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Gängige Digital-Multicoresysteme

  • hermste
  • 29. Oktober 2008 um 09:40
  • wora
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    • 3. November 2008 um 12:14
    • #21
    Zitat von "klauston"

    ...


    Eben, nicht immer gleich losbollern.
    Das war nämlich schon vor allen Anderen da.
    ...


    losbollern... :D auch nicht schlecht.
    aber alle Yam nach dem PM1D setzten ausschliesslich auf analoge cores. nur durch nachrüsten (und dann ungenutzt lassen der pultinternen wandler) kann man digitale komplettsysteme realisieren.
    das sollte man dabei beachten. es ist also kein "rumgebollere" ;)

    offensichtlich war das für diese zeit trotzdem ein gutes konzept, da die verleiher noch massenweise analoge cores hatten und nur die analogen pulte getauscht werden mussten. aber mittlerweile sind wir ein paar jahre weiter und "digital" hat sich doch ziemlich weiterverbreitet. und es wird noch weiter gehen, in zukunft haben dann auch immer mehr endstufen digitale inputs.
    irgendwann wird es dann auch mit den "digitalen" mikros richtig losgehen... und ganz viele kollegen werden dann wieder behaupten, das man mit den analogen ja gar nicht arbeiten kann usw... (upps, war das jetzt wieder zu prophetisch? ;) )

    anyway...
    die digitaltechnik steht relativ zur analogen immer noch am anfang, aber die nächste runde ist eingeleitet. und in dieser runde ist das mischpult nicht mehr eine eigene, austauschbare einheit, sondern integraler bestandteil des systems.

    der gedanke, das die signalverarbeitung am sinnvollsten ganz vorne A/D und erst ganz zum schluss wieder D/A gewandelt wird ist konsequent und sicherlich der richtige.

    Zitat von "klauston"

    ...
    Der Unterschied ist nämlich auch, das Yamaha eigentlich alle fremden Protokolle unterstützt, was bei kaum einem Anderem Hersteller funktioniert....


    Yamaha hat auch ein paar jahre entwicklungsvorsprung...

    so, wie war die ausgangsfrage nochmal??
    :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 3. November 2008 um 12:32
    • #22
    Zitat von "MIKE"


    Ob die neue Yamaha Chor Lösung basierend auf Ethersound das wird was viele hoffen werden wir sehen. Denn die Gerüchhte gehen ja etwas auseinander über die internen Wandler.

    Spannend. Ehrlich gesagt weiss ich noch von überhaupt gar keinem ausgelieferten System. Diese Infos müssten dann ja von der R&D-Abteilung von Yamaha kommen (was ich eher nicht glaube) oder von Betatestern - die sich wohl eher nicht im europäischen Umfeld bewegen.

    Wäre aber wirklich interessiert, ob hier jemand schon Erfahrungen gemacht hat!

  • tufkaklto
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    • 3. November 2008 um 12:41
    • #23

    Bei der Yamaha Stagebox steht: Start shipping early 2009

    Was ich mit losbollern meinte:
    kaum Ein Tread, in dem es um Digtalpulte / Cores etc geht, wo nicht schnell diese Yamahaverächtermeldungen kommen.

    ich kann die ehrlich gesagt nicht mehr hören.

    Und da geht es gar nicht drum, ob jetzt andere Pulte besser sind usw.

    Ohne dem Druck, den die Bude am Markt gemacht hätte, würden sich wohl noch viele Firmen mit Weiterentwicklung und Innovationen sehr zurückhalten.


    Aber egal, es geht um Multicoresysteme, und da sind die Pulthersteller vermutlich der falsche Ansatz.

    Zu viele Firmen backen da ihre eigenen Rezepte, die nur auf die eigenen Pulte passen.

    Da halte ich eine "Offene" Lösung, bei der man was auch immer leicht einbinden kann, für die Zukunft für einen großen Vorteil.

    Denn ab dem Moment, wo man FOH und Monitor verschiedene Pulte über eine Audionetzwerk einfach verbinden kann, werden sich die Vorzüge eines Systems gut ausspielen.

    Und das kommt auch langsam.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • wora
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    • 3. November 2008 um 12:50
    • #24

    der knackpunkt, warum so viele hersteller auf eigene systeme setzen, ist ganz einfach benannt:
    lizenzgebühren!

    ein hersteller, der z.b. Ethersound anbietet, muss für JEDEN verkauften anschlusspunkt mehrere hundert Euro gebühren bezahlen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 3. November 2008 um 13:44
    • #25

    Das mag sein.

