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Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

  • guma
  • 5. Juli 2008 um 15:04
  • simonstpauli
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    • 10. Juli 2008 um 01:46
    • #61
    Zitat von "klauston"

    Daswar ja auch nur als Antwort auf die Idee gedacht, Anfänger gleich mit Digi Controller zu fordern.
    ...


    Digi-Controller oder 31-Bänder oder parametrische EQs ist imho erstmal völlig Wurst(-Semmel), erstmal kommt das Pult.

    Vor dem "Hands on" kommt erstmal ein Signalflußdiagramm des Pultes, bis das sitzt. Dann kann man Finger an die Regler lassen. Wichtig ist mir hierbei, daß der Proband das Diagramm auch mindestens einmal selbst erstellt. Dann kann man langsam über die Gain-Struktur zum Addieren von Signalen auf dem Master-Buss kommen. Dann die Kanal-EQs.
    Compessoren kommen erst dann, wenn der Insert-Signalfluß klar ist.

    Konservativ möglicherweise, die Lehrtätigkeit in Umschülerklassen hat halt Spuren hinterlassen. Es ist ein bißchen nach dem Motto "Mach was Du willst am Pult, ich möchte nur sehen, daß Du verstehst, was Du da tust und warum." Das verstärkt den Lerneffekt ungemein.

    Die endlose Schrauberei an Einzelkanälen vermittle ich im Übrigen nicht, da für Anfänger nicht zielführend, so viel Abstraktion traue ich selbst mir oft nicht zu, bei einer unbekannten Band muß ich die Bassdrum zusammen mit dem Bass hören, um zu erahnen, wie die Beiden zusammen klingen können. Dito mehrere Gitarren. Darauf bezog sich das Festival-FOH-Statement, ich habe es oft erlebt, daß lange an der Bass Drum geschraubt wird und diese am Ende im Mix doch nicht klingt. Das wäre mir alleine schon zu peinlich, nicht das zu nehmen was der Monitor-Kollege nimmt und somit den Betrieb aufzuhalten. Aber ich OTe schon wieder, deshalb :wink:

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 10. Juli 2008 um 02:29
    • #62
    Zitat

    Ein halbautomatischer Feedbackdestroyer bzw. die von Sound.Klinik beschriebene Vorgehensweise mit Raum-Spektralanalyse und Vollparametric-EQ ist für mich hingegen fast selbstrerklärend und zumindest greifbar und nachvollziehbar. Ich verstehe, was dabei passiert.

    Nein, es ist nicht selbsterklärend.
    Das glaubt man nur.

    Und genau das ist meines Erachtens der falsche weg, etwas zu lernen.

    Zitat

    treibsand hat Folgendes geschrieben:


    Igor Linowski hat Folgendes geschrieben:
    Da muß noch sehr viel Wasser den Berg runterlaufen, bevor man Anfänger mit sowas konfrontieren kann.
    Denn ganz ehrlich:
    Dazu braucht man schon viel Wissen, wenn man es richtig machen will und viel Erfahrung.


    Was zitierst du denn da ???? Ich hab das nicht geschrieben !!

    Gruß Ig

    Alles anzeigen

    Das war ich, und ich steh dazu.

    Aber mitr unseren Aussagen sind wir mittlerweile sowas von Off Topic, nur so nebenbei.

    Zitat

    Digitalcontroller vollbringen kein Voodoo.
    Wenn du mischen lernen willst: lerne erstmal das "Instrument" PA. Dann kannst du es Feintunen.


    Genau


    Zitat

    Ein "gefühlmäßiges" Schrauben an dem 31-Band EQ wäre dann eher schwarze Magie bzw. eine Legende vom Proffesionalismus. Ja , klar es gibt halt Opas, die mehr Erfahrung haben als ich überhaupt auf der Welt lebe und sie können das halt. Sie wissen aber bestimmt auch, wie sich bestimmte Frequenzen anhören und auf Gehör Rechteck vom Sinus zu unterscheiden etc.


    Ganz Ehrlich, das solltest Du dann lernen.
    Wenn Du auf etwas arbeitest, von Dem Du nicht weißt, was Du tust, das geht wohl nur in unserer Branche,.
    Wenn das ein Arzt sagen würde :shock: :shock: :shock: :oops: :oops:

    Zitat

    Aber anfangen würde ich auf jeden Fall mit fester teoretischer Grundlage, Fourier-Zerlegung und digitalisierten Einmessungsmethoden. Also meine volle Solidarität mit Sound-Klinik.

