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Günstiges InEar - Kaufberatung

  • grumps
  • 2. Mai 2008 um 09:39
  • grumps
    Beiträge
    9
    • 2. Mai 2008 um 09:39
    • #1

    Hallo,
    ich hab bisher nur InEar Systeme eingesetzt, musste mich aber noch nie mit der Anschaffung auseinandersetzen, nun möchte aber der Lead-Sänger und Gitarrist einer von mir betreuten Band InEar einführen.

    Kriterien an das System sind:
    -Min. 8 Systeme gleichzeitig betreibbar (Kanäle...)
    -Möglichst günstig (Student.....)
    -Unproblematischer Betrieb ^^


    Ich habe bsiher das system hier angedacht:
    http://www.thomann.de/de/ld_systems_mei_100.htm

    Kennt das jemand? Hat da wer Erfahrungen mit gemacht?
    Was könnt ihr mir ansonsten noch raten?
    Taugen die hauseigenen dinger vom großen T was?

    Und wie schauts mit dem Orhörern aus? Hatte über welche von Shure im Preibereich um die 90€ nachgedacht...

    Welche Probleme sind erfahrungsgemäß zu erwarten wenn man ein zu günstiges system kauft? Rauschen? Miese Soundqualität?
    ...eigendlich stellt doch so ein InEar keine soo großen Anforderugen an die Technik...oder?
    Schließlich arbeiten diese Home Wireless kopfhörer für 30€ auf Distanzen um die 5m ja auch schon zuverlässig und mit ausreichender Klangqualität(zumindest fürs monitoring...)


    Grüße...
    Olli.

  • grumps
    Beiträge
    9
    • 2. Mai 2008 um 13:38
    • #2

    ...hab grad bemerkt dass das hier natürlich komplett das falsche Brett ist, also Admins, bitte mal umposten...danke!

  • bemi
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    1.755
    • 2. Mai 2008 um 13:40
    • #3
    Zitat von "grumps"


    Schließlich arbeiten diese Home Wireless kopfhörer für 30€ auf Distanzen um die 5m ja auch schon zuverlässig und mit ausreichender Klangqualität(zumindest fürs monitoring...)

    schon mal 8 Stueck gleichzeitig probiert?


    ciao
    bemi

    PS: am guenstigsten und brauchbar, vermutlich auch (deshalb) am weitesten verbreitet: Sennheiser 300er. 8 Sender, Masshoerer (z.B. Hearsafe), Combiner, Rack, abgesetzte Antenne, Zubehoer, Kabel = geschaetzte 10k EUR

    EDIT: von Shure gibts auch was in der Preisklasse, kenne ich aber nicht (400er). Das 600er von Shure jedoch funktioniert tadellos.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • treibsand
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    1
    • 2. Mai 2008 um 16:32
    • #4

    Tach Olli.
    Alleine das hier:

    Zitat von "grumps"

    Kriterien an das System sind:
    -Min. 8 Systeme gleichzeitig betreibbar (Kanäle...)
    -Möglichst günstig (Student.....)
    -Unproblematischer Betrieb ^^

    beisst sich...

    Wie bemi schon ausführte sind die Systeme doch recht unbillig, wenn es um "sicheren" Betrieb von mehreren Kanälen geht. Acht davon sind auch nicht mehr "mal eben" vom FoH aus zu mischen, da braucht es einen (erfahrenen) Monitormann.
    Weiterhin musst du damit rechnen, dass dir mal eben was in deine benötigten Kanäle reinfunkt - dvb-t ist da nur eine Möglichkeit, neben anderen Sendestrecken. Dann brauchst du deutlich mehr mögliche Kanalkombinationen. Die entsprechenden freien Frequenzen wollen auch brav vor jedem Einsatz neu berechnet werden...
    Die Aufstellung der Sender und der Antennen ist auch nicht mal "on-the-fly" gemacht, ggf. musst du da doch etwas länger experimentieren, da sowohl zu nahe, als auch zu grosse Entfernungen Auswirkungen auf die Sendeleistung haben.

    Rauschen und miese Soundqualität könnte man im Budgetbereich verschmerzen. Das grösste Problem sind aber bei vielen Strecken die Aussetzer - und ein Knacken in voller Lautstärke kann so manche Show vermiesen.

