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Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

  • tufkaklto
  • 11. Juli 2008 um 16:42
  • oton
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    • 14. Juli 2008 um 13:09
    • #61
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Sorry, und wenn ich der letzte Mensch bin der noch so denkt:
    Ein Laptop zur "Bedienhilfe" eines Digitalpultes ist nicht nur ein Eingeständnis an die technische Unausgereiftheit einer Bedienoberfläche, es ist einfach ein Unding.
    Grundsätzliche Dinge wie Ergonomie und Betriebssicherheit stehen einem solchen Konzept ELEMENTAR entgegen und hätte bei einem analogen Pult zu kompletter Ablehnung geführt (Beispiel? Eine H3000, deren Automation nur per PC ordentlich zu verwalten wäre hätte am Markt keine Chancen, ebensowenig wie ein Analogpult, dessen elementares Display bei direkter Sonneneinstrahlung nicht lesbar ist... klingelt es irgendwo?)

    In der Praxis heißt das außerdem, dass ich als Techniker gezwungen sein soll mein eigenes Gerät mitzuschleppen, samt Verschleiß und hohem Diebstahl/Transportrisiko - das mir NIEMAND zahlt, ebenso wenig wie die Anschaffungskosten und den Zeitaufwand für Einrichtung und Pflege - oder was verstehe ich hier falsch?
    Wer das OK findet und Chic, mit den restlichen Funktionen (die meistens auch NIEMAND braucht) aufzufahren kann das ja mitspielen, ich finde es NICHT OK - erst recht nicht Grundvoraussetzung oder "Pflicht".

    Wenn DU in deiner Arbeitssituation ohne Laptop auskommst, mag das passen. Ich sehe das allerdings so, das gewisse Dinge inzwischen von mir als Soundman verlangt werden, und ich auch gerade dafür gebucht werde:

    - ich kann schnell flexibel Pausenmusik/Trailer etc. einspielen, aus einem grossen Fundus den ich auf dem Rechner habe.

    - Ich kann relativ leicht einen Mitschnitt machen, inzwischen auch ohne Probleme als Mehrspur.

    - Ich habe eine Messystem drauf und kann die Anlage bei kleineren Geschichten selber einmessen, ausserdem schneller Fehler im System finden.

    - ich kann mein Pult, so denn digital, in Ruhe vorkonfigurieren und mir so wertvolle Cateringzeit rausschinden.

    Für mich ist das Laptop inzwischen eine ELEMENTARER Bestandteil meiner Arbeit, und ich könnte auch ehrlich gesagt ohne meinen Job nicht mehr gut machen. Und ich meine nicht ein altes geknechtetes Produktionslaptop mit Win98 drauf, sondern mein eigenes mit dem ich umgehen kann und bei dem ich sicher bin das es spielt.

    Zitat von "dark"


    Warum wehren sich so viele Tonleute gegen unterschiedliche Prinzipien?Im Lichtbereich ist es seit Jahren so das es 3-4 "Standards" gibt die völlig unterschiedlichen Bedienprinzipien folgen.Und ich habe das als Chance gesehen sein persönliches Lieblingsprinzip herauszusuchen.Also warum ist es so schlimm das sich A&H und Yamaha unterscheiden?In jeder Klasse setzen sich 2-3 Pulte durch und die sollte man können oder sind Tonis unflexibler und lernresistenter als Lichtleute?
    Warum freut man sich nicht einfach ein zusätzlich sehr flexibel gehaltenes Arbeitsinstrument für seine Aufgaben zu bekommen?Gab es denn damals die selbe Diskussion als digitale Effektgeräte eingeführt worden?
    Natürlich geht alles mit analog aber jetzt hat man eben eine gute Option für anspruchsvolle Aufgaben - man muss sich halt jetzt Gedanken zur Arbeitsweise und Vorbereitung machen.Die "Ich komme dahin und irgendwie wirds gehen" Einstellung wird jetzt schwierig

    Ich hatte es schon einmal geschrieben, Tonleute sind einfach um Längen konservativer als Lichtleute. Ich weiss nicht woran das liegt, aber es ist einfach so.

    Fall 1: Tonmann kommt auf eine Produktion, da steht ein Digitalpult das er nicht kennt - erstmal Ablehnung, grosses Gejammer, der Babysitter wird erst einmal zusammengeschissen, um dann als Belohnung die Show auf halb von hinten geknurrte Anweisungen hin selber mischen zu dürfen ... oder auf Anweisungen EQ´s & Auxe zu bedienen, während der Herrr & Meister die Fader schiebt.

    Fall2: Lichtmann kommt auf eine Produktion, da steht ein Lichtpult das er nicht kennt - er lässt sich die Grundfunktionen erklären, macht seine Patches zusammen mit dem Babysitter und fährt (meistens) die Show dann problemlos, wenn er etwas nicht versteht fragt er nach.

    Mehrfach selber so erlebt.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • tufkaklto
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    • 14. Juli 2008 um 13:13
    • #62
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Gibt es denn bei analogen Pulten verschiedener Hersteller nicht weitaus mehr Gemeinsamkeiten als bei den heute (!) verfügbaren digitalen ?

