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DSP Power intern oder Extern ???

  • MIKE
  • 7. November 2008 um 12:04
  • MIKE
    Profi
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    6
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    1.694
    • 7. November 2008 um 12:04
    • #1

    Würde gerne mal Eure Meinung hören zu dem Thema.

    Sollen die DSP´s in Endstufen und Mischpulten verschwinden ?

    Oder mögt Ihr das doch lieber ausserhalb ?

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 7. November 2008 um 12:26
    • #2

    Irgendwie sollte Endstufe Endstufe bleiben im Probereich.
    Ich finde Controller separat besser. Kann man austauschen, umpatchen,
    mehrere amps an einem Controllerausgang, Sparecontroller dabei haben usw.
    Im Party und Amateurbereich sind wohl die neuen Aktivboxen mit den leichten amps im kommen. Was meiner Meinung nach Sinn macht.

  • foh
    Verifiziert
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    287
    • 7. November 2008 um 14:02
    • #3

    da schliesse ich mich an !

    Je nach Veranstaltung hab ich DSP auch gerne am FOH
    aber im kleinen Kreis machen kompakt Lölsungen sinn

    schönes WE

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • DJ Detto
    Profi
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    2.178
    • 7. November 2008 um 15:39
    • #4

    schließe mich Jacks Meinung an.

    Also ich mag es auch gerne extern, da viel variabler, ABER

    z.B.dasSD3 von KME ist ein akt.Sub mit 2 Amps für die Tops. Einfach Stecker rein und gas geben. Und was da rauskommt ist schon mächtig. Wir nehmen das System sehr gerne für unsere Karaoke, eben weil klein kompakt und einfach.

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • ljbigfish
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    • 7. November 2008 um 17:20
    • #5

    Hallo,

    ich finde intern (also in den Endstufen) sinnvoller.
    Im Mischpult ist eigentlich schwachsinn.

    Grund: Ich nutze die Endstufen oft alleine. Also in der Nähe der Boxen / auf kleinen Bühnen (Musicals, wo 2 10" Tops reichen). Alle Stufen in ein Rack zu schrauben ist bei mir Unsinn.
    Da die Endstufen meist immer an gleichen / ähnlichen Boxen (von der Leistung her) laufen, ist die Gefahr von Fehlverkabelung und die Zeit für die Fehlersuche geringer.

    Und wenn ich mal 2 Endstufen in einem Rack hab, wird auch ein Controller eingebaut. Da wär es aber genauso möglich, wenn beide Endstufen ihren eigenen Controller haben.

    Deswegen nutze ich auch gerne die alten QSC Endstufen mit Oktallimiter (PL-1). Läuft ja eh meistens Fullrange ;)


    Gruß Simon

  • Reini
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    3.225
    • 7. November 2008 um 19:23
    • #6

    ...das ist mal wie immer ne Frage der Ansicht...

    wobei ich den DSP im Mixer/Mixercase für sehr ungeschickt halte, denn die meisten haben doch (ich auch) ein Mixercase und ein Endstufencase; d.h. ich kann das Endstufencase nicht ohne Mixercase verwenden??? macht keinen Sinn, oder?

    Momentan habe ich einen DSP in einer Endstufe, ist alles OK, nur bin ich halt auch immer gewungen die Endstufe mitzuverwenden, wenn ich die LS-Konfiguration ändere. Wäre er extra könnte die Endstufenmischelei einfacher gestaltet werden..... aber jedem das Seine

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • dechnikusch
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    • 7. November 2008 um 19:31
    • #7

    hallo,

    man müsste dazusagen, welcher einsatzbereich:

    - live oder konserve ( ev. mit dj´s )
    - dry hire oder full-service
    - tech von der material-stellenden firma oder band-tech
    - was sagt der rider ( bei live ) ?

    jaja, das ist alles sehr sehr kompliziert...

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Urs
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    184
    • 10. November 2008 um 20:59
    • #8

    ich hab einfach ein separates case für den controller, also ist er immer da wo ich ihn gerade haben will...

