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SM58s - Schalter arretieren?

  • Georg_Koeln
  • 10. Januar 2009 um 13:46
  • Georg_Koeln
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    529
    • 10. Januar 2009 um 13:46
    • #1

    Hallo zusammen und frohes neues erstmal,

    hat jemand einen Tipp, wie ich bei einem SM58S den Schalter ohne Gaffa arretiert bekomme? Finde an dem Ding irgendwie keine dafür geeignete Schraube... (wie ist das beim MD431 doch praktisch...)

    Dauernd Musiker, die aus Versehen an den Schalter kommen und sich selbst abschalten, nervt einfach... und der Wirt von der Kneipe, in der das Ding läuft, will kein neues anschaffen, solange die alten Mikros funktionieren (und bis das mal kaputtgeht, das kann dauern...)

    Danke für Tipps!

    Georg

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Audiowerk
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    • 10. Januar 2009 um 14:28
    • #2

    Wie wäre es mit herausnehmen, kurzschließen und Wiedereinbau? Weiß nicht, ob das beim 58S möglich ist - hatte sowas noch nie in der Hand.

    Bestätigt mich aber wieder mal, dass diese Sorte Mikrofon ein Schmerz im *rsch ist.

    Edit: gerade mal Produktfotos geschaut... sollte doch wohl möglich sein!

  • Schrumpeln
    Reaktionen
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    908
    • 10. Januar 2009 um 14:40
    • #3

    SChalter in Mikrophonen funktionieren aber meistens nicht durch öffnen eines Kontaktes (im Aus-Modus) sondern durch Kurzschließen des Sigales mit der Masse. Das soll einen Schaltknackser verhindern. Also SChalter raus und Adern isolieren.

  • Georg_Koeln
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    • 10. Januar 2009 um 14:41
    • #4

    Tja, dummerweise gehört das Ding nicht mir...

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Audiowerk
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    • 10. Januar 2009 um 16:12
    • #5

    Geht es hier um eine Problemlösung? Oder um Fragen des Eigentumsnachweises?

  • Georg_Koeln
    Profi
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    529
    • 10. Januar 2009 um 16:16
    • #6

    Hast Du auch wieder recht...

    Werd ich wohl mal dem Wirt Bescheid sagen und versuchen, den Schalter funktionslos zu machen.

    Schade, ich hatte gehofft, dass es vielleicht eine einfache Lösung gibt (so wie z.B. beim MD431 - einfach eine Schraube querstellen). Muß ich wohl doch mal das Ding auseinandernehmen...

    Danke trotzdem an alle Tippgeber!

    Georg

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • DJheini
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    • 10. Januar 2009 um 16:16
    • #7

    Normalerweise wird das mit einem Magneten über ein Reed-Kontakt geschaltet.
    Mikro aufmachen und Reedrelais oder Magnet entfernen. Sollte nicht so schwierig sein.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • tonzwerg
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    • 10. Januar 2009 um 16:50
    • #8

    mach halt nen tropfen heißkleber drauf. den kriegt man zur not auch recht einfach wieder ab.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • audiobo
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    • 10. Januar 2009 um 17:36
    • #9

    Ähm, also normalerweise ist unterhalb vom Schalter (davon ausgehend dass der Korb/die Kapsel oberhalb davon ist) ein kleines Metallplättchen mit einer Kreuzschlitzsschraube fixert. Dieses muss ganz einfach gelöst und verkehrt herum wieder angeschraubt werden, da eine Hälfte des Plättchens länger ist als das andere.

    Wenn´s allerdings schon inkl. Schraube weg ist - Pech gehabt - oder vllt. bei Shure nachbestellen, sollte eigentlich möglich sein (passt auch in nen Brief, also wahrscheinlich gar nicht mal so teuer).

  • Georg_Koeln
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    • 10. Januar 2009 um 17:39
    • #10

    Danke, DAS war genau der Tipp den ich gebraucht habe!

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • audiobo
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    • 10. Januar 2009 um 17:41
    • #11

    you´re welcome :D

  • billbo
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    • 11. Januar 2009 um 10:49
    • #12

    Schön, dass es noch Probleme gibt, die ausgefuchste Bühnenprofis ganz ohne Laptop, Google und Downloads zu lösen imstande sind. :D

    Eines darf aber hier nicht unwidersprochen stehen bleiben:

    Zitat

    SChalter in Mikrophonen funktionieren aber meistens nicht durch öffnen eines Kontaktes (im Aus-Modus) sondern durch Kurzschließen des Sigales mit der Masse. Das soll einen Schaltknackser verhindern. Also SChalter raus und Adern isolieren.


