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LD-Systems LDE-122A vs RCF 522A

  • Gepi
  • 27. Juli 2008 um 14:15
  • Gepi
    Beiträge
    18
    • 27. Juli 2008 um 14:15
    • #1

    In diesem Jahr scheint es ja einen LD-Systems-Hype sowohl bei Soundcheck als auch bei den tools4music zu geben. Da werden die LDE-122 (auch die aktive Version) und auch die "dazugehörigen" Subs in nahezu höchsten Tönen gelobt.

    Wenn ich das (bisher) richtig verstanden habe, dann handelt es sich dabei, verglichen mit "renommierten" Herstellern, doch um eher Low-Budget Lösungen, die zwar mitgenommen, aber nicht wirklich am Verleihmarkt akzeptiert werden. Hier nun die erste Frage: Stimmt das oder muss ich meine Meinung ändern?

    Beim Lesen von Artikeln über die LD-Systems-Boxen finde ich gelegentlich (wie auch bei anderem Low-Budget Equipment) immer wieder solche Kommentare "für den Preis sind sie gut" oder "ok für den Preis" usw. Ist es denn nicht so, dass Equipment sich entweder 'gut' oder eben 'nicht gut' anhört, aber "für den Preis gut..." ? Was soll diese Einschränkung?

    Ist die Unterscheidung zwischen gut und eben nicht gut, nicht verwendungszweckbezogen, will sagen: Für große VAs sind LDs eben nicht geeignet, für kleinere aber schon?

    Vielleicht mal ne kleine Provokation am Rande: Vergleicht man Soundcheck 04/08 (LDE122 & LDE122A) "Guten Sound zum Beispiel und reichlich Leistung - Auch das liefern die LDEs" und "In Sachen Sound-Qualität brauchen sich die beiden Systeme ebenfalls nicht zu verstecken" mit einem Artikel der t4m 6.2007 (RCF Art 522A) "Einen Platz im PA-Olymp hätte ich höchstpersönlich beantragt, wenn RCF PowerCon-Netzanschlüsse und neigbare Hochständerflansche spendiert hätte." Wie soll man sich da entscheiden (von den ganzen Systemen, die sonst noch so erhältlich sind mal ganz abgesehen)?

    Ist schon klar: Den üblichen Weg einhalten: Informieren, probehören, leihen und DANN entscheiden. Danke für's Gespräch :wink:

    Tanzen und Spaß haben...

  • klangcharakter
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    644
    • 27. Juli 2008 um 17:36
    • #2

    Im Grunde muss man eben auch schaun was zahlen mir die Kunden dafür.
    Die 522er von RCF ist ja doch erheblich teurer.

    In dem Fall wäre die goldene Mitte z.B. eine RCF 312er oder 322er, vielleicht
    rentabler als die 522er, wenn man auf Qualität setzen möchte.

  • Gepi
    Beiträge
    18
    • 27. Juli 2008 um 18:12
    • #3

    Das ist eben die Frage, die sich mir stellt. Aktuell in der t4m 4.2008 wird die Kombination LD122A/Kappa 15A als "leistungsstarkes, leichtgewichtiges und preiswertes Aktivsystem für den Proberaum und andere Kleinbeschallungen" bezeichnet.

    Wenn ich hier im Forum den einen oder anderen Beitrag lese, dann sind Low-Budget-Systeme nicht wirklich der Rede wert. In den Zeitschriften werden sie jedoch als ganz brauchbares Werkzeug gepriesen.

    Gerade vor kurzem habe ich diesen http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=71270 Beitrag gelesen. Da geht es doch eigentlich um eine solche "Kleinbeschallung". Aufgefahren werden da KS und Meyer Sound. Gut, wenn es denn vorhanden ist. Aber wäre das nicht eigentlich auch so eine typische "LD-Veranstaltung"? Würde ich den Testberichten glauben, käme nichts anderes in Frage (Budget ok, Preis-/Leistung super usw usw).

    Man kann bei solchen VA's natürlich auch schweres Besteck auffahren und die ersten Sitzreihen wegpusten :P

    Ist der Qualitätsunterschied zwischen einer RCF 322A und einer LDE122A denn tatsächlich so groß?

    Klar müsste man den Wiederverkaufswert mit in eine betriebswirtschaftliche Kalkulation mit einbeziehen. Auch kommen Überlegungen in Frage, ob man das nur selbst nutzen oder auch vermieten will (Stichwort Marktakzeptanz).

    Um die Sache auf die Spitze zu treiben: Beim Hörvergleich bei einem renommierten PA-Vertrieb im Ruhrgebiet konnte ich schon feststellen, dass Geräte, die teuer sind auch amtlich sind (z.B. die RCF TT 25A). Aber ist der Unterschied in diesen doch eher "niedrigen" Preisregionen so hoch?

