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Boxenkabel Laenge

  • krzysztof schwierz
  • 19. Mai 2008 um 22:56
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 19. Mai 2008 um 22:56
    • #1

    Hallo,
    Wenn ich eine Endstufe habe - egal ob 19" oder z.B. in einem Sub eingebaut... und 2 passive Boxen - sollten dann die Kabel von gleicher Laenge sein??
    Genauer - ich benutze einen aktivsub mit 4 Endstufen + 2 passive Tops - und wenn es sein muss noch einen passiven Sub dazu...
    Wenn ich denn Aktiven Sub in die Mitte stelle, komm ich an die Tops ohne Probleme ran (7,5m) Wenn ich aber manchmal den Sub auf die Seite Stelle, oder sogar unter einen Top - habe ich fuer die eine Box zu langen Kabel (was natuerlich kein Problem ist) und fuer die andere zu kurzen... :/
    Kann ich mir da einen z.B. 15m Kabel kaufen und wenn es sein muss einsaetzen?? Oder muss ich gleich zwei kaufen und paarweise einsaetzen??
    Danke - mfg - christoph ;)

  • wora
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    • 20. Mai 2008 um 01:28
    • #2

    die kabel sollten immer so kurz wie möglich sein.
    natürlich kann man sich jetzt nicht tonnenweise kabel auf lager legen, die alle möglichkeiten abdecken. schon klar.
    was vor allem für livebeschallungen aber völlig unerheblich ist, sind leicht unterschiedliche längen.
    also z.b. auf einer seite 5m und auf der anderen seite 15m. das signal rast im kabel fast mit lichtgeschwindigkeit, da machen 10 oder 15m unterschied überhaupt nix aus.

    bei sehr langen kabeln (über 15m) sollte man dann besser einen höheren querschnitt (z.b. 4mm² statt 2,5mm²) nehmen, um leistungs- und dämpfungsverlust ein bisschen auszugleichen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 20. Mai 2008 um 23:42
    • #3

    OK, danke :)
    Also wie ich lese waere auf einer Seite 7,5 und auf der anderen z.B. 15m nichts schlechtes?? Denn Boxen und/oder Amps kann die unterschiedliche Laenge nichts negativen antun??
    Danke - mfg ;)

  • schallereignissortierer
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    • 21. Mai 2008 um 01:43
    • #4

    Ganz klar: NEIN, es kann und es wird nichts schaden.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • hias.h
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    • 21. Mai 2008 um 12:06
    • #5

    Rein theoretisch wird das Top mit dem längeren Kabel etwas leiser spielen, ein dopelt so langes Kabel hat einen doppelt so hohen Widerstand.

    Wenn wir mal von 8 Ohm Tops ausgehen, denen der Amp eine Spannung von 50V zu Verfügung stellt wäre, wenn die Impedanz wirklich eingehalten wird, die im Top genutze Leistung bei einem unendlich kurzen Kabel 312,5 W. bei 7,5 m wären es ca. 309 W, bei 15m Kabel 304 W.
    Die daraus resultierenden Lautstärkeunterschiede sind definitiv nicht wahrnehmbar (unter 0,1 dB)
    Ich wage mal die These aufzustellen, dass die Lautstärkeunterschiede, die das System aufgrund von Fertigungstoleranzen hat, deutlich höher sind!

    Edit: Ich bin von 2,5qmm kabeln ausgegangen

  • djobi
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    • 21. Mai 2008 um 13:22
    • #6

    natürlich "spielt" ein Lautsprechersystem mit unterschiedlich langen Kabeln. In der Praxis wird das auch nicht viel ausmachen.

    Im Hifi-Bereich sagt man jedoch, daß grundsätzlich beide (alle) Lausprecher-(paare) gleichlang sein sollen - um Einflüße durch unterschiedliche Dämpfung / Kapazität / Widerstand / Signallaufzeit des Kabels auszuschliessen.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Spaceguy
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    • 21. Mai 2008 um 15:13
    • #7

    Die HIFI Leute hören auch Flöhe husten. Deshalb brauchen die auch Kabel wo der Meter 150€ kostet ;)

    Back to Topic:
    Du kannst getrost unterschiedlich lange Kabel verwenden. Bei so kurzen Längen (<20m) und Leistungen unterhalb 1kW würde ich mir da keine Gedanken machen. Alles darüber würde ich dann dickere Kabel (4mm²) nehmen wie meine Vorredner schon gesagt haben.

    CU
    Chris

    "Ihr seid so leise!!!"

  • Loloverde
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    • 21. Mai 2008 um 22:19
    • #8

    Howdy

    Hier mal eine andere Meinung basierend auf folgender Beobachtung:

    Kleines Open-Air, Band steht auf dem Fußballfeld und beschallt die Terasse der angrenzenden Kneipe. Zwei 15er Bässe machen ihre Arbeit. Einer über 2m Kabel, der andere über 12m Kabel angeschlossen (2,5mm²). Beide auf dem gebrückten Ausgang einer Maintronic.
    Die Seite am kurzen Kabel hat einen strammen trockenen Bass. Die Seite am langen einen schwammigen dröhnigen. Hab das an dem Abend so aktzeptieren müssen, aber die Bässe zuhause nochmal gecheckt - Bässe sind in Ordnung.

