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immer öfter Kabelprobleme am FOH

  • wora
  • 19. April 2008 um 21:00
  • wora
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    • 19. April 2008 um 21:00
    • #1

    in letzter zeit kommen mir immer öfter technikfirmen vor die nase, die ihre kabel ganz offensichtlich nicht im griff haben.

    die mikrokabel sind eigentlich immer in ordnung, auch die multicores.

    aber die insertkabel!?
    entweder fehlen insertkabel, oder es sind nicht die richtigen adapter da, oder sie sind zu kurz... oder die kabel sind schlichtweg kaputt!

    das erlebe ich mittlerweile auf fast jedem zweiten gig mit analogpulten und muss sehr oft geräte aussen vor lassen, die ich zur klangverbesserung gerne einsetzen würde.

    wie sind denn eure erfahrungen?
    oder hab ich da zur zeit nur den bösen blick??

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 19. April 2008 um 21:14
    • #2

    Ich hab ja fast nur mehr digital,da kenn ich das nicht :D:D

    Im Ernst, das kenn ich schon so auch.
    Kommt eigentlich oft vor.

    Witzigerweise passieren gerade da gerne Fehler.
    Und es sind auch die Sachen, die viele Techniker nicht checken.

    Da werden die Lines vom Core durchgesprochen , die Mics getestet, aber die Inserts werden dann probiert , wenn diese wer braucht.
    :oops:

    Aber ich kenn VFirmen,wenn ich mit denen was zu tun habe, packe ich als Erstes meinen Kabeltester ein.
    Kein Spass

    Und was ich auch schon oft erlebt habe,das Geräte vollkommen falsch imRack belegt waren,weil so mancher da was umstöpselt und nicht mehr zurückbaut.
    Passiert vornehmlich bei Racks,wo dann hinten eine Blende ist und mann eh nicht dazukommt :?

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  • tufkajck
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    • 19. April 2008 um 21:44
    • #3

    Insert ist halt irgendwie immer ein Murks.
    Und Analogtische sind nicht unbegrenzt haltar, die Budgets für das neue Digitalpult reserviert..

  • wora
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    • 20. April 2008 um 12:45
    • #4
    Zitat von "Jack"

    Insert ist halt irgendwie immer ein Murks...


    das kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    ich habe selbst Insertkabel, die seit vielen Jahren passen und völlig in ordnung sind. und es gibt ja auch die positiven beispiele, firmen die ihr zeug ordentlich warten und auch passende kabel bereit haben.

    das geht also durchaus ganz gut, wenn man sich auch nur ein bisschen mühe gibt.
    ausreden kann man nicht wirklich gelten lassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Elevat0r
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    • 20. April 2008 um 12:51
    • #5
    Zitat von "Jack"

    Insert ist halt irgendwie immer ein Murks.


    Naja, ich würde es mal so formulieren: Klinke Insertkabel sind murks...

    Ordentliche, haltbare, robuste XLR-Insert halten quasi ewig und falsch stecken kann man auch nix. Leider sind eben nicht alle Geräte mit dem entsprechenden Buchsen ausgerüstet. :cry:

    -----------------------------------------------------------

    Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich habe nichts mit dem DJ-Versandhandel zu tun! ;)

  • ADMIN
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    • 20. April 2008 um 13:24
    • #6

    Wundert sich einer? Multicore und Mikrofonleitungen sind Standard-Ware, man bekommt sie zu einem fairen Kurs fertig.

    Für Siderackverkabelung gibt man entweder sehr viel Geld aus, oder man macht's selbst...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tufkajck
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    • 20. April 2008 um 14:53
    • #7

    Man kann das schon selber machen, wenn man sauber löten kann.

    wora
    meine Insertkabel gehn auch. Aus dem Rack kommen 2 Peitschen, manchmal muss hinten im Rack tip und ring gedreht werden.
    Die Buchse am Pult kann aber schon mal Stress machen. Die Verbindung über die Laschen der Insertbuchse gehört nicht zum stabilsten, was es gibt, die Kontaktflächen sind klein, Stecker sind nicht wirklich genormt, sie sind einfach "ähnlich" zu einander.
    Die Wartungsbereitschaft muss halt da sein.

  • treibsand
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    • 20. April 2008 um 21:09
    • #8
    Zitat von "Elevat0r"

    Naja, ich würde es mal so formulieren: Klinke Insertkabel sind murks...

    Ordentliche, haltbare, robuste XLR-Insert halten quasi ewig und falsch stecken kann man auch nix. Leider sind eben nicht alle Geräte mit dem entsprechenden Buchsen ausgerüstet. :cry:


    Naja, die NF- und Coreleitungen passen halt immer.
    Und wenn's kaputt ist, wird mal durchgetauscht - Mikrokabel ist ja genug da und einen Fehler im Core mag Niemand.
    Aber Inserts sind *#&%$$§- nicht genormt, weswegen es gut ist, dass nicht jedes Gerät XLR hat...

    Und solange ich schon innerhalb eines NAMHAFTEN Pultherstellers unterschiedliche Produktlinien mit unterschiedlichen Insertsystemen habe (Klinke Tip+Ring vertauscht, 2 Klinken für Send/Return oder XLR), können gerade "kleinere" Companys nicht zu jedem Pult und jeder Anwendung nur EIN Siderack stellen.