    Ing. M.Sc. Urs Obernolte

  • treibsand
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    • 10. November 2008 um 21:25
    • #9

    DSPs sind doch sowieso NIE da, wo man sie braucht...

    Auf kleinen VAs muss extra der Controller irgendwo mit eingebaut/gepackt/zusammengebastelt werden und auf grösseren Fehlt die Zeit, um alle 25 Endstufen komplett umzuprogrammieren... :?

    Nebenbei bemerkt: die Anwendungen, die ein Controller heutzutage abwickelt, haben noch vor wenigen Jahren diverse Geräte im Verbund erfüllt: Die Weiche am Amping, der para-EQ am FoH und die Compressoren/Limiter irgendwo dazwischen.
    Dazu kommen Delaylineanwendungen & Co. - Also kann man heutzutage nicht genügend von den kleinen schwarz/silber/bunten Kästchen haben, die man überall verteilt. (auf dass sich die wirresten Setups addieren...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
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    • 10. November 2008 um 21:26
    • #10
    Zitat von "Urs"

    ich hab einfach ein separates case für den controller, also ist er immer da wo ich ihn gerade haben will...


    Kenn ich.
    Hatte ich auch mal.
    Nur, als das Case mal nicht da war, wo ich es haben wollte, sondern im 250 km entfernten Lager...
    ... :evil::evil::evil:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. November 2008 um 21:52
    • #11

    Die meisten aktuellen DSPs bieten ja eine Software-Remote; von da her ist es für die Bedienbarkeit völlig egal, ob die DSPs am FOH oder im Amprack sind.

    Das wesentliche Argument pro DSP in den Amps ist, dass die "Intelligenz" größtmöglich verteilt ist und eine Havarie nicht zum Zusammenbruch der gesamten Anlage führt.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mattias bost
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    • 12. November 2008 um 15:12
    • #12

    Hmm,

    geht hier wohl im Wesentlichen um PA-Controller(-funktionalität), DSPs stecken nun mal in Controllern UND diversen anderen Geräten.

    Da gibts sicher manigfaches Für und Wider Standalonecontroller oder AMP-Controller, wesentliches ist schon hinsichtlich der Veranstaltungsgröße gesagt. In Großveranstaltungen müßte hinter einen "gigantischem" Standalonecontroller eine indiskutable Einzelverkabelung erfolgen, bei rel. kleinen Gigs ist das Programmieren mehrer Endstufen eigentlich zu aufwendig. Aber warum?

    Ein ganz wesentliches Manko ist doch, daß die verschiedensten Geräte keine "gemeinsame Sprache" sprechen, soll heißen, wenn eine halbwegs einheitliche Bedienung (die natürlich mit der "Gerätemasse" mitwächst) existieren würde, wärs doch dem Anwender Wurscht, ob er AMPs schlau macht oder nen Standalonecontroller. Muß er aber dafür Kabel schmeißen, wird er sichs schon überlegen. Ich bin nun nicht der Anwender, aber mir schwebt so als TOP-Lösung vor, daß ich einen "Steuerrechner" habe, der nun drahtlos das gefundene Equipment in einer intelligenten Oberfläche zum Zugriff bringt, in der der Anwender dann seine "Signalflußkonfiguration" erstellt. Nur Audio geht dabei noch über Kabel (digital oder analog), die "Audiointelligenz" wird den Geräten per Steuerrechner eingehaucht. Ob dann ein Standalonecontroller oder eine Armada intellignete AMPS (oder beides) im Spiel ist, was solls, Hauptsache ALLE sind aus EINER Oberfläche zugreifbar. Bei digitaler Audioübertragung ginge mit Bidirektionalität natürlich alles ohne "Funksignal".

    Klar, gibts noch Probleme, z.B. welcher AMP hängt an welcher Box, aber das ist bei Handeingabe dasselbe, dort kanns ebenfalls schlichte Verkabelungsfehler geben. Aber das liegt an einem weiteren Manko, die Trennung von AMP und Box.