    Mein Tip:
    Erstmal den Leadgitarrero mit einer vernünftigen Strecke verarzten, dann ggf. probieren, ob das IEM auch für den Rest der Band Sinn macht.


    Ja, es wird mit IEM auf der Bühne leiser und die Feedbacks deutlich verringert - aber nur mit massivem Aufwand und ohne entsprechendes Know-How auch mit deutlich schlechterem Ergebnis...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • timotimo
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    • 2. Mai 2008 um 18:42
    • #5

    ....was aber keine direkte Antwort auf die Frage ist... :) (ich wurde hier neulich fast gesteinigt wegen meiner ausschweifenden Antwort :D )

    "Kennt das jemand? Hat da wer Erfahrungen mit gemacht? " Ja, und ja.
    "Was könnt ihr mir ansonsten noch raten? " Siehe Beitrag von treibsand.
    "Taugen die hauseigenen dinger vom großen T was? " Die Frage für was. In welcher Liga spielt ihr? Anfänger? Profis? Soll es Rider-tauglich sein? Meist taugt das vom großen T genau das, was es kostet....

    "Und wie schauts mit dem Orhörern aus? Hatte über welche von Shure im Preibereich um die 90€ nachgedacht... " Das ist untere Mittelklasse. Eben das, was es kostet....

    "Welche Probleme sind erfahrungsgemäß zu erwarten wenn man ein zu günstiges system kauft? Rauschen? Miese Soundqualität? " Siehe Beitrag von treibsand. Die LD-Systeme funktionieren, nicht toll, aber es geht. Manchmal zu wenig Output.
    "...eigendlich stellt doch so ein InEar keine soo großen Anforderugen an die Technik...oder? " Doch, siehe Beitrag von... na, du weisst schon :) Ich kenne Bands, die 8 Systeme von LD parallel betreiben, ohne Splitter oder irgendwelches KnowHow. Geht schon, aber nur mit viel Glück...

  • gerald1
    Profi
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    • 2. Mai 2008 um 21:33
    • #6

    Grumps schrieb:

    Zitat

    grumps


    Anmeldedatum: 15.11.2006
    Beiträge: 7
    Wohnort: Göttingen

    Neuer BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 09:39 Titel: Günstiges InEar - Kaufberatung Antworten mit Zitat
    Hallo,
    ich hab bisher nur InEar Systeme eingesetzt, musste mich aber noch nie mit der Anschaffung auseinandersetzen,

    Alles anzeigen


    Hmmm..., eine Anschaffung ist das eine, eine Anwender-Erfahrung eine ganz andere Baustelle.

    @ Grumps
    Da Du so etwas schon angewendet hast, stell doch mal einen Erfahrungsbericht hier ein! Da freuen sich bestimmt sehr viele Leute!

    Irgend etwas beißt sich da in Deiner Fragestellung.

    Gerald1

  • grumps
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    9
    • 3. Mai 2008 um 23:12
    • #7

    Hallo, danke für die Antworten.

    Erstmal an Gerald1:
    Deute ich das falsch oder schimmert da eine leichte Überheblichkeit durch? :roll:
    Ich mische des öfteren hier in mittelgroßen clubs (200-500 Leute) Konzerte. Da kommen öfters auch Bands mit InEar strecken an. Bis jetzt hatte ich damit keine Probleme.


    In meiner Band hat sich nun der Schlagzeuger ein InEar system (Hard-wired natürlich...) zugelegt und auch hier gibts eigentlich nur gutes zu berichten, er schwärmt mir zumindest nach jedem Konzert von seinem Inear vor...

    Nun möchte sich der Sänger und Gitarrist ein Inear zulegen, weil ihm sein Gesang oft zu leise auf der Wedge ist und wir meist bis knapp unter die Koppelgrenze fahren müssen (und ja, EQ's und RTA's sind mir keine Fremdwörter...)

    Wahrscheinlich werden es erstmal nicht mehr als 2-3 Strecken , hatte es in den Anforderungen bloß so formuliert, weils 7 Bandmitglieder sind und man weiss ja nie was kommt...

    700-800€ für ein Sennheiser InEar sind momentan denke ich mal zu viel.
    Ich glaube wir bestellen mal das LD Systems Gerät und testen es an..