    Und würde deine Liste mit den aufgezählten Ausnahmen bzw. Unterschieden in der Bedienung bei digitalen Pulten (trotz der geringeren Vielfalt) nicht vergleichsweise weitaus länger ausfallen ?

    Ich zweifel nicht daran, daß sich digitale Pulte durchsetzen werden ... aber sie werden in der Bedienbarkeit anders sein als die heute verfügbare Konsolen (vermute ich mal ... :wink: ).

    Genau genommen finde ich, das es im prinzip genau So Unterschiede wie Gemeinheiten :D und Gemeinsamkeiten bei Digital wie Analog gibt.

    ich für meinen Teil habe micht vom Prinzip her bisher auf allen Pulten zurechtgefunden.
    Ohne Manual könnte ich vermutlich alle Pulte mal bedienen.
    Zumindest so wie ich das bis jetz gesehen hab.

    Das Einzige Pult, wo ich bis jetz echt ausgestieben bin, war ein Midas Legend ANALOGpult. Da will ich einen Fitten Babysitter dazu.

    Zitat

    Ich zweifel nicht daran, daß sich digitale Pulte durchsetzen werden ... aber sie werden in der Bedienbarkeit anders sein als die heute verfügbare Konsolen (vermute ich mal ... :wink: )

    NEIN, diese haben sich schon durchgesetzt.
    Nur die Entwicklung geht weiter.

    Es hat wenig Sinn, sich darüber zu Unterhalten, wie sich die Pulte durchsetzen werden, sondern wie man sie verbessern kann und was man gerne hätte.

    Darüber zu reden, das sich die Pulte mal durchsetzen werden zeigt nur, das man doch noch versucht, sich nicht drauf einstellen zu müßen.

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  • guma
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    • 14. Juli 2008 um 13:56
    • #63
    Zitat von "oTon"

    Wenn DU in deiner Arbeitssituation ohne Laptop auskommst, mag das passen. Ich sehe das allerdings so, das gewisse Dinge inzwischen von mir als Soundman verlangt werden, und ich auch gerade dafür gebucht werde:

    - ich kann schnell flexibel Pausenmusik/Trailer etc. einspielen, aus einem grossen Fundus den ich auf dem Rechner habe.

    - Ich kann relativ leicht einen Mitschnitt machen, inzwischen auch ohne Probleme als Mehrspur.

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    - ich kann mein Pult, so denn digital, in Ruhe vorkonfigurieren und mir so wertvolle Cateringzeit rausschinden.

    Für mich ist das Laptop inzwischen eine ELEMENTARER Bestandteil meiner Arbeit, und ich könnte auch ehrlich gesagt ohne meinen Job nicht mehr gut machen.

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  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2008 um 14:03
    • #64
    Zitat von "klauston"


    NEIN, diese haben sich schon durchgesetzt.


    In einigen Bereichen haben sie das sicher ... aber (noch) nicht durchweg.

    Zitat von "klauston"

    Nur die Entwicklung geht weiter.


    Stimmt. Das war schon immer so (dto. in den letzten 20 Jahren bei Analogpulten und digitalen FXs). :wink:

  • wora
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    • 14. Juli 2008 um 14:27
    • #65

    hallo olli, ich komme nicht umhin, dazu ein paar gegenfragen zu stellen ;)


    Zitat von "thieloliver"

    - in klein: Wie lange habt Ihr am (gecasten) Venice nach dem Phantomspeisungsschalter gesucht?


    und wo bitte ist der schalter am PM5D? ;)
    ohne suchen kommt man da auch nicht so ohne weiteres dran.
    ->argument entkräftet.

    Zitat von "thieloliver"

    - Panorama bei Yamaha PM 4000??


    in der tat sehr gewöhnungsbedürftig. das kommt mir irgendwie japanisch vor ;)

    1:0 für digital.

    Zitat von "thieloliver"

    - schonmal ne Mutegruppe an nem fremden Pult programmieren müssen?


    ja. bei analogen pulten steht üblicherweise auf der frontplatte, wie man das macht.
    bei digitalen leider nicht, und schon braucht man wieder den babysitter :(

    1:1

    Zitat von "thieloliver"

    - Auxwege anschalten beim H3000 vergessen?


    oha, das gibts aber auch bei den digis. der unterschied zum analogen:
    habe ich dort den fehler erkannt, greife ich einfach zum entsprechenden schalter...
    aber wie macht man das beim digi-pult?
    "hallo babysitter, kannst du bitte mal..."!

    1:2

    Zitat von "thieloliver"

    - Man kommt vom Mackie zum Soundcraft und dann zum AH. Wo ist die Frequenz in der EQ Section? Wo der Gain? Wer hat schonmal falsch gedreht?


    dafür musste A&H schon viel mecker einstecken... zu recht!
    aber - gegenfrage:
    wo befinden sich die entsprechenden regler an den verschiedenen digi-pulten? hier sind sie meist nicht nur je nach hersteller angeordnet, sondern auch noch an verschiedenen plätzen auf der frontplatte...
    also auch hier: argument entkräftet, eher das gegenteil ist ein problem.

