Hallo,
ich wollte mal fragen was ihr vorschlagt wie man am besten ein gerades Sopransax abnehmen kann. Problem ist ja, das die Teile auch sehr stark über die Klappen abstrahlen. Besten Dank im Voraus
Gruß
Sebastian
Hallo,
ich wollte mal fragen was ihr vorschlagt wie man am besten ein gerades Sopransax abnehmen kann. Problem ist ja, das die Teile auch sehr stark über die Klappen abstrahlen. Besten Dank im Voraus
Gruß
Sebastian
Spontan würde mir jetzt die Möglichkeit einfallen ein kleines Audio Technika oder AKG Klemmmikro am Sax zu befestigen.
Wenn das nicht geht würde ich auch ein Km184 oder dieses ältere von Sennheiser (MD 421) nicht scheuen.
Beim Neumann müsste man eine geschickte Position finden (recht weit unten) aus deinen genannten Problemen mit den Klappen
Am Besten mit zwei Mikro.
Eins für die Klappen, eins vor den Trichter
Geht je mit einem MD 421.
Wenn es nur eins sein soll/darf:
Unteres Drittel ein RE20 davor.
vom audiotechnica würde ich willst du professionell bleiben mal absehen. zwei akg sollten an unterschiedlichen punkte optimales bringen
also ich finde die Audio Technica Pro 35 besser als alle AKG-Clipse die mir bisher untergekommen sind.....
weniger Klappengeräusche, weniger Feedback und (subjektiv) besserer Sound.....
nicht alle techniker mögen die gleichen mikros, aber die frage die ich herrn helbiger an der stelle wirklich mal unterjubeln muß ist: warum sollte audio technica nicht professionlell sein?
verarbeitungsqualität? rider-akzeptanz? preis? markenimage? ich b itte doch mal um ein paar antworten, nicht das ich gerade viel geld in minderwertige geräte investiert habe ![]()
zum thema: wo der herr helbiger aber recht hat, ich bevorzuge bei sopransax auch zwei mikros!
ichhabe uahc sehr gute erfahrungen mit dem Beyer 201 gemacht, das klingt sehr rund bei sopransax
Zitatvom audiotechnica würde ich willst du professionell bleiben mal absehen. zwei akg sollten an unterschiedlichen punkte optimales bringen
...wieder mal eine unfundierte, relativ sinnlose Aussage hier im Forum...
So, und jetzt zum Thema:
Ich spiele selbst Klarinette und Saxophon. Die Abnahme von einem Sopransax ist prinzipiell mit jener der Klarinette vergleichbar.
Ich denke, das kommt immer sehr auf den jeweiligen Künstler an. Systeme mit zwei Mics, die beide am Instrument befestigt werden, gibt es ja z.B. von sd-systems und AMT. Das ist aber durchaus Geschmackssache - ich würde mir z.B. nicht von einem Tontechniker so ein Gestänge an mein Instrument montieren lassen. Die Balance des Instruments ändert sich doch gewaltig, und auch die Optik ist so eine Sache...
Die einfachste Lösung ist immer noch ein gutes Mikro auf einen Ständer und schräg von oben, leicht unter die mitte des Instruments gerichtet. Ein erfahrener Saxofonist verändert dann je nach gespieltem Ton etwas die Position seines Instruments. Ich liebe auf jeden Fall die Freiheit, nicht "angeclipst" zu sein, und mit dem Mikro etwas spielen und "Sound" machen zu können, wie das ja auch viele Sänger machen.
Zur Info:
Beim Saxofon wird genau 1 Ton nur über den Schallbecher abgestrahlt - das tiefe B. Dieser Ton kommt in der Regel - vor allem bei Sopran Sax - nicht sehr häufig vor.
Hoffe das hilft!
Mark
Zitat von "Pulenk"
Die einfachste Lösung ist immer noch ein gutes Mikro auf einen Ständer und schräg von oben, leicht unter die mitte des Instruments gerichtet. Ein erfahrener Saxofonist verändert dann je nach gespieltem Ton etwas die Position seines Instruments.
Leider hat man als Tonmann relativ wenig mit _wirklich_ erfahrenen Holzblaesern zu tun (zumindest mit solchen, die wissen, wo das Instrument bei welchem Ton am besten abgenommen wird und die dann noch waerend ihrer Performance Zeit haben darauf zu achten).
Deshalb bevorzuge ich Abnahme mit Clips und Compressor im Insert ![]()
ciao
bemi
Ja, stimmt schon! Als Tonmensch fühlt man sich mit einem Clip wohler, weil eben die Positionierung des Mics konstant bleibt, und man weniger Überraschungen erlebt...