    Aber genau da ist Yamaha ein gutes Beispiel.

    Die versuchen und unterstützen auch viele Hersteller, um alle gängigen Coresysteme bei Ihnen anbinden zu können.

    Und die Liste ist mittlerweile lang.

    Wenn jeder sein eigenes Coresystem baut, wird die Kompatibilität auf der Strecke bleiben.

    Und ob das Sinn der Sache ist wage ich zu bezweifeln

    Für mich wäre es eben wünschenswert, wo man was einspeist, und woanders ds gewünschte ausgeben kann.

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  • wora
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    • 3. November 2008 um 13:58
    • #26

    nun ja, die frage ist eben auch: muss man unbedingt zu allem kompatibel sein?
    wenn man ein komplett spielbereites system hat, muss man ja nicht unbedingt noch mehr anschliessen können.

    ich meine natürlich auch, praktisch wäre es schon, wenn man überall die gleiche schnittstelle hätte, wie bei analog eben (mehr oder weniger).
    aber realistisch betrachtet wird das leider nicht funktionieren, zumindest die nächsten jahre noch nicht, bis sich vielleicht irgendwann doch mal eine gemeinsame schnittstelle etablieren kann. die ist aber nicht in sicht.

    welche schnittstellen sind denn am weitesten verbreitet?
    CobraNet
    MADI
    Ethersound
    ... ?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 3. November 2008 um 14:51
    • #27

    Das Problem ist, dass ein digitales Muco auf der Bühnenseite Preamps und Wandler beinhalten muss.
    Und genau diese stark klangbestimmenden Stufen will sicher kein Hersteller aus der Hand geben.
    Erst wenn so gute Wandler auf dem freien Markt sind, die alles wandeln können, was man an ne XLR Buchse anschliessen kann, wird es Multicores geben, die jedes Pult per Digitalin akzeptiert.

  • guma
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    • 3. November 2008 um 14:59
    • #28

    Das Thema wird sich wohl erst erledigen, wenn alle Mikros digital sind und dafür nur noch ein ( das AES42 ? ) Format verwendet wird. Wenn ich aber an all die schönen preamps denke, die es dann nicht mehr braucht, hoffe ich, dass das erst passiert, wenn ich abgekratzt bin. :D:D

  • wora
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    • 3. November 2008 um 18:20
    • #29

    nun ja, jetzt übertreib mal nicht, du wirst ja noch gebraucht! ;)
    die nächste evolutionsstufe werden sog. digitalmikros sein. das ist ein logischer schritt. aber bis es soweit ist, das es für alle anwendungsfälle solche mikrofone zu erschwinglichen preisen und in genügend hoher qualität gibt, gehen sicher noch viele jahre ins land (ausreichende qualität ist dabei übrigens sicherlich das kleinste problem).

    also ich würde mir da jetzt erstmal keine sorgen machen, jetzt muss sich ja erstmal die evolutionsstufe mit den digicores etablieren.

    ich muss hier übrigens schon wieder mal für das iLive schwärmen: da es ein voll modulares system ist, lassen sich dann sicher entsprechende eingangskarten für digitalmikrofone nachrüsten ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hermste
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    • 3. November 2008 um 18:41
    • #30
    Zitat von "wora"

    ... digitalmikros sein. das ist ein logischer schritt. aber bis es soweit ist, das es für alle anwendungsfälle solche mikrofone zu erschwinglichen preisen und in genügend hoher qualität gibt, gehen sicher noch viele jahre ins land (ausreichende qualität ist dabei übrigens sicherlich das kleinste problem).

    Hallo Wora, Du bist ja - wie ich - Schoeps Besitzer und Benutzer. Du weißt bestimmt, dass es den Mikrofonvorverstärker CMD-2, der mit digitaler Phantomspeisung (10V, 100mA) arbeitet, seit etwa zwei Jahren gibt. Es können alle "alten" Kapseln damit verwendet werden. Lediglich die CMC5 oder CMC6 müssen getauscht werden - finde ich gut!
    Passende Mikrofonverarbeiter (Vorverstärker ist hier nurmehr bedingt ein richtiger Begriff...) gibt es zur Zeit von RME (also mit AES-42 Inputs), wahrscheinlich auch von Lawo und Salzbrenner.
    Der CMD-2 liegt im Listenpreis bei brutto ca. EUR 1000,--, was ich nicht so schlimm für ein recht neues Produkt finde.