    1:3

    Zitat von "thieloliver"

    - schonmal am XL3 ne Subgruppe gebraucht?


    ja, ist doch ganz einfach. auxweg post schalten, auf 0dB drehen und aux-send wieder aufs pult führen. hat den vorteil, das man sogar noch nen tollen EQ in der subgruppe hat.
    und wie macht man das "schnell mal" z.b. am LS9? oder am iLIVE? oder am Vi6? oder am D5?
    das ist also auch nicht unbedingt ein vorteil, somit kann man auch dies kaum als argument gelten lassen.

    es bleibt bei 1:3

    Zitat von "thieloliver"

    - wer hat sich nicht schonmal den halben Abend über das vereinzelt auftretende, tieffrequente Feedback gewundert und war sich ABSOLUT sicher, dass das Gate in der Kick richtig eingestellt ist, hat dann aber irgendwann,leicht errötend, den winzigen Insert on/off Schalter mitten in der EQ Section gefunden?


    und auch hier gilt: wenn man am digi-pult nicht richtig geroutet hat, können dort ebenfalls fehler auftreten. diese sind dann in der livehektik aber deutlich schwieriger zu finden!

    es bleibt beim 1:3 (- wohlwollend ;) )

    Zitat von "thieloliver"

    - Schonmal ne Tanzgruppe in der Bandpause gehabt, bei der es sooo schön gewesen wäre, wenn die Fadeouts auch auf dem Monitopr zu hören gewesen wären? Schon schade, wenn man die Auxe nur global pre/post schalten kann. :(


    oh ja, dies ist in der tat ein riesengrosser vorteil der digitalen in der günstigen preisklasse.
    die grossen analogen pulte können das aber auch, doch wenn´s um "tanzgruppen" geht, fehlt dafür wahrscheinlich das budget.
    der punkt geht also einwandfrei an M7&co...

    2:3

    Zitat von "thieloliver"

    - Crest X8 im 10min Changeover beim 2.Gig an dem Tag. Motorradtreffen, die Stripshow is rum, die Backliner schrauben noch am Drum...: "Mist ich krieg den Gesang nicht auf die Front :shock:, aber aus dem Delay Speaker hinter mir kommt er raus... Hmmm der liegt aufm Center out... Die Keys kommen aber nur aus der Front... Da hat wohl irgend ein Idiot bei ALLEN Kanälen den LCR Schalter gedrückt. Danke Mr. Babysitter!"


    ebenso gibt es bei digitalen pulten solche möglichkeiten. wieso weiss das bloss keiner?

    es bleibt bei 2:3

    Zitat von "thieloliver"

    Das waren jetzt alles nur Pulte! Und dabei noch nicht mal Exoten.

    Wenn man jetzt noch anfängt über Effekte,in/out bzw Sidechain Schalter an Dynamics oder die Thresholdanzeigen von BSS Gates und Comps zu philosophieren, dann ist das mit dem " EINHEITLICHEN BEDIENKONZEPT " ja echt nur noch als Witz zu betrachten.

    hier sehe ich allerdings einen grossen vorteil für analog.
    denn ich weiss, wie ich einen BSS, einen dbx166 oder einen Drawmer-kompressor einstellen muss. das sind die am weitesten verbreiteten geräte.
    aber ich habe den eindruck, das die kompressoren in jeden digi-pult anders reagieren. also muss ich hier immer rumprobieren, bei ner analogen lösung geht das durch die standards deutlich schneller.
    ebenso ist das mit den effekten: auch da gibt es weit verbreitete standards, in die man einfach seine speicherkarten reinschiebt und seine gewohnten effekte hat. das gibt es bei KEINEM digi-pult, es sei denn man schliesst externe effekte an.

    also 2:4 für analog.

    Zitat von "thieloliver"

    Ich muss immer wieder von dem angeblichen Bedienstandard analoger Konsolen lesen - gibts den wirklich?


    ja, den gibt´s. (japanische ausnahmen gibt natürlich auch)
    oben: Gain, PAD und HPF
    dann: EQ und Insert-schalter
    dann: AUx-wege
    dann: Fader, PFL, Mute und Gruppenzuordnung

    und wie sieht das bei den digis aus?
    beim PM5 ist der EQ links vom screen, beim DM2000 wieder rechts davon...beim M7 links, beim LS9 rechts... usw. hier gibt es kein einheitliches konzept, man muss vor ort schauen wo sich was befindet. beim iLive ist es wenigstens nach analoger logik von links nach rechts aufgebaut (Gain->Gate->EQ->Comp->Deesser) und bei allen pultgrössen gleich (ausser die abgespeckte 80er), bei yamaha gibt es da leider kein einheitliches design. jede pultgrösse ist anders.

