Gibt es doch schon seit jahren...*grübel* ach ne, das war im Lichtbereich und nennt sich dmx... :wink:
Gängige Digital-Multicoresysteme
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BillBo schrieb:
ZitatWo liegt der Gedankenfehler?
Du hast das schon selber beantwortet.Zitatund Kalbslederhandballenauflage
Aus gut informierten Quellen habe ich gehört, Alcantara-Leder sei wohl angesagt.
Spaß bei Seite ...
Ein komplettes Pult im 19er Format hat ja die Firma mit dem großen Y ...
auf dem Markt. Drin steckt eine 5er Reihe.
Die derzeitige Situation der Hersteller basiert halt, daß man durch eine nicht-protokoll übergreifende Marketing- und Produktionsforcierung den User gerne für einen langen Zeitraum in Sippenhaft nehmen möchte. Und wie Terrine das hier auch gerade sehr schön anfügt - wer würde schon einen Wackelkopf ohne DMX oder ArtNet kaufen ...
Wenn man mal jetzt BillBos Idee aufgreift, entfällt ja auch noch die ganze Fehlerquelle der Tunnelung und Glasfaser. Und dabei galt das schon mal als sicher und unbestreitbare Zukunft! :roll:
Es ist eigendlich längst überreif, daß die Digital-Mix-Audio-Industrie sich mal ne Schnuppernase in den allgemein verdächtigen Lampen-Steuer-Läden holt.
Gerald1 -
Eigentlich ist es ganz einfach... es fehlt einfach der Standard. Solange jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht und keine Einigung auf ein System existiert, wird es keine vernünftige (allgemeine) Lösung für ein Digitales "All-Round-Gerät" geben. Wenn die Basis nicht stimmt, versagt der ganze Rest.
Aber wer entscheidet, was in der Brange als Standard gillt? Das sind nicht die Hersteller...die können nur Ideen auf den Markt schmeißen. Entscheiden tun die Anwender. Oder anders gesagt: Entscheiden tut IHR was sich am Markt durchsetzen wird.
Die Hersteller können so eine Entscheidung entweder unterstützen und FÜR den Anweder arbeiten oder mit (zB) überzogenen Preisen und Vorraussetzungen dagegen.
Yamaha hat es am Anfang genau richtig gemacht. Sie haben durch Kampfpreise Pulte und Techniken in den Markt gedrückt die vorher extrem Stiefmütterlich behandelt wurden. Noch immer gibt es keine Konkurenz zum 01v96 (vcm). Aber nicht Yamaha hat diesen Standard durchgesetzt, sondern IHR, weil ihr es gekauft und benutzt habt. Nur durch euch sind auch andere Hersteller in den Digitalmarkt eingestiegen und wollen den fehler des verschlafens nicht noch einmal begehen...und wie machen sie das? Sie entwickeln ihr eigenes System und würden es am liebsten als Marktführer sehen. 5 große hersteller von Digipulten bedeutet auch 5 große hersteller von Übertragungsverfahren.
Das wird sich auch noch einige jahre vortsetzen. Gewonnen hat letzendlich der, der als erstes ein System rausbringt, welches modular, leicht zu bedienen und vorallem GÜNSTIG in der Anschaffung und Wartung ist!Das war schon immer so...VHS hat sich nicht gegen BETA durchgesetzt weil es besser, sondern billiger war.
Gruß,
Moritz -
OT-mässige Nichtlichtler-Blödheitsfrage: Wer hat eigentlich wie den DMX-Standart durchgesetzt? Ich träume schon lange von einem DMX-steuerbaren Mikrophon.
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Zitat von "4Art"
OT-mässige Nichtlichtler-Blödheitsfrage: Wer hat eigentlich wie den DMX-Standart durchgesetzt? Ich träume schon lange von einem DMX-steuerbaren Mikrophon.
AES42 kann das. Umschalten der Richtcharakteristik (wenn vorhanden), Vorverstärker fernbedienbar (ist im Mikrofon integriert, vor dem AD-Wandler), High-Pass-Filter fernsteuerbar (wenn vorhanden).
Serienmodelle gibt es schon, Neumann D-Solution und Schoeps CMD 2 (vielleicht auch andere, von denen ich nicht weiß).
Natürlich geht der Wechsel langsam von statten und betrifft anfänglich wohl eher den Rundfunk/Klassik-Bereich.Grüße,
Hermann -
wenn ich mal zur ausgangsfrage zurück kommen darf:
ich halte das aviom system für interessant. es ist in 16er einheiten nutzbar. als kommunikation f 64 wege nutzt man ein lan kabel. es gibt die möglichkeit der redundanz. man kann soviel auspielen wie man will und es passt in y rein
interessant finde ich auch den ganzen zusatzkram, wie das mit dem monitoring. da kann man auch auf einem messestand mal eben die abend veranstaltung mit einspeisen usw

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Zitat von "hermste"
Serienmodelle gibt es schon, Neumann D-Solution und Schoeps CMD 2 (vielleicht auch andere, von denen ich nicht weiß).