    Du kannst keine EQ bedienen, aber willst FFT machen :roll: :roll:

    Bitte lieber Sound Klinik, bring das den Leuten nicht bei, denn das ist echt nicht Sinn der Sache.

    Wir stellen Messprogramme auf und haben Digi Controller , aber einen 31 Bänder können wir nicht bedienen, oder wie ???????????????????????

    :oops:

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  • tufkaklto
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    • 10. Juli 2008 um 02:31
    • #63
    Zitat

    Digi-Controller oder 31-Bänder oder parametrische EQs ist imho erstmal völlig Wurst(-Semmel), erstmal kommt das Pult.

    Vor dem "Hands on" kommt erstmal ein Signalflußdiagramm des Pultes, bis das sitzt

    Danke

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • marcoboy
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    • 10. Juli 2008 um 08:46
    • #64

    Ihr braucht Technik, wo der lernende diese auch in Praxis umsetzten kann. Mit zu viel gerödel im Rack lernt man gleich wie es einfach geht ohne sich eigentlich um die Grundlegendsten Dinge zu kümmern.

    Was nutzt wenn ich einen Oberklasse Mixer hinstelle, wo von jeder Schüler auch schon mal träumt aber das gelernte nicht umsetzten kann weil ihm bloß eine GL zu Verfügung steht.

    Die Technik Gama muss auf deine Zielgruppe zugeschnitten sein.

    Deshalb war ich beim letzten Seminar in Berlin auch geteilter Meinung, der Mixer war ein Soundcraft aber das Siderack war für die Zielgruppe zu Oberklasse auch die Mikros haben die wenigsten Teilnehmer zu Hause. Wo der Koffer aufging brüllten alle nach den schoeps :wink:


    Ich konnte beobachten wie einige auf den Mixer schielten um sich die Einstellungen abzuschreiben. Was völliger Unfug ist. Aber viele glauben um so teuer das Gerät um so einfacher und besser der Sound.

    Der Grundgedanke ging verloren und die Kunst Teorie in Praxis umzusetzen.

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (10. Juli 2008 um 08:55)

  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 08:51
    • #65

    Mal einige bissige (und ernstgemeinte) Thesen:

    1. Viele "Opas" (die seit den 70ern unterwegs sind) regeln auch heute noch GRUNDSÄTZLICH (ob erforderlich oder nicht !) an ihrem 31-Bänder herum.

    2. 31-Band-EQs sind ein Relikt aus Zeiten, wo man 5-Wege-Aktiv-Amping und große Horntrümmer durch die Gegend gewuchtet hat, die ohne Equalizing einfach unerträgliche Übertragungseigenschaften hatten.

    3. Viele "Opas" nehmen Einstellungen am 31-Bänder vor, OHNE DIE ANLAGE RICHTIG ANGEHÖRT ZU HABEN (d.h. machen ihre "durch-Erfahrung-gewonnene-Standardeinstellung" - die auch in akustisch unterschiedlichen Räumen nahezu immer gleich aussieht - selbst bei unterschiedlichem Holz !).

    4. Viele "Opas" würden auch am 31-Bänder Frequenzen 'rausziehen, wenn dies eigentlich unnötig ist (und heben den Höhenbereich GRUNDSÄTZLICH an, weil sie halbtaub sind ...).
    Pikant dabei: Einige "alte Hasen" merken nicht mal, wenn (bei einer vernünftig eingemessenen LS-Anlage) der EQ auf Bypass steht oder "versehentlich" nicht eingeschliffen ist (... sowas habe ich selbst - und nicht nur ich - MEHRFACH auf Stadtfeste und Zeltveranstaltungen erlebt !!!). :D

    5. Häufig werden Defizite beim Filtern der Kanal-EQs global am 31-Bänder behoben (damit es "insgesamt" nicht zu sehr nervt ...).

    Zitat

    Digi-Controller oder 31-Bänder oder parametrische EQs ist imho erstmal völlig Wurst(-Semmel), erstmal kommt das Pult.


    RICHTIG !