    2:5 für analog

    somit kann ich immer noch die leute verstehen, die sich mit digi-pulten schwertun. oben wurde mal erwähnt, das es im lichtbereich auch 3-4 unterschiedliche bedienkonzepte gibt, die sich etabliert haben. man kann nur hoffen, das sich im tonbereich nicht mehr unterschiedliche konzepte etablieren. im moment sieht es leider noch danach aus. der einzige standard heisst Yamaha, und da ist jedes pult wieder ein bisschen anders aufgebaut...

    wie man sieht ist es recht einfach, die meisten argumente zu widerlegen. ich komme sogar meistens zu gegnteiligen ergebnissen.
    in sofern darf mal wieder gefragt werden: ist analog denn wirklich sooo schlecht, wie es oft geredet wird??

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 14. Juli 2008 um 14:55
    • #66
    Zitat von "wora"

    wie man sieht ist es recht einfach, die meisten argumente zu widerlegen. ich komme sogar meistens zu gegnteiligen ergebnissen.
    in sofern darf mal wieder gefragt werden: ist analog denn wirklich sooo schlecht, wie es oft geredet wird??
    _________________
    ROCK IT !!!

    nein, Analog ist nicht schlecht.

    Warum auch.

    Und mann findet für jedes Argument IMMER ein Gegenargument.

    Man könnte auch für Deine 2:3 Antworten wieder Gegenargumente finden.
    Lass ich jetz aber echt aus, denn es würde zum Erbsenzähen führen.


    Zitat

    Sound-Klinik Verfasst am: 14.07.2008, 14:03 Titel:

    --------------------------------------------------------------------------------

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Zitat:
    Ich zweifel nicht daran, daß sich digitale Pulte durchsetzen werden ... aber sie werden in der Bedienbarkeit anders sein als die heute verfügbare Konsolen (vermute ich mal ... )

    NEIN, diese haben sich schon durchgesetzt.

    In einigen Bereichen haben sie das sicher ... aber (noch) nicht durchweg.

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Nur die Entwicklung geht weiter.

    Stimmt. Das war schon immer so (dto. in den letzten 20 Jahren bei Analogpulten und digitalen FXs).

    Alles anzeigen

    Inzwischen wird die Entwicklung im Analogbereich deutlichst zurückgeschraubt.

    Ausnahme im Kleineren Analogbereich.
    Von Dort kommen auch sehr viele Gegenargumente gegen digital.

    Und ganz ehrlich:
    In den Bereichen, wo Leute auf internationaler Ebene mit dem Zeug arbeiten, ist es heute eigentlich, bis auf wenige Ausnamen, schon fdast Überall normal.

    Da jammert auch keiner mehr rum, im Gegenteil, man sieht die Pulte immer mehr .

    Und wenn ich so rumschau, auf welchen produktionen ich bin, dann kommen an Fremdpulten im Regelfall fast nur mehr digitaltische aller Arten.

    Und wenn Analog, dann sinds lustigerweise bands, die mit Soundcraft Spirit oder A&H GL2200 auf Tour sind ( !!!!!! )

    jaja, klingt blöd, ist aber so.

    Ich merke einfach immer wieder, das diese Diskussion mit viel Emotionalität geführt wird, und da auch viele mitreden, die eben nicht mal im Ansatz ein PM5D oder M7 probiert haben, sich aber über die "unreife " Technik auslassen.

    Ich wiederhole es auch noch mal, es soll doch jeder für sich so arbeiten, wie er meint, es sich leisten zu können.

    Wer nicht Digital arbeiten will, soll es doch bitte auch nicht machen.
    Aber nicht dauernd sinnlos dagegenreden.

    Ich finde, es sind meinungen von Kollegen, die diese Bereiche kennen, gerne willkommen.

    Ich kann den Argumenten von zB Wora, Christopher Hafer usw auch nicht immer zustimmen und finde gerade diese oft für mich nicht zutreffend, doch sind das trotz allem für mich Kollegen, die auf den Teilen auch arbeiten und eine Berechtigung zur sinnvollen Kritik haben.

    Was ich bei vielen Anderen vermisse.

    Ich kann für mich persönlich so vieles an diesen Analog / Digital Diskussionen nicht mehr hören, was an Fehlinformationen da oft verbreitet wird.

    Und es wird definitiv sehr viel an Fehlinfos immer wieder gerne als Argument hergenommen.

    Ich werde mich jedenfalls in Zukunft aus diesen Diskussionen deutlich zurückziehen, da ich nicht glaube, das dies mit vernünftigen Argumenten weiterbetrieben wird.

    Und man braucht sich heute auch nur die Verkaufszahlen ( zuwächse und Rückgänge in den jeweiligen Bereichen ansehen ) dann wird man merken, in welche Richtung die Branche tendiert.

    Es bleibt und einfach nichts über, als sich in unserem Job weiterzubilden.

    Und wenn man sich heute die Entwicklungen in Fertigungen oder anderen Bereichen ansieht, dann wären viele mit der Einstellung schon lange Arbeitslos.
    Denn in den sogenannten "kkonservativen " Berufen wird da nicht lange gefackelt.