Natürlich geht der Wechsel langsam von statten und betrifft anfänglich wohl eher den Rundfunk/Klassik-Bereich.
hab grade die neustes pp erhalten, da is'ne cd dabei, die mit digitaler (?) sennheiser mhk8000 serie :shock: aufgezeichnet wurde... -
Die Sennheiser hab ich schon probiert, die sind klasse.
Aber digital sind die nicht.
Außer es ist gaaaanz was Neues rausgekommen, was ich nicht kenn
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wir sollten nicht aus den augen verlieren, das wir in den nächsten jahren mit den verschiedenen systemen erstmal leben müssen.
es gibt bereits hersteller von digitalen signalverteilsystemen, die auch von anderen herstellern genutzt werden. dazu gehört ethersound, cobranet, aviom und als wohl jüngster spross rocknet. ich erhebe keinen anspruch auf vollständigkeit, aber da ich bisher nicht korrigiert wurde, scheinen das die momentanen alternativen zu sein. das ist einigermassen vergleichbar mit DMX oder dem alten MIDI.
grosse marktanteile kann eigentlich nur der hersteller gewinnen, und da gebe ich terrine völlig recht, der ein einigermassen offenes und zugleich preiswertes system auf dem markt hat, das mit möglichst all diesen systemen arbeiten kann.
die insellösungen einiger hersteller werden nur eine randerscheinung bleiben, auch wenn sie eine höhere qualität bieten können. -
Zitat von "klauston"
Die Sennheiser hab ich schon probiert, die sind klasse.
Aber digital sind die nicht.
Außer es ist gaaaanz was Neues rausgekommen, was ich nicht kenn
hab mich vielleicht etwas ungenau ausgedrückt :oops: :
mit diesem teil, dass anstatt des originalen xlr aufgeschraubt wird, soll digital übertragen werden... -
...das gibts, wie bereits erwähnt, beim original von Schoeps auch.
ich wusste nicht, das man mit dem versuch das zu kopieren schon so weit ist...ein nachteil der direkten digitalen wandlung im mikrofon für uns:
es muss dann im pult zwingend einen digitalen trimmer geben.
ohne diesen wären die fader auf dem pult grundsätzlich sehr verschieden eingestellt (je nach schalldruckpegel am mikro), was der übersichtlichkeit doch sehr abträglich ist. -
Zitat von "wora"
ein nachteil der direkten digitalen wandlung im mikrofon für uns:
es muss dann im pult zwingend einen digitalen trimmer geben.
Nein, das stimmt nicht.
Über AES42 werden Kontrolldaten übertragen. Es wird auch der Mikrofon-Vorverstärker-Gain (analogseitig, vor der AD-Wandlung, die auch im Mikrofon passiert) ferngesteuert! D.h. es ist sozusagen ein "Remote Headamp" für im Mikrofonverstärkermodul (bei Schoeps z.B. CMD 2), allerdings über das Protokoll AES42 spezifiziert. Also bei allen Geräten, wo AES42 draufsteht, ist das dabei.Das finde ich mal eine gute, durchdachte Entwicklung.
Ich habe übrigens auf der deutschen Sennheiser Homepage gesehen, dass es wirklich ein AES42-Modul für die MKH8000-Serie gibt. Danke für die Neuigkeiten.Grüße,
Hermann -
Zitat von "hermste"
AES42 kann das. ...
Serienmodelle gibt es schon, Neumann D-Solution und Schoeps CMD 2 (vielleicht auch andere, von denen ich nicht weiß).Anfang 1999 gab es hier (lokale Zeitung) einen Bericht über den neuen Standard für digitale Mics, den Firmenvertreter bei einem Meeting bei beyerdynamic verabschiedet hätten. Das MCD100 kam dann auf den Markt, ein großes Bohei auf der Musikmesse. Was ist eigentlich daraus geworden? Dachte damals, in zwei Jahren sei alles digital...
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nun ja, das ist eben die frage, um die sich hier alles dreht.
meiner ansicht nach kann im bereich der mikrofontechnik nur die AES42 (danke für die erklärenden worte) der kommende standard sein, auf den alle firmen aufsetzen. firmeneigene entwicklungen werden sich nie bei allen durchsetzen, denn sonst müsste die konkurrenz ja zugeben, das die entwicklung nicht von ihnen ist... das dies niemand haben will, ist doch klar.wenn man nun das thema digi-core betrachtet, wäre hier eine AES norm wohl ebenfalls sehr hilfreich.
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Wobei, was mir gerade einfällt, da ich letztens noch einen Bericht über ein 8fach-FrontEnd für Digimics von RME gelesen habe - innerhalb der AES42 gibt es auch wiederum 2 Standards. Neumann (und wahrscheinlich auch Sennheiser) verwendet hier einen anderen als Schoeps. Hat, wenn ich mich recht erinnere, mit dem Sync und der max. Samplerate zu tun.