    Mein Fazit lautet daher:
    Gebt Newbies in halbwegs brauchbarer akustischer Umgebung (und mit vernünftigem, auf gleichmässigem Direktschall-Frequenzverlauf optimierten Material !) ein vernünftiges Analogpult OHNE (!!!) Summen-EQ, damit sie (anders als viele alte Säcke !) mal lernen, vernünftige Filterungen in den Kanälen vorzunehmen (und zwar mit den Ohren ... weniger mit den Augen ...) ! :twisted:

    Übrigens:
    Ich hab in den 80ern mit 2x4-fach-Vollparametrik (von TC) in der Summe gearbeitet, und zwar weil die LS-Kisten (übrigens namhafter Hersteller) es brauchten ... die Räume kamen erst an zweiter Stelle ... :wink:

  • danny def
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    • 10. Juli 2008 um 09:35
    • #66

    wollt ihr jetzt ernsthaft weiter die daseinsberechtigung von 31BD EQs diskutieren? hallo?

    @igor: das mit dem frequenzen hören ist absolutes basis- knowhow. ohne gehts nicht wirklich. fourier hingegen braucht live kein mensch.

    und damits nicht völlig OT wird: ich möchte mal wissen wo die ganzen hier erdachten phantasie-lern-foh's stehen (sollen) ...

    Einmal editiert, zuletzt von danny def (10. Juli 2008 um 09:37)

  • LC2412
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    • 10. Juli 2008 um 09:35
    • #67

    Sicher teilweise gute Tipps dabei, sicher aber manches auch mehr als OT.
    guma: Maches es doch so, wie es bei Anfängern eh der Geldbeutel vorschreibt.
    Zunächst ein 12 Kanal mit festem 3Band-EQ im Kanal, 1 pre 1 post-Aux, 1 preset-FX, 2 Aktive Boxen. Wer daran was brauchbares hinbekommt, der darf weiter "aufrüsten".
    16-4-2er Pult mit Semiparametrik in der Mitte. Dann etwas am Hallparameter rumschrauben dürfen.
    Dann kommt ein 2. FX (z.B. für das Gated Reverb der Snare). Dazu ein 15-Bänder EQ.
    Weiter gehts mit 2 Semi-parametrischen Mitten, Compressoren, Gates, 31er EQ, evtl. Delay-Line.

    Als Anfänger (auch finanziell) nimmt man eben die Kanal-EQs, um den Master-EQ mit zu ersetzen und nimmt die schnellen Finger an Gain/Kanalfader, um den Kompressor zu ersetzen. Aber was man da lernt, bringt einen dann weiter. Ich halte nichts davon, einen Anfänger mit einem Festival-üblichen Siderack und 24-8-2 Pult zu erschrecken.
    Auch halte ich viel davon, wenn Anfänger erst mal ein Gespür für Frequenzen, Panorama, richtige Bühnenaufstellung und Richtcharakteristiken von Mikros entwickeln. Das macht mehr "Sound", als wenn einer an den letzten Parametern seines digitalen Controllers oder seines Hallgerätes rumschraubt.
    Carsten

  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 09:56
    • #68
    Zitat von "LC2412"

    16-4-2er Pult mit Semiparametrik in der Mitte.


    Eine parametrische Mitte sollte schon am Anfang vorhanden sein (Tom-Mics ... und diese SM-58er ... :) ) ... lediglich bei reinen Sprachjobs (unter sonst guten Bedingungen) reichen Festfrequenz-Kanal-EQs.

    Zitat von "Daniel Jakowski"

    wollt ihr jetzt ernsthaft weiter die daseinsberechtigung von 31BD EQs diskutieren? hallo?


    Es geht hier um Lernen am FOH - d.h. für mich als erstes: Mischpult ! ... Die Bedeutung von 31-Band-EQs werden in Zeiten von Digitalcontrollern sowieso maßlos überbewertet (Filterung in den Kanal-EQs ... dann Filterung im 31-Band ... dann Filterung im Controller ... je mehr Filter desto besser ? :roll: ).

    Zitat von "LC2412"

    Als Anfänger (auch finanziell) nimmt man eben die Kanal-EQs, um den Master-EQ mit zu ersetzen


    Bei vernünftigen, gut eingemessenen LS-Systemen und halbwegs brauchbarer Mikrofonierung hält sich sowas (behaupte ich mal ...) auch in Grenzen.