    Vorläufig ist für mich die Zusammenfassung, dass es kein guter Zeitpunkt ist, in ein Digitalcoresystem zu investieren, weil das Feld, obwohl die Technik schon etwa 10 Jahre gebräuchlich ist, weit gestreut ist.

    Vielleicht ist es sinnvoll auf AES-42 zu x (passendes Digitalcoresystem) Umsetzer zu warten. SM58 mit Digitalwandler? Klingt paradox, nicht wahr. Wird es dann das DM58?
    Ich vermute, dass eher hochwertige Kondensatorsysteme auf AES42 umsatteln (Stichwort Rundfunk) und die guten alten dynamischen Mikrofone erhalten bleiben.

    Obwohl es schon viele gut funktionierende Digitalmulticore-Systeme gibt, ist ein universeller Ansatz für verschiedene Pulte (Zukunft) derzeit schwer auszumachen.

    Fazit bisher für mich: Weiterhin funktionierende, vorhandene hochqualitative analoge Cores verwenden und abwarten.

    Grüße,
    Hermann

  • simonstpauli
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    • 3. November 2008 um 18:46
    • #31

    Digitalmikrofone? Habe ich was verpasst? Die Schallwandlung läuft doch noch analog, oder?

    Viel Spaß beim Synchronisieren auch...

    Es gibt einen netten Bericht bei Live Sound International über eine Neil Diamond Ethersound-Tour, die haben alles darüber gemacht, diverse "Pods", Wandlerstationen, auf der Bühne und Monitor- und FOH-Pult dran.

    Gain hat Monitor gemacht.

    Das Ganze war als Ringleitung aufgebaut, also mit Redundanz.

    Insgesamt irre aufwändig für die Zeit.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • hermste
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    • 3. November 2008 um 21:02
    • #32
    Zitat von "simonstpauli"

    Digitalmikrofone? Habe ich was verpasst? Die Schallwandlung läuft doch noch analog, oder?

    Viel Spaß beim Synchronisieren auch...

    Ja richtig, die Schallwandlung ist analog - ich habe das missverständlich geschrieben... - Entschuldigung. Die meisten Digital-Mikrofonempfänger haben Samplerateconverter für alle Kanäle eingebaut.

    Zitat von "simonstpauli"


    Gain hat Monitor gemacht.


    Und dann? Digital Trim für "Gain"-Anpassungen an beiden Positionen (Mon/FOH) im laufenden Betrieb?
    Mir liegt das immer noch unangenehm im Bauch, dass ich den Gain Regler nicht angreifen sollte (wir wissen, dass das im analogen Multicore-Bereich ganz intuitiv gemacht wird, bei Mon und bei FOH). Ehrlich. Denn die Qualität sinkt einfach ganz echt, wenn ich um z.B. 24dB beim Gain daneben liege (4 Bit Auflösung verschenkt).
    Und was, wenn's clippt? Darf ich dann zum Gain greifen? ;)
    Das funktioniert wahrscheinlich gut, wenn es ein eingespieltes Team bzw. eine Tournee gibt, wo Techniker und Musiker gut wissen, was auf beide Seiten zukommt (Dynamik, Soundcheck- und Konzertlevel).

    Ich selber habe noch nie mit einem Digitalcoresystem als Systembetreuer gearbeitet. Wie ist denn das so mit Digitalcore und Digital Mon+Foh dran?
    Ich habe schon manchmal Ami-Tourneen gesehen, die zwei PM1D mit zwei System Input Racks arbeiten.
    Hat hier jemand Erfahrung mit der Gainsteuerung von Digitalcoresystemen und Mon/FOH Positionen im Positiven wie im Negativen gemacht?

