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Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

  • tufkaklto
  • 27. August 2008 um 09:52
  • Machtl
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    • 10. Januar 2009 um 18:43
    • #41

    Ja aber selbst wenn man sich nicht gerade neue Funkstrecken gekauft hat, was ist bitte mit dem Material das man in den nächsten Monaten/Jahren kaufen muß, weil es benötigt wird?

    Es gibts ja keine Alternativen von den Herstellern, und auch keine Alternativen von den Frequenzen, da ja alles dicht ist. Und Shure, Sennheiser und Co werden jetzt glaub ich nicht auf der nächsten PLS ein 5-10GHz System präsentieren, das vielleicht auch noch preislich im Mittelfeld liegt...

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • wora
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    • 11. Januar 2009 um 11:54
    • #42

    gab´s da nicht von db technologies was im 2,4GHz bereich?

    -duckundweg...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkadib
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    • 11. Januar 2009 um 12:56
    • #43

    Zu überlegen wäre, wie sich die Wellenausbreitung im Gigahertzbereich im Gegensatz zu den jetzt verwendeten Funkfrequenzen ändert (quasioptische Ausbreitung). Evtl. reicht dann ein mäßiges Hindernis zum Stören der Verbindung. Lohnt sich dann überhaupt noch eine Funkstrecke?

    MfG

    DirkB

  • Machtl
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    • 11. Januar 2009 um 12:58
    • #44

    ähh, nunja, also die dämpfung ist um einiges höher als im uhf-bereich! da wird es dann sogar einen unterschied machen wo du den taschensender plazierst... im bereich ab 2.4GHz is es mehr oder weniger wirklich was schon optisch...

    echt nervig das ganze thema. das ist ja quasi so, also würde z.B. ein bauunternehmer gezwungen weiterhin teure lkws zu kaufen, obwohl er genau weiß, das demnächst diesel verboten wird... echt, kopfschüttel.

    ich hoffe sehr das die APWPT da was bewirken kann.

    MEB Veranstaltungstechnik
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    Einmal editiert, zuletzt von Machtl (11. Januar 2009 um 13:01)

  • Online
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    • 11. Januar 2009 um 13:00
    • #45
    Zitat von "wora"

    gab´s da nicht von db technologies was im 2,4GHz bereich?

    -duckundweg...

    sabine! :D *unnwech*

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • tufkadib
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    • 11. Januar 2009 um 16:30
    • #46
    Zitat von "Machtl"

    ähh, nunja, also die dämpfung ist um einiges höher als im uhf-bereich! da wird es dann sogar einen unterschied machen wo du den taschensender plazierst... im bereich ab 2.4GHz is es mehr oder weniger wirklich was schon optisch...


    Genau das meine ich. Entweder wird der Aufwand groß (Antennen-/Empfängerdiversity) oder es ist mit Qualitätseinbußen zu rechnen.
    Es werden sich die wenigsten Künstler überreden lassen, die Sendeantenne auf eine kahlzuscherende Stelle auf dem Kopf anzubringen... :D

    MfG

    DirkB

  • simonstpauli
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    • 11. Januar 2009 um 17:19
    • #47
    Zitat von "DirkB"


    Genau das meine ich. Entweder wird der Aufwand groß (Antennen-/Empfängerdiversity) oder es ist mit Qualitätseinbußen zu rechnen.
    Es werden sich die wenigsten Künstler überreden lassen, die Sendeantenne auf eine kahlzuscherende Stelle auf dem Kopf anzubringen... :D

    MfG

    DirkB


    Diese ganze Problematik brachte mich ja auf die Reserven unter 790 MHz. Und da liegt viel brach, lokal unterschiedlich selbstverständlich... Gibt es dazu schon Aussagen?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 11. Januar 2009 um 22:24
    • #48

    wie sieht es eigentlich mit optischen verbindungen aus?
    in der dolmetschertechnik ist das nichts ungewöhnliches.
    natürlich gibt es hier wieder ganz andere probleme, aber im prinzip ist die technik erstmal bewährt, man müsste nur neue wege finden. vielleicht eine sendediode die, hinter´m ohr angebracht, nach oben strahlt und dann oben in einer traverse ein "auge", das die signale empfängt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Machtl
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    • 12. Januar 2009 um 08:47
    • #49

    klar... :roll:

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  • matzepa
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    • 13. Januar 2009 um 20:25
    • #50
    Zitat von "Machtl"

    Es gibts ja keine Alternativen von den Herstellern, und auch keine Alternativen von den Frequenzen, da ja alles dicht ist. Und Shure, Sennheiser und Co werden jetzt glaub ich nicht auf der nächsten PLS ein 5-10GHz System präsentieren, das vielleicht auch noch preislich im Mittelfeld liegt...

    Audio Technica hat da seit ein paar Monaten was am Start - allerdings mit den erkauften Nachteilen, die man hat (Antennenplatzierung etc)
    Und: es sind maximal nur um die 20 (?) Sender möglich.
    Vorteil der Methode ist evtl, dass die Übertragung nicht abgehört werden kann.

  • wora
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    • 13. Januar 2009 um 20:38
    • #51

    über diese UWB-technologie wurde neulich im PP was geschrieben. AT verwendet die technik in amerika für konferenzanlagen, für unsere zwecke scheint es weniger geeignet zu sein.
    was man daran aber erkennen kann: neue herausforderungen begünstigen wiederum neue ideen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guessi
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    • 14. Januar 2009 um 00:05
    • #52

    die Reserven unterhalb 790 MHz "gehören" bspw. dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, und der wird sie - wie bei der Podiumsdiskussion auf der Tonmeistertagung zu erleben - "bis aufs Blut" verteidigen.

  • tufkadib
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    • 14. Januar 2009 um 15:32
    • #53

    Was ist denn eigentlich mit den alten VHF-Funkstrecken, die so um die 40-70MHz lagen?

    MfG

    DirkB

  • matthias bronko
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    • 14. Januar 2009 um 22:32
    • #54
    Zitat von "DirkB"

    Was ist denn eigentlich mit den alten VHF-Funkstrecken, die so um die 40-70MHz lagen?

    MfG

    DirkB


    Die gute alte DAISY (Zeck von Maintronic) wird dann wieder wertvoll :D

    Im VHF tummelt sich ja noch DVB-T aber da dürfte sich ja auch noch was finden. Würde meiner Ansicht nach wesentlich besser als die 2,4Ghz-Lösung arbeiten. Schön langwellig für Wände, Antennen sind zwar länger, aber bei weiten nicht so viel Störungen wie im WLAN-Frequenzband. Dort herrscht ja bekanntlich freies Treiben.

  • tufkadib
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    • 15. Januar 2009 um 13:45
    • #55

    Hätte ich das alte Gefell HH710 samt röhrenbestücktem Empfänger wohl doch behalten sollen... :?
    Wobei das Daisy (zumindest in den Fällen, wo ich es in Betrieb sah) auch nicht ganz der Weisheit letzter Schluß war. Da gab es auch eine Menge Rauscheinbrüche. Offenbar kommt man auf diesen Frequenzen doch nicht ganz ohne eine größere Sendeantenne aus.

    MfG

    DirkB

  • wora
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    • 15. Januar 2009 um 14:17
    • #56

    ja, der grosse fortschritt von VHF nach UHF lag ja vor allem in den besseren übertragungseigenschaften - und der einfacheren anmeldung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Tonguru
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    • 15. Februar 2009 um 21:08
    • #57

    Verfolge diese DVB-T-Diskussion (wer braucht das eigentlich wirklich?) schon länger mit Interesse.

    Habe noch jede Menge Sennheiser VHF-Funkstrecken (1081/1083) und werde sie mit Sicherheit behalten.
    Qualitativ, weder in der Übertragung noch im Klang, stehen die meiner Meinung nach den UHF-Systemen nicht nach.
    Im Gegenteil, ich habe sogar den Eindruck, daß die Funkverbindungen stabiler sind. Einziges Problem ist, daß nur wenige Strecken parallel betrieben werden können.