    Vorschlag (Start):

    - Verünftiges 16-4-2 (-1) Pult mit dreifach-EQ (1 x pametrische Mitten)
    - Einweisung in Mikrofonierung (Auswahl, Aufstellung !!!)
    - Einweisung, wie man die (eh vorhandenen) EQs im Pult benutzt :wink:
    - Bedienung/Einspeisung von Zuspielern (CD, MP3, USB ...)

    dann:

    - Übersichtliches Hallgerät mit Drehregler für Hallzeit (und wie muten :) )
    - 1 ... 2 x Zweikanalige Kompressoren

    dann:

    - Multifunktionelles Delay (inkl. Modulation etc.)
    - (Digitaler) Multiband-Kompressor (für Gruppen, ggf. Summe ...)
    - 1 x halbwegs klickfreies Vierfachgate (Drums ...)

    dann:

    - Einweisung, wie man die (eh vorhandenen) PEQs in den INs (!!) vom Digitalcontroller (im Bereich einiger hundert Hz in "Schweinehallen" *) nutzt


    * Mucker von der Bühne jagen .. hochziehen, bis es anfängt, (untenrum) zu koppeln ... Frequenz ermitteln (geht sogar mit preiswerten Multimetern, die eine Frequenzanzeige haben ... d.h. auch ohne Acoustilyzer !) ... Frequenz im PEQ einstellen und moderat absenken ... mit Filtergüte "experimentieren".
    Die letztgenannte Prozedur sollte aber nicht primär die Aufgabe des Mischpultmenschen sein. :wink:

    Ich hab mal aufgrund einer Anregung die Reihenfolge geändert ... 8)

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (10. Juli 2008 um 10:56)

  • nojunk
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    • 10. Juli 2008 um 10:35
    • #69

    ich habe mal, aus meiner sicht, die reihenfolge geändert:

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Vorschlag (Start):

    - Verünftiges 16-4-2 (-1) Pult mit dreifach-EQ (min 1 x pametrische Mitten)
    - Einweisung in Mikrofonierung (Auswahl, Aufstellung !!!)
    - Einweisung, wie man die (eh vorhandenen) EQs im Pult benutzt
    - Bedienung/Einspeisung von Zuspielern (CD, MP3, USB ...)
    - 1 ... 2 x Zweikanalige Kompressoren

    dann:

    - Einweisung, wie man die (eh vorhandenen) PEQs in den INs (!!) vom Digitalcontroller (im Bereich einiger hundert Hz in "Schweinehallen" *) nutzt

    dann:

    - (Digitaler) Multiband-Kompressor (für Gruppen, ggf. Summe ...)
    - Übersichtliches Hallgerät mit Drehregler für Hallzeit (und wie muten :) )
    - Multifunktionelles Delay (inkl. Modulation etc.)

    - 1 x halbwegs klickfreies Vierfachgate (Drums ...)

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    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 10:50
    • #70
    Zitat von "nojunk"

    ich habe mal, aus meiner sicht, die reihenfolge geändert:


    Einverstanden (ich hab meinen letzten Beitrag etwas geändert in der Reihenfolge) ... ich hatte gedanklich die Bedienung des Pultes in die Aufzählung des ersten Punktes eingeschlossen.
    Dann müßte man allerdings kosequenterweise auch auf das Routing innerhalb des Pultes eingehen ... und irgendwann steht hier dann eine komplette Bedienungsanleitung, was nicht mehr ganz so übersichtlich wäre ... :wink:

  • guma
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    • 10. Juli 2008 um 11:01
    • #71

    Uiuiuiui !!!!!!!!!!!!!!
    Nett wäre es wirklich, wenn ich noch Herr meiner eigenen Fragestellung sein dürfte :D

    @ BillBo

    Wieder mal herzlichen Dank für Deine treffende Beschreibung. Es war mir ein Genuß :wink: :D

    @ treibsand

    Nein, ich habe noch an keinem teilgenommen, weils die vor 30 Jahren noch nicht gab. :D:D:D Manchmal mach ich aber welche :wink:

    @ marcoboy

    Für einen Anfängerkurs gebe ich Dir, wie Du oben lesen kannst, völlig recht. Das Wochenende, das Du erlebt hast, war allerdings kein Anfängerkurs. Die meisten Teilnehmer würden sich auch so nicht eingeschätzt haben, sondern eher als Fortgeschrittene mit meist eigenen Erfahrungen. Deine Erinnerung hat Dir auch in sofern einen Streich gespielt, als dass die Schöpsen am Praxistag definitiv und von mir gesteuert in der Kiste geblieben sind. NT5 sollte dann erlaubt sein. Das Rack war mit pcm91, tC D2, spx990, SPX50D ( ja genau diese alte Gammelkiste ! ) und dbx 1066, von denen einer zu Lehrzwecken einen sidechain-EQ besitzt, sowie BSS gates sicher für die Gruppe nicht übertrieben. Das sind ja schon einfach Standardgeräte. ( Ausserdem war es das "kleine Rack" :oops: ich hab kein kleineres ) Also das war jetzt nicht repräsentativ für die "Anfängerfrage". Wenn Du Anmerkungen zu meinen Wochenendseminaren hast, so wie Du sie kennengelernt hast, würde ich Dich bitten dies an anderer Stelle zu tun.

    @ Sound-Klinik

    Schau mal es ist einfach so:

    1. Ich persönlich verwende seit 20 Jahren lieber den Systemcontroller und einen Varicurve und inzwischen vielleicht noch 1 - 2 param. Summenfilter in einem Digitalpult. aber das ist überhaupt nicht die Frage.

    2. Ich habe vor ca. 2 Jahren doch wieder einen DN370 gekauft, weil das meine Kundschaft erwartet, weil es Leute gibt die damit arbeiten möchten, und weil ich den in meinen Kursen als Demonstrationsobjekt brauche.

    3. Für Anfänger, deren erste Gehversuche in einem Jugendclub oder "soziokulturellen Zentrum" stattfinden, sind 31-Bänder aber definitiv Realität und ich würde es dort auch verbieten b.z.w. verhindern, dass da am Systemcontroller rumgespielt wird !!! Dein Ansatz ist daher weiter völlig off topic !!!!

    Einmal editiert, zuletzt von guma (10. Juli 2008 um 13:56)

  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 11:21
    • #72
    Zitat von "guma"

    ... habe vor ca. 2 Jahren doch wieder einen DN370 gekauft, weil das meine Kundschaft erwartet, weil es Leute gibt die damit arbeiten möchten ...


    Ich weiß, daß es diese Leute gibt (hast du meinen Kommentar dazu gelesen ? :) ). Aber der Sound wird bei "in-sich" stimmigen Anlagen dadurch auch nicht zwingend besser ... viele "vergurken" den Sound damit auch total.

    Zitat von "guma"

    ... und weil ich den in meinen Kursen als Demonstrationsobjekt brauche.


    Das finde ich voll i.O.

    Zitat von "guma"

    3. Für Anfänger, deren erste Gehversuche in einem Jugendclub oder "soziokulturellen Zentrum" stattfinden, sind 31-Bänder aber definitiv Realität ...


    ... und nicht nur für die ... :wink:

    Zitat von "guma"

    ... und ich würde es dort auch verbieten b.z.w. verhindern, dass da am Systemcontroller rumgespielt wird.


    Anfängern oder Kollegen mit wenig Erfahrung würde ich das auch nicht erlauben. Ich würde dann wohl selbst diesen Job erledigen und denen lediglich das Pult überlassen. Anfängern würde ich aber auch sicher keinen graphischen EQ geben (oder höchstens dann, wenn der Regelbereich auf + 3/- 6 dB begrenzt wäre ... und viele Bands hätten dann einen besseren Sound). :wink:

    P.S.
    Außerdem bin ich mir sehr sicher, daß du die Problematik mit idiotisch eingestellten Graphik-EQs durch einige "Kreative" sehr wohl kennst. :D

  • tufkail
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    • 10. Juli 2008 um 13:23
    • #73
    Zitat von "klauston"


    Ganz Ehrlich, das solltest Du dann lernen.
    Wenn Du auf etwas arbeitest, von Dem Du nicht weißt, was Du tust, das geht wohl nur in unserer Branche,.
    Wenn das ein Arzt sagen würde :shock: :shock: :shock: :oops: :oops:


    Du kannst keine EQ bedienen, aber willst FFT machen :roll: :roll:

    Bitte lieber Sound Klinik, bring das den Leuten nicht bei, denn das ist echt nicht Sinn der Sache.

    Wir stellen Messprogramme auf und haben Digi Controller , aber einen 31 Bänder können wir nicht bedienen, oder wie ???????????????????????

