HI,
wollte mal fragen ab welchem Grenzschalldruck man Mikros sicher an lauten Percussions/Drums benutzen kann.
Grüße ALEX[/b]
HI,
wollte mal fragen ab welchem Grenzschalldruck man Mikros sicher an lauten Percussions/Drums benutzen kann.
Grüße ALEX[/b]
ich hatte mal probleme mit einem C391 als Snare-Bottom mikro (was man halt so alles probiert), das dort trotz -10dB schalter gezerrt hat.
der grenzschallruck dieses mikrofons liegt laut AKG bei 142dB.
was meinst du genau? der maximale schalldruck den das mikro aushällt? hängt ja wohl erstmal davon ab wie viel "verzerrung" du bereit bist zu akzeptieren.
andererseits kenne ich kaum moderne mikros, die es nicht schaffen mal ein bischen perkussion abzunehmen. extremfälle wie direkt im loch der kick sllte man aber doch prüfen, ich persönlich nehme mikros die mit 130db angegeben sind, keine probleme bisher
140 dB/A beim Close Miking sehr lauter Trommler/Blechbläser u.ä. sind keine Seltenheit, selbst bei Klassikaufnahmen kommt so etwas vor.
Kondensatormikrofone beherrschen das (mit PAD) meistens noch ohne große Verzerrungen, darüber zerren sie aber sehr heftig (=Klirrgrad steigt deutlich an).
Dynamische Mikrofone vertragen das etwas besser, wobei ihr Klirrgrad generell höher ist als bei einen "Condenser" unterhalb des Grenzschalldrucks,
was sie aber im Zweifel zur besseren Wahl macht.
Ideal sind aber Kondensator-Mikros mit sehr hohem Grenzschalldruck, bzw. niedriger Empfindlichkeit, z.B. Beta98 (max. 160dB), wobei auch die Eingangsimpedanz des Preamps (höher=besser, gilt auch für Dynamische!) und die Qualität der Speisung ("echte" 48V oder Billiglösung?) eine Rolle spielen kann.
HI,
danke für die Antworten,
Es ist der Grenzschalldruck des Mikros gemeint.
Ist die Bassdrum "gefährlicher" als z.Bsp. eine Snare?
ALEX
ist die Frage in wie weit sich das verallgemeinern lässt, kommt ja auch auf den Drummer an.
und diese PAD Schalter da muss man ganz genau schauen wo diese wirken im Mikrofon. Bei den meisten sind diese hinter dem Verstärker. Beim zerren der Kapsel macht dieser Schalter keinen Sinn mehr.
Zitat von "marcoboy"Beim zerren der Kapsel macht dieser Schalter keinen Sinn mehr.
bekommt man die Kapsel ansich ueberhaupt ernsthaft zum Zerren?
aber Hallo, selbst mit Stimme geht das bei einigen Mikros.
Ich hatte mal einen recht lauten Drummer. Der brachte sein eigenes Micro Set mit. Grenzfläche in der Bassdrum und wenn er Vollgas gab kam nur ein unbrauchbares verzerrtes Signal raus. (Zum Glück gab er beim Soundcheck schon Vollgas.)
Nachgeschaut, es war eine billig Grenzfläche vom Big-T. Die war einfach vom Pegel her am Anschlag. Eben nachgeschaut, laut Katalog 130 dB SPL, somit ungeeignet für hohen Schallpegel. Shure B91 rein und alles war ok. (Das liegt aber auch bei 160 dB SPL.)
Der Rest seiner Micro´s waren Billigklemmmicro´s der selben Marke. Die waren aber klanglich ok, das sollte man aus Fairnessgründen hier noch anfügen.
moin alex,
die angabe des grenzschalldrucks bei mikrofonen ist mit ziemlicher vorsicht zu geniessen: pegel ueber etwa 135dB SPL sind nur mit enormem aufwand reproduzierbar und mit ueberschaubarem eigenklirr zu erzeugen!
ueblicherweise wird oberhalb eine der empfindlichkeit der kapsel entsprechende eingangsspannung in die mikrofonelektronik (wenn vorhanden) geschickt und so lang erhoeht, bis sie zerrt.
da hier hohe zahlen auf dem datenblatt aber bei vielen leuten mehr eindruck schinden, ist die angabe fuer viele hersteller und speziell nachbauer zu ner reinen marketinggeschichte geworden.
meiner erfahrung mit mikrofonen bekannter hersteller nach zerrt oft der nachfolgende vorverstaerker frueher als das mikrofon (leider ziemlich unruehmliches beispiel: MG-serie von yamaha obwohl die japaner eigentlich wissen, wie man preamps baut, im gegensatz dazu verkraften selbst billige soundcraftpulte enorme pegel...).
viele gruesse,
klaus