    Die Ausfälle von Insertgeräten werden auch auf Produktionen seltenst ausreichend dokumentiert, sodass die Werkstätten nicht reparieren, weil sie's nicht mitkriegen.
    Genügend Mischer umgehen kaputte Inserts indem sie einfach das nächste GErät nehmen oder alles weglassen. Ein Guter FoH hat schliesslich mehr Insertgeräte, als man braucht... 8)

    Was die Adapter angeht: da schludern tatsächlich einige Firmen... Ein Insert muss passen, auch, wenn er nicht funktioniert...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 21. April 2008 um 01:42
    • #9

    das "problem" scheint also verbreiteter zu sein, als ich angenommen hatte.

    das ist für mich völlig unverständlich.

    denn wie gesagt, es gibt ja genügend beschaller, die damit überhaupt kein problem haben. also müssen die, die es nicht auf die reihe bekommen, pfuscher sein.
    und es scheint verdammt viele pfuscher zu geben... das alte thema wieder. :evil::evil:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 21. April 2008 um 01:48
    • #10

    Wohl einfach wieder die Preisbrecher.

  • hausmeister
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    • 21. April 2008 um 07:55
    • #11

    moin...

    hm.. ja der Preis -..wie haben uns auch damit beschäftigt da wir unser Siderack derzeit auch über Patchbay und inserts verkabeln .. ne Multicore Lösung kostet eben 1200 Euro !!!!!!!!!!! und das is scho a richtiger hammer ...
    Mich wundert es das es da nicht so ne "normal" lösung gibt .. also sprich sowas wie ...

    Ne Standartsiderackmulticorelösung für 6 x Comp 8 x Gate , 4 FX, 1 x CD und 1 x EQ zb ....

    oder kennt jemand sowas zum fairen Preis ???

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • skyper
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    • 21. April 2008 um 09:53
    • #12

    ...aber was ist standard?

    Multipin oder Multicore mit Peitsche?
    Siemens/Edac/Harting/LK?
    Symmetrisch/unsymmetrisch?
    mit Patchbay oder ohne, und die besser pultseitig oder im Siderack?
    nur für ein Pult oder "one size fits all"??
    auf XLR oder Klinke?
    separate Send/Return am Pult oder kombiniert?
    Dreckschei*stecker oder bewährte Qualität?
    reine FOH-Insellösung oder auch für den Gesamtverbund? (Komponenten kompatibel zu Subcores, FOH-Cores, Driveracks etc)?

    ... also entweder auf die bekannten Lösungen von z.B. Connex oder Camtec oder CAE oder sonstwas zurückgreifen, oder eben selberlöten..

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • gerald1
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    • 21. April 2008 um 09:55
    • #13

    Hmmm, moin
    Dieses Forum hat sich in den letzten Jahren zu einer imensen Informationsquelle entwickelt. Es wird diskutiert über Gerätschaften jenseits von gut und böse. Und alle wissen Bescheid und jeder gibt seinen Senf dazu.
    Und nun dies ...
    Also, wer seine Hausaufgaben nicht macht in Vorbereitung auf eine Produktion, seine Racks bestückt mit was weiß ich nicht alles und am Ende klappern auf der Produktion die lächerlichen Insert-Kabel ... kopfschüttel
    Ich würde mal sagen "Solche Leute haben auf einer Produktion nichts zu suchen und sollten einfach mal zu hause bleiben". Dies erspart den wirklichen Arbeitern ne Menge Ärger und Streß.
    Gerald1
    PS: Hat zufällig wieder einer mal eine Rolle Gaffa für nen geilen Preis für mich übrig?
    :roll: :D

  • tufkadib
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    • 21. April 2008 um 10:04
    • #14

    Also für mich gibt es nur eine einzige solide Art von Steckverbindern für Einschleifvorgänge: die 5poligen Klinken mit (selbstreinigenden) Messerkontakten aus der Studiotechnik. :)

    MfG

    DirkB

  • simonstpauli
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    • 21. April 2008 um 11:24
    • #15

    Mir ist gestern ein Kanal am SM12 weggebrutzelt, ich tippe auf die Insert-Return-Buchse. Das heißt dann also "Blindkabel" und dann mal wieder Pultservice. Diese Klinken-Verbindungen machen langfristig nur Ärger, besser sind da Pulte, die Insert Send/Return als XLR ausgeführt haben oder mindestens schaltbar...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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    • 21. April 2008 um 14:14
    • #16