    Nur in unserem " künstlerisch " angehauchten Bereich glauben viele, sich eine verweigerung an Neues ( und sei mal dahingestellt, ob man dies persönlich als subjektiv besser oder schlechter einschätzt ) leisten zu können.

    Aber auch wir sind Dienstleister und auch unseren Kunden ( die die rechnung zahlen ) verpflichtet.

    Und die Branche wird auch vor dem Wachsenden Druck welche die momentane Konjunktur hervorruft, nicht gefeit sein.

    Und letztendlich wird immer nur der schnöde Mammon zählen.
    Ob es uns passt oder nicht.

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  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2008 um 15:46
    • #67
    Zitat von "klauston"

    Inzwischen wird die Entwicklung im Analogbereich deutlichst zurückgeschraubt.


    Der Aufbau ist erprobt ... die Preiswertanbieter kupfern nur noch ab - wozu also noch etwas wirklich Neues entwickeln ?

    Zitat von "klauston"

    ... es soll doch jeder für sich so arbeiten, wie er meint, es sich leisten zu können.


    Eben. Und die Mehrzahl der (hier mitlesenden "wenn-überhaupt-professionellen"-) Verleihfirmen arbeiten eher mit preiswerten Lösungen (bei den Pulten, beim Amping ... und erst recht bei den Lautsprechern ...). Mal realistisch: Wieviel Prozent der User hier im PA-Forum arbeiten bei ihren Jobs wohl mit Digitalpulten* ?
    Etwa soviele wie mit "fliegenden Bananen" (und womöglich im Schützenfestzelt ...) ? :wink:

    Zitat von "klauston"

    Ich kann für mich persönlich so vieles an diesen Analog / Digital Diskussionen nicht mehr hören, was an Fehlinformationen da oft verbreitet wird.


    Digitalpulte sind nicht (... in ALLEN Bereichen, wo es um Beschallung geht !) die eierlegende Wollmilchsau. Ab einer gewissen Liga sieht das sicher anders aus. Im unteren Bereich werden sich digitale Pulte irgendwann durchsetzten - aber nicht heute.

    Zitat von "klauston"

    ... Und man braucht sich heute auch nur die Verkaufszahlen ( zuwächse und Rückgänge in den jeweiligen Bereichen ansehen ) dann wird man merken, in welche Richtung die Branche tendiert.


    Hast du da konkrete Zahlen ?


    *... viele "Tontechs" können ja nicht mal mit kleinen Analogkonsolen richtig mischen ... :?

  • wora
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    • 14. Juli 2008 um 15:56
    • #68
    Zitat von "klauston"

    ...Ich kann für mich persönlich so vieles an diesen Analog / Digital Diskussionen nicht mehr hören, was an Fehlinformationen da oft verbreitet wird.

    Und es wird definitiv sehr viel an Fehlinfos immer wieder gerne als Argument hergenommen. ...

    da geht es mir ebenso wie dir.
    auch ich kann die ständigen wiederholungen unsachlicher argumente nicht mehr hören bzw. lesen. es wird schlicht langweilig und man hat das gefühl gegen windmühlen zu kämpfen.
    das passiert übrigens auf beiden seiten.

    schlussendlich kann man dir recht geben:
    es liegt an uns, uns selbst fortzubilden.
    digitale lösungen sind nicht aufzuhalten. ich bin mir auch sicher, das sie uns irgendwann mal das leben wirklich leichter machen werden, nur müssen sie dazu wirklich konsequent weiterentwickelt werden.

    wer hätte schon was dagegen einzuwenden, wenn es irgendwann mal lösungen gibt, mit der möglichst viele bediener einverstanden sind und die vom mikro-eingang bis zum verstärker komplett digital und damit auch störungsarm sind. und die entwicklung geht genau dahin. die analogen pulte waren ja auch nicht von beginn an die, die wir heute kennen. eine sinnvolle evolution dauert einfach ein paar jahre.

    das thema zuverlässigkeit bzw. redundanz ist übrigens auch noch ein wichtiges feld, auf dem sicherlich noch verbesserungen gemacht werden können. aber da sehe ich bei den meisten digipulten eher keine probleme, es sind nur ein paar unschöne ausreisser, die mit softwareproblemen von sich reden machen. und bervor das gleich als argument missbracht wird: es gibt auch analoge konsolen mit serienmässigen problemen. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 14. Juli 2008 um 16:32
    • #69

    Ein XL3 wurde ca 1000 mal verkauft.

    Ein PM5D lag vor einem Jahr bei ca 3500 Stück
    Ein Digidesign Venue vor 2 jahren bei ca 250 Stück

    Zitat von "Sound Klinik"

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Inzwischen wird die Entwicklung im Analogbereich deutlichst zurückgeschraubt.

    Der Aufbau ist erprobt ... die Preiswertanbieter kupfern nur noch ab - wozu also noch etwas wirklich Neues entwickeln ?


    Pardon, las es mich richtig formulieren, nicht nur Entwicklung sondern auch Neue Produkte.


    Zitat von "Sound Klinik"

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    ... es soll doch jeder für sich so arbeiten, wie er meint, es sich leisten zu können.