  • gerald1
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    • 4. Mai 2008 um 11:14
    • #8

    Grumps schrieb:

    Zitat

    Deute ich das falsch oder schimmert da eine leichte Überheblichkeit durch? Mit den Augen rollen


    Auf keinen Fall, freue mich aber, das tiefgründiger darüber nachgedacht wird :wink: .
    Deine Anforderung:

    Zitat

    Kriterien an das System sind:
    -Min. 8 Systeme gleichzeitig betreibbar (Kanäle...)
    -Möglichst günstig (Student.....)
    -Unproblematischer Betrieb ^^


    So etwas ist schon überhaupt nicht von Pappe. Da sollte man unvorhergesehen Sachen mit aufkalkulieren.
    1. zwei Drahtlos-Strecken für evtl. Instrumente (Bass/Gitarre)
    2. zwei oder besser vier Mikrofon-Kanal-Strecken.
    Summa- Summarum ergibt das 12 - 14 Strecken. Solch eine Anschaffung und Investition sollte ja einer Nachhaltigkeit unterliegen. Und so wie in Deinem Fall bzw. in Deiner Planung alleine schon mit 8 In-Ear-Strecken kommst Du um ein professionelles Frequenzmanagement nicht drum herum (wenn Du sorglos arbeiten willst). Die Bestellung eines LD-Systems bringt da gar nix.
    Ich würde Dir vorschlagen: warte noch damit 3 - 4 Monate, denn auch bei Lagerarbeit kann man sehr viel lernen.
    Sag Werner Grüße!
    Gerald1

  • simonstpauli
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    • 4. Mai 2008 um 11:24
    • #9

    In der Tat sehe ich eine Herausforderung im Frequenzmanagement.

    Im D-Band senden die meisten Funkmikrofone, wenn man da jetzt noch mit 8 In Ears kommt gibt es zwangsläufig Streß.

    Ich würde auch mal nach gebrauchten Sennheiser-In-Ears im E-Band schauen, die dürften preislich zwischen den LD und den neuen Sennheiser liegen.

    Bei den Hörern gibt es ganz unterschiedliche Erfahrungen, ich kenne einige Musiker, die auf die Koss - The Plug total schwören, andere müssen unbedingt die 3-Wege Systeme von Futuresonics haben. Das ist definitiv eine Geschmacks- und Wohlfühlsache.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • treibsand
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    1
    • 5. Mai 2008 um 08:45
    • #10
    Zitat von "grumps"

    Nun möchte sich der Sänger und Gitarrist ein Inear zulegen, weil ihm sein Gesang oft zu leise auf der Wedge ist und wir meist bis knapp unter die Koppelgrenze fahren müssen (und ja, EQ's und RTA's sind mir keine Fremdwörter...)


    Sicherlich schafft ein IEM schnelle Abhilfe, aber evtl. liegen die Probleme auch ganz wo anders...

    Wenn man auf kleinen Bühnen (>500pax) den Gesang nicht laut genug bekommt liegt das evtl. gerade bei Gitarristen daran, dass die Gitarre schon zu laut ist. In solchen Fällen verlagert IEM die Probleme nur: oft wird wegen der Dämpfung der Ohrhörer das Git.Amping noch einen Tick weiter aufgerissen. Dann haste den Nerv mit der Front.
    Ich würde eher mit Mikrofontyp, Mikrofon- und Boxenposition, sowie mit der des Gitarrenamps ein wenig herumexperimentieren und erst, wenn der Sänger halbwegs mit konventionellem Monitoring zufrieden ist auf InEar umsteigen.

    Wie Gerald schon schrieb: wenn man erstmal Wireless in einer Band eingeführt hat, wollen bald alle umsteigen. Das gibt dann schnell Frequenzprobleme...
    Ich kenne das Elend zur Genüge von Bands, wo Bläser, Bassisten/Gitarristen etc. auf WL umgestiegen sind. Oft auch mit unterschiedlichen Systemen verschiedenster Hersteller. Das reicht dann, um bei 1-2 Handsendern schon deutlich lange nach freien Frequenzen zu suchen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Seven
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    • 5. Mai 2008 um 14:22
    • #11

    Schließe mich da den Kollegen an. Wir haben/hatten desöfteren Bühnen mit 4-8 IEM Strecken, plus diversen VHF und UHF Gitarren Sender Krams plus 4-6 Mikrofone mit ohne Kabel dran.