    Moin,

    meiner Erfahrung nach machen vor allem zwei Sorten Kabel Stress: die billigen Insert-Kabel mit den angespritzen Steckern und die (paradoxerweise) zumeist durchaus hochwertigen (Multicore-) Insert-Kabel mit billigen Metallsteckern.
    Ich selber habe meine Insert-Multicores immer mit Sommercable und Neutrik gefertigt und hatte NIE Stress. Eher mit verrotteten Buchsen pultseitig, aber darum gehts ja nicht. Ich würde nicht Klinke-Steckverbinder generell schlecht machen wollen, daran liegt's nicht. Mit ordentlichen Steck-Armaturen funzt das schon. Allerdings deutliches Contra: die nicht einheitliche Tip/Ring Send/Return Geschichte bei Pulten des günstigen Preissegmentes. Da kann es schon mal sein, dass man ein komplettes Insert-Rack umpatchen muss, weil der Kollege im Lager vergessen hat, dass gestern ja ein anderes Pult mit diesem Rack unterwegs war :twisted:

    Für mich allerdings völlig unverständlich und unprofessionell: dass der zuständige FoH-Betreuer seinen Pultplatz mit ungeprüften Insert-Wegen an den Band-Techniker übergibt.
    Wenn ich als FoH-Betreuer gebucht bin, dann gehört das Testen von FX- und Insert-Wegen nebst Durchsprechen aller Pult-Kanäle zum standardmäßigen Vorbereitungsprogramm. Schlimm schlimm, ich dachte das wäre selbstverständlich :roll:

    Wora erwähnte es bereits: Pfuscher, genau die richtige Bezeichnung. An solchen Sachen darf es nicht scheitern, wenn man professionelle Ambitionen hat.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • schallereignissortierer
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    • 21. April 2008 um 14:22
    • #17
    Zitat von "cen-music"

    Moin,
    ...
    Allerdings deutliches Contra: die nicht einheitliche Tip/Ring Send/Return Geschichte bei Pulten des günstigen Preissegmentes. Da kann es schon mal sein, dass man ein komplettes Insert-Rack umpatchen muss, weil der Kollege im Lager vergessen hat, dass gestern ja ein anderes Pult mit diesem Rack unterwegs war :twisted:
    ...
    Beste Grüße, Chris


    Was besonders schön ist, wenn man ein solches Rack ungetestet bekommt, und die 10x 1027er Yamaha EQs nur xlr in und outs haben. :( nebst des mitgelieferten Insert Multicores, das natürlich genau andersrum verdrahtet ist.

    Macht dann wirklich "Spaß", mal eben mit 20 xlr Kabeln die EQs hinter den Pultausgängen anzuschließen und die Band "gibts ein Problem" fragend im Rücken zu haben.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • tufkaklto
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    • 21. April 2008 um 14:34
    • #18

    Mann kann sich Kabeln selber machen.

    Ich hab da schon genug gelötet.

    Was für mich immer Sinn macht:

    Das Siderack hat einen Multipin drauf, der Firmenintern genormt ist.
    In den jeweiligen Pulten sind die passenden und entsprechenden Drösel. und diese BLEIBEN IM PULT.

    Dann gibt es immer die passenden Kabel 8)

    Und wegen Tip/Ring :

    Für Notfälle einen Klinkenbuchse auf Klinkenstecker Phasendreher !!!!!!

    Und Inserts werden gecheckt ügergeben.

    Wür sowas gibt es in vielen Pulten Pink Noise bzw Burst und sonst nimmt man halt einen Externen Rauschgenerator wie zb den von NTI.

    Der ist nebenbei auch noch sehr nützlich, wenn man angeblich kaputte Lines auf Bühnen checken muß.

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  • guma
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    • 21. April 2008 um 15:28
    • #19
    Zitat von "cen-music"


    Ich selber habe meine Insert-Multicores immer mit Sommercable und Neutrik gefertigt und hatte NIE Stress. Eher mit verrotteten Buchsen pultseitig

    dito, ( = neudeutsch 'me too' :D ) zwar nicht immer Sommer ( soll ja auch andere gute Hersteller wie z.B. Belden geben ) aber immer Neutrik Klinke ( trotz Liechtenstein :D )

    Seit es diesen Klinkenstecker gibt ( ~ 25 Jahre ??? ) kein defektes Insert-Kabel mehr. Geschrottete Pultklinkenbuchsen ? ... schon erlebt bei älteren ( GL2000, GL3000 ) Pulten und bei schlecht behandelten Pulten :wink:

  • wora
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    • 21. April 2008 um 15:50
    • #20
    Zitat von "cen-music"

    ...
    Für mich allerdings völlig unverständlich und unprofessionell: dass der zuständige FoH-Betreuer seinen Pultplatz mit ungeprüften Insert-Wegen an den Band-Techniker übergibt.
    Wenn ich als FoH-Betreuer gebucht bin, dann gehört das Testen von FX- und Insert-Wegen nebst Durchsprechen aller Pult-Kanäle zum standardmäßigen Vorbereitungsprogramm. Schlimm schlimm, ich dachte das wäre selbstverständlich :roll: ...


    tja, offensichtlich eben nicht.


    mit insert-klinkenbuchsen in pulten hatte ich auch schon stress.
    vor allem mein damals von einer karlsruher veranstaltungsstätte gekauftes K3 hatte fast nur defekte klinkenbuchsen. ich musste fast alle tauschen, danach gabs keine probleme mehr.
    das ist also eindeutig eine frage der pflege des eigenen equipments! und da gibt es wohl etliche firmen, die dafür kein auge haben. das ist dann in der tat unprofessionell.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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