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Noch mal zurück zu dem Thema Digicore:
Mmn wird sich ein Audionetzwerk-Bus ala Ethersound durchsetzen. Yamaha bietet ja z.B. an,
damit auch schon seine Amps zu versorgen. Also Outputs gibts schon digital...
Endlich kann ich alles stumpf mit Netzwerkkabeln durchlinken, das kann eigentlich der Vor-Ort-Helfer
oder der Praktikant übernehmen.Was uns Tonleute anbelangt werden wir auf computerbasierte Netzwerke umschwenken müssen.
Da liegen auch unsere Chancen: Bisher waren wir "analoge Netzwerker", in Zukunft werden Leute gebraucht,
die digitale Systeme konfigurieren können. Und das wird nicht jeder können...Ob dann im nächsten Schritt die Mikrofone oder das Amping in den digitalen Kreis miteingebunden werden
ist mit egal. Das wird sowieso kommen!Für mich stellt sich eher die frage, auf welches Pferd man setzen soll.
Cat oder Glasfaser?
- Glasfaser kann mehr Kanäle und ermöglicht längere Cores bei gleichem Kabelaufwand. Ist aber weit von einem
Standard entfernt...
Auf eine firmeneigene oder ausbaufähige Technologie?
- Yamaha baut viele kleine Kisten (ala 16/8), die man aber alle miteinander veibinden und somit erweitern kann.
Das ist mmn bisher das zukunftsträchtigste System.Und wir müssen uns alle an neue Arbeitweisen gewöhnen, bei Yamaha darf man glaube ich nur Monitor oder FOH gainen lassen. Das wird sich denke ich nicht durchsetzen.
Es gibt eigentlich noch einiges abzuwarten, aber wer jetzt pennt, dem fährt der Zug bald davon.
mfg stefan
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Zitat von "stepu"
Für mich stellt sich eher die frage, auf welches Pferd man setzen soll.
Cat oder Glasfaser?
Twisted Pair oder Gasfaser ist nicht unbedingt die Frage, man kann ja auch Ethersound und dergleichen auf Glas umsetzen und damit die Vorteile längerer Übertragungsstrecken und galvanischer Trennung nutzen.Natürlich ist z.B. Optocore direkt auf die Glasfaser aufgesetzt und wird auch in diesem Paket verkauft.
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War etwas missverständlich ausgedrückt.
Mit Glasfaser meinte ich speziell die Optocore-Lösung als eigenes Format/Insellösung.
Cat5-Kabel benutzen ja mehrere Digicore-Anbieter, was somit, denke ich, flexibler ist.
Außerdem kannst du viele Netzwerkgeräte (Switches usw.) vom Laden um die Ecke mitbenutzen.Glasfaser ist für mich die technisch bessere Methode (wie schon gesagt mehr Kanäle, längere Leitungswege möglich),
aber das Benutzen von Ethernet-Hardware ist irgendwie "einfacher".
vielleicht weil sich damit die meisten noch ein bißchen auskennen, Glasfaserkabel zu konfektioneiren muss man erst mal können...mfg stefan
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Solange das nicht auf eine Preisbasis kommt, der dem tatsächlichen Gegenwert entspricht, sind digitale Corelösungen überflüssige Investitionen.
Das macht nur Sinn wenn die Stagebox die Vorstufen enthält, und ein billiges CAT5 oder Madi Koaxkabel die Verbindung zur Remote herstellt. A&H zeigt mit dem iLive ja wie das aussehen kann. Oder Roland mit dem V400.
Alles andere wie zb. AD Wandlung auf der Bühne, und DA Wandlung am Analogpult ist Schnickschnack - braucht kein Mensch.Ich warte noch auf die erste billige USB Schiebereglereinheit mit 48 Kanälen. Dann ersetzt jedes billige Notebook in Verbindung mit einer entsprechenden 48 Kanal Stagebox in Verbindung mit einem Programm wie Cubase, die derzeit erhältlichen "Hintenrumlösungen" :lol:
Natürlich mit WLAN! -
Zitat von "rockline"
...Alles andere wie zb. AD Wandlung auf der Bühne, und DA Wandlung am Analogpult ist Schnickschnack - braucht kein Mensch.
ein digi-core an einem analogpult wäre wirklich quatsch. damit handelt man sich den einzigen wirklichen nachteil der digitaltechnik, die latenz, ein.
Zitat von "rockline"Ich warte noch auf die erste billige USB Schiebereglereinheit mit 48 Kanälen. Dann ersetzt jedes billige Notebook in Verbindung mit einer entsprechenden 48 Kanal Stagebox in Verbindung mit einem Programm wie Cubase, die derzeit erhältlichen "Hintenrumlösungen" :lol:
an solch eine lösung habe ich auch schon gedacht.
aber etwas mehr als nur 48 fader muss die bedieneinheit schon haben, wenn sie im liveeinsatz bestehen soll.
aber das ist ein anderes thema. -