Es kommt natürlich auch auf die Musikrichtung und die entsprechenden Bühnenpegel an. Bei einer leisen Bühne kann mit dem Mic vom Saxofon auch weiter weg gehen, und erhält so einen recht natürlichen, ausgewogenen Sound, bei dem auch kleinere Bewegungen des Künstlers nicht gleich zu drastischen Pegelsprüngen führen.
ich benutze ja selber auch häufig das ATM35, da shat eine relativ breite niere, wenn man das geschickt unten am trichter anbringt, kann man sowohl die klappen als auch den trichterton gut aufnehmen. das zweite mic dann am stativ, wie von meinen vorrednern gesagt schräg von oben, und so habe ich eine sicher quelle, und der spieler die möglichkeit zu varieeren.
aber auch hierbei gilt: es gibt viele methoden und mikros, alles ist wie immer abhängig vom künstler, der band, der umgebung etc.
pauschalisieren kann man schlecht.
systeme wie SD oder AMT halte ich nur für sinvoll wenn der künstler sie sich selber anschafft, z.b. um mit einem sender zu arbeiten etc.
Zitat von "andreas helbiger"vom audiotechnica würde ich willst du professionell bleiben mal absehen. zwei akg sollten an unterschiedlichen punkte optimales bringen
hast du denn schon mal ein "audiotechnica" benutzt?
es interessiert mich, wie du zu dieser einschätzung gekommen bist.
ernsthaft!
ansonsten halte ich die antworten von pulenk für sinnvoll und genau zum thema passend.
Also ich hab selten ein Mikro am Trichter, wenn überhaupt, dann ein Musiker-eigenes Clip.
Ansonsten von schräg oben, gerne Condenser, Typen lasse ich mal weg ![]()
Im Prinzip das Gleiche wie bei einer Klarinette.
Ich werde vielleicht mal ein Clip nach "draußen" auf die Klappen ausprobieren.
Zitat von "simonstpauli"Ich werde vielleicht mal ein Clip nach "draußen" auf die Klappen ausprobieren.
so mache ich inzwischen Klarinette auch. Bei Soli tatsaechlich evtl. kombiniert mit Mik auf Stativ (z.B. dem Gesangsmikro
).
ciao
bemi
Wir haben ein ähnliches Problem:
Wir (4-Mann Quartett / minimaler technischer Aufwand) wollen uns 4 Funkstrecken für Trompete, Klarinette, Tuba und Acc.-Git oder Banjo zulegen. Der Grund für diese Investition: Wir wollen mobil sein - sprich in's Publikum laufen können.
Jetzt mein Problem: Wo montiere ich an der Klarinette ein Clip-Mic. - oder gibt es eine andere Möglichkeit für den mobilen Einsatz - am Trichter ?
Bisher haben wir die Klarinette, ähnlich wie hier beschrieben, von oben abgenommen und waren damit sehr zufrieden.
Hi Harald,
um ein Clip an die Klarinette zu bringen, gibts einerseits die Klebepads von AKG samt passendem Fuss und Clipmic, andererseits die Moeglichkeit, den Clip an der Marschgabel bzw. deren Halter anzubringen.
Ich selber habe mir duenne Stahlplaettchen fertigen lassen, die eine Bohrung passend fuer den untersten Kork gaengiger Bb- bzw. Eb-Klarinetten haben. D.h. Becher ab, Plaettchen drauf, Becher wieder dran. Den Clip kann man dann am Stahlplaettchen anstecken.
Wenns das eigene Mikro und das eigene Instrument ist, dann kann man sich auch einen Abnehmer in die Birne machen lassen.
ciao
bemi
...Tonabnehmer in die Birne? das tut einem Klarinettisten innerlich schon weh, wenn er nur dran denkt...:-) - ganz abgesehen vom unnatürlichen Klang.
Finde die Lösung mit den Stahlplättchen sehr interessant! Was bei Clip-Mics noch zu beachten ist: Da die Klarinette viel leiser ist, als eine Trompete, gibt man dem Klarinetten-Mikro relativ viel Gain, was leider zur Folge hat, dass richtig viel Klappengeräusch durch Körperschall übertragen wird...
Gegen Klappengeraeusch und Koerperschall hilft nur, diese ggf. zusaetzlich noch zu mindern (Schaumstoff ums Plaettchen
) und der beherzte Einsatz des LoCut. Wenns GBF es zulaesst auch ordentlich komprimieren.
Achja, die Schmerzen wg. der Bohrung in der Birne, kann ich verstehen. Ist auch der Intonation nicht foerderlich. Sound kann man jedoch schon hinbiegen.
Klarinetten sind bei mir eh immer aus, bin immerhin Blechblaeser :twisted:
ciao
bemi
Vielen Dank für die vielen, netten Antworten.
Wir werden die Nr. mit Marschgabel und Clip mal testen - denke so bekommen wir die optimale Lösung. Wegen der Nebengeräausche mach ich mir keine Gedanken, wir spielen keine Klassik sondern Oberkrainer + Diexie, da stören ein paar Klapper mit Sicherheit nicht.