    Eben. Und die Mehrzahl der (hier mitlesenden "wenn-überhaupt-professionellen"-) Verleihfirmen arbeiten eher mit preiswerten Lösungen (bei den Pulten, beim Amping ... und erst recht bei den Lautsprechern ...). Mal realistisch: Wieviel Prozent der User hier im PA-Forum arbeiten bei ihren Jobs wohl mit Digitalpulten* ?
    Etwa soviele wie mit "fliegenden Bananen" (und womöglich im Schützenfestzelt ...) ?

    Unterschätz mal nicht, wieviel kleiner Firmen ein 01V96 oder Ähnliches am Start haben, mit dem diese einen Großteil Ihrer Jobs machen.

    Genauso, wie Bananen.
    Und sei es auch drum, weil es die Kunden verlangen.

    Denn wer schleppt heute auf einen Industriejob mit 4 Funkmics noch den Analogplatz mit allen EQs an.
    Alleine schon, weil der Veranstalter auch nicht einsehen will, das man viel Platz braucht.

    Zitat

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Ich kann für mich persönlich so vieles an diesen Analog / Digital Diskussionen nicht mehr hören, was an Fehlinformationen da oft verbreitet wird.

    Digitalpulte sind nicht (... in ALLEN Bereichen, wo es um Beschallung geht !) die eierlegende Wollmilchsau. Ab einer gewissen Liga sieht das sicher anders aus. Im unteren Bereich werden sich digitale Pulte irgendwann durchsetzten - aber nicht heute.

    Frag mal nach den Verkaufszahlen von Yamaha und Co bei den kleinen pulten nach

    Da fällt Dir auch nichts mehr ein.

    Andere Hersteller wären froh gewesen, wenn Sie diese Anzahl an Pulten von einer Serie verkauft hätten.
    Auch hier gilt beim " Unterem" Segment ( wobei die Bezeichnung oft sehr unfair ist ) ,das die Digitalpulte sich sehr wohl durchgesetzt haben.

    Zitat von "Sound Klinik"

    *... viele "Tontechs" können ja nicht mal mit kleinen Analogkonsolen richtig mischen ...

    Das stimmt schon, tut in dem Tread aber nichts zur Sache.

    Und das meine ich, es stört mich, wenn Leute über Pulte und Technologien zu urteilen anfangen, die über ein 01V noch nicht hinübergekommen sind.
    Dazu gehörst Du auch für mich Manfred.
    ich weiß, das Du eine sehr konservative und von Deiner Meinung überzeugte Einstellung zu dem Business hast, aber dies deckt sich sicher nicht mit vielen, die in Ihrer Tätigkeit als Tontechniker täglich professionell arbeiten und damit Ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Es ist nicht Jeder mit einer Oldie Komerzmucker Einstellung behaftet ( wobei dies nicht abwertend gedacht sein soll, sondern nur eine Richtung vorgibt )

    Solange immer ein paar nur einfach mitreden, weil sie Ihre Felle im Know How davonschwimmen sehen und nicht wahrhaben wollen, das dies eine technologie ist, mit der man sich fast zwangsläufig auseinandersetzen muß, wird sich nix an der Diskussion Ändern.

    Und ich hab kein problem, wenn sich von denen, die sich wirklich damit auseinandesetzen, dann vernünftige und konstruktive Kritik kommt.

    So, und jetz geb ich auf.
    Das ist nämlich genau das, was ich nicht will, permanent das Gefühl haben, Antworten zu schreiben und was zu rechtfertigen, was auf Treads basiert, die genau die von mir kritisierten Fehlinformationen oder Milchmödchenmeinungen haben.
    DAzu ist mir meine Zeit aufd Dauer zu kostbar.

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  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2008 um 18:41
    • #70
    Zitat von "klauston"

    ... die über ein 01V noch nicht hinübergekommen sind.
    Dazu gehörst Du auch für mich Manfred.


    Ich verdiene meine Brötchen ja auch nicht in erster Linie als Tontech (und muß daher nicht das momentan neueste Pult perfekt bedienen können). Ich beobachte aber die Entwicklung mit großem Interesse, stelle Bands deren (auch digitalen) Pulte beim Soundcheck ein und lausche den Beschreibungen und Erfahrungsberichten von Kollegen, die sich intensiver (und öfter) als ich damit befassen (müssen) - manchmal blättere ich auch in Manuals.
    Und eines darfst du mir glauben: Wenn ich ein Digitalpult finde, welches meinen Vorstellungen entspricht, werde ich es mir kaufen ... im Studiobereich bin ich schließlich auch "digital" ... :)

    Zitat von "klauston"

    ... ich weiß, das Du eine sehr konservative und von Deiner Meinung überzeugte Einstellung zu dem Business hast, ...