    Kurzschließen? Ja. Gegen Masse? Neinneinneinneinnein! Niemals nicht!
    Das ergäbe bei u.U. anliegender Phantomspeisung zumindest mal die Mutter aller Schaltknackser. Und wenn’s dumm läuft, bräuchte das eine oder andere empfindliche Mikro (Bändchen...) danach vielleicht auch gar keinen Muteschalter mehr.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • erik
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    • 11. Januar 2009 um 17:44
    • #13

    es war wohl kurzschließen von hot und cold gemeint.

    Und man bewahre mich vor dieser Mutter aller Schaltknackser^^

  • david kammerer
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    • 11. Januar 2009 um 18:53
    • #14
    Zitat von "Schrumpeln"

    SChalter in Mikrophonen funktionieren aber meistens nicht durch öffnen eines Kontaktes (im Aus-Modus) sondern durch Kurzschließen des Sigales mit der Masse. Das soll einen Schaltknackser verhindern. Also SChalter raus und Adern isolieren.


    Auf keinen Fall!! Außer der von BillBo angesprochenen Problemen, kann es auch das Aus für die Phantomspeisung des Pultes bedeuten.

    Zitat von "Erik"

    es war wohl kurzschließen von hot und cold gemeint.


    So isses!!

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • rainer kümpel
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    • 12. Januar 2009 um 08:14
    • #15
    Zitat von "David Kammerer"

    ...Außer der von BillBo angesprochenen Problemen, kann es auch das Aus für die Phantomspeisung des Pultes bedeuten...


    Mit den P48-Symmetrierwiderständen im Pult-Eingang können bei einem Kurzschluß der Signaladern gegen Schirm/Masse max. ca. 14mA fließen.
    Ein Schaden für die P48 ist damit wohl nur im Reich der Fabeln möglich.

    Es grüßt RainerK

    Auch PA ist oft nur Schall und Rauch

  • wora
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    • 12. Januar 2009 um 14:40
    • #16
    Zitat von "Rainer Kümpel"

    ...
    Ein Schaden für die P48 ist damit wohl nur im Reich der Fabeln möglich.


    sehe ich genau so. wenn dadurch etwas schaden nimmt, dann sind das am ehesten die lautsprecher und die ohren der zuhörer...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 13. Januar 2009 um 19:50
    • #17

    Ich wußte doch, daß unser Servicetechniker Fabelhafte Arbeit leistet :D
    Im Ernst: Er hatte schon einige Pulte zur Reparatur auf dem Tisch, die genau wegen so einem Problem einen Schaden hatten (...wir ham da mal unser Keyboard mit den tollen Klinke-XLR Adaptern an das Pult angeschlossen und auf einmal machts bum!!.....)

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • wora
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    • 13. Januar 2009 um 20:31
    • #18

    ja klar, wenn man den kanal nicht mutet, dann knallt es eben. das kennt ja jeder.
    deshalb darf das pult aber nicht gleich kaputt gehen, durch die doch recht hohen widerstände halten sich die kurzschlussströme sehr in grenzen. was warten das denn für pulte, die dadurch zu schaden kamen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 13. Januar 2009 um 20:48
    • #19

    Hallo,
    mit "Bum" meinte ich nicht das Knallen aus den Boxen. War ja auch nur eine fiktive Beispielgeschichte. Welche Pulte das Genau waren, weis ich jetzt auch nicht. Kann natürlich auch sein, daß die amtlichen Pulte da besser geschützt sind. Das was er so zu richten hat ist viel "Muckerware". Wer macht auch sonst den Fehler mit den Adaptern bei eingeschaltenem Schemenlandwirt? Selbst wenn das Pult das aushält, ist es doch weniger gesund für das Keyboard. Jetzt wirds aber OT.
    Ich denke wichtig ist zu wissen. Wenn schon Pins/Adern kurzgeschlossen werden um ein Signal zu "muten", dann bitte Pin 2+3.
    Viele Grüße

    David Kammerer

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