    Nach etwas Recherche hier im Forum bin ich auf dem Dämpfungsfaktor gestossen, der mir diesen Effekt erklärt.

    Seit dem stehen die Endstufen direkt bei den Bässen (wenn es die Situation zuläßt) und die Kabel zum Bass sind nicht länger als zwei Meter.

    Außerdem spart das eine Menge Geld für die Kabel und man ist schneller mit dem Aufwickeln fertig. Die Ampcases sind kleiner und leichter. Und der eine Bass, der mir jemals von einem Fremdtechniker geschrottet wurde, hing an einem langen Kabel, der am kurzen hats überlebt. Aber das kann Zufall gewesen sein.

    Bei den Tops ist die Länge aber sicher egal.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 01:27
    • #9

    Hallo,
    super - danke schoen fuer Eure ganzen Meinungen und genaue Beschreibungen :)
    Also der Sub ist ja aktiv, da trifft es nicht zu :) nur wenn ich ab und zu den passiven dazustelle - da ist der Kabel aber nur 5m und sicherlich lange genug.
    mfg - christoph ;)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 22. Mai 2008 um 06:39
    • #10
    Zitat von &quot;wora&quot;

    ... also z.b. auf einer seite 5m und auf der anderen seite 15m. das signal rast im kabel fast mit lichtgeschwindigkeit, da machen 10 oder 15m unterschied überhaupt nix aus.


    ... da spricht der langjährige Praktiker ... übrigens: so mache ich das bei meiner Oldieband auch (Amping, FXs und Mixer auf einer Seite der Bühne - inkl. Kopfhörer - neben meinem Bassamp :) ) ... zumal dann nicht unnötig viel Leitungen herumliegen.

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 25. Mai 2008 um 23:21
    • #11

    ich fand das hier:

    http://www.musik-service.de/lautsprecherka…ck-mkb31de.aspx


    sehr anschaulich beschrieben......

    Der Detto 8)

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 26. Mai 2008 um 01:10
    • #12

    Super, danke :) - also bei den 15m und 2,5mm2 Kabel sollten es schon immerhin 2,44% sein :/
    Soll es heissen - da dort nichts davon steht... - dass es doch gleich sehr fuer Subs und Tops gilt??
    Danke -mfg ;)

  • HippeliPA
    Profi
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    615
    • 26. Mai 2008 um 23:38
    • #13

    Theorie sagt:
    Möglichst kurz, möglichst dick.
    Praxis sagt:
    Alles ist besser als zu kurz.

    Und wenn man mal für eine mittelmässige große PA ca. 300kg Lautsprecherkabel braucht, denkt man wieder verstärkt darüber nach, ob das wirklich so nötig ist, mit dem Querschnitt. Aber für das gute Gewissen werde ich weiterhin im Bass und lowmid 4qmm und im High und Mid 2,5qmm einsetzen.

    Ich wünschte mir mal ein Umdenken bei den Lautsprecherherstellern zu hochohmigeren Lautsprechern. Da hätten wir diese Probleme im weit geringeren Aussmass und die Verstärkertechnologie ist jetzt so weit das auch an 16 oder womöglich 32Ohm beträchtliche Leistungen erbracht werden könnten.

    no virtual - no line - no EQs

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 27. Mai 2008 um 00:28
    • #14

    Tja, also die z.B. 2,5% von den Watts sind ja schon mal nicht 0% :/
    Wenn man es aber wie hias.h schreibt in dB umrechnet, dann muss man sich wohl keine - und zumindest keine grossen - Sorgen machen ;)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 27. Mai 2008 um 05:58
    • #15
    Zitat von &quot;Krzysztof Schwierz&quot;

    ... - dass es doch gleich sehr fuer Subs und Tops gilt??


    Bei Bässen bzw. tiefen Frequenzen sind die Auswirkungen i.d.R. größer, weil die elektrische Güte sich (insgesamt) durch den Widerstand des LS-Kabels vergrössert (was Auswirkungen auf die "richtige" Abstimmung hat).

  • DJ Detto
    Profi
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    2.178
    • 27. Mai 2008 um 23:00
    • #16
    Zitat von &quot;HippeliPA&quot;

    Theorie sagt:
    Möglichst kurz, möglichst dick.
    Praxis sagt:
    Alles ist besser als zu kurz.

    GRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖlllll
    :D:D:D:D:D:D

    Am ALLERALLERBESTEN sind somit die aktiven, weil die haben 0m Boxenkabel.

    D

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 27. Mai 2008 um 23:29
    • #17

    Ahso... wieder was dazu gelernt, danke :)
    mfg aus Schlesien ;)

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