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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

MM Electronics amp. defekt

  • peppi
  • 22. April 2008 um 22:02
  • peppi
    Beiträge
    16
    • 22. April 2008 um 22:02
    • #1

    Guten Abend,

    ich habe einen sehr alten und sehr schweren Amp geschenkt bekommen, der leider nicht funktioniert. Hier sind Bilder:
    http://www.p-a-f.de/diesunddas/MM_top.jpg
    http://www.p-a-f.de/diesunddas/MM_front.jpg
    http://www.p-a-f.de/diesunddas/MM_back.jpg

    Hat jemand nähere Infos oder gar einen Schaltplan? Es sind zwei komplett separate Endstufen in einem Gehäuse. Eingang ist unsymetrisch.

    Ich habe hier und nicht im Party PA gefragt, da die Stufe sehr alt ist und ich hoffe, dass vielleicht ein "alter Hase" schon mal so ein Ding in den Fingern gehabt hat.

    Danke und Gruß,

    Peppi

  • dechnikusch
    Profi
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    1
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    726
    • 22. April 2008 um 22:58
    • #2

    hallo peppi ;.)

    hast mail in deiner bandmailbox

    gruss

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • skyworker
    Profi
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    2
    • 23. April 2008 um 20:00
    • #3

    Tach aber auch - waren das nicht mal die Teile aus den NeBuLä? Gabs auch unter dem Label Mc Gee, bei Solton und so weiter? Ich bäte um Erleuchtung, weil ich ein neugieriger Mensch bin ;)

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • guma
    Moderator
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    6
    • 23. April 2008 um 20:14
    • #4

    Nein das ist Quatsch.

    Dies sind amps des nicht mehr existierenden englischen Herstellers PA:CE, etwa 30 Jahre alt und haben absolut nichts mit o.g. Quellen zu tun.

  • 0815roadie
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    • 23. April 2008 um 23:59
    • #5

    Hi Peppi,
    was hat er denn der kleene?
    Gehen beide Seiten nicht? Sind die Sicherungen in Ordnung?
    Meistens sind die Sicherungen defekt als folge von einem oder mehreren geschossenen Leistungstransistoren. Ich würde erstmal bei der defekten Seite (im extrem Fall beide Seiten) mit einem Diodentester die vier Gleichrichterdioden messen, dann alle Leistungstransistoren auf Kurzschluß (Durchlegiert)prüfen, dannach alle kleinen Transistoren und Dioden auf Kurzschluß prüfen. Alle die defekt sind auswechseln und wenn Du keinen übersehen hast, dann rumpelt er wieder! Natürlich auch mal optisch alle Lötstellen prüfen und auf verbrannte Stellen achten. Weiter kann es sein, das die Kondensatoren nicht mehr recht viel Kapazität haben (vorallen wenn recht alt, warm gelagert und längere Zeit stark belastet). Kleiner rechtlicher Hinweis: Bitte nur als Elektrofachkraft durchführen, und nach der Reparatur nach BGV 3A prüfen. 8)

    „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

    Bertolt Brecht
    Meine Seite: http://www.noritec.org

  • skyworker
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    • 24. April 2008 um 22:29
    • #6

    @ guma - wieder was gelernt ;) Und das in meinem hohen Alter...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • peppi
    Beiträge
    16
    • 25. April 2008 um 00:35
    • #7

    Hallo Norbert, zur Info

    Ich bekam den Amp mit dem Hinweiß : geht nicht. (Sonst nix)
    Da ich mehr in Röhren-Amps unterwegs bin habe ich mir angewöhnt, erst gucken, dann messen, dann Strom dran machen.
    Die Elko´s sind alle kaputt und haben ihr Elektrolyt in das Gehäuse entlassen. Neue sind bestellt. Die Sicherungen sind ok,
    die Trafos sind ok, die Gleichrichterbrücken sind ok. Die Transitoren habe ich noch nicht gemessen.

    Dechnikusch hat einen Schaltplan geschickt (vielen , vielen Dank an ihn!!).

    Ich werde aus alter "Röhrentradition" erst alle Elkos wechseln und dann mit Strom testen.
    Melde mich dann wieder.

    Gruß an alle, besonders an Dechnikusch.

    Peppi

  • Jim
    Beiträge
    883
    • 25. April 2008 um 01:04
    • #8

    MM bekannt auch unter Micky Mouse

    so long Jim

  • guma
    Moderator
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    • 25. April 2008 um 08:43
    • #9

    @ skyworker

    Ich weiß es auch nur deshalb, weil dieses Ding mein allererster Amp war. Kostete 800 DM und konnte so ca. 180W an 4 Ohm. Leider hatte ich nie Schaltunterlagen ( und erfreulicherweise auch nie Probleme mit den 3 Stück, die ich insgesammt hatte ).

    MM PACE war so eine Art "Behringer der siebziger" und in Deutschland eine frühe Konkurrenz für Dynacord/Echolette für die Leute, die sich Soundcraft, BSS, BGW, Crown, die es auch schon gab, nicht leisten konnten. Es gab auch Pulte, die waren allerdings so grauenvoll, dass ich mir nach 11 Monaten MM-Pult dann doch im zarten Schüleralter den ersten Soundcraft 1S leisten musste. :wink:

  • gerald1
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    • 25. April 2008 um 10:01
    • #10

    Oh, Oh,
    MM-Endstufen - eine der weit verbreitetsten Endstufen in der damaligen DDR. Schließlich mußte man ja auch noch mit dem "Schwarz-Wechselkurs" leben.
    Also wie Guma schreibt, eine Endstufe für Sparbewußte. :roll:
    Wurde in der DDR so zwischen 5000 und 10000 DDR-Alu-Dollar gehandelt. :lol:
    Wenn man zu damaligen Zeiten nach einer alten 750er BGW schielte, ...
    mußte man schon rund 2700 DM auf den Tisch des Händlerhauses packen. :evil:
    MM Paice - auch diese Pultgeneration hatte einen Höhenflug in der DDR. Auch ich lernte an dem Ding Inserts nachzurüsten. Hatte das Ding nämlich nicht. Aber mehr ging eben zu damaligen Sturm- und Drang-Zeiten für diese DDR-Aluchips nicht. :wink:
    Gerald1

  • tufkajck
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    3.334
    • 25. April 2008 um 11:07
    • #11

    Ich bitte auch Schaltplan.
    Bei uns im Bandraum macht genau sone Stufe seit vielen Jahren die Frontboxen. Glücklicherweise hat sie keine Clippinganzeige. Somit clippt sie dann auch nicht. Ich denke, dass sie dafür aber irgendwann explodieren wird. Mit nem Schaltplan wärich dann vorbereitet.

  • DJheini 15. Februar 2021 um 09:16

    Hat das Thema aus dem Forum Boxen und Amps nach Selbstbau und Reparatur Technik verschoben.

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