    An anderer Stelle hatte ich, wegen der guten Möglichkeiten akustische Fehler und elektr. mechanische Defekte zu vermeiden, für Aktivsysteme mit DSP-plädiert. Wenn eine Anlage aus solchen in sich geschlossenen Komponenten aufgebaut wird, sind schon einige Fehlerquellen ausschließbar und man kann das beliebig weiterspinnen.

    Für die kleine Veranstaltung ist das kein Widerspruch, dank Dig-Amp. bleiben Gewichte im Rahmen, mittels einfacher Schalter könnte jede Komponente "PiDaumen" angepaßt werden, ohne Steuerrechnerzauber. Da muß nur mal jemand richtig weit und ohne die sich zwangsläufig ergebende Betriebsblindheit ran, sammeln was gewünscht wäre (auch wenns noch so spinnert ist). Ganz Lowbudget wirds nicht gehen, aber wir wollen ja wohl eher über leidlich professionelles Zeugs reden, oder?

    Grüße
    Mattias

  • gylo
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    • 12. November 2008 um 15:21
    • #13
    Zitat

    Ob dann ein Standalonecontroller oder eine Armada intellignete AMPS (oder beides) im Spiel ist, was solls, Hauptsache ALLE sind aus EINER Oberfläche zugreifbar.

    bei Geräten die HiQ-Net können ist das GENAU SO. Nur Funk geht nich von Haus aus, aber die Crown I-Techs z.B. haben normale Netzwerkanschlüsse, die sich sicher auch auf WLAN übertragen lassen.

    Zur Frage des Threads:
    Für kleinere Veranstaltungen nehme ich gerne sowas wie XTi (weil günstiger als die i-Techs), weil einfach alle dabei ist wenn man die Endstufe eingepackt hat. Manches Mal war ich schon froh z.B. den EQ im DSP zu haben.
    Für größere Sachen, wo genug Transportkapazität gegeben ist, dürfen es auch "schwere" Ampracks mit "normalen" Endstufe und Controller sein. Letzterer dann aber bitte im Rack, fest verkabelt und mit Preset für die jeweiligen Endstufen.
    Controller einzeln halte ich persönlich für wenig sinnvoll, aber es kann natürlich Anwendgungen geben wo das auch seine Berechtigung hat.

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • mattias bost
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    • 12. November 2008 um 15:43
    • #14

    Hi,

    jetzt mußte ich mir das HiQ-Net erstmal anschauen, jop, das geht schwer in die Richtung die ich meinte. Gemeinsame Protokollsprache, an welcher viele Hersteller teilnehmen (zumindest scheint das so). Werd mir das mal in Ruhe reinziehen...

    Grüße
    Mattias

  • Audiowerk
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    • 12. November 2008 um 22:43
    • #15

    Es gibt die Achillesferse wie bei allen anderen Allesdrin-Lösungen auch: versagt z. B. das Netzteil oder gibt es einen internen Defekt, ist sofort Holland in Not, aber richtig. Ein All-Inclusive-Konzept wie etwa der FoH mit 01V only ist fein. Man trägt eine Kiste nach vorn, und sofort ist alles da. Aber wehe, es geht etwas kaputt - dann ist die gesamte Veranstaltung gelaufen. So lange Kompressoren, EQs, EFX usw. separat laufen, kann im Siderack durchaus gern mal was in die Binsen gehen, das juckt mich dann nicht. Viele von uns haben außerdem ein Havarienetzteil fürs Pult dabei.

    Ist doch irgendwo die gleiche Diskussion wie bei der Frage, kaufe ich mir eine Kompaktanlage fürs Wohnzimmer oder doch die Einzelbausteine... klar hat das Vorteile. Man muss aber auch sehen, wie man sich die erkauft.