    :oops:

    Alles anzeigen


    Ich kann Frequenzen auf Gehör unterscheiden und auch notfalls den 31-Bänder bedienen. Ich meinete nur, dass es in schwieriger akustischer Umgebung recht ungenau werden kann und vernünftige Messtechnik das einfach schneller und besser schafft. V.a. quantitativ besser.

  • stepu
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    • 10. Juli 2008 um 13:36
    • #74

    Ich möchte noch mal weg von der PEQ vs. GEQ Diskussion und wissen,
    ob ihr einem Neuling eher

    a) eine stimmige Band (Sounds passen schon gut ZUeinander)
    b) eine Anfängerband (mit Sägegitarren, schreiendem Sänger und Papptrommel-Drums...)
    c) eine Chinaanlage
    d) eine mittelteure in sich stimmig klingende PA

    vorsetzen würdet.

    Ich habe mit b) und c) meine ersten Schritte gemacht.
    Und ich hab trotzdem nicht in den Sack gehauen...
    Und ich war nach 1-2 Jahren an einem Punkt, daß ich eine bessere Anlage wollte. Denn irgendwann hatte ich begriffen,
    daß ich aus einer mülligen PA auch mit heftigstem Geschraube nicht viel zaubern kann.
    Aber ich hatte allmählich eine Ahnung, wie man frequenzmässig eine Stimme nach vorne holt oder einzelne Instrument entdröhnt.
    Als dann meine jetzige Anlage bekam (HK VT212II mit HL118) ging das lernen NEU los: Von nun an musste ich noch besser hinhören,
    denn die Anlage gabs auch besser wieder (vorher waren es immer diese 15"+3/4" Kisten und Selbstbaubässe ohne vernünftige Weiche).


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 13:49
    • #75
    Zitat von "Igor Linowski"

    ... kann Frequenzen auf Gehör unterscheiden und auch notfalls den 31-Bänder bedienen. Ich meinete nur, dass es in schwieriger akustischer Umgebung recht ungenau werden kann ...


    .. darum macht es GUMA (der die Problematik kennt :wink:) ja selbst auch anders - wie er ja selbst schreibt:

    Zitat von "guma"

    Ich persönlich verwende seit 20 Jahren lieber den Systemcontroller und einen Varicurve und inzwischen vielleicht noch 1 - 2 param. Summenfilter in einem Digitalpult.


    Strittig ist ja auch nur, WAS man Newbies zumuten darf bzw. sollte.
    Und GUMA findet 31-Bänder - wenigstens für Anfänger (und Tonrentner :D ) - auch heute noch zeitgemäß. :wink:

    Daß GUMA einem Anfänger keinen Zugriff auf einen Systemcontroller zugesteht, kann ich auch gut nachvollziehen.

    Genauso würde ich mich als Mucker mit Band NIEMALS von einem Anfänger mit 31-Graphik-EQ in der Summe (wenn überhaupt ...) mixen lassen, sondern darauf bestehen, daß die PA wenigstens mit funktionierenden Werkpresets oder von einem Profi systemtechnisch betreut wird/wurde.

    stepu
    Ich würde einem Anfänger zunächst klar machen, daß es Rahmenbedingungen (sowohl bei der PA als auch bei den Muckern) gibt, die ein 100 %-iges Klangergebnis unmöglich machen.
    Dann würde ich ihm die Möglichkeiten und Grenzen des Equipments zeigen. :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (10. Juli 2008 um 13:56)

  • guma
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    • 10. Juli 2008 um 13:53
    • #76

    @ stepu

    Gute Frage.

    Genau darauf wollte ich auch noch mal eingehen:

    Ich bin nicht der Meinung, dass der Lern-FOH unbedingt aus Billig-Schrott bestehen muß, damit es möglichst lebensnah wird. Das wird es nacher von ganz alleine !!

    Ich finde, dass in die audiotechnische "Lehrwerkstatt" Geräte gehören, die solide sind, eine hohe Verbreitung haben und und eine gute Repräsentanz ihrer Gattung darstellen. Dabei sollten die Geräte übersichtlich, gut zu bedienen und nicht feature-überfrachtet sein. Man kann das ja auch so sehen, dass man durchaus danach noch feststellen kann, was es alles sonst noch Schreckliches auf dieser Welt gibt. :wink:

  • oton
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    • 10. Juli 2008 um 16:32
    • #77

    bevor das hier wieder sehr OT wird:

    Ich selber gebe seit Jahren technische Schulungen für Studio & Livetechnik. Was das Recording angeht, sind wir schon seit Jahren voll digital unterwegs, und dem entsprechend unterrichte ich auch. Ich habe festgestellt, das die Seminarteilnehmer/Studenten Signalflow und andere Basics genau so schnell lernen, wenn ich sie am Rechner vorführe wie beim Unterricht früher in einer Analogregie.

