gar nicht für die "hochton" vorgesehen, oder?!

  • lok1414
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    • 15. April 2008 um 01:10
    • #12
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ok, danke.
    ...
    vermutlich waren die hörner aber auch gar nicht für die "hochton" vorgesehen, oder?!

    Nun ja, eben für die Möglichkeiten der damaligen Zeit. Ich hatte einmal eines ( und eben leider nur eines) dieser 15-Zellen Hörnchen. Es stammte aus einem Kino und war für die Tonfilmqualität dieser Zeit bestimmt ausreichend, also eben kein Höchsttöner.
    Wenn ich mich recht erinnere, war die Abstrahlung der einzelnen Zellen zumindest nach Gehör erstaunlich gleichmäßig, übertraf auf jeden Fall die Abstrahlung der ASS- und HH- RCF ... Hörner der Zeit danach.
    Allerdings war mein Model nicht zwingend von Vitavox, der Treiber war nicht gelabelt. Letzterer wurde mittels eines großen Schraubgewindes an das Gußteil gedreht, viel größer als die später 1 3/8" Gewinde, aber ein 2-Zöller war es wohl nicht - ich weiß es nicht, es ist zu lange her.
    Gegen ein ungewolltes Resonieren konnte das Horn mit Sand gefüllt werden, an der Seite befand sich zur Befüllung ein runder Blechdeckel, welcher mit zwei Schrauben gehalten wurde.
    Ansonsten eine sehr schöne Blecharbeit :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

  • mattias bost
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    • 15. April 2008 um 08:59
    • #13

    Hi,

    ich kann mich nur fundiert zum 4cell Horn äußern, das hat aber ein sehr gutes Abstrahlverhalten, im schalltoten Raum bei größerer Distanz (3,16m) gemessen. Grad die durchgehende Zellenstruktur scheint das zu ermöglichen, den "Abklatsch" mit Verstrebungen nur vorn hab ich leider zu Messzwecken nie zu fassen gehabt, machten aber subjektiv die Sache schlechter (aber auch andere Treiber dran!).

    Warum keine Höhen rauskommen sollten ist mir nicht klar, Vergleichsmessungen zu den S3-Treibern OHNE Horn lassen diesen Rückschluß nicht zu. Der Abfall in der Kombi 4cell/S3 liegt zum einen im Abfall des Treibers selber, zum anderen daran, daß das Horn nunmal eine gute Verteilung und keine Beaming hat (heute nennt man das neumodisch CD).

    @Wurzelsound: Was hat denn das 15cell Horn für nen Horneingang? Ich meinte, das hat den gleichen quadratischen Eingang wie das 4cell Horn (2,3"x1,5"). Wenn dem so ist, dann bekommst du mit nen 2" Treiber nen schönen Tiefpass und später heist es dann, das Horn taugt nix (Vorkammerproblem). Wenn ich dann noch den Aufwand sehe, nen neuen Hornhals anzufertigen (mit den Risiken dabei was falsch zu machen), warum denn um Teufels willen den 4592? Mit dem 1,4" kannst das alles umgehen, brauchst nur einen ganz einfachen Adapterring auf den Vitavox "Rund zu Rechteck" Adapter (Eintritt knappe 1,5" rund auf 2,3x1,5" eckig).

    Fabian: An meinem Adapter ist nur recht wenig Platz, wenn ich dort die 4 Schraubbohrungen für den BMS anbringe. Da der Eintrit aber nur 37mm hat, 1,5" wären 38mm liegt mir die Überlegung nahe, einen einfachen Adaptering zu bauen, dessen Tiefe 1,3cm ist, angelehnt an den k-Faktor des Horns.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Ich hab irgendwo ne Excel-Datei der F-Gänge unter verschieden Winkeln nach F-Gang-Entzerrung. Wer daran interessiert ist, dem kann ich die zumailen.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 15. April 2008 um 13:27
    • #14
    Zitat von "Mattias Bost"

    p.s.: Ich hab irgendwo ne Excel-Datei der F-Gänge unter verschieden Winkeln nach F-Gang-Entzerrung. Wer daran interessiert ist, dem kann ich die zumailen.


    ich wäre...