    Grüsse
    Thorsten

    Tanzen und Spaß haben...

  • Blancblue
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    2.242
    • 27. Juli 2008 um 18:12
    • #4

    Das Problem ist eigentlich, dass es keine schlechten Tests in diesen Zeitungen gibt, sonst springen ja die Werbepartner vielleicht ab. Die Tests kann man alle vergessen.

    Aufschlussreicher sind z.B. Hörvergleiche, gerade die Forentreffen bringen zum Teil viel Licht ins Dunkel :)

    ________________________________

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  • tufkaklto
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    • 27. Juli 2008 um 18:24
    • #5

    Man kann schon sehr oft zwischen den Zeilen lesen, bzw sich Daten wie Isobaren etc ansehen.

    Dann weiß man mehr

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Blancblue
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    • 27. Juli 2008 um 18:48
    • #6

    Ich rede von Zeitschriften wie der Soundcheck z.B. Da gibt es i.d.R. keine interpretierbaren MEssungen...

    In der PP schaut das anders aus, da geb ich Dir recht.

    ________________________________

    Signatur?

  • Gepi
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    18
    • 27. Juli 2008 um 20:26
    • #7

    Klar, nur werden in der PP die LDs nicht getestet 8) Passt ja auch nicht ins, unbestritten professionelle, Konzept der Zeitschrift.

    Ergo könnte man als Bösewicht zu dem Schluß kommen, dass die zuerst genannten Zeitschriften eher einen Unterhaltungswert haben. :wink:

    Tanzen und Spaß haben...

  • bias79
    Profi
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    • 27. Juli 2008 um 21:14
    • #8

    Jede Zeitung hat eine bestimmte Zielgruppe und für die wird ausgewertet. Jedes Produkt hat seine Anwender die bei dem gegebenen Preis abschätzen müssen ob das Produkt taugt. Bei uns sind LDE122 im Verleih und sind ziemlich beliebt und oft unterwegs. Nicht weil die Teile gut klingen sondern weil sie bei dem günstigen Vermietpreis einen Markt bedienen der vorhanden ist.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • schütty
    Beiträge
    386
    • 27. Juli 2008 um 21:55
    • #9

    Ich selbst habe LD`s auf der Messe dises Jahr live gehört ( Keyboarder mit Gesang ). Den Ton selbst fand ich ansich sehr gut, der Gesang kam allerdings überhaupt nicht rüber. Von einem anderen Forumsuser, dem ich von dieser " Liveferfahrung " erzählt habe, weiß ich, daß er die LD´s als Lo-Bugets einsetzt. Die schwäche in der Sprachübertragung konnte er mir nicht bestätigen. Was ich auf jeden Fall bestätigen kann ist, daß die Teile von der Verarbeitung einen sehr wertigen Eindruck machen. Und Eminence ist auf jeden Fall auch schon was ordentliches.

    Ich selbst habe in der Lo-Bugetliga von RCF die 310, 312 und für live die 322 am Start. Für mittelkleine Discogeschichten hat sich die 312 mit 1 oder 2 Subs in letzter Zeit sehr gut gemacht. Die 310 und 322 muß ich wohl nicht weiter kommentieren.

    Ich denke wenn Dir die LDE122 zusagt, versuch doch mal sie mit dem was für dich noch in Frage kommt, 1:1 zu vergleichen. Preis/ Leistung in ihrer Klasse bestimmt kein schlechter Deal.
    Wenn mir die Teile noch mal übern Weg laufen, werde ich sie mir auch noch mal anhören. Vielleicht hatte ich auf der Messe nur ein unglücklichen Zeitpunkt erwischt.

    Gruß, Jörg

  • rené m bieler
    Verifiziert
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    347
    • 28. Juli 2008 um 00:45
    • #10

    eigentlich bin ich auch kein billig-pa fan - pa sollte wie werkzeug in einer kfz werkstatt solide, robust und für lange zeit gebaut sein 8)

    wenn ich aber eine solide billigbox bekomme, die sich auf kurze zeit bezahlt machen, sage ich auch nicht nein.. wir haben wegen einem engpass 2 paar lde 122 gekauft und konnten sie jetzt paar mal einsetzen.. klanglich sind die eigentlich nicht so schlecht, wie wir voher dachten und kunden nehmen sie gerne.. die dinger gehen so gut wie jedes we raus und haben sich in nur 3 monaten amortisiert :D .. um es aber zu relativieren muss ich dazusagen, das sie mit aktivbass mit extra presets rausgehen, die die billigboxen nicht überstrapazieren.

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