Zitat von "TomyN"
Möglichkeit C) Ist die, die Gefahr direkt anzugehen. D.h. eine überwachung der einzelnen Spannungen L1 -- L3 gegen N. Hier werden auch andere Gefahren, wie z.B. längere Spitzen von Aggregaten oder vom Netz etc. efasst. Man könnte es auch noch erweitern, dass auch das unterschreiten einer Schwelle als Kriterium dient, denn normalerweise geht das ja mit der Nullpunktverschiebung einher.
Hi Tomy,
ein Paar Seiten weiter oben habe ich exakt das vorgeschlagen.
Warum eine SPS ? Steht auch weiter oben bzw. im Tread "Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses".
- Schnelligkeit (ca. 280ms den konventionellen Überwachungsrelais mit Steuerkontakt im Voraus)
- Möglichkeit, mehr Parameter zu erfassen (Strom, Luftfeuchtigkei
etc.) und das ganze auch mittels Touchscreen zu visualisieren.
So Leute, jetzt gibt es ein Update:
Ich habe mich bei Siemens im Bezug auf die Reaktionszeiten ihrer Überwachungsrelais der Serie Sirius durchgestöbert. Es ist nicht kompliziert, an die Daten heranzukommen. Und diese sehen dunkel aus: die Reaktionszeiten betragen bis zu 300ms.
Quelle:
Es ist mE nicht davon auszugehen, dass andere Hersteller hier einen absoluten Quatensprung nach vorne geschafft haben und diese Reaktionszeit um das 10fache verringert haben. Würde mich aber freuen, wenn dem so ist.
Damit bleibt aber festzustellen, dass die SPS-Lösung im Bezug auf die Reaktionszeit und benutzerfreundlichkeit bisher das Rennen gewinnt.