    Du liegst vollkommen richtig damit, daß ich nicht so leicht (und schnell) für neue Technologien zu begeistern bin ... dies gilt aber auch für neue Windows-Betriebssysteme. Ich warte immer erst ab, bis andere damit genug "geübt" haben und die gröbsten Bugs beseitigt sind. :D

  • tufkaklto
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    • 14. Juli 2008 um 18:52
    • #71

    Du wirst es nicht glauben, aber ich renn nicht übereifrig an neue Systeme, schon gar nicht bei Windows.

    Und es muß eine konservative Sicht der Dinge muß nicht zwangsläufig schlecht sein.


    Und auch ich hatte vor einigen jahren Angst vor der neuen Entwicklung.
    Bis zu dem Punkt, ale es mich Interessiert hat und ich mich mal hinsetzte.
    Und zwischenzeitlich mag ich es.

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  • simonstpauli
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    • 14. Juli 2008 um 19:03
    • #72

    ... dies gilt aber auch für neue Windows-Betriebssysteme. Ich warte immer erst ab, bis andere damit genug "geübt" haben und die gröbsten Bugs beseitigt sind. :D[/quote]
    *tröt* hinkender Vergleich.
    Pult-Systeme sind eher geschlossen im Vergleich zu Windows, welches sowohl mit einer inkonsistenten Hardware-Basis als auch mit einer nicht zu unterschätzenden Anzahl von Software-Anwendungen zu tun hat.
    Ich weiß nicht mehr genau, wie lange das Yamaha Promix auf dem Markt ist, habe weder von Problemen gehört noch bei dem Exemplar, welches inzwischen im Büro seinen Dienst verrichtet bemerkt.
    Womit ich nicht schreiben möchte, daß Pult-Software keine Bugs hat, so geschlossen ist es dann doch nicht mehr, USB-Sticks sind ein gutes Beispiel bei Yamaha. Trotzdem nicht vergleichbar mit Windows.

    Wie war noch mal gleich die Frage, Klaus?

    Ja, ich mag ein analoges Dickschiff, ja ich mag ein digitales Dickschiff, ja es gibt Unterschiede. Vor allem, wenn ich diese Schiffe selber hinstellen muß ;) Hab gerade eine 32-Kanal-2-Tages-Baustelle fertiggepackt, das war FOH-seitig sehr entspannt. Zwar nur ein LS9 aber was solls, die Alternativen für das gleiche Budget möchte ich mir nicht antun. Schön ist auch, daß die Hälfte der Acts an beiden Tagen auftritt, da werden die Catering-Pausen dann länger.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gurkendoktor
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    • 14. Juli 2008 um 19:43
    • #73

    nicht immer nur windows, auch mal gucken was andere so machen ;) wie bei den pulten

    ich hör ja schon auf. aber dass yamaha immer noch keine brauchbare anbindung des m7cl aufm mac UNTER MAC OS hinbekommt… naja … egal … gehört nicht hierher.

    01v96 ist in der kleinen/mittleren liga häufig anzutreffen. nimmt wenig platz weg im kombi, hat alles und noch viel mehr eingebaut, und es reicht für die anforderungen allemal. ich vermute mal, aus der gl2200-garde sind viele dahin gewechselt - weil sich der alte siderackrümpel noch an jemanden verkaufen ließ, das pult auch, und schon war die neuinvestition halb wieder drin (rentieren auf veranstaltungen tut sich das ja nicht…)

  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2008 um 20:42
    • #74
    Zitat von "simonstpauli"

    Schön ist auch, daß die Hälfte der Acts an beiden Tagen auftritt, da werden die Catering-Pausen dann länger.


    Die Speichermöglichkeit ist in der Tat schon verführend ... :D

  • simonstpauli
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    • 14. Juli 2008 um 21:08
    • #75
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Die Speichermöglichkeit ist in der Tat schon verführend ... :D


    In der Tat.
    Genug Zeit für Essen und Trinken (in Ruhe!) ist ein hohes Gut, der Job ist schon mit guter Versorgung anstrengend genug.
    Und was nützt die schönste Technik (ob analog, digital oder hybrid) wenn niemand sie mehr bedienen kann, weil er dehydriert und unterzuckert neben dem Pult liegt?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gylo
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    • 14. Juli 2008 um 21:10
    • #76
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Die Speichermöglichkeit ist in der Tat schon verführend ...

    das und "Sends-on-Fader" sind bei entsprechenden Rahmenbedingungen meine Hauptentscheidungskriterien FÜR ein Digitalpult.
    Dazu gehört dann aber auch vorher die entsprechende Vorbereitung eines Setups auf dem PC.

    Wenn mir das die Arbeit nicht wesentlich erleichtert bleibe ich aber bei analog.

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • thieloliver
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    • 14. Juli 2008 um 21:12
    • #77

    wora Du hast da was falsch verstanden!
    Mir gings in meinem Post nicht darum die analogen Beispiele als schlecht hinzustellen. Die genannten Pulten sind (fast) alle tolle Werkzeuge.

    Es ging lediglich darum aufzuzeigen, dass es eben nicht DIE Standardbedienoberfläche bei DEN analogen Pulten gibt.
    Wenn man dann noch die Buchsen mit einbezieht (inserts als Stereoklinke oder Einzelbuchsen etc) wird man feststellen müssen, dass jede von den Kisten anders ist - Warum sollten die diversen Hersteller sonst auch ihre eigenen Pulte bauen?