    Was Schulungen für Livetechnik angeht habe ich jetzt auch eher auf ein kleineres Analogpult mit ein wenig Outboard gesetzt. Allerdings habe ich jetzt vor kurzem eine dieser Schulungen mit einem M7CL durchgeführt, und interessanterweise gab es da eigentlich keinen Unterschied, AUSSER das ich mit Laptop & Beamer viel besser visualisieren konnte was ich da mache.

    Nur mal zum Nachdenken:

    - Wir alle (oder der größte Teil) haben analog gelernt und das sind die Basics auf denen wir aufbauen, aber ist das noch die Wirklichkeit eines jungen Tonings? Reden wir hier nicht immer öfter über kleine Digitalpulte, und wäre es nicht sinnvoll gleich die Ausbildung mit den Tools zu machen die man später auch bedient?

    - Wird einer der heute vielleicht 18-20 Jährigen überhaupt noch ein grosses Analogpult bedienen MÜSSEN? Vielleicht sind Skills wie Übersicht über mehrere Layer, digitale Vernetzung & Verbindungen und konfigurieren eines digitalen Pultes inzwischen wichtiger, als bei einem 56 Kanal H3000 mit zwei vollgetopften Sideracks den Überblick zu wahren.

    - Ist die Hemmschwelle, sich mit Kompressoren, EQ, Fx etc. zu befassen nicht viel grösser, wenn ich erst immer patchen/stecken muss, anstatt schnell mal einen aufzurufen und auszuprobieren was damit so geht?

    - Ist ein Analogplatz mit Siderack WIRKLICH übersichtlicher für jemanden, der unbeeinflusst an die Sache herangeht? Oder eher ein kleines Digitalpult, das inzwischen eh aussieht wie ein halber PC?


    Worauf ich hinaus will, Signal Flow, Gainstrukturen, Routings etc. pp. sind muss ich in beiden Welten verstehen, bevor ich mich ersthaft hinter ein Pult stellen kann. Nur ob das unbedingt analog sein muss, das ist imho doch inzwischen mehr als fraglich und muss denke ich von Fall zu Fall abgewägt werden.

    Noch etwas, es gibt nichts Einfacheres als einen PC mit einem kleinen Recordingprogramm, um sich in Ruhe mit Sachen wie EQ, Kompressoren etc. auseinanderzusetzen und in Ruhe zu üben und auszuprobieren.


    Recht gebe ich euch, das die Situation, z.B. in einem gegebenfalls ungünstigen Umfeld mit einer Amateuerband zu stehen noch einmal ganz andere Fähigkeiten und Erfahrungen benötigt ... aber das ist auch nur schwer zu vermitteln oder zu üben, das muss auch heute noch jeder junge aufstrebende Tontechniker sich bei 300 spontanen budgetlosen 15 Stunden Jugendzentrums Metallfestivals selber aneignen ... :wink: ... und das wird wohl auch immer so bleiben ...

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  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 17:03
    • #78

    Marcus
    Ich habe jahrelang (seit Mitte der 80er) mit analoger Technik Studioaufnahmen gemacht ... heute arbeite ich (auch wegen den Editiermöglichkeiten bei Chaoten, dem einfachen Routen von FXs und Erstellen eines Stereomixes) mit Cubase4.

    Die zuvor bei der analogen Technik gemachten Erfahrungen erzeugten im Kopf ein Bild vom gesamten Ablauf, welches ich innerhalb kürzester Zeit auf die digitale Welt (obwohl jetzt mit Plugins ... d.h. alles irgendwie virtuell und nicht direkt zum "Anfassen" ...) übertragen konnte.

    Ich kann mir vorstellen, daß jemand, der nur in der virtuellen Welt arbeitet (d.h. nur dort startet), mit dem analogen Equipment mehr Schwierigkeiten hätte als umgekehrt (muß sich körperlich bewegen, Verbindungen stecken ...).