    Das gibt - wenn sich nicht einer ordentlich Gedanken macht und weiß was er tut - meist kein schönes Arbeiten. Dazu kommt, dass man als Verleiher-Techniker "eigentlich" nur für 3 IEM Strecken und 4 Handfunken "verantwortlich" ist und der Rest wird von irgendwelchen Leuten "mitgebracht". Diese Geräte soll man dann möglichst auch einbinden und programmieren und nach Ende des Gigs natürlich in den Ursprungszustand zurücksetzen... Ja nee is klaa.

    8 Strecken IEM würde ich nicht ohne ordentlich Combiner / Antennen machen wollen. Und der 8 Kanal Shure Combiner wird wahrscheinlich alleine das gesamte Budget sprengen, was ich hinter dieser Aktion hier vermute.

    Das KANN funktionieren aber beim nächsten Gig läuft dann mal wieder irgendwas nicht. Bei Mikros sehe ich das noch relativ unproblematisch wenn es Stress gibt. Ein paar Gesangsmikros und Kabel hat man immer im Sack/Case und kann das schlimmstenfalls so lösen.

    Wenn aber die Band komplett auf IEM unterwegs ist und die Wedges in Cases im warmen Lager stehen und 1 Stunde vor Doors Open sich 3 von 8 Strecken nich dazu bewegen lassen halbwegs störungsfrei ein Signal zu übertragen würde ich ordentlich Bauchschmerzen bekommen.

    Fazit:
    1. Richtig machen oder es lassen
    2. Wenn kein Geld für richtig kaufen --> richtig leihen
    3. Wenn kein Geld für richtig leihen --> weiterhin konventionelles Monitoring

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 6. Mai 2008 um 19:29
    • #12

    Ich schließe mich auch den Kollegen an!

    Das billig Zeugs kannst vergessen!
    Bei so einem geringen Buget geht ich mal davon aus, das der IEM-Mix mono sein wird.
    Wenn dem so ist wäre meine Empfehlung:

    Sennheiser EW300 IEM G2 in Doppelmono, sprich also 1 Sender und zwei Empfänger, Set kostet beim T 1149€ inks. zwei brauchbarer Höher.

    Ist zwar immer noch doppelt so teuer, aber damit kann man vernüftig Arbeiten!

  • wolfgang scheuer
    Beiträge
    17
    • 12. Juni 2008 um 10:21
    • #13
    Zitat von "uncelsam"

    Sennheiser EW300 IEM G2 in Doppelmono, sprich also 1 Sender und zwei Empfänger, Set kostet beim T 1149€ inks. zwei brauchbarer Höher.

    Ist zwar immer noch doppelt so teuer, aber damit kann man vernüftig Arbeiten!

    Jetzt wollte ich so produktiv posten und dann ist (fast) schon alles gesagt vom Uncelsam :cry:

    Wir betreiben 3 EW300 IEM G2 mit 6 Empfängern an einem Combiner (AC2) mit der passiven Sennheiser-Antenne.
    Dazu funken 6 weitere Strecken und es gibt selten Probleme. Um letzte unerwünschte Geräusche zu beseitigen, lassen wir jetzt doch ein "Frequenz-Raster" (<- oder so ähnlich) erstellen.

    Der Preis für Olli's / Grumps' RundumSorglos8-WegeInEarPaket kommt für 4 so genannte "Bundles" (4 x 1149 Euro), Combiner (ca. 500 Euro) und Antenne (200 Euro) auf etwa 5300 Euro.

    Für den Anfang reichen die mitgelieferten Ohrhörer aus. Aber Du kommst nicht drum rum, schließlich ein andere Ohrhörer zu investieren. Ich persönlich verwende den Ultimate Ears UE-SF5. Den gibt's mittlerweile für 170 Euro (ehemals 249 Euro :evil: ) und funktioniert (für mich) perfekt.

    Ich kann's Dir nur empfehlen, da ich/wir selbst hochzufriedene User sind.

    Gruß Wolfgang

    Sobald ich einen gefunden habe, steht hier ein geistreicher Satz.

  • Gitarrenschlumpf
    Beiträge
    166
    • 12. Juni 2008 um 13:25
    • #14

    Das recht günstige Shure PSM-200 geht auch mit 8 Sendern und Empfängern.

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 26. Juni 2008 um 09:47
    • #15

    Ich hab das alte Thomann System. Haben 4 Sender und 6 Empfänger im Einsatz. Sind zufrieden. Nur ein externer Limiter sollte noch vorgeschaltet werden.

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