praxistaugliches sichern an Deckenträgern (PSA)
-
-
Stahlband, Stahlseil, Kette, Rundschlinge, das Übliche halt....
-
Ich denke mal, es war eher die Frage, wenn man nichts drumrum werfen kann, oder?
Sonst wäre die Antwort damit gegeben...Wobei in dem Bild jetzt keine direkte Last auf dem Haken hängt, sondern dieser nur das "Seil" führt, wenn ich das richtig erkenne.
-
Das sehe ich aber anders...
Die schwarze Leine ist oben am Karabiner befestigt und dann um den Träger herumgeschlungen um schliesslich unten wieder durch den Haken geführt zu werden...
Was dranhängt, kann man nicht wirklich sehen, aber schön ist dieses Konstrukt in egal welchem Fall nicht.Gruß aus Nürnberg,
buzz
-
Also ich kann nicht sehen, dass die schwarze Leine oben noch am Karabiner dran ist, oder nicht.
Es ist zwar sehr wahrscheinlich, das Ganze sieht mir aber eh nach einer Personensicherung (PSA) aus, weniger als Anschlagmittel für Equipment.Was ich da natürlich noch bemängeln würde wäre der Abstand zum Ende des Stahlelements.
Gruß
Smitty -
Ich gehe davon aus, dass das Seil oben am Haken befestigt ist und um den Träger geführt wurde. Wie sonst soll der Haken senkrecht stehen? Der Haken wird in der Abbildung stark auf Scherung beansprucht, das geht nicht.
Aber die Frage ist auch undeutlich gestellt... Wenn der Träger nicht umschlungen werden kann, dann Anschlagpunkt durch Bridlen herstellen, Anschlagen mit Trägerklemme, Schraube in Halvenschiene, Anschweissen einer Öse
oder was auch immer.... -
Für mich PSA, da nur Textil zu sehen. Der firehook wird nicht sachgemäß belastet, da er gegen den Träger gedrückt wird und die Kraft so von der Seite einwirkt. Was auch immer daran hängt: so macht man es tatsächlich nicht.
Da es aber Millionen solcher Fotos geben wird und ich hier nicht alle sehen möchte, bitte ich um konkrete Fragen, Hinweise etc., und nicht um Bilderrätsel von Situationen, die zwar nicht ok sind, aber eben auch kein Weltwunder.
Gruß,
der Hami
-
Zitat von "Hami"
Bilderrätsel

-
sorry das sollte kein rätsel sein.
es zeigt einfach die personensicherung an einem träger.
an sich wird er ja auf dem bild nicht belastet, bloß
eben wenn man dann doch vom träger rutscht,
dann wird er sehr auf scherung belastet. was ja eindeutig
eine mißbräuchlliche anwendung wäre ...ein fester anschlagpunkt ist, wenn man sich auf dem träger
fortbewegen unnütz.
von diversen herstellern gibt es extra große haken in form
von einer drahtklammer, hab ich aber noch nie in der hand gehabt. -
Es geht Dir in dem Thread also um das Sichern von PSA, nicht um das Anschlagen von Lasten?
... sollte man wohl besser im Titel abändern, damit man sich im Vorraus darüber klar ist, worüber in dem Thread diskutiert wird...
-
Also ich persönlich nutze in dem Fall auch eine Schlinge, die ich um den Träger lege, allerdings ist darauf zu achten, dass der Firehook dabei nicht schräg belastet wird. d.h. die Schlinge wird um den Träger gelegt, und dann unter dem Träger quasi mit dem Firehook verbunden. Sehr gut eignet sich dafür ein Multiloop, allerdings ist dabei zu beachten, dass er auch richtig Zertifiziert ist.
Edelrid hat da ein neun vorgestellt, bei dem eine falsche Verwendung durch durch einen Fixierten Karabiner nahzu unmöglich ist.
Zusätzlich ist praktisch unter dem Multiloop nochmal ein Verstärktes dickeres Band als Kantenschutz vernäht.Hier die Fakten für interessierte
Verbindungsmittel nach EN 354
Anschlagpunkte nach EN 795 B
Rettungsschlaufe nach EN 1498 Klassen A
Rettungsschlaufe nach EN 1498 Klassen C
Verbindungsmittel für Haltegurte nach EN 358Technische Daten:
Max. Kraft: 28 kN
Länge: 1,60 m
Trägermaterial: Flachband
Breite: 45 mm
Schlaufenmaterial: Schlauchband
Breite: 26 mmKomponenten:
1 x Karabinerschlaufe
1 x Rubber Fastener Gummifixierung für den Karabiner
8 x Einstellschlaufen
2 x Karabiner nach EN 362:2004
1 x TransporttascheGruß Heiko
-
Das sieht doch ganz interessant aus.
gerade da die meisten multiloops nur als material Sicherung
verkauft werden.
ansonsten gibt es z.b.: von Singing Rock soetwas:
http://www.singingrock.com/GoodsDetail_LS.asp?nDepartmentID=460&nGoodsID=539&nLanguageID=2 -
a) sind die Multiloops ziemlich clever, wenn es um flexible Anschlagpunkte geht, in dem gezeigten Fall allerdings vermutlich zu dick
b) würde ich den gezeigten Fall persönlich nicht anwenden wollen.
Vermutlich bricht der Karabiner zwar nicht, aber sicher weiß man das nie, ferner könnte der Schießmechanismus beschädigt/unbrauchbar werden., wenn massiv quer belastet wird, aber diese Erkenntnis war ja eigentlich schon mit dem Erstellen des Threads klar...c) gibt es Bandschlingen in verschiedenen Nutzlängen im Kletterbedarf - bei Petzl werden diese beispielsweise unter der Bezeichnung "Anneau" geführt. Diese haben eine Nennbelastbarkeit von 22kN (allerdings bei nicht zwangsweise bekanntem Sicherheitsbeiwert!!!), die passen auch durch sehr enge Lücken, und kosten nur wenige Euro
d) tut es bei entsprechendem Platzangebot auch eine handelsübliche Rundschlinge ("Schlupf") oder ein Hebeband aus dem Industriebedarf - kosten ebenfalls wenige Euro, haben aber dafür eine ordentliche Herstellerplakette und einen bekannten Sicherheitsbeiwert. (5)
-
Bild: So wird es bestimmt nicht gemacht!
max. Belastung von 8kN in dieser Form, wenn nicht noch viel weniger
Der Haken mag vielleicht halten, aber bei einem Sturz mit Auffang...=> Lanyard und alles wird gut
oder connection fast oder fixe / vario von Petzl
Lanyard um den Träger mit Karabiner zusammenmachen =>
Fertig ist der Anschlagpunkt mit 22kN (siehe einschlägige Kataloge!)
:oops:Wie wär es denn mal, wenn einfach der Katalog von Singing Rock, Petzl oder Edelrid, oder ähnlich heruntergeladen wird und einfach mal ein Blick dahineingeworfen wird????
Hersteller versuchen sogar die Anwendungen zu Bebildern, damit keine Fehler gemacht werden.