  • mattias bost
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    • 16. April 2008 um 08:22
    • #15

    Hallo,

    ich habe gestern mal meine alten Unterlagen studiert, hab mich in einem Punkt verhauen (Tiefpass bei Verwendung von 2"Treibern), theoretisch könnte man einen 2"-Treiber direkt an Horn anflanschen, die rechteckige Entrittsfläche ist gering größer (22,25qcm) als die 2" Austritt des Treibers (20,26qcm). Hatte das umgekehrt in Erinnerung, aber seinerzeit wohl trotzdem verworfen, weil das einen sehr kurzen Adapter "rund auf eckig" gäbe, bei dem ich dann Probleme im Hochtonbereich befürchtete (und das weiterhin so tue).

    Fabian: Da wir hier über PN keine Attachments verschicken können (oder hab ich das noch nicht gefunden?), schicke mir doch ne PN mit deiner mailadresse (hatte über deine Webseite versucht, aber da werde abgewiesen).

    Grüße und sorry für die Falschaussage (Tiefpass)
    Mattias

  • wurzlsound
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    • 16. April 2008 um 16:05
    • #16

    Ahoi

    Hier ist noch ein Link zu diesem Hörnchen:

    http://website.lineone.net/~empson/220.html

    Gruß Tom :D

    Tom Pawlowski
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  • rockline
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    • 16. April 2008 um 19:06
    • #17

    Ich habe ja etliche Jahre mit Vitavox 4Cell zugebracht, habe hier sogar noch ein zeitgenössisches Bild von einem Wald und Wiesenfest in den 70ern:

    Später wurden die Mitten gegen 4562 getauscht, und oben kamen 075er in klassischer Anordnung dazu.
    Ohne ging das nicht gescheit, da dieser Vitavox S3 Treiber eigentlich alles konnte - nur keine guten Höhen. Seine Domäne waren brachiale Pegel bis etwa 6kHz. Um dennoch aus vorhandenen Beständen was zu machen bot Vitavox seinerzeit dieses Slothorn an, was wie ein extremer Diffraktionsspalt aufgebaut war. Auch dahinter wurde der S3, oder (wer mehr Geld hatte) der teurere S2 Treiber montiert.

    Das große Multicelularhorn war sehr selten im Touringbereich zu finden. Allein aufgrund der Tiefe dürfte es schon keine richtige Höhenwiedergabe zulassen. Ein moderner Treiber würde sicherlich etwas bringen - aber keinesfalls bahnbrechendes. Der einzige Vorteil ist die tiefe Cutoff-frequenz, dafür ist es gedacht gewesen. Vitavox bewarb seinerzeit die S3 Treiber ab 300Hz, was sicherlich mutig war. Fakt ist nämlich, dass die Membranzuleitungen sehr anfällig waren und flott wegbrachen. Auch bei höheren Übergangsfrequenzen! Natürlich peilte man früher bei Vitavox Verstärkerleistungen unter 100Watt an, für die diese Membranen sicherlich ok waren. Später hatten die Vitavoxtreiber keine Chance gegen die wesentlich haltbareren JBL Treiber, die mit deutlich mehr Headroom betrieben werden konnten.
    Das Gewinde war ein eigenes Maß von Vitavox, und zu nix anderem kompatibel. Der Aufbau bestand aus dem "rechteckig auf rund" Adapter, und dem Gewindering der auch noch dranmontiert werden mußte. Allein das war schon eine ziemlich lange Konstruktion!
    Dennoch ist das ein klasse Horn. Allein das Style ist was für sich. Ich würde den originalen Treiber überholen, und für die Höhen einen guten JBL Schlitz kombinieren. Aber nicht mehr für PA, da gibt es heute natürlich weitaus besseres.
    Stefan