    Und ob in einigen Jahren analoge Mischer wirklich gänzlich aus der VT verschwunden sind ? :wink:

    Bei Studioaufnahmen mit Cubase schätze ich den Komfort und die Möglichkeiten ... bei analogen Mischpulten auf einer Veranstaltung die größere Übersicht (ohne durch Menüs steppen zu müssen).

  • treibsand
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    • 10. Juli 2008 um 17:24
    • #79
    Zitat von "oTon"

    Ich habe festgestellt, das die Seminarteilnehmer/Studenten Signalflow und andere Basics genau so schnell lernen, wenn ich sie am Rechner vorführe wie beim Unterricht früher in einer Analogregie.
    [...]
    Allerdings habe ich jetzt vor kurzem eine dieser Schulungen mit einem M7CL durchgeführt, und interessanterweise gab es da eigentlich keinen Unterschied, AUSSER das ich mit Laptop & Beamer viel besser visualisieren konnte was ich da mache.


    Eigentlich geht es hier ja garnicht darum, zu zeigen, was DU machst, sondern den Azubi machen zu lassen - Seminare sind ja eigentlich "nur" die graue Theorie, (die gerne vorher, währenddessen und Nachher vermittelt werden darf)...

    Zitat von "oTon"

    Vielleicht sind Skills wie Übersicht über mehrere Layer, digitale Vernetzung & Verbindungen und konfigurieren eines digitalen Pultes inzwischen wichtiger, als bei einem 56 Kanal H3000 mit zwei vollgetopften Sideracks den Überblick zu wahren.


    In beiden Fällen muss der Nutzer die Übersicht wahren - aber viel wichtiger ist eben, dass er auch mischt...

    Zitat von "oTon"

    Ist die Hemmschwelle, sich mit Kompressoren, EQ, Fx etc. zu befassen nicht viel grösser, wenn ich erst immer patchen/stecken muss, anstatt schnell mal einen aufzurufen und auszuprobieren was damit so geht?


    JA, JA, JA. Und das ist gut so... :wink: Zum Thema Feintuning schrieb ich ja oben schon. Wie oft und wie gerne verzichte ich auf Kleinstjobs auf diesen ganzen Schnickschnack, der das Ergebnis eben nur abrundet.

    Zitat von "oTon"

    Recht gebe ich euch, das die Situation, z.B. in einem gegebenfalls ungünstigen Umfeld mit einer Amateuerband zu stehen noch einmal ganz andere Fähigkeiten und Erfahrungen benötigt ... aber das ist auch nur schwer zu vermitteln oder zu üben, das muss auch heute noch jeder junge aufstrebende Tontechniker sich bei 300 spontanen budgetlosen 15 Stunden Jugendzentrums Metallfestivals selber aneignen ... :wink: ... und das wird wohl auch immer so bleiben ...

    :D:D
    Das sind 4500 Stunden, in denen der Jungtechie schwitzen, hungern und sich ärgern kann - aber eben auch alles ausprobieren, was das Herz so begehrt: von der Zerlegung der Fouriercontroller über die Nullen (auf der Bühne) und Einsen (hinter'm Digipult), bis hin zum Mindestabstand, mit dem vieles am Allerwertesten vorbei gehen muss...

    ...eben alles, was man definitiv nicht am Anfang der Ausbildung erwarten sollte.


    edit: ich gehe mal davon aus, dass Guma nach 30 Jahren nun doch mal die ersten Stunden einer Ausbildung machen will. :oops: Im zweiten Ausbildungsjahr sähe nämlich der FoH schon ganz anders aus und bis zum Ende seiner Ausbildung müsste er auf jeden Fall auch noch eines seiner "Dickschiffe" mit vollausgestattetem Siderack bedienen lernen. Digitale eingeschlossen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

    Einmal editiert, zuletzt von treibsand (10. Juli 2008 um 17:35)

  • oton
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    • 10. Juli 2008 um 17:27
    • #80
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Marcus
    Ich habe jahrelang (seit
    Und ob in einigen Jahren analoge Mischer wirklich gänzlich aus der VT verschwunden sind ? :wink:

    ich denke schon.

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... bei analogen Mischpulten auf einer Veranstaltung die größere Übersicht (ohne durch Menüs steppen zu müssen).

    die Übersicht wird ja inzwischen auch diskutiert, für mich persönlich ist ja ein Digitalpult übersichtlicher, und ich denke für den Großteil der "Neuen" wohl (zwangsweise) auch.

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