Als Lektüre fürs Bett empfehle ich auch mal folgenden Link:
http://www.bgetf.de/bilder/pdf/bgr_198_a04-2005.pdf
Für das gezeigte Beispiel empfehle ich die Seite 38!
und alles wird gut
-
also ich hab für sowas:
immerhin muss man den Punkt mind. zweimal, für Auf-und Abbau nutzen, da denke ich lohnt sich sowas..
-
Zitat von "Philou"
also ich hab für sowas:
immerhin muss man den Punkt mind. zweimal, für Auf-und Abbau nutzen, da denke ich lohnt sich sowas..
??
du haust dir Yales an den T-Träger um dich zu sichern???
oder hast auch du die drei Buchstaben "PSA" im Threadtitel übersehen?
-
@ philou : joop,...
Bei freihängenden Arbeiten mit zusätzlicher Seil-Sicherung muss/sollte natürlich ein zweiter Anschlagpunkt (2te Trägerklemme) eingesetzt werden.
Sodala, "JA" Trägerklemme darf verwendet werden, wenn Sie mehr als 7,5kN trägt!
Als Lektüre fürs Bett empfehle ich:
http://www.bgetf.de/bilder/pdf/bgr_198_a04-2005.pdf
Man lese Seite 29ff !
@ smitty:
Wie machst Du dann Deinen Anschlagpunkt??"Träger oder Rohre von Stahlkonstruktionen.
Solche Anschlageinrichtungen sind z.B. dann geeignet,
wenn sich das befestigte Auffangsystem nicht von der Anschlageinrichtung
lösen kann und die Tragfähigkeit für eine
Person entweder nach den technischen Baubestimmungen für
eine statische Einzellast von 6 kN mit einem Teilsicherheitsbeiwert
γF= 1,25 oder durch Prüfung – zweimaliger Belastungsversuch
in Benutzungsrichtung mit 7,5 kN bei einer
Dauer von 5 Minuten – nachgewiesen ist.
Für jede weitere Person ist die charakterische Einzellast um
1 kN zu erhöhen.
Anschlagmöglichkeiten, bei denen ein unbeabsichtigtes Lösen des
Auffangsystems möglich ist, z.B. offener Haken, freie Rohr- bzw.
Trägerenden, sind ungeeignet." Zitat Ende -
Zitat von "Smitty"
oder hast auch du die drei Buchstaben "PSA" im Threadtitel übersehen?

hab ich gesehen!