  • mattias bost
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    • 17. April 2008 um 08:52
    • #18

    Hallo,

    den Einruck von Stefan zum S3 kann ich so ungefähr bestätigen, allerdings habe ich dén S3 seit jeher aktiv angefahren (rel steile 24dB Trennung) und anfangs mit einfacher 6dB/okt Entzerrung (Anhebung) ab 3kHz, nach oben ohne Begrenzung. Ab 8kHz durch indirekt strahlende HT ergänzt. Aber alles im Rahmen "extremer" Heimanwendung. Akustisch habe ich die 4cell/S3 Kombi auf ner Hochschulfeier 1985 erstmals gehört (500-800Personen) und die Teile klangen bei den dort gefahrenen ausreichenden (nicht extremen!) Pegeln so überzeugend (ohne weitere HT), daß die wenige Monate später daheim Einzug hielten.

    Inzwischen bin ich digital aktiv, da macht die Kombi noch mehr Vergnügen (viel weitreichendere Entzerrungsmöglichkeiten), ganz oben unterstütze ich zusätzlich mit Hochtöner (die akustisch per delay 3m hinter dem Horn stehen). Erst bei grenzwertigen Pegeln (aufn Schalldruckmesser darf ich da nicht mehr schauen) beraube ich das Horn der Frequenzen oberhalb 8kHz, da bricht der Treiber klanglich "zusammen" und nebenbei möchte ich nichts mehr wegen zuviel Leistung schießen, Ersatz im Original ist nämlich essig.

    Ach ja, der Treiber ackert seit 85 bei mir daheim, ist nie defekt gegangen, hat aber auch nie "Überpegel" bekommen, 100W-Amp und vorgeschaltetes Limiting. Im PA-Bereich wurde sicher rauher damit umgegangen und daher dann auch die Ausfälle (was seine Eignung dafür schon etwas fraglich erscheinen ließ).

    Doch zurück zum Thema 15cel Horn und BMS-Koaxe: Ob das 15cell Horn Probleme mit den Höhen macht, hmm, aufgrund der Erfahrung und Messwerte mit dem 4cell würd ich das nicht erwarten. Mein Tipp wäre den S3-Treiber bei wenig Pegel ohne Horn zu messen und dann mit. Da man schnell raus, ob was durch zu bekommen ist.

    Grüße
    Mattias

  • wurzlsound
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    • 19. April 2008 um 03:15
    • #19

    Ahoi...

    Besten Dank für die Beiträge zum Thema.

    Zitat

    Dennoch ist das ein klasse Horn. Allein das Style ist was für sich. Ich würde den originalen Treiber überholen, und für die Höhen einen guten JBL Schlitz kombinieren. Aber nicht mehr für PA, da gibt es heute natürlich weitaus besseres.


    Das steht noch nicht fest, ob es was besseres gibt, zumindest nicht im Bereich zwischen 500Hz und 10KHz. Was leichteres und billigeres gibts auf jeden Fall. Eine Punktquelle im Bereich bis 20KHz ohne Tweeter zu gestalten, wäre einfach genial.

    So wie es aussieht, werde ich wohl "Pionierarbeit" im Bereich Oldstyle-Zellenhörner mit Newstyle-Treibern leisten müssen. OK.

    Falls noch jemand mit physikalischen Kenntnissen was dazu schreiben kann, dann "bitte gerne"

    Gruß Tom

    Tom Pawlowski
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  • Sound-Klinik
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    • 20. April 2008 um 07:20
    • #20
    Zitat von "Wurzlsound"

    Eine Punktquelle im Bereich bis 20KHz ohne Tweeter zu gestalten, wäre einfach genial.

    So wie es aussieht, werde ich wohl "Pionierarbeit" im Bereich Oldstyle-Zellenhörner mit Newstyle-Treibern leisten müssen. OK.


    Ich denke nicht, daß es mit dem alten Horn bis 20 kHz gelingen wird. Die Halssektion sollte da Grenzen haben.

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