    Ich arbeite im Übrigen auch gerne analog - vorrausgesetzt nach meinem Soundcheck fummelt keiner mehr am Frontplatz rum.
    Linecheckkaltstarts sind - so oder so- doof. Da ist mir persönlich ein digitales Yamaha am liebsten, weil ich darauf am schnellsten bin. ( ich hatte in den letzten 3 Jahren bei ca 800 Jobs keine 50 Analogpulte in den Fingern )

  • christopher hafer
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    • 14. Juli 2008 um 22:44
    • #78

    Klaus

    Zitat

    Inzwischen wird die Entwicklung im Analogbereich deutlichst zurückgeschraubt.

    Da sollte man hinterfragen: Wieso denn?
    Sind Analoge Pulte nicht schon seit langem "End"-Wickelt?
    Was sollte man an einer Heritage oder PM5000 noch groß verbessern?
    Und trotzdem geht die Entwicklung weiter: Mittlerweile gibt es für immer weniger Geld immer kleinere/leichtere Pulte mit immer mehr Funktionen
    (VCA-Gruppen, ordentlich AUXe - das war mal richtig teuer&schwer...)
    Die Entwicklung geht also weiter, nur eben nicht bedientechnisch und auch nicht klanglich, also da, wo die Digitalen stellenweise hinterherhinken.

    Ich sehe übrigens auch einen Markt für Hybridpulte - also Pulte mit pseudo-konventionellem analog-Design PLUS integrierten digitalen Effekten/SummenEQs, patch-baren Dynamics nebst optionaler Recallfähigkeit.
    Genau dies wäre für mich "Best of both worlds" und es ließe sich in angemessenem Preisrahmen (vergl. PM5D) realisieren - ähnliche Konzepte gab es bei Studiopulten.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 15. Juli 2008 um 01:49
    • #79
    Zitat von "thieloliver"

    ...
    Linecheckkaltstarts sind - so oder so- doof. Da ist mir persönlich ein digitales Yamaha am liebsten, weil ich darauf am schnellsten bin. ( ich hatte in den letzten 3 Jahren bei ca 800 Jobs keine 50 Analogpulte in den Fingern )


    hi olli,
    das du auf deinem DM1000 schnell bist, ist klar.
    aber bist du auf nem PM5D, einem M7, einem LS9 und einem 01V genau so schnell? ich behaupte jetzt einfach mal: nee.
    das geht eben nicht, man kann nur auf einem zutiefst vertrauten pult richtig schnell sein. aber egal, darum gings ja nicht unbedingt.

    meine antwort zu deinen ausführungen habe ich übrigens unbedingt schreiben müssen, weil da sonst wieder so einiges als "argument" in umlauf gekommen wäre, das nicht so ganz passend ist. ich denke, du kannst das verstehen.


    ich möchte mal ein paar worte zum kleinen Yammi loswerden. ich habe jetzt 2 jahre eines besessen.
    es wird immer wieder das 01V96 als DAS pult für budgetschwache oder sehr kleine veranstaltungen angesprochen. für sehr kleine VAs mit geringen anforderungen (z.b. vortragsveranstaltungen) kann ich das auch durchaus nachvollziehen. aber ne band muss ich hoffentlich nicht mehr drüber mischen.
    schon allein die (für live-anwendungen miserable) lo-cut-funktion verärgerte mich immer wieder.
    ich habe mein 01V96 neulich wieder verkauft, nach dem ich in zwei jahren keinen für mich zufriedenstellenden sound damit hinbekommen habe. und ich hatte beileibe keine schlechten musiker vor der nase und auch die kunden waren zufrieden... nur ich eben nicht. ich weiss das ich es selbst mit nem spirit-pult besser klingen lassen kann.

    das LS9 ist mir da doch lieber, das kann alles deutlich besser.
    für mich stellt dieses pult das untere, noch sinnvolle ende der mischpultkette dar.
    in der klasse kann ich aber durchaus auch mit nem Venice oder nem GB8 plus gutem siderack leben...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 15. Juli 2008 um 13:59
    • #80
    Zitat von "wora"

    ... ich habe mein 01V96 neulich wieder verkauft, nach dem ich in zwei jahren keinen für mich zufriedenstellenden sound damit hinbekommen habe ...
    ... ich weiss das ich es selbst mit nem spirit-pult besser klingen lassen kann.
    ...
    das LS9 ist mir da doch lieber, das kann alles deutlich besser.
    für mich stellt dieses pult das untere, noch sinnvolle ende der mischpultkette dar.


    Wie sieht es bei den digitalen eigentlich mit der Qualität der AD- und DA-Wandler aus ... wie groß sind Latenzen (z.B. Mikro -> Floormonitor wg. einmal AD- und einmal DA-Wandler ... und inwiefern wirkt sich das Signalprozessing auf die Latenz insgesamt aus ...) ?

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