    Irgendwann, denke ich, geht auch der Bedienkomfort ein bisschen flöten. Okay, man muss nicht viel tragen - aber während des Gigs dann in zig Ebenen hin- und herzuschalten und alles nur noch virtuell am Bildschirm zu erledigen... ich weiß nicht, ich konnte mich noch nicht so hundertprozentig damit anfreunden :?

  • Thomas
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    • 13. November 2008 um 07:06
    • #16

    Früher fand ich die "Controller außerhalb des amps lösung" deutlich besser, aber ich sehe das nun anders, nachdem sowohl mir als auch einem kollegen ein controller gestorben ist und das lager natürlich unendlich weit weg war.
    => Zig mehrkanal Amps da, aber kein controller... gut spare hätte man mitnehmen sollen... hatten wir aber nicht.

    Deswegen werde ich wohl langsam fan von der controller im amp lösung.
    Wenn man es nun noch hinbekommt das ganze vernünftig über w-lan oder lan zu übertragen wäre das schon eine elegante lösung. zwar etwas teurer, aber die möglichkeiten sind auch deutlich größer...

  • holger schüller
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    • 13. November 2008 um 13:43
    • #17

    Also ich find es am besten wenn der Controller mit den entsprechenden Amps fertig verkabelt im Rack ist.

    Das ist dann schneller aufgebaut und verringert die Fehlerquote.

    Und ganz ehrlich wir schleppen alle massig Zeug mit, sowohl vom Wert wie auch von der Menge und dem Gewicht und da als Spare ein 1HE Erstaztcontroller, da kann und soll es doch wirklich nicht dran hängen.

    Beim Pult schleppt doch auch jeder eine Ersatz PSU mit und die ist wesentlich schwerer und größer.

    Bei größeren Systemen hab ich das Ding auch schon mal gern am FOH.

    In diesem Zusammenhang vlt. mal die Frage wie lang kann mal Seriell verlängern und gibt es dafür XLR Adapter, weil bei den meisten Kisten ist ja Seriell noch Standard.

  • Campfire
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    • 13. November 2008 um 14:22
    • #18

    ich hab meinen Controler lieber extern, da ich meistens ohne Laptop unterwegs bin, und trotzdem vom FOH ganz gerne zugriff auf den Controller habe.....
    also entweder seperates Case oder im FOH-Case, und immer ein Spare mit dabei....
    (mache allerdings fast ausschließlich Live, da muss man sowieso einiges verkabeln, auf die paar Controllerwege kommt es dann auch nicht mehr an, und ich habe auch kaum Dryhire)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tobias kammerer
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    • 13. November 2008 um 21:55
    • #19

    Hallo Holger,

    man kann seriell erstmal nicht weit verlängern (10 Meter mit gutem Kabel). Es gibt aber sogenannte Extender, die das Signal umprotokollieren und so z.B. über Standard Netzwerkkabel auch mal 50 Meter weit jagen. Alternativ gibt es auch seriell Device Server, die so eine Schnittstelle im Netz (und somit auch Wireless) freigeben. Und hier noch der Tip des tages, all das gibt es wegen größerem massenmarkt auch für USB VIEL BILLIGER. Deswegen benutze ich immer die USB Strecke (z.B. Extender (50,- Euro) oder Device Server (120,- Euro)) und hänge da dann einen USB to seriell Adapter hin (10,- Euro)
    So einen Deviceserver mit WLan Accesspoint kann man für ca 150,- Euro umsetzen und gleich in das Amprack einbauen. Dann nur noch am FOH Laptop aufklappen und einwählen :D:D
    Alternativ bieten die Hersteller oft RS-485 Schnittstellen für die Controller an, das geht auch weit auch über XLR Kabel!!!, ist aber teuer.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • holger schüller
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    • 14. November 2008 um 15:27
    • #20

    Danke Tobias,

    kannst du mit vlt. per PN schicken was für Geräte du da einsetzt. Wenn das bei Dir ja schonmal klappt brauch ich da wenigstens nicht mit was neuem rumzudocktern.

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