    Gibt es ein Digitalcoresystem, das im Inputbereich zwei Micpreamps nd AD-Wandler für einen Monitor- und FOH-Abgang nutzt?
    Grüße,
    Hermann

  • simonstpauli
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    • 3. November 2008 um 23:26
    • #33

    die jungs haben das mit trim und vertrauen gelöst. ansonsten gibt es ja noch gain tracking wie bei digico.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 4. November 2008 um 00:07
    • #34

    hermste:
    ja, ich weiss das es diese digitalen vorverstärker für meine Schoepse gibt.
    die performance meiner (analogen) MK4 mit CMC6 speiseteil reicht mir aber völlig aus. ich hab ja noch nicht mal das CMC6xt... ;)
    und die meisten beschallungsanlagen bringen sowieso nicht das rüber, was das mikro auflösen kann. in sofern kann ich auf "digitale" mikrofone durchaus erstmal noch verzichten ;)
    ich wollte bloss mal etwas in die zukunft schauen...

    simonstpauli:
    keine bange, für den livebreich werden wir davon wohl noch ne weile verschont bleiben. "digitales mikrofon" ist übrigens genau so reisserisch wie "digitalverstärker", ganz am anfang bzw. ganz am ende ist es ja immer analog.
    vielleicht gibt es ja in zukunft auch mal menschliche mutanten, die auch was mit digitalen tönen anfangen können, aber viel hoffnung hab ich da ehrlich gesagt nicht ;)


    ich möchte meine frage zum thema wiederholen:
    welche digitalen übertragungsstandards, die von allen genutzt werden können, gibt es denn bis jetzt?
    sind das echt nur die drei, die ich aufgezählt hatte?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 4. November 2008 um 07:38
    • #35

    Das mit dem Gain funktioniert bei den Midas XL8, die haben ja 3 Preamps in der Stagebox !!!
    Da kann jeder schrauben, was er will.

    Und beim Rocknet gibt es so ein Gain Sharing, oder wie die das nennen.

    Pulte damit gibt es zb die Digicos ( aber die haben eigenes Core )

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  • wora
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    • 4. November 2008 um 08:53
    • #36

    die Midas-lösung ist natürlich traumhaft, aber logischerweise steigt damit auch der preis erheblich.

    ich finde lösungen wie bei Innovason, wo ein master pult sich um die gains kümmert und das andere einen digitalen trim hat, der die aussteuerung bei gainänderungen anpasst, eine praxisgerechte lösung des problems.

    ich habe mich übrigens neulich mal mit einem kollegen drüber unterhalten das es sinnvoller wäre, wenn nicht das Monitorpult, sondern die FOH konsole der gain-master wäre.
    denn im konzert ist es oft so, das der monitormann gerade in irgendeinen kanal vertieft ist wenn irgendwo übersteuerungen auftreten und nur der FOH eine gute gesamtübersicht über die inputpegel behält. nebenbei bemerkt ist es vorne auch etwas stressfreier, die gesamtübersicht zu bewahren.
    ich finde diese idee sehr praxisgerecht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Mister.Lange
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    • 4. November 2008 um 09:59
    • #37

    Aber dann sollte das mit dem Trim natürlich automatisch passieren! Sonst macht es Monitor schon mehr Sinn.

  • tufkaklto
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    • 4. November 2008 um 11:04
    • #38

    Monitor macht im Regelfall mehr Sinn.
    Zum Einen, weil die Monitormänner großteils deutlich schneller sind als die FOH Mannen ( das war Ernst, soll Ausnamen geben ), zum Anderen hatte ich schon mal das Vergnügen,das der FOH Gain gemacht hat, und beim Gig korrigiert.

    Das war jedesmal pfeiffen ohne Vorwarnung, und schnell suchen, wo er denn was verändert hätte.

    Sowas kann man nur mit FOH machen, wenn man den gut kennt.

    Wenn ich am Monitor immer warten müßte beim Einstellen, bis der FOH Mann fertig ist, krieg ich meinen Linecheck nie auf die Reihe.

    Und das mit dem ( digitalem) trim gibt es wie gesagt auch bei DiGiCo oder Rocknet

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  • simonstpauli
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    • 4. November 2008 um 13:19
    • #39
    Zitat von "klauston"

    Monitor macht im Regelfall mehr Sinn.
    Zum Einen, weil die Monitormänner großteils deutlich schneller sind als die FOH Mannen ( das war Ernst, soll Ausnamen geben ), zum Anderen hatte ich schon mal das Vergnügen,das der FOH Gain gemacht hat, und beim Gig korrigiert.