    Aussetzer, wie sie vom DAISY bekannt sind (das waren DAMALS unsere ersten Funkanlagen und unser ganzer Stolz) kennt ein Sennheiser-VHF-System nicht, weil es im Gegensatz zum Zeck-Receiver mit einem Diversity-System arbeitet; das DAISY hatte zwar auch 2 Antennen, aber - wenn ich mich recht erinnere - nur eine Art Signalsummierer, der wohl im schlimmsten Fall (und der kam leider oft vor) zur Auslöschung der Signale führte. Unabhängig vom Abstand zum Empfänger genügte manchmal nur ein Schritt oder eine kleine Drehung des Mikrofonträgers, und das Signal war weg.

    Exakt diese Erfahrung mußte ich gerade auch mit einem preiswerten, aber namhaften UHF-IEM-System machen, das ich zur Signalübertragung an eine Aktivbox in der Garderobe einsetzen wollte. Signal 10 Sekunden da, 5 Sekunden weg - bei unveränderter Position. Fühlte mich an unsere Anfangstage erinnert.

    Scheint also nichts mit dem Band zu tun zu haben, sondern mit dem Aufbau des Empfängers.
    Werden jetzt doch die guten Sennheiser IEMs zur Übertragung von Büttenreden und Gardetanzmusik herhalten müssen...

    Liebe Grüße aus dem Rheinland (nur noch 10 Tage bis Aschermittwoch!) :)
    Tonguru

  • simonstpauli
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    • 15. Februar 2009 um 21:46
    • #58
    Zitat von "wora"

    ja, der grosse fortschritt von VHF nach UHF lag ja vor allem in den besseren übertragungseigenschaften - und der einfacheren anmeldung.


    Meinst Du die Anmeldung, die kaum jemand vorgenommen hat?
    Weswegen auf einmal alle erstaunt sind, daß es eine nennenswerte Anzahl von drahtlosen Mikrofonen gibt?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • simonstpauli
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    • 17. März 2009 um 13:55
    • #59

    Aus aktuellem Anlaß (die Frequenzen zwischen 790 und 862 MHz sollen noch in diesem Jahr versteigert werden):

    http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/15746.pdf

    Dort heißt es u.A. daß für drahtlose Mikrofone Alternativfrequenzen gesucht werden.

    Eine ähnliche Entwicklung gibt es gerade in U.K., dort denkt man über eine Migration von Kanal 69 zu Kanal 38 nach.

    http://www.ofcom.org.uk/media/speeches/2009/feb/ddr800.pdf

    Dort ist man sich der Kosten für eine Migration durchaus bewusst und denkt über Förderung nach. Eckdaten sind eine 10-jährige Lebensdauer und ein Kauf vor Anfang 2009. Mit anderen Worten: wer dort jetzt noch Kanal-69-Strecken neu kauft geht leer aus.

    Für Deutschland erwarte ich kein "Verleiher-Konjunkturpaket" von Staats-Seite, möglicherweise aber Rabatte wie sie z.B. Funkmikrofon-Hersteller zur Zeit in den USA gewähren. Diese profitieren ja auch vom "Funkmikrofonhersteller-Konjunkturpaket" ;)

    Man kann jetzt jammern und fluchen, die europaweite Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten, zu viele Prozesse laufen in den Einzelnen Mitgliedsstaaten bereits. In diesem Sinne wird jeder Landes- oder EU-Politiker zwar Interesse und Mitgefühl bekunden, in der Sache ist der Drops längst gelutscht.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • 4Art
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    • 17. März 2009 um 15:37
    • #60

    Sorry - aber das Ganze ist doch auch ein ökologischer Supergau! Was soll mit 10-tausenden von Funkstrecken und Inear-Systemen passieren, welche auf einen Schlag nicht mehr genutzt werden können? Wegschmeissen? Sondermüll produzieren? Spinnen die :twisted:

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