1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Selbstbau
  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

V-Anordnung Vor-Nachteile

  • ....
  • 2. Dezember 2008 um 15:45
  • ....
    Gast
    • 2. Dezember 2008 um 15:45
    • #1

    Hallo Forum,

    Ein Kunde möchte was selbstgebautes, es geht um eine Mittel/Hochtoneinheit. Als Mitteltöner soll der Oberton 12B zum Einsatz kommen, wegen "Schicker-look" Anforderung dachte ich daran, den Mitteltöner in V-Anordnung und mit dem Magnet nach vorne einzubauen.

    Trennung wollte ich bei 130hz - 1,6k zu starken 1"ern ansetzen.

    Kann ich die V-Anordnung beliebig eng bzw. weit bauen, und hat diese nur die Funktion der Abstrahlung ? Stören die Magneten bei höheren Frequenzen weil sie im Weg sind ?

    Würde gerne etwas rumprobieren, aber wenn es sich gar nicht lohnt überleg ich mir gleich etwas konventionelleres.

    Vor- und vor allem Nachteile bei dem Plan ?!

    Bin gespannt !

  • test
    Profi
    Reaktionen
    993
    Beiträge
    10.224
    Marktplatz Einträge
    4
    • 2. Dezember 2008 um 16:57
    • #2

    der einzige vorteil der v anordnung ist doch die abmaße und das die akustischen zentren näher zusammen sind. bei 1600hz sind das ja nur 20cm. warum nicht einen treiber hochlaufen lassen und den anderen bei 400 auskoppeln?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • AlphaC
    Reaktionen
    104
    Beiträge
    1.095
    • 2. Dezember 2008 um 17:32
    • #3

    ähm... nur so als Tip zwischendurch: Wenn man die Front V-förmig faltet, sollte man dies schon mit sehr viel Bedacht fürs Detail tun. Denn wenn die seitlichen Begrenzungen des Gehäuses nicht "weggeschnitten" werden - wie das z.B. bei vielen Line-Arrays ist - hat man mit dieser V-Front zwei schwergewichtige Probleme: Es entsteht eine Art Vorkammer, welche durchaus einen spürbaren Bandpasscharakter haben kann - mitsamt Resonatoreffekt. Außerdem ergeben sich bei planparallelen Begrenzungsflächen herrliche Reflexionsmuster aus stehenden Wellen...

    ach, und noch fix ein Argument, warum ich einen Mitteltöner nie mit dem "Arsch" nach vorn einbauen würde (also Magnet zur Vorderseite): Die Membranform wurde vom Chassishersteller mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail genau so geformt, dass sie einen möglichst weiten und gleichmäßigen Übertragungsbereich, sowie ein sauberes Rundstrahlverhalten hat - besonders zum oberen Ende hin.

    Daher geht so etwas wie das z.B. bei der EAW KF650er Serie mit dem invertierten Tiefmitteltöner nur dann, wenn dieser keine mittleren/hohen Frequenzen wiedergeben muss, sondern hier die Antriebskühlung Priorität hat!

    LG,
    Alex

  • ....
    Gast
    • 2. Dezember 2008 um 19:03
    • #4

    danke für die Tipps,

    ja ich sehe schon dass es nicht einfach wird, eine Möglichkeit wäre noch einen mittel-hochton coax wie den 4594ND von BMS oder die grösseren Modelle zu verwenden. Vom Frequenzgang her schaut dass schon sehr fein aus. Da reicht mir ja u. Umständen auch einer pro 2x 12".

    Was würdet ihr sagen, ist es wenn ich die 12"er bei 400hz rausnehme klanglich gut ? Dass die Spule viel besser gekühlt wird ist wieder ein Argument für das design.

    Verstehe dass mit der "virtuellen" Vorkammer noch nicht so richtig, besser gesagt wie ich diese vermeiden kann. Die Seiten der Box quasi nach hinten hin abschrägen ?

    Hab mich noch nicht wirklich mit diesem Konstrukt beschäftigt, und würde auch ein wenig Aufwand reinstecken, auch mehr aus persönlichem Interesse, wenn es denn mit dieser Hochtonkonfiguration Sinn machen würde.

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 2. Dezember 2008 um 23:18
    • #5

    magnet nach vorne funktioniert geschätzt vielleicht bis 200Hz..... darüber gibts nur chaos.... kannste ja mal messen ;)

    die kühlung der spule würde ich mal getrost vergessen.... aber wenns dir wirklich wichtig ist, bau hinten in das gehäuse ne aluplatte ein und schraub zur not ne heatpipe dran

    http://www.ae-rental.de

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 3. Dezember 2008 um 11:57
    • #6
    Zitat von "nuff"

    (...) eine Möglichkeit wäre noch einen mittel-hochton coax wie den 4594ND von BMS oder die grösseren Modelle zu verwenden (...) Da reicht mir ja u. Umständen auch einer pro 2x 12".