    Das war jedesmal pfeiffen ohne Vorwarnung, und schnell suchen, wo er denn was verändert hätte.

    Sowas kann man nur mit FOH machen, wenn man den gut kennt.

    Wenn ich am Monitor immer warten müßte beim Einstellen, bis der FOH Mann fertig ist, krieg ich meinen Linecheck nie auf die Reihe.

    Und das mit dem ( digitalem) trim gibt es wie gesagt auch bei DiGiCo oder Rocknet


    +1

    Nur 3dB Gain-Änderung kann einen Mix erheblich stören, so daß der Musiker seine innere Ruhe nicht mehr findet. Und dann gibt es am FOH nix mehr zu mixen, mit oder ohne Gain ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • billbo
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    • 5. November 2008 um 14:34
    • #40

    Achtung, es folgen die Gedanken eines völligen Computerlaien. Don’t try this at home! :D

    Mein neuer Wohnzimmercompi hat ca. EUR 300,- + Steuer gekostet. Wiegt rund 6 Kilo, und ist etwa 8cm x 20cm x 35cm groß. Läuft völlig zuverlässig, und kommuniziert mit allen Eingabe-/ Bedienungs-/ Anzeige-/ Peripheriegeräten problemlos per LAN/ W-LAN/ USB/ usw. Notfalls über Internet auch vom anderen Ende der Welt aus. Und besitzt dabei (Vorsicht, Spekulation!) vermutlich genügend Rechenpower, um bei Bedarf so‘n bisschen Echtzeit - Tonbearbeitung locker zu stemmen.

    Warum geht das beim digitalen Mischen nicht auch so?

    ‚Mein‘ Digipult/ Digicore – Konzept sähe wie folgt aus:
    - Bühneneinheit mit Wandlern und der gesamten digitalen Signalverarbeitung (also das komplette Pult außer Anzeige-/ Bedienelementen). Alles zusammen im 19“ Servergehäuse.
    - Daran bei Bedarf andockbar weitere 19“‚Pulte‘. Entweder unter gemeinsamer Nutzung der Wandler (mit der diskutierten wer darf was – Problematik). Oder aber gleich völlig autark, incl. eigener Signalwandlung.
    - Clever gebaut passt das, einschließlich USV, alles zusammen in die Kiste, die bislang als Stagebox-/ Splitter-/ Subcore – Patch – Rack eh dabei ist.
    - Davon völlig unabhängig die Bedieneinheit(en). Verbunden per LAN/ P2P W-LAN/ Ethernet/ USB 3.0 :D – was auch immer. Da keine Audiosignale übertragen werden, sondern ausschließlich Bedienbefehle und Anzeigedaten, sind die Anforderungen an Bandbreite wahrscheinlich nicht mal besonders hoch.
    - Diese Bedieneinheiten gibt es in allen möglichen Variationen. Vom mickrigen Einfarbdisplay mit Cursortasten + Jogwheel + Enter bis hin zur luxuriösen Chefkonsole Marke ‚Enterprise‘ mit P&G Motorfadern, Touchscreens, geheimnisvoll beleuchteten Encodern, vergoldeten Knöpfen und Kalbslederhandballenauflage ist alles erlaubt, was gefällt bzw. was der Geldbeutel hergibt.

    Demjenigen, der ein solches funktionierendes Baukastensystem an den Start bringt, gehört meiner Meinung nach die Zukunft der digitalen Audiosignalbearbeitung. Einschließlich der Möglichkeit, für die Bedieneinheiten Lizenzen an Fremdhersteller zu vergeben; für den berechtigt anzunehmenden Fall, dass der eine oder andere Nutzer andere Bedienphilosophien als die hauseigene bevorzugt.
    Angesichts der Erfahrung auf diesem Gebiet und der bereits vorhandenen Marktdurchdringung würde es mich nicht überraschen, wenn das wieder eine Firma mit ‚Y‘ im Namen wäre.

    So stellt Klein – BillBo sich die Sache in Zukunft vor. Auch wenn das mit 300 Euro sicher nicht so ganz zu schaffen sein wird :D (was allerdings vornehmlich darin begründet ist, dass es sich beim Thema Stückzahlen zwischen PCs und Audiomischcomputern um gänzlich unterschiedliche Dimensionen handeln dürfte).
    Wo liegt der Gedankenfehler?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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