    Mehr als ein Coax pro Box wäre auch wenig sinnvoll.

    Gruß FF

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
    Reaktionen
    130
    Beiträge
    5.286
    • 3. Dezember 2008 um 12:24
    • #7

    @ threadstarter:

    ein paar vorschläge zur güte...
    versuche doch erstmal, dich dem problem in kleinen, möglichst voneinander isolierten schritten zu nähern. also (beispielsweise):
    1.) ein 12"-chassis in testgehäuse verbauen, amplitude, zerfall und abstrahlung messen
    2.) wie 1.), nur chassis 180° verkehrt rum einbauen
    3.) zwei parallelgeschaltete 12"-chassis verwenden, dann schritte 1.) und 2.)
    4.) testgehäuse aufreißen und schallwand bzw. die chassis immer stärker einkippen, anwendung der schritte 1.) und 2.)
    5.) alternativprogramm: lesen, simulieren, nachdenken. ersetzt aber die praktischen erkenntnisse nicht unbedingt und vollständig... :)


    fabian

  • Blancblue
    Reaktionen
    205
    Beiträge
    2.247
    • 3. Dezember 2008 um 14:54
    • #8

    Tipp zum Gehäusedesign: Schau Dir mal die TS 212 an:


    http://voice-acoustic.com/main/lautsprecher.html#speaker00

    ________________________________

    Signatur?

  • mattias bost
    Reaktionen
    101
    Beiträge
    644
    • 3. Dezember 2008 um 17:40
    • #9

    Hi,

    den Wunsch nach "ungewöhnlichem" Design kann ich schon verstehen, wie gesagt gibts ein paar zu beachtenden Randprobleme. Aber mit 12"ern sollte es schon höher als behaupteten 200Hz gehen, deren effektiver Membrandurchmeeser liegt nur bei ca. 25cm, da ist mit nennenswerten Bündelungen erst oberhalb 700Hz zu rechnen, womit das berechtigte Argument der Membrananpassungen des Herstellers erst darüber greift.

    Stellst du die Chassis auf 90° zueinander an, so ergibt sich eine "Tiefe" von ca. 17cm, was für Frequenzen oberhalb 1kHz zu ersten merklichen Einbrüchen führen dürfte, somit ergibt diese Konstruktion Reserve gegenüber der Begrenzung durch die ab 700Hz beginnende Membranbündelung. Das ginge schon, wenn der Treiber mit ausreichend großem Horn dann ab 700Hz einsteigt.

    Für die Begrenzung durch die sich bildende Vorkammer (das ist das im "Dreieck" bis zur Front eingeschlossene Volumen) gilts ebenfalls nachzurechnen. Da kann man mit BP-berechnenden Programmen ran, aber vom Gefühl her würd ich meinen, das geht.

    Ansonsten kann ich nur Fabian zustimmen, aufbauen, hören, messen, modifizieren.

    Einen akustischen Vorteil hat diese Konstruktion allerdings, deshalb hab ich bei mir daheim auch das MTL-4 Prinzip für den Infra gewählt, sofern aktiv betrieben. Wegen der fehlenden Bündelung der Chassis zu hohen Frequenzen hin (oder besser gesagt der starken Streuung) wird das Verstärkerrauschen wesentlich geringer zum Tragen kommen. Für PA ists meist egal, aber wenn die Teile in einen kleinen und ruhigen Einsatz kommen, dann... Jedoch werden die BMS dir eins vorrauschen, das bereitet mir daheim grad Probleme (da will ich aber auch rein gar nix(!) an Noise hören).

    Nen Versuch wärs schon wert, Grüße
    Mattias

  • ....
    Gast
    • 4. Dezember 2008 um 01:44
    • #10

    Hi,

    ja das ist mir auf jeden Fall einen Versuch wert, habe auch ein schönes Horn für den Treiber gefunden, BMS 2236 60X40. Das strahlt nicht zu eng ab und ist für den Club denk ich optimal ! Bin sehr gespannt auf die eventuellen klanglichen unterschiede zwischen inverted und normal eingebaut... Mit dem Treiber bin ich auf jeden Fall flexibel von der Trennung her nach unten denk ich, die Abmessungen des Horns passen auch ziemlich gut um es schön zu integrieren !

    Am Wochenende gehts los, Treiber und Horn sind bestellt, weiss nicht ob ich zum Messen komm...
    vorerst wirds wohl bei Versuch-Irrtum oder auch nicht bleiben

    Danke für die Ermutigung, werde dann mal Bilder+Messungen reinstellen ( dauert, ich kenn mich : )

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 6. Dezember 2008 um 01:51
    • #11

    Ich sage aus dem Bauch heraus, dass das bis ~400~450Hz gut klappt. Probier es aus. Allerdings, 400Hz ist mit dem 459X ziemlich undenkbar, wenn man nicht grade das Horn aus der AP25 zur Verfügung hat. Mit dem genannten BMS-Horn eher ~900Hz.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™